Lotus Notes Traveler 8.5.3

Vierte Ausgabe

Oktober 2011

Informationen zu dieser Edition

In Übereinstimmung mit dem Bestreben von IBM, eine behindertengerechte Bedienung zu ermöglichen, ist diese Edition der Produktdokumentation für die behindertengerechte Bedienung geeignet.

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Überblick

IBM® Lotus Notes Traveler bietet automatische, bidirektionale, drahtlose Synchronisation zwischen Lotus Domino-Servern und drahtlosen mobilen Geräten. Dazu gehören Android-Geräte, Windows® Mobile-Geräte, Nokia S60-Geräte der dritten und fünften Edition, Nokia Symbian^3-Geräte und ausgewählte mobile Geräte, die das ActiveSync-Protokoll verwenden, wie z. B. Apple-Geräte. Mit Lotus Notes Traveler werden E-Mails, Kalenderdaten, Aufgaben, Adressbuch und Journaldaten in Echtzeit synchronisiert.

Neue E-Mail-Nachrichten vom Lotus Domino-Server treffen automatisch auf Ihrem Gerät ein und können ein Benachrichtigungsereignis, wie z. B. einen Signalton oder eine Gerätevibration, auslösen. Aktualisierungen auf dem Gerät, wie das Senden einer neuen E-Mail-Nachricht oder das Ändern eines Kalendereintrags, werden mit dem Server synchronisiert, sobald eine Netzverbindung verfügbar ist.

Lotus Notes Traveler stellt eine einfache, benutzerfreundliche Benutzeroberfläche mit minimalen Konfigurationseinstellungen bereit. Sie können die Menge der Daten anpassen, die mit dem Gerät synchronisiert werden, um die Nutzung des Gerätespeichers zu optimieren.

Der Lotus Notes Traveler-Server Version 8.5.3 ist auf einem Computer installiert, auf dem Lotus Domino 8.5.3 ausgeführt wird. Er wird als Lotus Domino-Server-Task ausgeführt. In Basiskonfigurationen wird die Lotus Notes Traveler-Komponente unmittelbar nach der Installation ausgeführt. Dabei sind nur minimale Eingaben durch einen Administrator erforderlich. Alle täglichen Administratoraktivitäten werden mithilfe des IBM Lotus Domino-Verwaltungsclients und der fernen Lotus Domino-Verwaltungskonsole ausgeführt. Lotus Notes Traveler verwendet das Domino-Verzeichnis, um automatisch nach Benutzern zu suchen. Daher gibt es keine manuelle Registrierungsprozedur.

Wenn Sie ein IBM Lotus Notes- oder ein Lotus iNotes-Benutzer sind, sind Sie bereits als Lotus Notes Traveler-Benutzer aktiviert. Benutzer von mobilen Geräten müssen nur die Client-Software installieren (je nach Gerät) und das Gerät auf einen Lotus Notes Traveler-Server verweisen. Das Gerät wird automatisch beim Server registriert und die Synchronisation für das Gerät wird sofort gestartet.

Die Kommunikation zwischen Lotus Notes Traveler-Clients und dem Lotus Domino-Server erfolgt primär über einen OTA-Kommunikationskanal (OTA - Over-the-air). Beispiele dafür sind General Packet Radio Service (GPRS), WiFi (802.11x) oder 3G. Der Lotus Notes Traveler-Client funktioniert mit jedem sicheren virtuellen privaten Netz (VPN), das auf dem Gerät installiert ist. Er bietet außerdem integrierten Support mit IBM Lotus Mobile Connect. Durch die Verwendung von Lotus Mobile Connect können Sie die Vorteile des Roaming-Betriebs und sichere Kommunikation nutzen, die das Unternehmensnetz logisch auf das mobile Gerät ausdehnen. Das vom Gerät verwendete physische Netz ist dabei nicht relevant. Der Lotus Notes Traveler-Client kann über ein öffentliches GPRS- oder GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) eine Verbindung herstellen und dabei die Sicherheit und das Vorhandensein eines Intranets wahren. Die zwischen dem Gerät und dem Server übertragenen Daten werden komprimiert, um den Datenverkehr auf ein Minimum zu beschränken, was bei langsamen Datenverbindungen wichtig ist.

Neuerungen in Lotus Notes Traveler 8.5.3

IBM Lotus Notes Traveler 8.5.3 bietet neue Funktionen für die unterstützten Geräte und für den Lotus Notes Traveler-Server.

Android-Geräteunterstützung

Verbesserungen bei der Android-Installation
  • Lotus Mobile Installer ist keine eigene Anwendung mehr. Die von Lotus Mobile Installer bereitgestellten Funktionen, wie z. B. automatische Clientaktualisierungen, wurden in die Lotus Notes Traveler-Clientanwendung integriert.
  • Wenn Sie den Standardbrowser auf dem Android-Gerät verwenden, um eine Verbindung herzustellen und den Lotus Notes Traveler-Client für Android herunterzuladen, werden die Felder für die Server- und die Benutzer-ID während der Installation von Lotus Notes Traveler automatisch ausgefüllt. Der Lotus Notes Traveler-Client für Android kann jetzt die Informationen, die zuvor in Ihren Browser eingegeben wurden, wiederverwenden, um diese Verbindungsinformationen automatisch einzugeben.

Genauere Informationen finden Sie unter Wie installiere ich den Client auf einem Windows Mobile-Gerät?.

Erweiterungen für Android-Mail
  • Eine Option zum Auswählen von Text während des Anzeigens von E-Mails wurde zum Menü hinzugefügt. Wenn Sie diese Option auswählen, können Sie Text innerhalb des E-Mail-Elements auswählen und in die Zwischenablage des Geräts kopieren. Dieser Text kann dann in neue Lotus Traveler-E-Mail-Nachrichten oder in andere Anwendungen eingefügt werden, die die Funktion zum Einfügen aus der Zwischenablage unterstützen.
  • Android-Geräte können jetzt mit Domino verschlüsselte E-Mails lesen und senden.
  • Wenn Sie Namen und Adressen in eine neue E-Mail-Nachricht eingeben, generiert Lotus Notes Traveler eine Liste möglicher Kontakte, die den eingegebenen Buchstaben entsprechen. Sie können jederzeit eine der Optionen zum Ausfüllen des Feldes auswählen. Es werden sowohl übereinstimmende einzelne Kontakte als auch Gruppen angezeigt. Wenn dazu der Editor zum Erstellen von E-Mails verwendet wird, wird bei den Übereinstimmungen außerdem ein Symbol dargestellt, das einzelne Kontakte von Gruppen unterscheidet.
  • Die Optionen für die maximale Dateigröße beim automatischen Herunterladen von E-Mail-Anhängen auf ein Android-Gerät wurden auf 25 KB, 100 KB, 500 KB, 2 MB, oder 10 MB heraufgesetzt.
  • Die Schaltfläche Senden wurde zum Formular zum Erstellen von E-Mails hinzugefügt. Jetzt müssen Sie zum Senden von E-Mails nicht mehr auf das Gerätemenü zugreifen.
  • Signaturen für E-Mail-Nachrichten können jetzt aus mehreren Zeilen bestehen.
  • Aktionen wie Senden, Als Entwurf speichern und Löschen können jetzt über Schaltflächen im Formular zum Erstellen von E-Mails ausgeführt werden. Die Felder Cc und Bcc sind jetzt standardmäßig ausgeblendet. Sie können über die Optionen Cc/Bcc ausblenden oder Cc/Bcc anzeigen im Dialogfenster mit den Nachrichtenoptionen ein- und ausgeschaltet werden.
  • Die Benutzerschnittstelle im Editor zum Erstellen von E-Mails wurde verbessert. Die Aktionen Senden, Als Entwurf speichern und Löschen können jetzt direkt über die erste Erstellungsanzeige anstelle des Kontextmenüs aufgerufen werden.

Genauere Informationen finden Sie unter Wie erstelle ich auf einem Windows Mobile-Gerät eine Nachricht?.

Erweiterungen für Android-Kalender
  • Eine Option zum Auswählen von Text während des Anzeigens von Kalendereinträgen wurde zum Menü hinzugefügt. Wenn Sie diese Option auswählen, können Sie Text innerhalb des Eintrags auswählen und in die Zwischenablage des Geräts kopieren. Dieser Text kann dann in neue Lotus Notes Traveler-E-Mail-Nachrichten oder in andere Anwendungen eingefügt werden, die die Funktion zum Einfügen aus der Zwischenablage unterstützen.
  • In der Kalenderwochenansicht wird bei Kalenderereignissen jetzt soviel vom Betreffstext angezeigt, wie in die Anzeige passt.
  • Sie können jetzt über Ihr Android-Gerät Besprechungen mit Teilnehmern planen, erneut planen, ändern oder absagen.
  • Lotus Notes Traveler für Android erkennt jetzt Telefonnummern und Zugriffscodes für Konferenzverbindungen und hebt sie in den Feldern "Betreff", "Standort" und "Beschreibung" von Kalendereinträgen hervor. Der Benutzer kann sie jetzt wählen, indem er einfach die Nummer antippt.
  • Die Leistung beim Ändern von Wochentagen unter Verwendung der Swipe-Funktion wurde verbessert.
  • Wenn Sie Namen und Adressen in einen neuen Kalendereintrag eingeben, generiert Lotus Notes Traveler eine Liste möglicher Kontakte, die den eingegebenen Buchstaben entsprechen. Sie können jederzeit eine der Optionen zum Ausfüllen des Feldes auswählen. Es werden sowohl übereinstimmende einzelne Kontakte als auch Gruppen angezeigt. Wenn dazu der Kalenderereigniseditor verwendet wird, wird bei den Übereinstimmungen außerdem ein Symbol dargestellt, das einzelne Kontakte von Gruppen unterscheidet.

Genauere Informationen finden Sie unter Wie erstelle und verwalte ich Kalendereinträge auf einem Windows Mobile-Gerät?.

Android-Homepage-Widgets für Mail und Kalender
Sie können jetzt Homepage-Widgets für Lotus Notes Traveler-Mail und -Kalender zu Ihrer Android-Hauptanzeige hinzufügen. Wenn Sie das Symbol für die Hauptanzeige gedrückt halten und die Option zum Hinzufügen eines Widgets auswählen, werden jetzt die folgenden Widgets in der Liste angezeigt:
  • Traveler-Kalender
  • Traveler-Mail

Die Widgets für Mail und Kalender gibt es als kleine und große Version.

Mit den neuen Android-Homepage-Widgets für Mail können Sie mithilfe einer Bildlaufleiste die Nachrichten durchblättern, die ungelesenen E-Mails zählen und mit einer Direktaufrufschaltfläche eine neue Nachricht erstellen. Die neuen Android-Homepage-Widgets für Kalender implementieren eine Bildlaufleiste zum Durchblättern von Kalendereinträgen, Informationen zum aktuellen Datum und eine Direktaufrufschaltfläche zum Erstellen eines neuen Kalendereintrags. Beide Widgets nutzen die Funktion für unterbrechungsfreies Blättern bei Android OS ab Version 3.0.

Tablettmenüs für Android 3.0.x
Die Menüs von Lotus Notes Traveler innerhalb der einzelnen Traveler-Anwendungen wurden überarbeitet, um sie besser an das erwartete Navigationsverhalten für Android 3.0.x-Tabletts anzupassen.

Apple-Geräteunterstützung

Selektive Anwendungssynchronisation für Apple-Geräte
Administratoren, die die Einstellungen von Lotus Notes Traveler als Teil von Domino-Richtlinien verwenden, können jetzt die Richtlinienfunktion Enforce in child (in untergeordnetem Element erzwingen) verwenden, um zu verhindern, dass Apple iOS-Geräte bestimmte Anwendungen synchronisieren. Wenn Sie z. B. die Option Mail application sync (Synchronisation der E-Mail-Anwendung) und die Richtlinienoption Enforce in child (in untergeordnetem Element erzwingen) abwählen, können Benutzer von Apple-Geräten mit dieser Richtlinie keine E-Mails mehr auf ihr Gerät synchronisieren. Diese Option kann für alle von iOS-Geräten unterstützten Anwendungen verwendet werden, darunter E-Mail, Kalender und Kontakte.
Anmerkung: Das Sperren der Geräteeinstellungen auf diese Weise ist nur in Verbindung mit Domino-Richtlinien verfügbar. Diese Funktion ist nicht verfügbar, wenn Sie die Standardgeräteeinstellungen verwenden, die in der LotusTraveler.nsf-Verwaltungsdatenbank definiert sind.

Weitere Informationen finden Sie unter Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen.

Selektives Löschen auf Apple-Geräten

Es besteht jetzt die Möglichkeit, nur Lotus Notes Traveler-E-Mails, -Kalender- und -Kontaktdaten von einem Apple iOS-Gerät zu löschen. Weitere Informationen finden Sie unter Bereinigung über Fernzugriff.

Zwischenspeichern des Notes-ID-Kennworts auf Apple-Geräten

Apple-Geräte halten jetzt die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen bezüglich Zwischenspeichern des Notes-ID-Kennworts des Benutzers ein. Das Notes-ID-Kennwort wird sicher auf dem Gerät zwischengespeichert. Der Benutzer muss das Kennwort erst dann wieder eingeben, wenn die "Dauer für automatische Sperre" (über die Administratoreinstellungen) abläuft oder wenn das Gerät gesperrt wird. Für diese Funktion ist mindestens Version 2.0.3 des Traveler Companion aus dem iOS App Store erforderlich.

Antwort- und Weiterleitungsanzeigen von Apple-Geräten
Wenn Apple iOS-Geräte auf eine Notes Domino-E-Mail antworten oder sie vom Gerät aus weiterleiten, sind jetzt die Antwort- und Weiterleitungsanzeigen bei der serverseitigen Maildatenbank richtig eingestellt.
Anmerkung: Die Synchronisation dieser Anzeigen vom Server wird von Apple-Geräten nicht unterstützt. Wenn Sie mit einem anderen Gerät als dem Apple-Gerät eine Weiterleitung oder eine Antwort senden, werden diese Anzeigen nicht mit der Mail des Apple-Geräts synchronisiert.

Nokia-Geräteunterstützung

Unterstützung für Nokia Symbian^3

Der Lotus Notes Traveler-Client ist jetzt außer für S60-Geräte der dritten und fünften Edition auch für Symbian^3-Geräte verfügbar.

Aktivierung der Geräteverschlüsselung für Nokia Symbian^3

Unterstützung für die Aktivierung der Geräteverschlüsselung ist jetzt für Geräte verfügbar, die Software der Version Symbian Anna verwenden. Wenn die Verschlüsselung auf dem Lotus Notes Traveler-Server aktiviert ist und der Client erkennt, dass das Gerät nicht verschlüsselt ist, wird es für die Synchronisation gesperrt, bis es verschlüsselt ist. Ist Ihr Gerät nicht verschlüsselt, wird ein Fenster angezeigt, in dem Sie aufgefordert werden, mit der Verschlüsselung zu beginnen.

Weitere Informationen finden Sie unter Wie verschlüssele ich mein Nokia Symbian^3-Gerät?.

Unterstützung für HTML-E-Mails auf Nokia Symbian^3-Geräten

Lotus Notes Traveler 8.5.3 bietet Unterstützung für das Anzeigen von HTML-E-Mails auf Symbian^3-Geräten.

Lotus Notes Traveler-Server

Zugriffssteuerung auf Geräteebene für neue Geräte

Eine neue Sicherheitsrichtlinienoption mit dem Namen "Device Access" (Gerätezugriff) ist jetzt für Lotus Notes Traveler verfügbar. Diese Richtlinie ist standardmäßig inaktiviert, sie kann jedoch von Administratoren verwendet werden, um eine Genehmigung für neue Geräte zu erfordern, die sich beim Lotus Notes Traveler-Server registrieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Registerkarte Gerätezugriff im Dokument mit den Standardeinstellungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen.

Verbesserungen der unternehmensweiten Suche
  • Wenn bei der Namenssuche über 30 Einträge gefunden werden, gibt Lotus Notes Traveler für Android und Windows Mobile jetzt an, dass nicht alle Ergebnisse angezeigt werden und dass die Suche optimiert werden sollte.
  • Bei Verwendung der Namenssuchfunktion auf Ihrem mobilen Gerät werden auch Gruppennamen im Unternehmensverzeichnis in den Suchergebnissen angezeigt.Bei Verwendung der Namenssuchfunktion auf Ihrem mobilen Gerät werden auch Namen von Domino-Mail-in-Datenbanken in den Suchergebnissen angezeigt.
  • Wenn bei früheren Versionen ein mobiles Gerät mithilfe der Anwendung für die Namenssuche eine Suche nach einem Benutzer durchführte, wurde die Suche im Domino-Verzeichnis auf dem Traveler-Server durchgeführt. Dies führte manchmal zu anderen Ergebnissen als eine vom Notes-Client aus durchgeführte Suche. Bei der Suche wird jetzt stattdessen der E-Mail-Server des Benutzers verwendet. Dies kann über einen notes.ini-Parameter konfiguriert werden.
Verbesserungen bei der Wartungsfähigkeit
  • Eine neue Option erleichtert Kunden jetzt die Aufgabe, Unterstützungsdateien auf die IBM Site zum Sammeln von Unterstützungsdateien "ECURep" hochzuladen. Der neue Administratorbefehl tell traveler pmr <PMR-Nummer> [Protokolldateiliste] führt einen Systemspeicherauszug durch, sammelt diese Protokolldateien in einem Archiv und lädt sie automatisch zur IBM Unterstützung hoch.

    Weitere Informationen finden Sie unter Serverprotokolle.

  • Der Befehl tell traveler systemdump wartet jetzt, bis NSD abgeschlossen ist.
  • Die Einstellungen für die Servletprotokollierung sind jetzt mit der Traveler-Task-Protokollierung verknüpft. Daher müssen die Stufe, die Anzahl, der Grenzwert, das Außerkraftsetzen durch den Benutzer usw. nicht mehr in /data/cfg/NTSServletLogging.properties geändert werden. Die Protokollierungseinstellungen des Servlets sind jetzt in NTSLogging.properties enthalten und können über diese Datei oder über die vorhandenen Befehle tell traveler log geändert werden.
  • Der Befehl tell traveler log collect sammelt Dateien in einer ZIP-Datei anstelle eines Verzeichnisses und löscht die Dateien vom Typ NTS*.log nicht mehr, nachdem sie erfasst wurden. Verwenden Sie zum Löschen der Dateien den Befehl tell traveler log clear.
Mail-Routing-Konfiguration auf dem Lotus Notes Traveler-Server nicht mehr erforderlich
Für frühere Versionen des Lotus Notes Traveler-Servers musste Mail-Routing konfiguriert und aktiv sein, damit der Server SMS-Push-Nachrichten und Besprechungsbenachrichtigungen vom mobilen Gerät verarbeiten konnte. In Implementierungszenarios, in denen der Lotus Notes Traveler-Server nicht auf demselben Domino-Server wie die E-Mail-Services ausgeführt wird, ist dies nicht mehr erforderlich. Der Lotus Notes Traveler-Server verwendet jetzt die mail.box des E-Mail-Servers des Benutzers für alle ausgehenden Nachrichten.
Von mobilen Geräten gesendete Besprechungsbenachrichtigungen
Früher wurde für Besprechungsbenachrichtigungen, wie z. B. neue Besprechungsanforderungen vom Gerät oder Benachrichtigungen zum Akzeptieren von Besprechungen, im Feld "Gesendet von" die Lotus Notes Traveler-Serveradresse angegeben. Dieser Fehler wurde behoben. Kalenderbenachrichtigungen werden jetzt auf einem ähnlichen Weg wie ausgehende E-Mails verarbeitet und alle Benachrichtigungen stammen jetzt von der ID des Benutzers des mobilen Geräts.

Installation und Konfiguration planen

Es gibt viele Aspekte der Installation und Konfiguration, die Sie prüfen sollten, bevor Sie den IBM Lotus Notes Traveler-Server installieren.

Implementierungskonfiguration auswählen

Der IBM Lotus Notes Traveler-Server kann mit unterschiedlichen Konfigurationsvarianten implementiert werden.

Der Lotus Notes Traveler-Server wird auf einem IBM Lotus Domino-Server installiert und ausgeführt. Der Server muss Zugriff auf die Maildateien der mobilen Lotus Notes Traveler-Benutzer haben. Diese Maildateien befinden sich entweder auf demselben Server wie der Lotus Notes Traveler-Server oder sie werden auf Remote-Domino-Servern gehostet. Lotus Notes Traveler verwendet ein Lotus Domino-Verzeichnis, um nach dem Home-Mail-Server eines Lotus Notes Traveler-Benutzers zu suchen. Wenn die mobilen Benutzer im lokalen Domino-Verzeichnis (names.nsf) nicht enthalten sind, muss die Lotus Domino-Verzeichnisverwaltung so konfiguriert werden, dass diese Benutzer in fernen Domino-Verzeichnissen gefunden werden können.

Auf dem Lotus Domino-Server, auf dem der Lotus Notes Traveler-Service per Hosting bereitgestellt wird, muss die HTTP-Web-Server-Komponente installiert sein. Diese Komponente wird standardmäßig bei der Installation des Lotus Domino-Servers installiert.

Die Provider-Konfiguration des Lotus Domino-Service wird von Lotus Notes Traveler nicht unterstützt. Die Provider-Konfiguration des Lotus Domino-Service lässt keine Servlets zu. Lotus Notes Traveler benötigt diese jedoch, um zu funktionieren.

Informationen zu den Netztopologietypen, die zu berücksichtigen sind, sowie Details zu lokalen und fernen Maildateien finden Sie in den folgenden Themen:

Planung der Netztopologie

Der Standort Ihres IBM Lotus Notes Traveler-Servers in Ihrem Netz ist von den verwendeten Geräten sowie von den Synchronisationstypen abhängig. Dieser Abschnitt enthält eine Liste von Szenarios und Gründe dafür, das eine dem anderen vorzuziehen.

Windows Mobile-, Nokia- und Android-Geräte

Der Lotus Notes Traveler-Client, der auf Microsoft® Windows Mobile- und auf Nokia-Geräten ausgeführt wird, verwendet einen einzigen Kommunikationskanal für die Datensynchronisation und für Push-Nachrichten zusammen mit einem optionalen SMS-Kanal. Der Datensynchronisationskanal verwendet HTTP oder HTTPS, um mit dem Server zu kommunizieren. Dieser Kanal wird stets vom mobilen Gerät aus initialisiert. Der Kanal sollte entweder über ein virtuelles privates Netz (VPN) oder unter Verwendung von HTTPS gesichert werden, sodass alle gesendeten Daten verschlüsselt werden. Der optionale SMS-Kanal wird verwendet, um das mobile Gerät auf anstehende Serveränderungen hinzuweisen. Diese Kurznachricht wird an die SMS-Mailbox des Geräts zugestellt und vom Lotus Notes Traveler-Client gelesen. Anschließend führt der Lotus Traveler-Client den Befehl aus oder startet eine Datensynchronisation.

Apple-Geräte

Apple-Geräte verwenden entweder HTTP- oder HTTPS-Kommunikationskanäle für die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server. Diese Geräte unterstützen den SMS-Push-Kanal nicht.

Verbindungstypen und Ports

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Zusammenfassung der von den mobilen Geräten verwendeten Verbindungstypen und standardmäßig verwendeten Ports. Es wird nur ein Kanal für die Datensynchronisation verwendet, die mobilen Geräte können jedoch sowohl HTTP als auch HTTPS unterstützen.

Tabelle 1. Verbindungstypen und Standardportnummern
Verwendung Verbindungstyp Standardport Notizen

Datensynchronisation

HTTPS

443

Dieser Verbindungstyp ist für die Datensynchronisation am besten geeignet. Der Port verwendet einen sicheren Kanal für die Datenübertragung zwischen dem Gerät und dem Server.

Datensynchronisation

HTTP

80

Der Port verwendet einen nicht gesicherten Kanal für die Datenübertragung zwischen dem Gerät und dem Server.

Automatische Synchronisation

TCP

8642

Port 8642 wird nur benötigt, wenn Sie eine Version des Windows Mobile- oder Nokia-Clients verwenden, die älter als Version 8.5.2 ist. Andernfalls wird der Port nicht verwendet und kann ignoriert bzw. inaktiviert werden.

In diesen Abschnitten werden unterschiedliche Netztopologien beschrieben und genauere Informationen zu den Gründen für ihre jeweilige Verwendung zur Verfügung gestellt:

Virtuelles privates Netz verwenden

Das Diagramm in diesem Thema zeigt eine Netztopologie mit einem VPN-Server (Virtuelles Privates Netz) als sicherem Zugriffspunkt auf das Intranet von einem mobilen Gerät aus.

VPN

Diese Lösung ermöglicht die größte Flexibilität in Bezug auf Anwendungen, die über mobile Geräte verbunden sein können, und Protokolle, die sie verwenden können. Wenn Sie einen sicheren VPN-Tunnel zwischen dem mobilen Gerät und dem Intranet verwenden, können alle Anwendungen, die auf dem Gerät aktiv sind, eine Verbindung zu beliebigen Unternehmensservern herstellen, genau wie bei einer Ausführung innerhalb des Unternehmensnetzes. Sie können beispielsweise den Browser des Geräts verwenden, um Seiten auf einer internen Website zu öffnen, oder Sie können Instant Messaging auf dem Gerät verwenden, das eine Verbindung mit internen Messaging-Servern herstellt.

Sie sollten die Clientverbindung des mobilen Geräts mit dem HTTP-Protokoll anstatt mit dem HTTPS-Protokoll ausführen, wenn Sie ein virtuelles privates Netz verwenden. Das virtuelle private Netz stellt normalerweise einen sicheren Datenkanal zur Verfügung. Bei der Verwendung von HTTP gibt es im Gegensatz zu SSL einige Leistungssteigerungen, weil das mobile Gerät und der IBM Lotus Notes Traveler-Server nicht alle Daten verschlüsseln müssen. Allerdings ist die Verbindung zwischen dem VPN-Verbindungspunkt und dem Lotus Notes Traveler-Server dann nicht verschlüsselt.

Der zu installierende VPN-Servertyp hängt vom mobilen Gerät ab. Die meisten mobilen Geräte unterstützen IPSec- oder PPTP-Protokolle, damit VPN-Geräte im Netz von den mobilen Geräten verwendet werden können. IBM Lotus Mobile Connect bietet mobile Clients, die Windows Mobile- und Nokia-Geräte unterstützen. Er bietet auch eine Lösung für sicheren HTTP-Zugriff für Geräte wie das Apple iPhone. Weitere Informationen zur Funktionalität von Lotus Mobile Connect finden Sie auf der Seite von IBM Lotus Mobile Connect, die einen Link zur Dokumentation für Lotus Mobile Connect enthält.

Bei Apple iOS-Geräten muss eine VPN-Verbindung manuell vom Gerätebenutzer gestartet werden. Diese Verbindung wird nach dem Start möglicherweise getrennt und wird nicht automatisch erneut gestartet. Es ist daher nicht empfehlenswert, eine VPN-Verbindung als primäre Methode zu verwenden, um eine Verbindung von Mail-, Kalender und Kontaktanwendungen auf iOS-Geräten zum Lotus Notes Traveler-Server herzustellen. Sie sollten eine direkte SSL-Verbindung zum Lotus Traveler-Server oder einen Zwischenproxy verwenden.

Reverse Proxy verwenden

Das Diagramm in diesem Thema zeigt eine Netztopologie. In Ihrer Demilitarized Zone befindet sich ein Reverse Proxy, der Authentifizierungsservices für die mobilen Geräteclients bereitstellt.

Reverse Proxy

Diese Netztopologie bietet nicht die Flexibilität einer VPN-Topologie. Sie stellt jedoch eine sichere Netzwerkimplementierung bereit, mit der kein Teil der Lotus Domino-Serverinfrastruktur im Internet oder in DMZ-Zonen zugänglich gemacht wird.

IBM Lotus Notes Traveler wurde mit einigen Reverse-Proxy-Produkten getestet. Die meisten Produkte, die über eine Reverse-Proxy-Standardfunktion verfügen, sollten aber geeignet sein. Bei der Auswahl eines Reverse-Proxys sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:

  • Stellen Sie sicher, dass der Reverse Proxy die Anzahl von HTTP-Verbindungen mit langer Laufzeit unterstützt, die der Anzahl der Clients der mobilen Geräte in Ihrem Netz entspricht. Wenn die Pushübertragung auf den mobilen Geräten aktiviert ist, öffnen diese eine HTTP- oder HTTPS-Anforderung an den Server, die so lange geöffnet bleibt, bis eine Zeitlimitüberschreitung auftritt oder neue Daten eingehen. Das heißt, die Anzahl der HTTP- bzw. HTTPS-Verbindungen ist gleich der Anzahl der Geräte (oder etwas höher), die online sind. Dieses Modell unterscheidet sich von einem Web-Browser, der gewöhnlich eine Verbindung öffnet, um eine Webseite oder eine Grafik abzurufen, und die Verbindung sofort schließt, wenn die Anforderung abgeschlossen wurde.
  • Wenn der Reverse Proxy die Authentifizierung der Berechtigungsnachweise für mobile Geräte ausführen soll, muss er einen HTTP-Antwortcode 401 zurückgeben können, wenn die Authentifizierung der Benutzerberechtigung fehlgeschlagen ist. Der Proxy darf keine benutzerorientierte Webseite mit einer HTTP-Antwort 200 (OK) an die mobilen Geräte zurückgeben, weil die Synchronisationsclients auf den mobilen Geräten eine benutzerorientierte Webseite oder ein benutzerorientiertes Formular nicht interpretieren können. Sie verwenden stattdessen die Standard-Internetantwortcodes, die eine fehlgeschlagene Authentifizierung angeben.
  • Verbindungen vom Gerät zum Lotus Notes Traveler-Server verwenden die Methoden HTTP GET, POST und OPTIONS. Stellen Sie sicher, dass alle drei Methoden zulässig sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass die HTTP OPTIONS-Antwort vom Lotus Notes Traveler-Server und nicht vom Reverse-Proxy kommt.
  • Stellen Sie sicher, dass eine HTTP-Antwort 449 nicht in eine andere HTTP-Antwort (zum Beispiel 500) geändert wird.
  • Vermeiden Sie HTTP 302-Umleitungen, da das Gerät POSTs in Antworten häufig in GETs umwandelt. Der Nachrichtentext, der in POST enthalten war, fehlt in diesem Fall, da GET per Definition keinen Nachrichtentext enthält.

Bei der Verwendung eines Reverse-Proxys müssen Administratoren die externe URL im Lotus Notes Traveler-Serverdokument festlegen, wie im Abschnitt Serverdokumenteinstellungen erläutert.

Getestete Umgebungen
  • IBM Lotus Mobile Connect 6.1. stellt einen HTTP-Zugriffsservice bereit, der als Durchgang für mobile Geräte fungiert, die HTTP- oder HTTPS-Verbindungen mit einer dedizierten Serverressource im Intranet herstellen. Weitere Informationen finden Sie im Thema "HTTP-Zugriffsservices" in der Dokumentation für Lotus Mobile Connect.
  • IBM Websphere Edge Server Version 6.1
  • IBM Tivoli Access Manager Version 6.0

Direktverbindung

Verwenden Sie entweder ein virtuelles privates Netz oder eine Reverse-Proxy-Lösung, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Es ist jedoch auch möglich, SSL vom mobilen Gerät aus zu verwenden, um eine direkte Verbindung mit dem IBM Lotus Notes Traveler-Server in der Demilitarized Zone (DMZ) herzustellen.

Wenn Sie diese Konfiguration verwenden, unternehmen Sie Schritte, um sicherzustellen, dass der Lotus Domino-Server gesichert wurde und keine unnötigen Daten enthält. Es wird beispielsweise empfohlen, dass sich bei dieser Konfiguration keine Maildateien von Benutzern auf dem Lotus Domino-Server befinden. Ziehen Sie in Erwägung, diesen Lotus Domino-Server in einer anderen Domino-Domäne als Ihrer Produktions-Mail-Domäne zu installieren. Diese Konfiguration hat den Vorteil, dass keine persönlichen Datensätze der Benutzer in der lokalen Datei names.nsf vorhanden sind und die Verzeichnisverwaltung so konfiguriert wird, dass das eigentliche Verzeichnis in der Produktionsdomäne über Fernzugriff verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Mehrere Lotus Domino-Domänen unterstützen.

Direktverbindung

Der Lotus Notes Traveler-Server befindet sich in Ihrer DMZ und sollte keine E-Mail-Dateien von Benutzern enthalten. Sie müssen auf der Firewall, die mit dem Internet verbunden ist, den Port 443 zum Lotus Notes Traveler-Server für die Datensynchronisation öffnen. Wenn Sie einen älteren Windows Mobile- oder Nokia-Geräteclient als Version 8.5.2 verwenden, müssen Sie außerdem Port 8642 für den Lotus Notes Traveler-Server für die automatische Synchronisation öffnen. Dann müssen Sie auf der Intranet-Firewall den Notes-RPC-Port 1352 zu jedem IBM Lotus Domino-Mail-Server öffnen, der Maildateien von Benutzern enthält.

Bei der Darstellung dieser Konfiguration werden nur HTTPS-Verbindungen (SSL) zwischen dem Gerät und dem Lotus Notes Traveler-Server verwendet. Obwohl es technisch möglich ist, Geräte unter Verwendung von HTTP (Port 80) mit dem Server zu verbinden, sollten Sie diese Konfiguration nicht verwenden.

Hinweise zu fernen und lokalen Maildateien

Die Maildatenbanken von IBM Lotus Notes Traveler-Benutzern müssen sich nicht auf demselben Domino-Server befinden wie der Lotus Notes Traveler-Service. Bei einer Konfiguration über Fernzugriff sucht der Lotus Notes Traveler-Service die Namen des Lotus Notes Traveler-E-Mail-Servers und der -Mail-Datei des Benutzers in der lokalen Datei "names.nsf" und stellt gegebenenfalls über Fernzugriff eine Verbindung mit diesem E-Mail-Server her.

Ferne Maildatenbanken

Stellen Sie sicher, dass der Lotus Notes Traveler-Server physische Verbindungen mit den fernen Servern herstellen kann. Überprüfen Sie diese Verbindung, indem Sie auf der Domino-Serverkonsole auf dem Lotus Notes Traveler-Server den folgenden Befehl eingeben:

trace name_des_fernen_servers

Dieser Befehl gibt Routing-Informationen aus, die anzeigen, ob Probleme mit der Route zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem angegebenen fernen Server bestehen.

Lokale Maildatenbanken

Obwohl der Lotus Notes Traveler-Service auf demselben Domino-Server ausgeführt werden kann, der als Host für Maildateien dient, wird diese Vorgehensweise nur für kleinere Installationen empfohlen. Im Allgemeinen wird der Lotus Notes Traveler-Service auf einer Maschine ausgeführt, die von anderen Anwendungen getrennt ist, beispielsweise IBM Lotus Sametime oder IBM Lotus Quickr.

Unterstützung für ferne Maildatenbanken

Lotus Notes Traveler-Server kann eine Verbindung zu fernen Maildatenbanken herstellen, die von Domino-Servern ab Version 7.0.2 gehostet werden. Der ferne Domino-E-Mail-Server kann ein beliebiges von Domino unterstütztes Betriebssystem sein.

Unterstützung für Maildateischablonen

Lotus Notes Traveler-Server unterstützt Standard- und iNotes-Vorlagen für Maildateien ab Version 6.5.

Mehrere Lotus Domino-Domänen unterstützen

Normalerweise wird der Lotus Notes Traveler-Server in derselben Domino-Domäne wie Produktionsmailserver implementiert. Es kann jedoch aus einigen Gründen sinnvoll sein, dass Sie für Ihren Lotus Traveler-Server und für Ihren Produktionsmailserver unterschiedliche Domänen verwenden.

  • Wenn Sie für den Lotus Traveler-Server (names.nsf) ein anderes Verzeichnis als für den Produktionsserver verwenden möchten, um zu verhindern, dass Änderungen, die in einem Verzeichnis auf einer höheren Ebene vorgenommen werden, in einem Unterverzeichnis auf dem Server synchronisiert werden. In dieser Umgebung würde keine Synchronisation der Verzeichnisse durchgeführt werden, sofern sie nicht explizit aktiviert wurde.
  • Um das Datenvolumen der Produktionsserver, auf das vom Lotus Notes Traveler-Server zugegriffen werden kann, zu minimieren.

Sie müssen mehrere Punkte berücksichtigen, um dies zu ermöglichen. Diese Checkliste gilt für alle Lotus Notes Traveler-Installationen. Bei einer Installation in derselben Domino-Domäne ist für viele dieser Punkte jedoch keine zusätzliche Konfiguration erforderlich.

  • Der Lotus Notes Traveler-Server muss eine physische Verbindung zu E-Mail-Servern in den anderen Domänen herstellen können. Mit dem Domino-Serverbefehl trace können Sie auf dem Lotus Notes Traveler-Server überprüfen, ob eine physische Verbindung zwischen den Servern hergestellt werden kann. Verwenden Sie beispielsweise von der Domino-Administratorkonsole aus den Befehl trace testserver/ihre_domäne, wobei testserver und ihre_domäne die tatsächlichen IDs des E-Mail-Servers und der Domäne sind.
  • Die vom Lotus Notes Traveler-Server verwendete Server-ID-Datei muss von allen Domino-Domänen zertifiziert sein, mit denen der Lotus Notes Traveler-Server eine Verbindung herstellen muss.
  • Die fernen E-Mail-Server müssen dem Lotus Notes Traveler-Server Serverzugriff gewähren. Dies können Sie mithilfe des Domino Administrator-Clients überprüfen. Öffnen Sie auf dem fernen E-Mail-Server das Serverkonfigurationsdokument, klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und stellen Sie sicher, dass dieser Server im Abschnitt Auf Server zugreifen nicht eingeschränkt wird.
  • Der Lotus Notes Traveler-Service fragt den Domino-Verzeichnisservice immer dann ab, wenn sich mobile Benutzer beim Lotus Notes Traveler-Server registrieren oder mit dem Server verbinden. Das Domino-Verzeichnis muss den Home-Mail-Server und den Namen des Maildateipfads für jeden Benutzer zurückgeben, der sich beim Lotus Notes Traveler-Server registriert. Wenn sich der Lotus Notes Traveler-Server in derselben Domäne wie die E-Mail-Benutzer befindet, enthält die lokale Datei names.nsf normalerweise bereits Personendokumente für jeden Benutzer. Diese Informationen sind standardmäßig verfügbar. Wenn die Benutzer jedoch Mitglieder anderer Domänen sind, müssen Sie entweder die Domino-Verzeichnisverwaltung konfigurieren, um diese anderen Benutzer zu finden, oder sicherstellen, dass ihre Personendokumente in der lokalen Datei names.nsf verfügbar sind.
  • Wenn Sie die Implementierung von Sicherheitsrichtlinien für mobile Benutzer planen, verwenden Sie Lotus Notes Traveler-Standardeinstellungen zur Definition von Sicherheitsrichtlinien. (Siehe Standardmäßige Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen). Verwenden Sie diese Einstellungen anstelle der Lotus Notes Traveler-Einstellungen, die Teil der Konfiguration der Domino-Verwaltungsrichtlinie sind. Andernfalls müssen Sie die Lotus Notes Traveler-Einstellungen gesondert in jeder anderen Domino-Domäne definieren, damit sie ordnungsgemäß funktionieren. Wenn Sie Lotus Notes Traveler-Standardeinstellungen verwenden, gelten diese Einstellungen und Sicherheitsrichtlinien für jeden Benutzer, der eine Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server herstellt, unabhängig davon, welcher Domino-Domäne der Benutzer angehört. Weitere Informationen finden Sie unter Geräten Vorgaben und Sicherheitseinstellungen zuweisen.

Serverkapazität planen

Viele Faktoren können die Kapazitätsplanung für Ihre IBM Lotus Notes Traveler-Serverimplementierung beeinträchtigen, wie z. B. Lotus Domino-Tasks, die Anzahl der Benutzer und die Leistungsmerkmale der Server-Hardware.

Berücksichtigen Sie die folgenden Faktoren bei der Kapazitätsplanung:

  • IBM Lotus Domino-Tasks einschließlich Lotus Notes Traveler, IBM Lotus Sametime und IBM Lotus Quickr generieren zusätzliche Speicher- und Systembelastung auf einem Domino-Server.
  • Die Anzahl der Benutzer wirkt sich auf die durch Lotus Notes Traveler verwendete Speichermenge aus.
  • Die physischen Leistungsmerkmale der Server-Hardware, einschließlich der Verarbeitungsgeschwindigkeit, des Speichers und der E/A-Bandbreite, wirken sich auf die Serverkapazität aus.
  • Die Betriebssystemarchitektur wirkt sich auf die maximal mögliche Anzahl von Benutzern auf einem einzelnen Lotus Notes Traveler-Server aus. Bei 32-Bit-Betriebssystemen gibt es eine architekturbedingte Begrenzung auf 3 GB Speicher pro Prozess. Weil Lotus Notes Traveler als Domino-Task ausgeführt wird, reduziert gemeinsam genutzter Domino-Speicher die verfügbare Speichermenge für Lotus Notes Traveler. Aus diesem Grund ist der Speicher häufig der einschränkende Faktor bei einem 32-Bit-Betriebssystem. Bei 64-Bit-Betriebssystemen liegt die Speichergrenze viel höher. In der Regel werden die Verarbeitungsleistung oder die E/A-Bandbreite die einschränkenden Faktoren.

Berücksichtigen Sie die folgenden Best Practices:

  • Führen Sie Lotus Notes Traveler, falls möglich, auf einem anderen Domino-Server als dem E-Mail-Server oder anderen Servern aus, auf denen weitere Domino-Tasks aktiv sind.
  • Verwenden Sie, falls möglich, ein 64-Bit- anstatt einem 32-Bit-Betriebssystem, um den Lotus Notes Traveler-Server bereitzustellen.
  • Wenn die Kapazitätsgrenze eines vorhandenen Lotus Notes Traveler-Servers erreicht ist, fügen Sie einen zusätzlichen Lotus Notes Traveler-Server hinzu und passen Sie die Last zwischen den Servern an. Verschiedene Lotus Notes Traveler-Server können verwendet werden, um auf Maildateien in derselben Gruppe von Domino-E-Mail-Servern zuzugreifen.

Es ist schwierig, die maximale Kapazität für eine bestimmte Umgebung genau zu bestimmen. Werten Sie die Faktoren der Kapazitätsplanung aus und wenden Sie die Best Practices an, um Ihre Lotus Notes Traveler-Implementierung bestmöglich zu nutzen. IBM Techline bietet Unterstützung bei der Kapazitätsermittlung von Lotus Notes Traveler- und Lotus Domino-Installationen und -Implementierungen. Wenden Sie sich für weitere Informationen zu diesem Service an Ihren IBM Vertriebsbeauftragten.

Tipp: Informationen zur Leistungsverbesserung finden Sie unter Leistung des Servers optimieren.
Anmerkung: IBM veröffentlicht häufig Leistungsdaten auf der developerWorks-Site. Suchen Sie auf der Site nach Traveler performance, um die letzte veröffentlichte Leistungsanalyse für Lotus Notes Traveler anzuzeigen.

Clustering und Ausweichbetrieb

Die Server-Task selbst von IBM Lotus Notes Traveler kann nicht in Gruppen zusammengefasst werden, um eine Umgebung mit hoher Verfügbarkeit zu unterstützen. Der Lotus Notes Traveler-Service erkennt jedoch, ob eine ferne Maildatei in Gruppen zusammengefasst ist oder zusätzliche Repliken dafür definiert sind, und schaltet auf die E-Mail-Synchronisation von Repliken um, wenn der primäre E-Mail-Server des Benutzers inaktiv ist.

Der Lotus Traveler-Service erkennt Repliken von Maildateien, indem er Replikatseinträge in der Lotus Domino-Cluster-Verzeichnisdatenbank (cldbdir.nsf) auf dem E-Mail-Server des Benutzers liest. Diese Datenbank muss dem Lotus Notes Traveler-Server zumindest Leserzugriff gewähren. Der Lotus Traveler-Server kann dann im Fall von Inaktivität des primären Domino-E-Mail-Servers die Verbindung für den mobilen Benutzer mit einem alternativen Server übernehmen.

Es ist möglich, mehrere Lotus Notes Traveler-Server einzurichten. Dabei kann jeder Server über denselben Zugriff auf alle Maildateien eines Benutzers auf fernen Servern verfügen. Wenn ein Lotus Notes Traveler-Server nicht antwortet, kann der Benutzer die Clienteinstellungen des Geräts manuell neu konfigurieren, um einen anderen Lotus Notes Traveler-Server zu verwenden. Wenn jedoch ein Gerät zu einem neuen Server wechselt, stimmen die Synchronisationsanker zwischen dem Server und dem Gerät nicht mehr überein. Das Protokoll initialisiert eine Synchronisationsaktualisierung, durch die alle Daten auf dem Gerät durch eine aktuelle Kopie der Daten aus Ihrer Maildatenbank ersetzt werden. Der Lotus Notes Traveler-Server protokolliert intern alle Daten, die sich auf einem Gerät befinden. Wenn ein Gerät zu einem anderen Server wechselt, geht dieses Protokoll verloren. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich diese Protokolldatenbanken nicht im Netz befinden und auch nicht von Lotus Notes Traveler-Servern gemeinsam genutzt werden.

Ältere Domino-Verzeichnisserver

Wenn Sie IBM Lotus Notes Traveler in einer Lotus Domino-Domäne installieren möchten, in der eine Lotus Domino-Verzeichnisschablone verwendet wird, die älter ist als die mit Ihrer Lotus Notes-Traveler-Version gelieferte Version, führen Sie ein Upgrade des Designs der Verzeichnisserverschablone durch, bevor Sie den Lotus Notes Traveler-Server in der Domäne installieren.

Wichtig: Auch wenn der Verzeichnisserver der Lotus Domino-Domäne nicht mit der aktuellen Version ausgeführt wird, unterstützt er ein aufgerüstetes Design des Verzeichnisses.

Wenn Sie die Replizierung des lokalen Verzeichnisses auf dem Lotus Notes Traveler-Server einrichten, sollten Sie über die entsprechende Option zulassen, dass das Verzeichnis in beide Richtungen zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem Lotus Domino-Verzeichnisserver repliziert werden kann. Dies sollte erst erfolgen, nachdem das Upgrade für das Design des Lotus Domino-Verzeichnisses durchgeführt wurde.

Wenn die Verwaltung Ihres Netzes ein Upgrade des Lotus Domino-Masterverzeichnisses nicht zulässt, installieren Sie den Lotus Notes Traveler-Server in einer separaten, eigenständigen Domäne. Dazu sind jedoch weitere Konfigurationsschritte erforderlich, einschließlich der Konfiguration der Lotus Domino-Verzeichnisverwaltung, damit der Lotus Notes Traveler-Server die Home-Mail-Server mobiler Benutzer finden kann. Weitere Informationen siehe Mehrere Lotus Domino-Domänen unterstützen.

Auto Sync-Optionen festlegen

Sie können Auto Sync-Optionen verwenden, um die Lebensdauer der Batterie in mobilen Geräten zu maximieren.

Geplante Synchronisation konfigurieren

Eine Methode, die Lebensdauer des Akkus in mobilen Geräten zu erhalten, besteht darin, die Zeit, die diese mit dem Lotus Notes Traveler-Server verbunden sind, zu reduzieren. Außerdem können Sie die Häufigkeit der Synchronisation mit dem Server reduzieren. Diese Features werden durch die geplante Synchronisation ermöglicht.

Apple-Geräte

Sie finden die Optionen für die geplante Synchronisation auf dem Gerät in der Anwendung Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender > Datenabgleich. Wenn Push aktiviert ist, versucht das Gerät, die Verbindung mit dem Server aufrechtzuerhalten. Es synchronisiert, sobald neue Daten verfügbar sind. Wenn Sie "Push" inaktivieren, können Sie den Abrufzeitplan auf alle 15, 30 oder 60 Minuten festlegen. Sie können den Zeitplan auch vollständig inaktivieren, indem Sie den manuellen Modus für den Abrufzeitplan festlegen.

Windows Mobile-, Nokia- und Android-Geräte

Einstellungen für die geplante Synchronisation stehen in der Anzeige der Einstellungen der Lotus Notes Traveler-Anwendung zur Verfügung. Wählen Sie die Einstellungen für Auto Sync und anschließend Zeitplan aus. Sie können das Verhalten für zwei Zeiträume festlegen, einen Zeitplan für hohe und einen für geringe Systemauslastung. Folgende Synchronisationseinstellungen sind möglich:
  • Immer verbunden
  • Manuell
  • Alle 15 Minuten
  • Alle 30 Minuten
  • Jede Stunde
  • Alle 2 Stunden

Wenn Sie für die Zeiten der hohen und der geringen Systemauslastung unterschiedliche Synchronisationseinstellungen festlegen, müssen Sie den Zeitraum der hohen Systemauslastung angeben. Sie können die Wochentage sowie die Start- und Stoppzeiten für Zeiten hoher Systemauslastung definieren. Beispielsweise können Sie während Ihrer Arbeitszeit (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr) das Synchronisationsverhalten auf Immer verbunden festlegen. Die Einstellung für geringe Systemauslastung können Sie anschließend auf Alle 2 Stunden festlegen.

Anmerkung: Auch wenn das manuelle Synchronisationsverhalten festgelegt ist, werden Änderungen auf dem Gerät, wie das Senden einer E-Mail oder das Aktualisieren eines Kontakts, sofort oder sobald eine Verbindung mit dem Server verfügbar ist, synchronisiert.

SMS-Modus für Auto Sync verwenden

In IBM Lotus Notes Traveler können Sie festlegen, dass der SMS-Modus (Short Message Service) für Auto Sync verwendet werden soll, wodurch sich die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängern kann. Dieses Thema gilt nicht für Apple-Geräte.

Lotus Notes Traveler erhält standardmäßig eine HTTP- oder HTTPS-Verbindung zwischen den Geräten und dem Server aufrecht, über die sie die gegenseitige Synchronisation sicherstellen können. Abhängig von einigen Faktoren (wie Netzbetreiber, NAT-Zeitlimitwerte (Netzadressumsetzung) und Gerätemerkmale) kann das Aufrechterhalten dieser TCP-Verbindung die Batterie des Geräts belasten. Die Verwendung des SMS-Modus für Auto Sync kann diese Belastung reduzieren und die Zeit zwischen Ladevorgängen verlängern.

Achtung: Führen Sie diese Schritte nur aus, wenn Sie wissen, dass Sie einen SMS-Pauschalbetrag bezahlen. Andernfalls kann dies eine hohe Telefonrechnung verursachen.
Verlängern der Lebensdauer des Akkus im SMS-Modus für automatische Synchronisation auf Windows Mobile-, Nokia- und Android-Geräten:
  1. Rufen Sie auf dem Gerät die Lotus Notes Traveler-Einstellungen auf und wählen Sie Auto Sync aus.
  2. Geben Sie die Informationen zur SMS-E-Mail-Adresse ein. Dies ist gewöhnlich Ihre Telefonnummer, gefolgt vom Symbol @ und einer spezifischen Domäne des Netzbetreibers. Beispiel:
    • 9195555309@messaging.sprintpcs.com
    • 9195552143@txt.att.net
    Weitere Informationen finden Sie im Wikipedia-Artikel "List of carriers providing SMS transit".
  3. Bei Nokia- und Android-Geräten:
    • Legen Sie SMS-Benachrichtigungen auf Ein fest.
    Bei Windows Mobile-Geräten:
    • Wählen Sie SMS-Benachrichtigungen aktivieren aus.
  4. Klicken Sie auf Fertig.

Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, erhält Lotus Notes Traveler keine ständige Verbindung mit dem Server aufrecht. Außerdem werden SMS-Nachrichten verwendet, um das Gerät über serverseitige Änderungen zu benachrichtigen. Diese SMS-Nachrichten werden von Lotus Notes Traveler auf dem Gerät im Hintergrund empfangen, sodass Ihr normaler SMS-Nachrichtenaustausch nicht gestört wird.

Festlegen der Absenderadresse bei SMS-Nachrichten

Wenn Ihr mobiles Gerät keine vom Lotus Notes Traveler-Server gesendeten SMS-Nachrichten empfängt, kann dies daran liegen, dass der Netzbetreiber des mobilen Geräts die SMS-Nachricht ignoriert. Die in der abgehenden Nachricht im Feld VON angegebene E-Mail-Adresse wird standardmäßig aus dem Feld AN übernommen. Manche Mobilfunkbetreiber betrachten dies als eine ungültige SMS-E-Mail-Nachricht. Um dieses Problem zu umgehen, sorgen Sie dafür, dass der Lotus Notes Traveler-Server im Feld VON eine andere E-Mail-Adresse verwendet, indem Sie einen internen Konfigurationswert festlegen. Der Lotus Notes Traveler-Serveradministrator muss zunächst die Datei \traveler\cfg\NTSConfig.xml bearbeiten. Fügen Sie im oberen Teil der Datei einen neuen Eintrag hinzu, der ungefähr folgendermaßen aussehen sollte:
<PROPERTY NAME="SMS-ABSENDERADRESSE" VALUE="some_email@your.company,com"/> 

Verwenden Sie für den Wert SMS-ABSENDERADRESSE eine gültige E-Mail-Adresse (nicht das vorausgehende Beispiel). Speichern Sie die Datei und starten Sie den Lotus Notes Traveler-Server erneut. Diese Prozedur ist nur erforderlich, wenn es Probleme beim Empfangen von SMS-Nachrichten gibt. Bei Android wird der Status "Verbindung zum Server über SMS hergestellt." angezeigt, wenn eine Verbindung hergestellt ist.

Maximales Intervall des Heartbeatalgorithmus festlegen

Normalerweise ist es nicht erforderlich, das maximale Intervall zu ändern. Wenn Sie jedoch die Werte für die Zeitlimitüberschreitung im Netz kennen, die spezifisch für Ihre Umgebung sind, kann durch die Anpassung des Parameters möglicherweise eine bessere Effizienz erreicht werden.

Die Verbindung zwischen einem Gerät und dem Server kann das Zeitlimit überschreiten, ohne dass das Gerät über den Ausfall benachrichtigt wird. In diesem Fall werden Änderungen auf dem Server erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Push übertragen. Das Intervall der Überwachungssignale verhindert, dass das Zeitlimit überschritten wird, und hält die Verbindung aufrecht. Es kann jedoch auch die Lebensdauer des Akkus verringern.

Indem das Intervall der Überwachungssignale automatisch an einen Wert angepasst wird, der knapp unter dem kürzesten Zeitlimit liegt, kann Lotus Notes Traveler automatisch die Verbindung aufrechterhalten.

Auch wenn das Intervall der Überwachungssignale für jeden verbundenen Client automatisch von Lotus Notes Traveler auf einen optimalen Wert angepasst wird, können die Konfigurationsparameter optimiert werden, um den Betrieb leicht zu verbessern. Standardmäßig ist im Konfigurationsdokument des Lotus Notes Traveler-Servers das Maximalintervall des Heartbeat-Algorithmus auf 15 Minuten festgelegt. Wenn Sie über Geräte verfügen, die älter als Lotus Notes Traveler 8.5.2 sind und TCP-Push verwenden, behalten Sie den maximalen Wert von 15 Minuten bei. Wenn jedoch auf allen Geräten Lotus Notes Traveler ab Version 8.5.2 ausgeführt wird, ist es vorteilhafter, die Einstellung des maximalen Werts auf 30, 45 oder 60 Minuten zu erhöhen.

Wenn Sie das maximale Intervall des Heartbeatalgorithmus ändern, setzen Sie es auf einen Wert, der knapp unter dem Zeitlimit der zugrundeliegenden Netzverbindung für alle Benutzer liegt, sofern bekannt. Wenn beispielsweise alle Lotus Notes Traveler-Clients Verbindungen über ein VPN mit einem Inaktivitätszeitlimit von 30 Minuten herstellen, setzen Sie das maximale Intervall des Heartbeats auf 28 oder 29 Minuten.

Apple-Geräte verwenden einen anderen Heartbeatalgorithmus (den Algorithmus von ActiveSync). Der ActiveSync-Algorithmus verwendet das minimale und das maximale Intervall von Lotus Notes Traveler. Die Intervalle gelten daher für alle Geräte. Die anderen Einstellungen des Lotus Notes Traveler-Heartbeatalgorithmus gelten nur für andere Geräte.

Sprachunterstützung

Dieser Abschnitt stellt Informationen zu allen unterstützten Sprachen für Lotus Notes Traveler zur Verfügung.

Tabelle 2. Sprachunterstützung
Sprache Server Servlet Client für Windows Mobile Client für Nokia Client für Android
Arabisch Nein Ja Nein Ja Nein
Katalanisch Ja Ja Ja Ja Ja
Vereinfachtes Chinesisch Ja Ja Ja Ja Ja
Traditionelles Chinesisch Ja Ja Ja Ja Ja
Tschechisch Ja Ja Ja Ja Nein
Dänisch Ja Ja Ja Ja Ja
Niederländisch Ja Ja Ja Ja Ja
Englisch Ja Ja Ja Ja Ja
Finnisch Ja Ja Ja Ja Ja
Französisch Ja Ja Ja Ja Ja
Deutsch Ja Ja Ja Ja Ja
Griechisch Ja Ja Ja Ja Ja
Hebräisch Nein Ja Nein Ja Nein
Ungarisch Ja Ja Ja Ja Nein
Italienisch Ja Ja Ja Ja Ja
Japanisch Ja Ja Ja Nein Ja
Koreanisch Ja Ja Ja Nein Ja
Norwegisch (Bokmal) Nein Ja Ja Ja Ja
Polnisch Ja Ja Ja Ja Ja
Portugiesisch Ja Ja Ja Ja Ja
Portugiesisch (Brasilien) Ja Ja Ja Ja Ja
Russisch Ja Ja Ja Ja Ja
Slowakisch Ja Ja Ja Ja Nein
Slowenisch Ja Ja Nein Ja Nein
Spanisch Ja Ja Ja Ja Ja
Schwedisch Ja Ja Ja Ja Ja
Thailändisch Ja Ja Nein Ja Nein
Türkisch Ja Ja Ja Ja Ja
Anmerkung: Wenn Lotus Notes Traveler auf einem System mit der Ländereinstellung "Thailändisch" installiert wird, müssen Sie der Datei Notes.ini des Lotus Notes Traveler-Servers die folgende Zeile hinzufügen. Diese Ergänzung ist erforderlich, weil die Java™-Implementierung für Lotus Notes Traveler den gregorianischen Kalender statt des buddhistischen Kalenders verwendet.
NTS_Java_Parms=-Duser.language=th.US
Anmerkung: Wenn die Ländereinstellung des Geräts oder Browsers nicht unterstützt wird, wird Englisch verwendet.

Planung der Sicherheit

In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu jeder Lotus Notes Traveler-Sicherheitsoption und zu den Anwendungsmöglichkeiten der Optionen nach Gerätetyp. Mithilfe dieser Informationen können Sie die Sicherheitskonfiguration für Lotus Notes Traveler auf Ihren Geräten planen.

Tabelle 3. In Lotus Notes Traveler unterstützte Sicherheitsoptionen
Sicherheitsoption Unterstützung für Lotus Notes Traveler
  Apple Nokia Windows Mobile Android

Verschlüsselte Daten bei der Übertragung (über HTTPS)

Unterstützt

Unterstützt

Unterstützt

Unterstützt

Verschlüsselte Domino-Mail

Unterstützt

Mit der Anwendung "Lotus Notes Traveler Companion", die im Apple iTunes Store verfügbar ist

Unterstützt

Unterstützt

Unterstützt

Bereinigung über Fernzugriff

Unterstützt

Optionen für Gerätebereinigung und Lotus Notes Traveler-Bereinigung

Unterstützt

Optionen für Gerätebereinigung und Lotus Notes Traveler-Bereinigung

Unterstützt

Optionen für Gerätebereinigung und Lotus Notes Traveler-Bereinigung

Unterstützt (Gerätebereinigung erfordert Android 2.2)

Verschlüsselte ruhende Daten

Unterstützt mit Domino-Richtlinien

Gesamte Geräte können verschlüsselt und mit den Sicherheitsrichtlinien Lotus Notes Traveler aktiviert und erzwungen werden. iPhones, die die Hardwareverschlüsselung nicht unterstützen, können geblockt werden. iPhone 3GS, iPhone 4 und das iPad unterstützen die Hardwareverschlüsselung. Das iPhone und das iPhone 3G der ersten Generation unterstützen diese nicht.

Administratoren können die folgenden Domino-Richtlinien verwenden, um die Aktivierung der Verschlüsselung zu erzwingen und nicht verschlüsselte Telefone zu blockieren:
  • Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen
  • Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Nur auf Symbian^3-Geräten unterstützt.

Erzwingbar mithilfe von Domino-Richtlinien oder Lotus Notes Traveler-Gerätevorgaben und -Sicherheitseinstellungen.

Speicherkarten können verschlüsselt werden.

Speicherkarten können verschlüsselt werden. Daten in nativen PIM- und E-Mail-Anwendungen werden nicht verschlüsselt, mit Ausnahme von verschlüsselten Domino-E-Mails.

Unterstützt

Kennwortüberwachung zum Zulassen oder Verweigern von Zugriff

Unterstützt mit Domino-Richtlinien

Unterstützt mit Domino-Richtlinien oder Lotus Notes Traveler-Gerätevorgaben und -Sicherheitseinstellungen

Unterstützt mit Domino-Richtlinien oder Lotus Notes Traveler-Gerätevorgaben und -Sicherheitseinstellungen

Unterstützt mit Domino-Richtlinien oder Lotus Notes Traveler-Gerätevorgaben und -Sicherheitseinstellungen. Es ist ein Android 2.2-Gerät erforderlich.

Weitere Informationen zum Definieren von Sicherheitsrichtlinien finden Sie im Abschnitt Geräten Vorgaben und Sicherheitseinstellungen zuweisen. Weitere Informationen zum Bereinigen eines Geräts über Fernzugriff finden Sie im Abschnitt Bereinigung über Fernzugriff.

Lotus Notes Traveler auf einen neuen Server verschieben

In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie einen aktiven Lotus Notes Traveler-Server bei minimaler Ausfallzeit von einer physischen Maschine auf eine andere verschieben.

Ein häufiger Grund für diese Vorgehensweise ist, dass die Anzahl der Benutzer und Geräte die Kapazität des aktuellen Lotus Notes Traveler-Serversystems überschritten hat. Bei der hier beschriebenen Prozedur wird Folgendes vorausgesetzt:
  • Beide Server werden mit demselben Betriebssystem ausgeführt (Windows oder Linux®).
  • "Traveler A" ist der Name der derzeit aktiven Servers.
  • "Traveler B" ist der neue Server.
Anmerkung: Informationen zur Migration des Domino-Servers von 32 Bit auf 64 Bit finden Sie in diesem technischen Hinweis.
  1. Installieren Sie das Betriebssystem, Domino und die Lotus Notes Traveler-Anwendung auf dem Server "Traveler B". Stellen Sie sicher, dass es sich bei den Lotus Domino- und Lotus Notes Traveler-Versionen um dieselben Versionen wie auf dem Traveler A-Server handelt. Versuchen Sie nicht, gleichzeitig mit der Serververschiebung auch eine Migration auf eine neue Version durchzuführen.
  2. Fahren Sie den Server "Traveler A" herunter und beenden Sie Domino.
  3. Kopieren Sie den Inhalt des Domino-Datenverzeichnisses von "Traveler A" nach "Traveler B".
  4. Schalten Sie den Server "Traveler A" aus.
  5. Ändern Sie den Hostnamen und die IP-Adresse des Servers "Traveler B", sodass diese mit dem Hostnamen und der IP-Adresse des Servers "Traveler A" übereinstimmen.
  6. Starten Sie den Server "Traveler B".
Der Server "Traveler B" wird nun mit genau denselben Daten wie zuvor der Server "Traveler A" ausgeführt. Auch der Service für die mobilen Clients wird nun fortgesetzt. Diese Schritte unterstützen auch die Verschiebung von einer 32-Bit-Windows-Plattform zu einer 64-Bit-Plattform.

Lotus Notes Traveler-Server installieren

Die folgenden Themen beschreiben Optionen für die Installation und die Deinstallation des Servers:

Auf einem Domino-Server 8.5.3.x muss Lotus Notes Traveler 8.5.3 installiert sein. Detaillierte Systemanforderungen finden Sie in folgendem Beitrag: http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27022506.

Vor der Installation

Es gibt Konfigurationselemente von IBM Lotus Domino und Hinweise zum Betriebssystem Linux, die vor der Installation des IBM Lotus Notes Traveler-Servers berücksichtigt werden sollten.

Detaillierte Systemanforderungen finden Sie in folgendem Beitrag: http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27022506.

Hinweise zur Konfiguration des Lotus Domino

  • Der Domino-Server, auf dem Lotus Notes Traveler gehostet wird, muss über Zugriff auf die Mail-Server der Benutzer sowie über Manager- und Löschzugriff für die Maildateien der Benutzer verfügen. Dieser Zugriff wird gewährt, indem dieser Server der Gruppe LocalDomainServers hinzugefügt wird.
  • In einer Umgebung mit mehreren Domänen muss der Domino-Server, auf dem Lotus Notes Traveler gehostet wird, möglicherweise mit den anderen Domino-Mail-Servern gegenzertifiziert sein, damit Zugriff gewährt wird.
  • Jeder Benutzer muss über ein HTTP-Kennwort verfügen, oder die Verzeichnisverwaltung muss so konfiguriert sein, dass Benutzer-ID und Kennwort validiert werden können.
  • Jeder Benutzer sollte über eine Internetadresse verfügen, die im jeweiligen Personendokument angegeben ist. Mobile Geräte arbeiten im Allgemeinen besser mit Internetadressen als mit Adressen im Domino-Format.
  • Damit Benutzer gefunden werden können, muss jeder Benutzer in der lokalen Datenbank names.nsf des Domino-Servers vorhanden sein oder die Verzeichnisverwaltung muss konfiguriert sein.
  • Wenn Sie Internet-Site-Dokumente verwenden und die Synchronisation von Apple-Geräten planen, müssen Sie sicherstellen, dass auf der Registerkarte Konfiguration des Internet-Site-Dokuments der Options-Befehl aktiviert ist. Dies ist erforderlich, um Apple-Geräte zu registrieren und zu synchronisieren.
  • Legen Sie auf der Registerkarte Sicherheit des Serverdokuments für den Internetauthentifizierungsparameter den Wert Mehr Namensvariationen mit geringerer Sicherheit fest. Durch diese Maßnahme werden viele Anmeldeprobleme behoben.
  • Schauen Sie sich die Dokumentation zu Lotus Domino an, bevor Sie Lotus Notes Traveler installieren. Lesen Sie vor allem den Abschnitt über SSL, Verzeichnisverwaltung, Lotus Domino-Domänen und Lotus Domino-Mail-Router. Hierbei handelt es sich um Funktionen von Lotus Domino, die nicht von Lotus Notes Traveler gesteuert werden.
  • Für Lotus Notes Traveler sind während des Starts die folgenden Parameter in notes.ini erforderlich. Überprüfen Sie diese Parameter und stellen Sie sicher, dass die richtigen Werte festgelegt sind. Andernfalls schlägt der Start von Lotus Notes Traveler möglicherweise fehl.
    • NotesProgram
    • Directory
    • ServerName
    • Domain

Installation unter Linux

  • Führen Sie die Installationsanwendung von Lotus Notes Traveler als Rootbenutzer aus.
  • Ein abgelaufenes Kennwort kann das Installationsprogramm blockieren, da das Betriebssystem Linux eine Änderung des Kennworts durch die Installationsanwendung anfordert.
  • Wenn Sie das Installationsprogramm nicht als Rootbenutzer ausführen, kann dies zu einer Blockierung der Installationsanwendung führen. Außerdem kann der Server nach der Installation wegen falscher Dateiberechtigungen möglicherweise nicht mehr starten.
  • Wenn Sie sich in einem Linux-System nicht als Rootbenutzer anmelden und mit SU zum Rootbenutzer wechseln, erhalten Sie beim Versuch, das Installationsprogramm von Lotus Notes Traveler im Benutzeroberflächenmodus zu starten, möglicherweise eine Fehlermeldung, die ungefähr so aussieht: java.lang.noclassdeffounderror sun awt x11graphicsenvironment. Dies ist abhängig von der Systemkonfiguration. Sie können das Problem jedoch umgehen, indem Sie sich entweder als Rootbenutzer anmelden oder das Installationsprogramm einfach im Befehlszeilenmodus ausführen (weitere Informationen hierzu finden Sie unter:Unter Windows-Betriebssystemen im unbeaufsichtigten Modus installieren).

Vor dem Server-Upgrade

Befolgen Sie die folgenden Schritte, wenn Sie ein Upgrade des Lotus Notes Traveler-Servers durchführen.

Anmerkung: Ausführliche Systemanforderungen finden Sie in folgendem Artikel: http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27022506.
Im Allgemeinen sollten Sie das Upgrade gleichzeitig für Domino und für Lotus Notes Traveler durchführen. Bei Hauptreleases ist es erforderlich, das Upgrade auf diese Weise durchzuführen. Bei Wartungsreleases stellen Sie sicher, dass der Betrieb mit dem neuesten verfügbaren Programmfix erfolgt.Informationen zur Migration des Domino-Servers von 32 Bit auf 64 Bit finden Sie in diesem technischen Hinweis.
  1. Fahren Sie sowohl Domino als auch Lotus Notes Traveler herunter.
  2. Entfernen Sie TRAVELER aus der Liste ServerTasks in der Datei notes.ini, um zu verhindern, dass Traveler gestartet wird. Wenn Sie TRAVELER in der Datei notes.ini nicht entfernen, kann dies auf der Konsole zu Fehlern aufgrund von nicht übereinstimmenden Versionsständen führen. Diese Fehler werden so lange angezeigt, bis das Upgrade für beide Produkte abgeschlossen ist.
  3. Installieren Sie den neuen Domino-Server.
  4. Starten Sie Domino und ermöglichen Sie das Abschließen aller Migrationstasks.
  5. Fahren Sie den Domino-Server herunter.
  6. Installieren Sie den neuen Lotus Notes Traveler-Server (damit wird in der Datei notes.ini automatisch wieder TRAVELER hinzugefügt).
  7. Starten Sie den Domino-Server. Lotus Notes Traveler wird dadurch automatisch gestartet.
Nach dem Upgrade des Lotus Notes Traveler-Servers sind weitere Konfigurationselemente zu beachten:
  • Die gesamte Netzübertragung erfolgt nun über HTTP oder HTTPS. HTTP-Threads sind daher möglicherweise nicht ausreichend für Ihre Anforderungen. Details dazu finden Sie unter Leistung des Servers optimieren.
  • Wenn auf allen Windows Mobile- und Nokia-Geräten Lotus Notes Traveler-Client ab Version 8.5.2 ausgeführt wird, kann der TCP-Push-Port (standardmäßig 8642) inaktiviert werden. Legen Sie dazu im Serverdokument auf der Registerkarte Lotus Traveler die Einstellung Port für TCP-Verbindungen auf 0 fest.
  • Es ist nicht mehr erforderlich, die Datei Apple.xml für eine ordnungsgemäße Konfiguration auf Apple-Geräten zu ändern. Beachten Sie stattdessen die beiden folgenden Listenpunkte, um sicherzustellen, dass Ihr Server ordnungsgemäß konfiguriert ist. Löschen Sie anschließend die Datei Apple.xml und lassen Sie zu, dass diese aus der Datei AppleTemplate.xml neu erstellt wird. Diese Datei wird nicht automatisch migriert, da sie möglicherweise vom Administrator geändert wurde.
  • Für Releases ab Version 8.5.3 ist es nicht notwendig, DirectoryAssistance zur Verwendung für die unternehmensweite Suchfunktion zu verwenden. Die unternehmensweite Suche wird auf dem E-Mail-Server des Benutzers ausgeführt.

Server unter einem Windows-Betriebssystem installieren

Beginnen Sie hier, um den Server unter Windows zu installieren.

Die Installationsdateien befinden sich auf der IBM Lotus Notes Traveler Server-DVD. Die DVD ist im IBM Lotus Domino-DVD-Datenträgersatz oder in Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung auf Ihrem IBM Passport Advantage- oder PartnerWorld-Konto enthalten.
  1. Stellen Sie sicher, dass der Domino-Server gestoppt wird, bevor Sie Lotus Notes Traveler installieren.
  2. Bei der Installation von einer DVD legen Sie die DVD in das DVD-ROM-Laufwerk des Zielsystems ein. Ist die Funktion für automatische Ausführung für das System aktiviert, wird das Launchpadprogramm automatisch gestartet. Wenn die automatische Ausführung inaktiviert ist, navigieren Sie zum DVD-Inhalt und doppelklicken Sie auf launchpad.exe.
  3. Wenn Sie die Installation von einer Installationsanwendung aus ausführen, führen Sie die heruntergeladene Datei aus (üblicherweise partnumber.exe).
  4. Prüfen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung.
  5. Geben Sie die Verzeichnisse an, in denen sich die Domino-Programmdateien und -Datendateien befinden. Möglicherweise werden Sie auch aufgefordert, das Verzeichnis für die Datei "Notes.ini" einzugeben, wenn sie sich nicht im Domino-Verzeichnis Programme befindet.
    Anmerkung: Wenn Sie die Installation auf einem partitionierten Domino-Server vornehmen, können Sie Lotus Notes Traveler auf einer oder mehreren Domino-Partitionen installieren. Im Installationsfenster werden vorab alle Partitionen angezeigt, die das Installationsprogramm erkannt hat. Sie können nach Bedarf in diesem Fenster Partitionen hinzufügen oder entfernen. Für alle angegebenen Partitionen werden dieselben Installationsoptionen verwendet. Darüber hinaus können Sie Partitionen auch zu einem späteren Zeitpunkt hinzufügen oder entfernen. Führen Sie dazu erneut das Installationsprogramm oder das Deinstallationsprogramm aus.
  6. Wählen Sie Legen Sie die Benutzerhomepage als Standard-Website für diesen Server fest aus.

    Die Benutzerhomepage ist ein nützlicher Ausgangspunkt für Benutzer. Hier werden Statusinformationen, Links zu Client-Software und Optionen für die Benutzerverwaltung bereitgestellt. Ist die Benutzerhomepage als Standardwebsite für diesen Server festgelegt, kann Sie in einem beliebigen Browser mit http://hostname angezeigt werden. Ist die Benutzerhomepage nicht als Standard festgelegt, kann sie mit dem Browser unter http://hostname/servlet/traveler angezeigt werden. Diese Einstellung wird aktiviert, wenn Lotus Notes Traveler zum ersten Mal gestartet wird. Sie kann zu einem späteren Zeitpunkt manuell geändert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen für "Notes.ini" unter dem Parameter NTS_WEBSITE_HOME.Wählen Sie Weiter aus.

  7. Konfigurieren Sie die Clientverbindungs-URL, indem Sie angeben, ob Clients direkt oder über einen Proxy-Server eine Verbindung zum Lotus Notes Traveler-Server herstellen. Wenn die URL derzeit nicht bekannt ist, wählen Sie Später konfigurieren aus. Wählen Sie Weiter aus.
  8. Geben Sie die externe Server-URL in dem Feld an und wählen Sie Weiter aus. Die URL wird geprüft. Beachten Sie jeden Warnungsdialog und fahren Sie fort.
  9. Überprüfen Sie die ausgewählten Einstellungen. Falls Änderungen erforderlich sind, wählen Sie Zurück aus, um die Einstellungen zu aktualisieren. Andernfalls wählen Sie Installieren aus, um fortzufahren.
  10. Wählen Sie Fertig stellen aus, wenn die Installation abgeschlossen ist. Wenn Fehler oder Warnungen aufgelistet werden, überprüfen Sie das Installationsprotokoll und wenden Sie sich an den IBM Support, um Probleme zu lösen.

Server unter Linux-Betriebssystemen installieren

Beginnen Sie hier, um den Server unter Linux zu installieren.

Die Installationsdateien befinden sich auf der IBM Lotus Notes Traveler Server-DVD. Die DVD ist im IBM Lotus Domino-DVD-Datenträgersatz oder in der Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung auf Ihrem IBM Passport Advantage- oder IBM PartnerWorld-Konto enthalten.
  1. Stellen Sie sicher, dass der Domino-Server gestoppt wird, bevor Sie Lotus Notes Traveler installieren.
  2. Bei der Installation von einer DVD legen Sie die DVD in das DVD-ROM-Laufwerk des Zielsystems ein. Navigieren Sie zum DVD-Inhalt und führen Sie launchpad.sh aus.
  3. Wenn Sie die Installation von einer Installationsanwendung aus ausführen, extrahieren Sie die TAR-Datei in ein temporäres Verzeichnis und führen Sie anschließend TravelerSetup aus.
  4. Prüfen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung.
  5. Wählen Sie Auf mehreren Partitionen installieren aus, wenn Sie Lotus Notes Traveler auf mehreren Domino-Partitionen installieren möchten. Lassen Sie die Option inaktiviert, wenn der Domino-Server nicht partitioniert ist oder wenn die Installation nur auf einer Domino-Partition erfolgen soll.
  6. Geben Sie die Verzeichnisse an, in denen sich die Domino-Programmdateien und -Datendateien befinden. Möglicherweise werden Sie aufgefordert, das Verzeichnis für die Datei Notes.ini einzugeben, wenn sie sich nicht im Domino-Programmdateienverzeichnis befindet.
    Anmerkung: Wenn Sie die Installation auf einem partitionierten Domino-Server vornehmen, können Sie Lotus Notes Traveler auf einer oder mehreren Domino-Partitionen installieren. Im Installationsfenster werden vorab alle Partitionen angezeigt, die das Installationsprogramm erkannt hat. Sie können nach Bedarf in diesem Fenster Partitionen hinzufügen oder entfernen. Für alle angegebenen Partitionen werden dieselben Installationsoptionen verwendet. Darüber hinaus können Sie Partitionen auch zu einem späteren Zeitpunkt hinzufügen oder entfernen. Verwenden Sie dazu erneut das Installationsprogramm oder führen Sie das Deinstallationsprogramm aus.
  7. Geben Sie die Werte für den Domino-Benutzernamen und -Gruppennamen ein. Hierbei handelt es sich um die vorhanden Benutzer und Gruppen auf dem Linux-Server, die zum Ausführen des Domino-Servers verwendet werden und die eingerichtet werden, bevor der Domino-Server installiert und ausgeführt wird.
  8. Wählen Sie Legen Sie die Benutzerhomepage als Standard-Website für diesen Server fest aus.

    Die Benutzerhomepage ist ein nützlicher Ausgangspunkt für Benutzer. Hier werden Statusinformationen, Links zu Client-Software und Optionen für die Benutzerverwaltung bereitgestellt. Ist die Benutzerhomepage als Standardwebsite für diesen Server festgelegt, kann Sie in einem beliebigen Browser mit http://hostname angezeigt werden. Ist die Benutzerhomepage nicht als Standard festgelegt, kann sie mit dem Browser unter http://hostname/servlet/traveler angezeigt werden. Diese Einstellung wird aktiviert, wenn Lotus Notes Traveler zum ersten Mal gestartet wird. Sie kann zu einem späteren Zeitpunkt manuell geändert werden. Weitere Informationen finden in Einstellungen für "Notes.ini" im Parameter NTS_WEBSITE_HOME.

  9. Konfigurieren Sie die Clientverbindungs-URL, indem Sie angeben, ob Clients direkt oder über einen Proxy-Server eine Verbindung zum Lotus Notes Traveler-Server herstellen. Wenn die URL derzeit nicht bekannt ist, wählen Sie Später konfigurieren aus. Wählen Sie Weiter aus.
  10. Geben Sie die externe Server-URL in dem Feld an und wählen Sie Weiter aus. Die URL wird geprüft. Beachten Sie jeden Warnungsdialog und fahren Sie fort.
  11. Überprüfen Sie die ausgewählten Einstellungen. Falls Änderungen erforderlich sind, wählen Sie Zurück aus, um die Einstellungen zu aktualisieren. Andernfalls wählen Sie Installieren aus, um fortzufahren.
  12. Wählen Sie Fertig stellen aus, wenn die Installation abgeschlossen ist. Wenn Fehler oder Warnungen gemeldet werden, überprüfen Sie das Installationsprotokoll und wenden Sie sich an den IBM Support, um Probleme zu lösen.

Mithilfe einer angepassten JVM unter einem Windows-Betriebssystem eine Installation durchführen

Möglicherweise möchten Sie während der Installation eine angepasste JVM (Java Virtual Machine) verwenden. Wenn Ihre angepasste JVM beispielsweise für das Arbeiten mit einem Sprachausgabeprogramm, wie z. B. JAWS für Windows, aktiviert wurde. Stellen Sie sicher, dass Java 1.6 oder höher verwendet wird.

  1. Suchen Sie die IBM Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung.
  2. Wechseln Sie in einer Eingabeaufforderung in das Verzeichnis mit der Installationsanwendung.
  3. Starten Sie die Installationsanwendung mit der Option LAX_VM, um anzugeben, welche JVM verwendet werden soll:

    name_des_installationsprogramms.exe LAX_VM vollständig_qualifizierter_pfad_zu_java.exe

    Beispiel: TravelerSetup.exe LAX_VM C:\Programme\IBM\Java50\bin\java.exe

Installation mithilfe einer angepassten JVM unter Linux-Betriebssystemen durchführen

Möglicherweise möchten Sie während der Installation eine angepasste JVM (Java Virtual Machine) verwenden. Wenn Ihre angepasste JVM beispielsweise für das Arbeiten mit einem Sprachausgabeprogramm, wie z. B. JAWS für Linux, aktiviert wurde. Stellen Sie sicher, dass Java 1.6 oder höher verwendet wird.

  1. Suchen Sie die IBM Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung.
  2. Ändern Sie in einer Befehlszeile das Verzeichnis in die Position der Installationsanwendung.
  3. Starten Sie folgendermaßen die Installationsanwendung mithilfe des Parameters LAX_VM, um die zu verwendende JVM anzugeben:

    ./name_des_installationsprogramms LAX_VM vollständig_qualifizierter_pfad_zu_java

    Beispiel: ./TravelerSetup LAX_VM /opt/ibm/java-i386-60/bin/java

Unter Windows-Betriebssystemen im unbeaufsichtigten Modus installieren

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine automatisierte Installation des IBM Lotus Notes Traveler-Servers durchzuführen.

  1. Suchen Sie die Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung entweder auf der DVD oder unter der Speicherposition für den Download Ihres IBM Passport Advantage-Kontos.
  2. Überprüfen Sie mithilfe von Tabelle 1 die Einstellungen in der Datei installer.properties. Unter Windows können Sie diese Datei erstellen oder das Muster verwenden, das im Ordner Extras auf der DVD enthalten ist.
  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus: installer.exe -i SILENT -l Ländereinstellung -f installer.properties. Werte für die Ländereinstellung finden Sie unten in Tabelle 2.
  4. Wichtig: Sie müssen die Installationsprotokolle prüfen, um zu ermitteln, ob die Installation erfolgreich war. Überprüfen Sie zuerst DOMINO_DATA_DIRECTORY_1/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/traveler/logs/TravelerInstall.log auf Warnungen oder behebbare Fehler. Wenn diese Datei nicht vorhanden ist oder mit einer alten Zeitmarke versehen ist, ist wahrscheinlich ein nicht behebbarer Fehler aufgetreten. Alle nicht behebbaren Fehler werden in InstallError.log in dem Verzeichnis geschrieben, das die Installationsanwendung enthält.
    Anmerkung: Wenn es sich bei der Installation um eine unbeaufsichtigte Installation handelt, wird die Deinstallation standardmäßig ebenfalls unbeaufsichtigt ausgeführt. Für eine unbeaufsichtigte Deinstallation ist keine Eigenschaftendatei erforderlich. Es werden alle Lotus Notes Traveler-Dateien von allen Domino-Partitionen deinstalliert, in denen sie installiert waren.
    Tabelle 4. Eigenschaften des Installationsprogramms
    Eigenschaft Auswahlmöglichkeiten Beschreibung

    ACCEPT_LICENSE

    true | false

    Auf true festgelegt, wenn Sie der Lizenzvereinbarung zustimmen. Bei false wird die Anwendung nicht installiert.

    DOMINO_PROGRAM_DIRECTORY

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zum IBM Lotus Domino-Programmverzeichnis, in dem sich die Datei nserver.exe befindet

    DOMINO_DATA_DIRECTORY_1

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zum Domino-Datenverzeichnis, in dem sich names.nsf befindet

    Anmerkung: Wenn Sie eine partitionierte Domino-Installation verwenden, können Sie durch Erhöhen dieses Parameters weitere Partitionen angeben. Für eine zweite Partition geben Sie z. B. DOMINO_DATA_DIRECTORY_2=vollständig_qualifizierter_pfad an.

    DOMINO_NOTESINI_DIRECTORY_1

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zur Datei notes.ini für diese Instanz des Domino-Servers

    Anmerkung: Wenn Sie eine partitionierte Domino-Installation verwenden, können Sie durch Erhöhen dieses Parameters weitere Dateien notes.ini angeben, die den Datenverzeichnissen entsprechen. Für ein zweites Verzeichnis geben Sie z. B. DOMINO_NOTESINI_DIRECTORY_2=vollständig_qualifizierter_pfad an.

    NTS_SET_EXTERNAL_URL

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Die vollständig qualifizierte URL, die Lotus Notes Traveler-Clients verwenden, um eine Verbindung zum Lotus Notes Traveler-Server herzustellen. Diese URL ist entweder die Adresse des Servers oder ein Proxy-Server. Wenn diese URL derzeit unbekannt ist, sollte sie später auf der Registerkarte Lotus Traveler des Domino-Serverdokuments konfiguriert werden.

    Es wird empfohlen, dass die Clients immer mit dem Lotus Notes Traveler-Server über eine sichere Verbindung kommunizieren. Geben Sie SSL-Kommunikation an, indem Sie eine URL verwenden, die mit https:// beginnt. Beachten Sie, dass SSL auf dem Zielserver festgelegt und konfiguriert sein muss, bevor Clients mit dem Lotus Notes Traveler-Server kommunizieren können.

    NTS_WEBSITE_HOME

    0 | 1

    Wenn diese Eigenschaft beim Systemstart auf "1" festgelegt wurde, legt Lotus Notes Traveler die Benutzerhomepage als Standardwebsite für den Domino-Server fest. Dies ist ein nützlicher Ausgangspunkt für Benutzer, da hier Statusinformationen, Links zu Client-Software und Optionen für die Benutzerverwaltung bereitgestellt werden.

    Wenn die Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage als Standard festgelegt ist, kann sie mit jedem Gerätebrowser unter http://hostname angezeigt werden. Ist die Benutzerhomepage nicht als Standard festgelegt, kann sie mit dem Gerätebrowser unter http://hostname/servlet/traveler angezeigt werden. Diese Einstellung wird aktiviert, wenn Lotus Notes Traveler zum ersten Mal gestartet wird. Sie kann zu einem späteren Zeitpunkt manuell geändert werden.

    OVERRIDE_BACKREV

    true | false

    Diese optionale Eigenschaft gilt nur für Downgradeinstallationen. Wenn bereits eine neuere Version installiert ist, ist false der Standardwert und die Installation ist nicht zulässig. Setzen Sie die Eigenschaft auf true, um den Standardwert zu überschreiben und ein Downgrade des Lotus Notes Traveler-Servers mithilfe einer unbeaufsichtigten Installation durchzuführen.

    Tabelle 5. Ländereinstellungswerte
    Sprache Wert
    Portugiesisch (Brasilien) pt_BR
    Katalanisch ca
    Tschechisch cs
    Dänisch da
    Niederländisch nl
    Englisch (Standard) en
    Finnisch fi
    Französisch fr
    Deutsch de
    Griechisch el
    Ungarisch hu
    Italienisch it
    Japanisch ja
    Koreanisch ko
    Polnisch pl
    Portugiesisch pt
    Russisch ru
    Vereinfachtes Chinesisch zh_CN
    Slowakisch sk
    Slowenisch sl
    Spanisch es
    Schwedisch sv
    Thailändisch th
    Traditionelles Chinesisch zh_TW
    Türkisch tr

Unter Linux-Betriebssystemen im unbeaufsichtigten Modus installieren

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine automatisierte Installation des IBM Lotus Notes Traveler-Servers durchzuführen.

  1. Suchen Sie die Lotus Notes Traveler-Installationsanwendung entweder auf der DVD oder unter der Speicherposition für den Download Ihres IBM Passport Advantage-Kontos.
  2. Überprüfen Sie mithilfe der folgenden Tabelle 1 die Einstellungen in der Datei installer.properties. Mit dem E-Assembly wird eine vorab ausgefüllte Musterdatei bereitgestellt.
  3. Überprüfen Sie die Ländereinstellung im Script silentInstall, das in dem E-Assembly enthalten ist. Werte für die Ländereinstellung finden Sie unten in Tabelle 2.
  4. Starten Sie die Scriptdatei silentInstall, die im E-Assembly enthalten ist: ./silentInstall.
  5. Wichtig: Sie müssen die Installationsprotokolle prüfen, um zu ermitteln, ob die Installation erfolgreich war. Überprüfen Sie zuerst DOMINO_DATA_DIRECTORY_1/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/traveler/logs/TravelerInstall.log auf Warnungen oder behebbare Fehler. Wenn diese Datei nicht vorhanden ist oder mit einer alten Zeitmarke versehen ist, ist wahrscheinlich ein nicht behebbarer Fehler aufgetreten. Alle nicht behebbaren Fehler werden in InstallError.log in dem Verzeichnis geschrieben, das die Installationsanwendung enthält.
    Anmerkung: Wenn es sich bei der Installation um eine unbeaufsichtigte Installation handelt, wird die Deinstallation standardmäßig ebenfalls unbeaufsichtigt ausgeführt. Für eine unbeaufsichtigte Deinstallation ist keine Eigenschaftendatei erforderlich. Es werden alle Lotus Notes Traveler-Dateien von allen Domino-Partitionen deinstalliert, in denen sie installiert waren.
    Tabelle 6. Eigenschaften des Installationsprogramms
    Eigenschaft Auswahlmöglichkeiten Beschreibung

    ACCEPT_LICENSE

    true | false

    Auf true festgelegt, wenn Sie der Lizenzvereinbarung zustimmen. Bei false wird die Anwendung nicht installiert.

    DOMINO_PROGRAM_DIRECTORY

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zum IBM Lotus Domino-Programmverzeichnis, in dem sich die Datei nserver.exe befindet

    DOMINO_DATA_DIRECTORY_1

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zum Domino-Datenverzeichnis, in dem sich names.nsf befindet

    Anmerkung: Wenn Sie eine partitionierte Domino-Installation verwenden, können Sie durch Erhöhen dieses Parameters weitere Partitionen angeben. Für eine zweite Partition geben Sie z. B. DOMINO_DATA_DIRECTORY_2=vollständig_qualifizierter_pfad an.

    DOMINO_NOTESINI_DIRECTORY_1

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Pfad zur Datei notes.ini für diese Instanz des Lotus Domino-Servers.

    Anmerkung: Wenn Sie eine partitionierte Domino-Installation verwenden, können Sie durch Erhöhen dieses Parameters weitere Dateien notes.ini angeben, die den Datenverzeichnissen entsprechen. Für ein zweites Verzeichnis geben Sie z. B. DOMINO_NOTESINI_DIRECTORY_2=vollständig_qualifizierter_pfad an.

    LINUX_USER_NAME

    linux-benutzername

    Bei dieser Eigenschaft handelt es sich um den Benutzernamen, den der Lotus Domino-Server verwendet. Er ist erforderlich, um Dateiberechtigungen während des Installationsprozesses ordnungsgemäß festzulegen. Lassen Sie das Feld leer, damit er bei der Installation automatisch erkannt wird.

    LINUX_GROUP_NAME

    linux-gruppenname

    Dies ist die Primärgruppe des Linux-Benutzers, unter dem der Domino-Server ausgeführt wird. Er ist erforderlich, um Dateiberechtigungen während des Installationsprozesses ordnungsgemäß festzulegen. Lassen Sie das Feld leer, wenn dieser Wert während der Installation automatisch erkannt werden soll.

    NTS_SET_EXTERNAL_URL

    vollständig_qualifizierter_pfad

    Die vollständig qualifizierte URL, die Lotus Notes Traveler-Clients verwenden, um eine Verbindung zum Lotus Notes Traveler-Server herzustellen. Diese URL ist entweder die Adresse des Servers oder ein Proxy-Server. Wenn diese URL derzeit unbekannt ist, sollte sie später auf der Registerkarte Lotus Traveler des Domino-Serverdokuments konfiguriert werden.

    Es wird empfohlen, dass die Clients immer mit dem Lotus Notes Traveler-Server über eine sichere Verbindung kommunizieren. Geben Sie SSL-Kommunikation an, indem Sie eine URL verwenden, die mit https:// beginnt. Beachten Sie, dass SSL auf dem Zielserver festgelegt und konfiguriert sein muss, bevor Clients mit dem Lotus Notes Traveler-Server kommunizieren können.

    NTS_WEBSITE_HOME

    0 | 1

    Wenn diese Eigenschaft beim Systemstart auf "1" festgelegt wurde, legt Lotus Notes Traveler die Benutzerhomepage als Standardwebsite für den Domino-Server fest. Dies ist ein nützlicher Ausgangspunkt für Benutzer, da hier Statusinformationen, Links zu Client-Software und Optionen für die Benutzerverwaltung bereitgestellt werden.

    Wenn die Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage als Standard festgelegt ist, kann sie mit jedem Gerätebrowser unter http://hostname angezeigt werden. Ist die Benutzerhomepage nicht als Standard festgelegt, kann sie mit dem Gerätebrowser unter http://hostname/servlet/traveler angezeigt werden. Diese Einstellung wird aktiviert, wenn Lotus Notes Traveler zum ersten Mal gestartet wird. Sie kann zu einem späteren Zeitpunkt manuell geändert werden.

    OVERRIDE_BACKREV

    true | false

    Diese optionale Eigenschaft gilt nur für Downgradeinstallationen. Wenn bereits eine neuere Version installiert ist, ist false der Standardwert und die Installation ist nicht zulässig. Setzen Sie die Eigenschaft auf true, um den Standardwert zu überschreiben und ein Downgrade des Lotus Notes Traveler-Servers mithilfe einer unbeaufsichtigten Installation durchzuführen.

    Tabelle 7. Ländereinstellungswerte
    Sprache Wert
    Portugiesisch (Brasilien) pt_BR
    Katalanisch ca
    Tschechisch cs
    Dänisch da
    Niederländisch nl
    Englisch (Standard) en
    Deutsch de
    Finnisch fi
    Französisch fr
    Griechisch el
    Ungarisch hu
    Italienisch it
    Japanisch ja
    Koreanisch ko
    Polnisch pl
    Portugiesisch pt
    Russisch ru
    Vereinfachtes Chinesisch zh_CN
    Slowakisch sk
    Slowenisch sl
    Spanisch es
    Schwedisch sv
    Thailändisch th
    Traditionelles Chinesisch zh_TW
    Türkisch tr

Lotus Notes Traveler deinstallieren

Deinstallieren Sie IBM Lotus Notes Traveler mit dem zugehörigen Lotus Notes Traveler-Deinstallationsprogramm von einem IBM Lotus Domino-Server.

Wenn Sie den Lotus Notes Traveler-Server deinstallieren, bedeutet das nicht, dass der Lotus Notes Traveler-Client von Geräten deinstalliert wird. Sie müssen zuerst den Lotus Notes Traveler-Client deinstallieren, um Lotus Notes Traveler von allen Geräten zu entfernen. Weitere Informationen zu Windows Mobile-Geräten finden Sie im Abschnitt Wie deinstalliere ich den Client auf einem Windows Mobile-Gerät?. Informationen zu Nokia S60-Geräten finden Sie im Abschnitt Wie deinstalliere ich den Client auf einem Nokia-Gerät? und zu Apple-Geräten im Abschnitt Wie lösche ich mein Konto?.
  1. Stoppen Sie den Lotus Domino-Server entweder mithilfe des IBM Lotus Notes-Verwaltungsclients oder der Lotus Domino-Konsole, indem Sie den folgenden Befehl eingeben: quit
  2. Navigieren Sie zu domino-programmverzeichnis/_uninst/traveler.
  3. Starten Sie TravelerUninstall.
    Anmerkung: Wenn die Installation im unbeaufsichtigten Modus ausgeführt wurde, wird die Deinstallation automatisch unbeaufsichtigt ausgeführt. Geben Sie für eine manuelle unbeaufsichtigte Deinstallation den folgenden Befehl über die Befehlszeile ein: TravelerUninstall -i silent.
  4. Wenn Sie die Deinstallation auf einem partitionierten Domino-Server ausführen, wählen Sie alle Partitionen aus, von denen Lotus Notes Traveler deinstalliert werden soll. Es werden nur die Partitionen mit Lotus Notes Traveler angezeigt.
  5. Einige Teile der IBM HTTP-Serverkonfiguration werden während der Deinstallation nicht entfernt. Dazu gehören alle Änderungen, die am Serverdokument oder an Internet-Site-Dokumenten vorgenommen wurden. Wenn auf dem Server weiterhin Webinhalte gehostet werden, sollten Sie die HTTP-Einstellungen einschließlich der Homepage für den Server neu konfigurieren.

Lotus Notes Traveler-Server konfigurieren

Die Konfigurationseinstellungen für IBM Lotus Notes Traveler sind im Domino-Server-Dokument enthalten. Wenn der Lotus Notes Traveler-Server zum ersten Mal gestartet wird, führt er alle erforderlichen Konfigurationen aus. Neben den grundlegenden Konfigurationen können Sie auch zusätzliche Konfigurationen ausführen. In den folgenden Themen werden zusätzliche Konfigurationsoptionen beschrieben.

Einstellungen für den Lotus Notes Traveler-Server

Sie können eine Vielzahl von Lotus Notes Traveler-Servereinstellungen konfigurieren, einschließlich Einstellungen von Serverdokumenten sowie der Datei "notes.ini".

Serverdokumenteinstellungen

Um das IBM Lotus Notes Traveler-Serverdokument anzuzeigen, öffnen Sie den IBM Lotus Domino Administrator-Client und klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration > Server > Aktuelles Serverdokument > Lotus Traveler.

Anmerkung: Alle Änderungen an den Einstellungen des Serverdokuments, Protokolleinstellungen ausgenommen, erfordern einen Neustart des Lotus Notes Traveler-Servers.
Tabelle 8. Grundeinstellungen
Einstellung Standardwert Beschreibung

Maximale Größe des Arbeitsspeichers

512 MB

Dies ist die maximale Menge an Java-Speicher, der der Lotus Notes Traveler-Server-Task zugeordnet wird.

Externe URL

Leer

Die vollständige URL, über die Geräte eine Verbindung zum Server herstellen, um alle Lotus Notes Traveler-Transaktionen und -Datensynchronisationen auszuführen. Diese URL stellt sicher, dass der Server einen Link sendet, den die Geräte verwenden können. Es sollte sich um eine URL handeln, auf die Benutzer von Lotus Notes Traveler sowohl über ein internes Netz als auch über das Internet jederzeit zugreifen können. Sie darf nicht geändert werden.

Die URL sollte das Schema (HTTP oder HTTPS), den Serverhostnamen, die Portnummer (wenn es sich nicht um einen Standardport handelt) und den Pfad, wie z. B. /servlet/traveler, enthalten. Wenn der Server sowohl HTTP als auch HTTPS zulässt und HTTP zu HTTPS weitergeleitet wird, sollte für die Einstellung "Externe URL" die HTTPS-Version und nicht die HTTP-Version angegeben werden. Wird ein Reverse Proxy verwendet, muss die URL unter Verwendung des Namens dieses Reverse Proxys festgelegt werden. Wird ein DNS-Name oder eine IP-Adresse zum Weiterleiten von externem Datenverkehr aus dem Internet an den Lotus Notes Traveler-Server verwendet, sollte die URL unter Verwendung dieses DNS-Namens oder dieser IP-Adresse festgelegt werden.

IPC-Socket-Ports

50125 50126

TCP-Ports, die für die Kommunikation zwischen dem Lotus Notes Traveler-HTTP-Servlet und der Lotus Notes Traveler-Server-Task verwendet werden. Diese Kommunikation erfolgt nur auf dem lokalen System, sodass externe Firewalls diesen Datenverkehr nicht wahrnehmen.

Tabelle 9. Einstellungen für den Zugriff auf Lotus Traveler
Einstellung Standardwert Beschreibung

Serverzugriff

Leer

Steuert den Zugriff auf den Lotus Notes Traveler-Server für Benutzer, die über Personendokumente entweder im primären Verzeichnis dieses Servers oder in sekundären Verzeichnissen verfügen, die über die Domino-Verzeichnisverwaltung als vertrauenswürdig für Berechtigungsnachweise definiert wurden.

Sie können auch einzelne Namen für Benutzer, Server und Gruppen auswählen, die Zugriff auf den Lotus Notes Traveler-Server haben sollen.

Der Standardwert "Leer" bedeutet, dass alle zertifizierten Benutzer und Server auf den Lotus Notes Traveler-Server zugreifen können. Ausgenommen sind alle Benutzer und Server, die im Feld Kein Serverzugriff aufgelistet sind.

Trennen Sie mehrere Namen durch Kommas oder Semikolons.

Um alle Mitglieder einer Verzweigung in einer hierarchischen Namensstruktur anzugeben, geben Sie einen Stern (*) gefolgt von einem Schrägstrich und dem Zertifizierernamen ein. Beispiel: */Sales/Acme.

Kein Serverzugriff

Leer

Sie können hier die Namen von Benutzern, Servern oder Gruppen auswählen, die keinen Zugriff auf den Lotus Notes Traveler-Server haben sollen.

Der Standardwert "Leer" bedeutet, dass keinem Benutzer der Zugriff verweigert wird.

Sie können den Zugriff auch über das Feld Access server verweigern. Durch die Eingabe von Namen in das Feld Access server wird der Zugriff automatisch für die Namen verweigert, die in diesem Feld nicht aufgeführt sind.

Trennen Sie mehrere Namen durch Kommas oder Semikolons.

Um alle Mitglieder einer Verzweigung in einer hierarchischen Namensstruktur anzugeben, geben Sie einen Stern (*), gefolgt von einem Schrägstrich und dem Zertifizierernamen ein. Beispiel: */Sales/Acme.

Remotebenutzerbefehle

Inaktiviert

Ermöglicht es Lotus Notes Traveler-Benutzern, ferne Benutzerbefehle (Remote user commands) von der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage aus abzusetzen.

Vom Benutzer verwaltete Sicherheit

Aktiviert

Diese Einstellung steuert, ob der Benutzer Zugriff auf benutzerverwaltete Befehle für die Sicherheitsfunktion hat.

Tabelle 10. Protokolleinstellungen
Einstellung Standardwert Beschreibung

Protokollierungsstufe

Information

Diese Einstellung definiert, wie detailliert Lotus Notes Traveler Informationen in Protokolldateien aufführen soll. Die gültigen Werte sind nachfolgend vom niedrigsten zum höchsten Detaillierungsgrad aufgeführt:
  • Schwerwiegend – Nur die Nachrichten über schwerwiegende Fehler werden protokolliert.
  • Warnung - Warnungen und Nachrichten über schwerwiegende Fehler werden protokolliert.
  • Information – Informationsnachrichten, Warnungen und Nachrichten über schwerwiegende Fehler werden protokolliert.
  • Fein - Neben den Nachrichten über schwerwiegende Fehler, Warnungen und Informationsnachrichten werden auch Tracenachrichten der niedrigsten Stufe (Low-Level-Tracing) protokolliert.
  • Feiner - Neben den Nachrichten über schwerwiegende Fehler, Warnungen und Informationsnachrichten werden auch Tracenachrichten der mittleren Stufe (Medium-Level-Tracing) protokolliert.
  • Am feinsten - Neben den Nachrichten über schwerwiegende Fehler, Warnungen und Informationsnachrichten werden auch Tracenachrichten der höchsten Stufe (High-Level-Tracing) protokolliert. Dazu gehören XML-Protokolle (SyncML und ActiveSync).

Paketprotokollfilter

*

Über dieses Feld können Sie die Protokollierung für bestimmte Lotus Notes Traveler-Komponenten aktivieren. Ändern Sie diesen Parameter nur, wenn Sie von der Lotus Notes Traveler-Unterstützung zur Fehlerbehebung dazu aufgefordert werden.

Maximale Dateigröße

50 MB

Dieser Wert gibt die maximale Größe einer einzelnen Aktivitätsprotokolldatei an. Verwenden Sie diesen Parameter mit der maximalen Anzahl an Aktivitätsprotokolldateien, um den Gesamtplattenspeicherplatz für die Protokollierung anzugeben.

Maximalanzahl der Aktivitätsprotokolldateien

10

Dieser Wert gibt die maximale Anzahl an Aktivitätsprotokolldateien an, die auf der Platte gespeichert werden sollen. Nach Erreichen dieses Werts wird durch jede neu erstellte Protokolldatei die jeweils älteste Protokolldatei aus dem Dateisystem entfernt.

Protokollierte Felder - Datenschutz

Betreff, Position, Adresse, Telefonnummer

Die in diesem Parameter angegebenen Felder werden zu Fehlerbehebungszwecken protokolliert. Mögliche Werte:
  • Andere - Protokolliert alle nicht unten angegebenen Felder
  • Text – Protokolliert das Textfeld der synchronisierten Daten
  • Betreff – Protokolliert das Betrefffeld der synchronisierten Daten
  • Adresse - Protokolliert das Adressfeld der synchronisierten Daten
  • Telefonnummer – Protokolliert das Telefonnummernfeld der synchronisierten Daten
  • Position - Protokolliert das Positionsfeld der synchronisierten Daten
Tabelle 11. Auto Sync-Einstellungen
Einstellung Standardwert Beschreibung

Überwachungsabfrageintervall

3 Sekunden

Dieser Wert gibt an, wie häufig die Maildatenbank eines Benutzers auf Änderungen geprüft wird, wenn sie aktiv für die automatische Synchronisation überwacht wird. Diese Prüfung erfolgt zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und der Maildatenbank des Benutzers.

Port für TCP-Verbindungen

8642

Dieser TCP-Port wird für die Auto Sync-Kommunikation zwischen der Version 8.5.1 und Lotus Notes Traveler-Servern und -Clients früherer Versionen verwendet. Wenn Sie einen Client der Version 8.5.2 oder höher verwenden, wird dieser Port nicht verwendet und kann inaktiviert werden. Wenn Sie einen Client vor Version 8.5.2 verwenden, darf dieser Port nicht von anderen Anwendungen auf diesem Server verwendet werden. Wenn sich der Lotus Notes Traveler-Server hinter einer Firewall befindet, muss dieser Port auf der Firewall offen sein oder der Lotus Notes Traveler-Client muss ein VPN verwenden, um im Tunnelungsverfahren die externen Firewalls zu überwinden.

Um den Auto Sync-TCP-Port zu inaktivieren, legen Sie den Portwert auf "0" fest.

Heartbeat-Algorithmus

Unbegrenzte Erkennung

Dieser Wert gibt den Algorithmus an, der beim Senden der Keepalive-Nachricht für die Verbindung verwendet werden soll. Die Keepalive-Nachricht wird nur gesendet, wenn keine andere Aktivität für die automatische Synchronisation ausgeführt wird.

"Unbegrenzte Erkennung" ist die einzige unterstützte Option. Ändern Sie diesen Wert nicht.

Anfängliches Heartbeat-Intervall

30 Sekunden

Dieser Wert gibt das anfängliche Intervall für das Keepalive-Polling an. Dieser Wert sollte nicht kleiner sein als die Werte für die Zeitlimitüberschreitung im Netz und als der unten angegebene Wert für das minimale Intervall.

Mindestintervall des Heartbeat-Algorithmus

30 Sekunden

Dieser Wert gibt das zulässige Mindestintervall für das Keepalive-Polling an. Der Heartbeatalgorithmus darf nicht für die Berechnung eines Werts herangezogen werden, der kleiner als dieser Wert ist.

Maximalintervall des Heartbeat-Algorithmus

15 Minuten

Dieser Wert gibt das zulässige Maximalintervall für das Keepalive-Polling an. Der Heartbeatalgorithmus darf nicht für die Berechnung eines Werts herangezogen werden, der größer als dieser Wert ist.

Wenn Sie einen Windows Mobile- oder Nokia-Client ab Version 8.5.2 verwenden, möchten Sie den Maximalwert möglicherweise erhöhen. Er sollte jedoch immer noch kleiner als der Wert für das Netz-/VPN-Zeitlimit sein.

Heartbeat-Wiederholungsintervall

30 Minuten

Dieser Wert gibt an, wie lange das optimale Keepalive-Intervall verwendet werden soll, bevor ein neuer optimaler Wert berechnet wird.

Offline-Zeitlimit des Geräts

24 Stunden

Ist ein Benutzer länger inaktiv, als durch diesen Wert angegeben, wird die Maildatenbank des Benutzers nicht mehr aktiv überwacht. Der Benutzer kann nach wie vor auf den Lotus Notes Traveler-Server zugreifen, indem er das Gerät aktiviert oder den Lotus Notes Traveler-Client startet. Sobald das Gerät nach diesem Zeitlimit vom Server erkannt wird, nimmt der Server die aktive Überwachung der Maildatenbank wieder auf.

Zeitlimit für das Aufräumen

30 Tage

Wenn ein Benutzer länger inaktiv ist, als durch diesen Wert angegeben, wird der Benutzer aus der Lotus Notes Traveler-Datenbank gelöscht. Der Benutzer kann nach wie vor eine Verbindung herstellen, indem er den Lotus Notes Traveler-Client aktiviert, aber der Client muss erneut beim Lotus Notes Traveler-Server registriert werden. Zudem müssen die Daten wie bei einem neuen Benutzer synchronisiert werden.

Einstellungen für "Notes.ini"

Diese IBM Lotus Notes-Datei kann zum Ändern oder Überschreiben von Lotus Notes Traveler-Standardwerten verwendet werden. Bei den meisten Installationen ist es nicht erforderlich, diese Einstellungen zu ändern. Sie werden hier nur zu Referenzzwecken dargestellt, falls die Standardwerte nicht mit einem vorhandenen System kompatibel sind.

Tabelle 12. Serverkonfigurationseinstellungen
Parameter Wert Beschreibung

NTS_AUTO_CONFIG

Wird bei der Installation auf true festgelegt

Wenn true festgelegt ist, wird der HTTP-Server beim Systemstart des Lotus Notes Traveler-Servers konfiguriert und gestartet oder (sofern erforderlich) erneut gestartet. Dieser Wert wird als "true" vorausgesetzt, wenn er nicht ausdrücklich auf "false" festgelegt wird.

NTS_WEBSITE_HOME

Wird auf /servlet/traveler festgelegt, wenn Legen Sie die Benutzerhomepage als Standard-Website für diesen Server fest während der Installation ausgewählt wurde

Wenn NTS_WEBSITE_HOME festgelegt ist, verwendet der Lotus Notes Traveler-Server beim Systemstart den angegebenen Wert, um die Home-URL für den HTTP-Server festzulegen. Der für die Installation standardmäßig festgelegte Wert ist "/servlet/traveler", bei dem es sich um die URL für die Benutzerhomepage handelt. Sie können eine beliebige URL als Standard für Ihren HTTP-Server festlegen. Sie können den Parameter auch entfernen, dann wird von Lotus Traveler die Home-URL nicht geändert.

NTS_IPC_TCP_Port=portnummer[, hostadresse]

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Lotus Notes Traveler-Server verwendet 50125 als Standardportnummer. Die Hostadresse verwendet die erste Adresse aus der Hostnamensliste für den Domino-HTTP-Server oder alle Adressen, wenn die Hostnamensliste für den HTTP-Server leer oder inaktiviert ist.

Interprozess-Socketverbindung zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem zugehörigen HTTP-Server-Servlet. Dies ist der Port, der von der Lotus Notes Traveler-Server-Task für eingehende Anforderungen vom Web-Servlet verwendet wird. Fügen Sie diese Einstellung zur Datei "Notes.ini" hinzu, um die Standardportnummer und optional die Hostadresse zu überschreiben.

NTS_AUTOSYNC_TCP_PORT=portnummer[, hostadresse1 [, hostadresse2 [. . .]]]

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Lotus Notes Traveler-Server verwendet 8642 als Standardportnummer. Die Hostadressliste verwendet die Hostnamensliste für den Domino-HTTP-Server oder alle Adressen, wenn die Hostnamensliste für den HTTP-Server leer oder inaktiviert ist.

TCP-Portnummer und Hostadressen, mit denen Geräteclients die Registrierung beim Lotus Notes Traveler Auto Sync-Server ausführen können. Fügen Sie diese Einstellung zur Datei "Notes.ini" hinzu, um die Standardportnummer und optional die Hostnamensliste für den HTTP-Server zu überschreiben.

NTS_IPC_TCP_Port2=portnummer[,hostadresse]

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Lotus Notes Traveler-Server verwendet 50126 als Standardportnummer. Die Hostadresse verwendet die erste Adresse aus der Hostnamensliste für den Domino-HTTP-Server oder alle Adressen, wenn die Hostnamensliste für den HTTP-Server leer oder inaktiviert ist.

Interprozess-Socketverbindung zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem zugehörigen HTTP-Server-Servlet. Dies ist die Empfangsportnummer des Servlets. Fügen Sie diese Einstellung zur Datei "Notes.ini" hinzu, um die Standardportnummer und optional die Hostadresse zu überschreiben.

NTS_Encryption_Enabled

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist true.

Durch die Aktivierung dieser Funktion können mobile Benutzer verschlüsselte E-Mails über ihre mobilen Geräte lesen und senden. Dazu müssen sie ihre Notes-ID-Dateien in ihre Maildateien übertragen.

Wenn die Verschlüsselung inaktiviert ist, können Benutzer verschlüsselte E-Mails nicht senden und sie nicht auf Ihren Geräten anzeigen.

Anmerkung: Wenn Sie diese Einstellung ändern und bereits Lotus Notes Traveler 8.5- oder 8.5.1-Clients beim Lotus Notes Traveler-Server registriert haben, ist es wichtig, dass Sie die Clientgeräte bezüglich der Änderung des Verschlüsselungsstatus auf dem Server benachrichtigen.

Um alle Lotus Notes Traveler-Clients anzuweisen, ihre Konfigurationseinstellung vom Server abzurufen, geben Sie den folgenden Konsolenbefehl aus:

tell traveler push flagsAdd serviceability configGet * *

NTS_Encryption_Requires_SSL

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist false.

Überprüft, ob SSL erforderlich ist, um verschlüsselte E-Mails auf dem mobilen Gerät zu lesen.

NTS_Encryption_Allow_Delete_IDFILE

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist false.

Ist diese Einstellung aktiviert, können Benutzer ihre Lotus Notes-ID mithilfe der Webseite für die Notes-ID-Verwaltung von Lotus Notes Traveler aus ihrer Maildatenbank löschen.

NTS_Java_Parms=-Xms96m -Xmx512m

Nicht standardmäßig in Notes.ini vorhanden.

In einigen Fällen ist während der Startphase von Lotus Notes Traveler ein Zugriff auf den Maximalwert für die Größe des Java-Heapspeichers im Serverdokument möglich. Verwenden Sie in diesem Fall -Xms###m, um die Mindestgröße des Heapspeichers anzugeben und -Xmx###m, um die maximale Größe des Heapspeichers in MB anzugeben.

NTS_ENABLE_WEB_CLIENT_INSTALL

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist true.

Steuert, ob die Teile der Servlet-Seite, die die Installation und die Konfiguration des Clients betreffen, angezeigt werden.

NTS_ENABLE_WEB_REPORT_PROBLEM

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist true.

Steuert, ob der Teil der Servlet-Seite, der den Fehlerbericht betrifft, angezeigt wird.

NTS_EXTERNAL_URL

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist leer.

Dies ist die vollständige URL, einschließlich https://, des Servernamens, der Portnummer (wenn es sich nicht um den Standardport handelt) und des Servletpfads (/servlet/traveler), den das Gerät für den Zugriff auf den Server verwendet. Hierbei kann es sich um eine Proxy-Adresse oder um eine umgeleitete Adresse handeln. Dies wird vom Server verwendet, sodass Links ordnungsgemäß formatiert werden, damit das Gerät, wie z. B. bei einer Synchronisation, eine Verbindung zum Server herstellen kann. Der Parameter ist auch im Serverdokument vorhanden und wird durch die Datei "notes.ini" außer Kraft gesetzt, wenn er hier angegeben wird.

NTS_ENABLE_USER_MANAGE_SECURITY

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist true.

Steuert, ob der Teil der Servletseite, der die Verwaltung der Sicherheit betrifft, angezeigt wird. Ist diese Einstellung aktiviert, können die Benutzer Bereinigungsanforderungen und andere sicherheitsbezogenen Aktionen auf ihren Geräten verwalten. Diese Operationen können in jedem Fall von einem Systemadministrator auf dem Server ausgeführt werden. Mit dieser Einstellung wird gesteuert, ob die Benutzer diese Aktionen selbst ausführen können.

NTS_ENABLE_WEB_MANAGE_NOTES_ID

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist true.

Steuert, ob der Teil der Servletseite, der die Verwaltung der Notes-ID betrifft, angezeigt wird.

NTS_EXTERNAL_HTML_ROOT_URL

Nicht standardmäßig in der Datei "Notes.ini" enthalten. Der Standardwert ist die leere Zeichenfolge.

Dies ist die vollständige URL, einschließlich "https://", des Servernamens, der Portnummer (wenn es sich nicht um den Standardport handelt) und des Dateipfads (/), den das Gerät zum Abrufen von HTML-Inhalt vom Server verwendet. Hierbei kann es sich um eine Proxy-Adresse oder um eine umgeleitete Adresse handeln. Dieser Parameter wird vom Server verwendet, damit Links für das Gerät korrekt formatiert werden, wenn dieses beispielsweise statische HTML-Seiten und Dateien vom Server abruft.

NTS_TRAVELER_AS_LOOKUP_SERVER

Nicht standardmäßig in Notes.ini enthalten. Der Standardwert ist false.

Wenn der Wert auf false gesetzt ist, werden alle Anforderungen zum Suchen von Gerätenamen in dem Domino-Verzeichnis ausgeführt, das auf dem E-Mail-Server des Benutzers konfiguriert wurde. Wenn der Wert auf true gesetzt wurde, werden alle Anforderungen zum Suchen nach Gerätenamen in dem Domino-Verzeichnis ausgeführt, das auf dem Lotus Notes Traveler-Server konfiguriert wurde.

NTS_BAN_DOC_LIMIT=Nummer

Nicht standardmäßig in Notes.ini enthalten. Der Standardwert ist 2.

Bestimmt die Anzahl an Abstürzen, die einem Notes-Dokument zugeordnet werden, bevor es gesperrt wird. Wenn "0" als Einstellung festgelegt wird, wird die Absturzsicherung inaktiviert.

NTS_LOOKUP_ENFORCE_ACL

Nicht standardmäßig in der Datei "notes.ini" enthalten. Standardwert ist 0.

Legen Sie für diesen Wert "1" fest, um Zugriffssteuerung für die unternehmensweite Suche auf einer Benutzerebene zu erzwingen. Kunden sollten für diesen Wert nur "1" festlegen, wenn sie Verzeichnisse verwenden, die den Zugriff auf bestimmte Informationsebenen ausdrücklich zulassen oder nicht zulassen. Wenn sie beispielsweise erweiterte ACL verwenden, um Suchergebnisse zu steuern. Wenn der Wert auf "0" gesetzt oder nicht vorhanden ist, wird die unternehmensweite Suche auf einer Serverzugriffsebene und nicht auf einer Benutzerzugriffsebene ausgeführt. Zugriffseinstellungen wie z. B. "Erweiterte ACL" werden daher nicht berücksichtigt.

HTTP-Server manuell konfigurieren

Dieses Thema enthält eine vollständige Liste aller Änderungen an der Domino-HTTP-Konfiguration, die für den erfolgreichen Start und die Ausführung von IBM Lotus Notes Traveler erforderlich sind. Im Allgemeinen ist es nicht erforderlich, manuelle Konfigurationsänderungen am Domino-Server vorzunehmen. In manchen Umgebungen kann es jedoch vorkommen, dass der Lotus Notes Traveler-Server keinen Schreibzugriff auf das Domino-Serverdokument hat. Fügen Sie in solchen Fällen die Angabe NTS_AUTO_CONFIG=false der Datei "Notes.ini" hinzu, um alle Fehlernachrichten zu unterdrücken. Nehmen Sie dann die erforderlichen Änderungen am Serverdokument wie in diesem Thema beschrieben vor.

  1. Öffnen Sie die Datei Notes.ini und legen Sie die folgenden Parameter fest:
    • JavaUserClassesExt=NTS_CLASSES
      Anmerkung: JavaUserClassesExt ist eine durch Kommas getrennte Liste.
    • NTS_CLASSES=domino-programmverzeichnis\traveler.jar

      Beispiel: NTS_CLASSES=C:\Program Files\IBM\Lotus\Domino\traveler.jar

  2. Öffnen Sie im Domino-Datenverzeichnis die Datei servlets.properties. Ist die Datei nicht vorhanden, erstellen Sie sie. Definieren Sie die folgenden Parameter:
    • servlet.traveler.code=com.lotus.sync.servlet.TravelerServlet
    • servlets.startup=traveler
      Anmerkung: servlets.startup ist eine durch Leerzeichen getrennte Liste.
  3. Öffnen Sie httpd.conf im Domino-Datenverzeichnis. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Zeilen in der Datei enthalten sind:
    AddType .sisx x-epoc/x-sisx-app # Symbian S60 applications 
    AddType .cab application/vnd.ms-cab-compressed # Windows Mobile-InstallationsdateiAddType .apk application/vnd.android.package-archive # Android-InstallationsdateiAddType .mobileconfig application/x-apple-aspen-config # Konfigurationsprofile für das iPhone-Konfigurationsdienstprogramm 
  4. Öffnen Sie das Domino-Serverdokument im Bearbeitungsmodus.
  5. Klicken Sie auf Internetprotokolle > HTTP.
  6. Optional: Legen Sie für Home-URL den Pfad /servlet/traveler fest, wenn die Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage die Standardsite für diesen Server sein soll.
  7. Klicken Sie auf Domino-Web-Server.
  8. Legen Sie für Unterstützung von Java-Servlets Domino Servlet-Manager fest.
  9. Geben Sie für Klassenpfad ein bestehendes Verzeichnis an oder erstellen Sie das angegebene Verzeichnis.
    Anmerkung: Dieser Schritt ist nicht für Lotus Notes Traveler erforderlich. Der Domino-Servlet-Manager zeigt jedoch einen Fehler an, wenn dieses Verzeichnis nicht vorhanden ist.
  10. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn der Server für die Verwendung von Internet-Site-Dokumenten konfiguriert ist.
    1. Öffnen Sie das Internet-Site-Dokument für Webprotokolle im Bearbeitungsmodus.
    2. Klicken Sie auf Allgemein.
    3. Legen Sie entweder für Diese Website bearbeitet Anforderungen, die dieser Website nicht zugeordnet werden können den Wert Ja oder für Hostnamen und Adressen, die dieser Site zugeordnet werden den Hostnamen fest, den der Lotus Notes Traveler-Client für die Verbindung mit diesem Server verwendet.
    4. Klicken Sie auf Konfiguration.
    5. Optional: Legen Sie für Home-URL den Pfad /servlet/traveler fest, wenn die Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage die Standardsite für diesen Server sein soll.
    6. Wählen Sie für Zulässige Methoden GET, POST und OPTIONS aus.
  11. Starten Sie den HTTP-Server erneut.
    Tipp: Informationen zum Ändern von HTTP-Threads oder zu anderen Leistungsverbesserungen finden Sie in Leistung des Servers optimieren.

Leistung des Servers optimieren

In diesem Thema werden Aspekte des Speichers, der Threads, der Protokollierung und weitere Aspekte der Leistung des IBM Lotus Notes Traveler-Servers beschrieben.

Speicher

Wenn Sie den Lotus Notes Traveler-Server auf einem 32-Bit-Microsoft Windows-Betriebssystem ausführen, müssen Sie möglicherweise die Speicherbelegung durch den zentralen Domino-Server reduzieren. Dedizieren Sie in dieser Umgebung den Server zur Ausführung von Lotus Notes Traveler. Führen Sie keine anderen Domino-Anwendungen darauf aus. Sie sollten die Speichermenge reduzieren, die Domino im gemeinsam genutzten Hauptspeicherpufferpool vorab zuordnet, indem Sie im Programmverzeichnis Ihres Domino-Servers in der Datei "Notes.ini" die folgende Zeile hinzufügen:

NSF_BUFFER_POOL_SIZE_MB=256

Wenn diese Zeile nicht vorhanden ist, ordnet der Domino-Server vorab 512 MB des gemeinsam genutzten Speichers für Puffer zu, wodurch nicht genug Speicher für andere Anwendungen zur Verfügung steht, die auf dem Server ausgeführt werden. Lesen Sie den Abschnitt "Mem Show" des Themas Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen, um zu ermitteln, ob der verfügbare Speicher Ihres Lotus Notes Traveler-Servers unzureichend ist.

Erhöhen Sie auf 64-Bit-Windows-Servern den Parameter "HTTP Maximum Cached users", damit er der Anzahl von erwarteten Geräten für die Synchronisation entspricht. Dieser Wert befindet sich im Domino-Serverdokument und kann mit dem Domino Administrator-Client geändert werden.

Datenbankdefragmentierung

Wenn Lotus Notes Traveler-Installationen größer werden und für einen längeren Zeitraum in Betrieb sind, wachsen die internen Datenbanken an. Dies kann die Systemleistung beeinträchtigen. Sie können die Datenbank defragmentieren, um sie zu komprimieren und die Leistung zu optimieren.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Datenbank für bessere Leistung defragmentieren.

HTTP-Threads

Die Domino-HTTP-Server-Task benötigt genügend Threads, um die Anzahl von HTTP-Anforderungen von mobilen Geräten zu verarbeiten, die auf den Lotus Notes Traveler-Service zugreifen. Sie können die Anzahl der HTTP-Server-Threads anpassen, indem Sie den Lotus Notes Administrator-Client verwenden und das Serverdokument für den Lotus Notes Traveler-Server ändern. Klicken Sie im Serverdokument auf Internetprotokolle und anschließend auf HTTP. Ändern Sie den Wert für "Anzahl der aktiven Threads".

Multiplizieren Sie die Anzahl der Geräte mit 1,2, um die optimale Anzahl von HTTP-Threads zu ermitteln, die Lotus Notes Traveler zugeordnet werden sollte. Wenn Sie beispielsweise 250 mobile Geräte haben, sollte Ihr Wert für aktive HTTP-Threads mindestens 300 (1,2 mal 250) sein. Die HTTP-Server-Task ordnet alle Threads beim Systemstart zu und hält sie solange aktiv wie der Server gestartet ist. Ordnen Sie nicht zu viele HTTP-Threads zu, weil dies dazu führt, dass dem Domino-Server nicht genügend Speicher zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zum Optimieren von HTTP-Threads finden Sie im Abschnitt Optimierung aktiver HTTP-Threads für Lotus Notes Traveler.

Lotus Notes Traveler-Threads

Lotus Notes Traveler ist eine Multithread-Domino-Task. Lotus Notes Traveler-Threads sind dynamisch optimiert. In den meisten Fällen besteht kaum ein Anlass für den Administrator, diese Werte zu ändern. Bei der Optimierung der Threadwerte ist es wichtig, einen Ausgleich zwischen der hinzugefügten Anzahl von Threads und dem zusätzlich erforderlichen Speicher zur Verarbeitung der neuen Threads zu schaffen. Threads in der Lotus Notes Traveler-Server-Task werden nur bei Bedarf zugeordnet. Wenn Sie allerdings erforderlich sind, muss genug Speicher zum Zuordnen verfügbar sein, damit die Threads gestartet werden können. Wenn Sie zu viele Threads zuordnen, kann das System aufgrund von Fehlern wegen Speichermangel ausfallen.

Der Administrator kann immer noch die folgenden Thread-Pools manuell optimieren:

  • Synchronisationsthreads - Legt fest, ob Änderungen an Benutzermaildateien mit Benutzergeräten synchronisiert werden müssen. (Der Standardwert ist 20 Threads und wird in <domino-datenverzeichnis>\traveler\cfg\NTSConfig.xml als Werte für TSS_PRIMESYNC_THREADS, TSS_SYNC_THREADS und WORKER_THREADS angegeben.)
  • Gerätesynchronisationsthreads - Synchronisiert Daten zwischen Domino-E-Mail-Servern und Benutzergeräten. (Der Standardwert ist 5000.)
  • Arbeitsthreads - Werden intern beim Gerätesynchronisationsprozess verwendet. (Der Standardwert ist 5000.)

Protokollierung

Beim Debugging eines bestimmten Problems sollte der Lotus Notes Traveler-Server nur mit der Protokollierungsstufe "AM FEINSTEN" ausgeführt werden. Bei Problemen, die alle Benutzer betreffen, sollte die Gesamtstufe ebenfalls "AM FEINSTEN" sein. Wenn das Problem allerdings nur einige wenige, bestimmte Benutzer betrifft, sollten Sie nur diese Benutzer mit der Stufe "AM FEINSTEN" ausführen und die Systemstufe für die anderen Benutzer beibehalten.

Alle Traveler-Protokolldateien befinden sich standardmäßig in <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/traveler/logs. Wenn Sie die Protokolldateien an eine andere Speicherposition verschieben möchten, ändern Sie die Pfadinformation in der Datei /cfg/NTSLogging.properties. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie die Dateien im Verzeichnis IBM_TECHNICAL_SUPPORT oder komplett außerhalb der Domino-Verzeichnisstruktur speichern. Speichern Sie die Dateien nicht in der Domino-Verzeichnisstruktur, mit Ausnahme der Verzeichnisstruktur IBM_TECHNICAL_SUPPORT. Der Grund dafür ist, dass Domino beim Starten oder beim Erstellen eines Notes-Systemspeicherauszugs (Notes System Dump, NSD) alle Dateien in der Domino-Verzeichnisstruktur anzeigt, mit Ausnahme der Dateien im Verzeichnis IBM_TECHNICAL_SUPPORT. Die Zeit zum Starten oder für NSD kann daher sehr lang sein, wenn sich viele Dateien im Domino-Verzeichnis befinden. Die Traveler-Protokolle können viele Dateien umfassen (besonders, wenn die Stufe "AM FEINSTEN" verwendet wird).

Die folgenden Tell-Befehle sind über die Domino-Konsole verfügbar und ermöglichen das Festlegen einer anderen Protokollierungsstufe für einen Benutzer als für das System. Das System könnte beispielsweise auf die Stufe "FEINER" und der Benutzer auf die Stufe "AM FEINSTEN" festgelegt werden, bis Sie das Problem lösen und entfernen (wodurch der Benutzer wieder auf die Systemstufe "FEINER" zurückgesetzt würde).
Befehl Ergebnis

Log AddUser stufe benutzer

Protokolliert Datensätze für diesen Benutzer auf der angegebenen Protokollierungsstufe. Durch diese Stufe wird die Systemprotokollierungsstufe außer Kraft gesetzt, bis dieser Benutzer aus der Liste entfernt wird.

Log RemoveUser benutzer

Entfernt einen Benutzer aus der Liste der Benutzer, für die eine Protokollierungsstufe ausgeführt wird, die von der Systemstufe abweicht. Nach Verwendung dieses Befehls wird die Protokollierung auf der Systemstufe fortgesetzt. Sie können alle Benutzer entfernen, wenn Sie den Stern (*) angeben.

Benutzerwerte für den Adresscache anpassen

Wenn Sie die maximal zulässige Anzahl von Benutzern im Adresscache anpassen möchten, können Sie zu diesem Zweck die Datei "NTSConfig.xml" ändern. Suchen Sie im Abschnitt <COMPONENT COMPONENT_TYPE="TrueSyncServer"> der Datei nach <PROPERTY NAME="TSS_ADDRESSCACHE_MAX_ENTRIES" VALUE="3000"/>. Abhängig vom Datenverkehr sollten Sie die Anzahl der maximalen Einträge erhöhen, um eine große Anzahl von Suchen zu vermeiden. Der Befehl SystemDump schließt diese Daten ein. Somit können Sie ermitteln, ob der Cache voll ist und welche Benutzer darin enthalten sind.

Sitzungsauthentifizierung aktivieren

Die Leistung kann verbessert werden, indem für einen Server oder serverübergreifend die sitzungsbasierte Authentifizierung mit Name und Kennwort für Webbenutzer aktiviert wird. Dadurch muss sich der IBM Lotus Notes Traveler-Client nur einmal pro Sitzung und nicht bei jeder Übertragung zwischen Gerät und Server anmelden. Sie finden den Parameter für die Sitzungsauthentifizierung, indem Sie im Serverdokument auf Internetprotokolle > Domino-Web-Server klicken (wenn keine Internet-Site-Dokumente verwendet werden) oder indem Sie auf die Registerkarte Domino-Web-Server des Internet-Site-Dokuments für Webprotokolle klicken (bei Verwendung von Internet-Site-Dokumenten).

Lesen Sie vor der Aktivierung der Sitzungsauthentifizierung unbedingt das Thema "Sitzungsauthentifizierung" in der aktuellen Version der Domino Administrator-Dokumentation in diesem Information Center. Überprüfen Sie die Details der Sitzungsauthentifizierung und stellen Sie sicher, dass dies die richtige Option für Ihre Umgebung ist.

Physischer Standort der Server

Es wird empfohlen, Hochgeschwindigkeitsverbindungen für Server zu verwenden. Zusätzlich sollten Sie anstreben, die Traveler-Server so nah wie möglich bei den E-Mail-Servern zu platzieren. Niedrige Geschwindigkeiten bei den Verbindungen können zu Zeitlimitüberschreitungen führen.

Optimierung aktiver HTTP-Threads für Lotus Notes Traveler

Lotus Notes Traveler-Geräte verwenden HTTP-Threads von Domino-Web-Server, wenn sie mit dem Server kommunizieren.

Wenn die Anzahl der HTTP-Threads nicht ausreicht, können die folgenden Probleme auftreten:
  • Benutzer von Apple-Geräten erhalten möglicherweise Nachrichten wie "Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden" oder es treten lange Anwortzeiten beim Öffnen, Senden oder Synchronisieren von E-Mails, Kontaktdaten oder Kalendereinträgen und beim Herunterladen von E-Mail-Anlagen auf
  • Benutzern von anderen Geräten wird möglicherweise die Fehlernachricht 503 (Server ist ausgelastet) auf der Benutzeroberfläche des Notes Traveler-Clients angezeigt, es treten Synchronisationsfehler auf und die Antwortzeiten sind allgemein lang
  • Die Auslastung der Server-CPU und des Speichers kann auf abnormale Werte ansteigen

Die Anzahl der für Traveler benötigten aktiven HTTP-Threads wird folgendermaßen berechnet: 1,2 x Anzahl der registrierten Geräte = Anzahl der benötigten aktiven HTTP-Threads

Von Lotus Notes Traveler aktivierte Standardwerte für HTTP-Threads

Lotus Notes Traveler setzt für die aktiven HTTP-Threads je nach Architektur der Domino-Instanz einen Standardwert fest.

Bei Domino 32-Bit-Installationen sind 100 HTTP-Threads zugeordnet. Dies erfolgt mithilfe der folgenden Parameter von notes.ini, die bei der Installation von Notes Traveler automatisch hinzugefügt werden:
NTS_MAX_HTTP_THREADS=100
Bei Domino 64-Bit-Installationen sind 400 HTTP-Threads zugeordnet. Dies erfolgt mithilfe der folgenden Parameter von notes.ini, die bei der Installation von Notes Traveler automatisch hinzugefügt werden:
NTS_MAX_HTTP_THREADS=400

Diese Parameter werden verwendet, um den Wert für die Anzahl aktiver HTTP-Threads im Serverdokument während des Starts von Traveler festzulegen, wennNTS_AUTO_CONFIG=true in notes.ini ebenfalls vorhanden ist und die Traveler Server-ID über einen entsprechenden ACL-Zugriff auf names.nsf verfügt.

Bestimmen der Anzahl der Notes Traveler-Geräte

Führen Sie auf der Domino-Konsole auf dem Traveler-Server den folgenden Befehl aus:
tell traveler stat show
Suchen Sie in der Ausgabeanzeige des Befehls nach Push.Devices.Total. Dies ist die Gesamtzahl der auf dem Server registrierten Geräte. Zum Beispiel:
Push.Devices.Total = 225

Dies bedeutet, dass 225 Geräte für die Synchronisation mit dem Notes Traveler-Server registriert sind und dass mindestens 270 HTTP-Threads benötigt werden (1,2 x 225 = 270).

Wenn die Konsolenausgabe zu schnell durchläuft, um diese Information zu finden, kann sie folgendermaßen in eine Datei ausgegeben werden:
  1. Führen Sie den Konsolenbefehl tell traveler systemdump stat aus.
  2. Öffnen Sie \data\IBM_TECHNICAL_SUPPORT\traveler\logs\dumps\systemdump.log.
  3. Suchen Sie nach Push.Devices.Total.

Bestimmen der Anzahl gerade aktiver HTTP-Threads

Die aktuelle Anzahl der vom Domino-Web-Server beim Starten zugeordneten aktiven HTTP-Threads ist im Serverdokument im Internet auf der Registerkarte Protokolle > HTTP im Feld Anzahl aktiver Threads zu finden.

Wenn Sie die Datei des Systemspeicherauszugs verwenden, um die Anzahl der gerade aktiven HTTP-Threads zu finden, suchen Sie nach der folgenden Einstellung:
MaxActiveThreads
Sie finden beispielsweise die folgende Zeile im Systemspeicherauszug:
Name: HTTP_MaxActiveThreads Type: Number/number list Size: 10 Value: 100

Ändern der Anzahl aktiver HTTP-Threads

Die Anzahl aktiver HTTP-Threads kann im Serverdokument im Internet auf der Registerkarte Protokolle > HTTP im Feld Anzahl aktiver Threads geändert werden.

Damit diese Änderung wirksam wird, müssen Sie HTTP beenden und erneut starten (Konsolenbefehl: restart task http).
Vorsicht:
Das Zuordnen zu vieler aktiver HTTP-Threads führt zu unnötiger Speichernutzung auf dem Server. Daher wird empfohlen, nur die für ein ordnungsgemäßes Funktionieren von Notes Traveler erforderliche Anzahl von HTTP-Threads zuzuordnen, wie hier beschrieben. Wenn weitere HTTP-Anwendungen auf dem Traveler-Server ausgeführt werden (zum Beispiel iNotes oder Sametime), muss die Anzahl der erforderlichen Threads für Lotus Notes Traveler zu den von diesen Anwendungen verwendeten Threads hinzugefügt werden.

Ports für eine Partition konfigurieren

IBM Lotus Notes Traveler kann auf mehreren partitionierten Domino-Servern auf derselben physischen Maschine ausgeführt werden. Der Server muss konfiguriert sein, um Portkonflikte zwischen den Partitionsinstanzen zu vermeiden.

Wenn Sie einen partitionierten Domino-Server konfigurieren, empfiehlt es sich, jeder Partition eine separate IP-Adresse zuzuweisen. Sie sollten außerdem für jede Partition eine separate NIC-Komponente verwenden. Dadurch werden die Ein-/Ausgabeprozesse beschleunigt. Da jede Partition eine separate Adresse verwendet, werden auch Portkonflikte vermieden. Informationen zum Konfigurieren von Domino für das Binden an separate IP-Adressen finden Sie im Thema "Partitionierte Server und IP-Adressen" in der aktuellen Version der Domino Administrator-Dokumentation.

Wenn Sie für die einzelnen Domino-Partitionen keine separaten IP-Adressen verwenden, weisen Sie die Ports mittels Portzuordnung zu und konfigurieren Sie Ihre Lotus Notes Traveler-Partitionen so, dass eindeutige Portnummern für die Services verwendet werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eindeutige Portnummern zu konfigurieren:

  1. Öffnen Sie für jede Domino-Partition den Domino Administrator-Client und stellen Sie eine Verbindung mit dem Domino-Server her.
  2. Klicken Sie auf Konfiguration > Server > Aktuelles Serverdokument.
  3. Klicken Sie auf Server bearbeiten.
  4. Klicken Sie auf Ports > Internet-Ports > Web und geben Sie im Feld TCP/IP-Portnummer eine Portnummer ein.
    Anmerkung: Der Portwert muss eindeutig sein. Beispiel: Bei zwei Partitionen verwenden Sie die Werte 80 und 81.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Lotus Traveler und geben Sie im Feld IPC-Socket-Ports Portnummern ein.
    Anmerkung: Diese beiden Werte müssen eindeutig sein. Beispiel: Verwenden Sie bei zwei Partitionen die Werte 50125, 50126 für die erste Partition und 50127, 50128 für die zweite Partition.
  6. Wenn Sie einen Windows Mobile- oder Nokia-Client einer Version verwenden, die älter als Version 8.5.2 ist, geben Sie im Feld Port für TCP-Verbindungen eine Portnummer ein.
    Anmerkung: Der Portwert muss eindeutig sein. Beispiel: Bei zwei Partitionen verwenden Sie die Werte 8642 und 8643.
  7. Klicken Sie auf Speichern und schließen.
  8. Starten Sie Lotus Notes Traveler und den HTTP-Server erneut.
    Anmerkung: Bei der Clientkomponente sind ebenfalls Konfigurationsänderungen erforderlich, wenn die Standardwerte für die Ports für Benutzer geändert werden, die eine Verbindung zu der jeweiligen Domino-Partition herstellen.

Verbindung sichern

Es wird empfohlen, den HTTP-Datenverkehr mit dem IBM Lotus Notes Traveler-Server zu sichern. Der Datenverkehr kann gesichert werden, indem SSL für den Domino-HTTP-Server oder den Reverse-Proxy aktiviert wird oder indem ein virtuelles privates Netz verwendet wird.

Nachdem SSL aktiviert wurde, verwenden Sie URL-Muster wie HTTPS://hostname anstelle von HTTP://hostname, um auf den Server zuzugreifen. Sie können selbst signierte Domino-SSL-Zertifikate oder SSL-Zertifikate verwenden, die Sie von einer Zertifizierungsstelle erworben haben, um SSL auf dem Domino-HTTP-Server zu konfigurieren.

Nach der Konfiguration müssen Sie auch sicherstellen, dass die Lotus Notes Traveler-Geräte ordnungsgemäß konfiguriert sind, um SSL zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie wie folgt:

Externe Server-URL festlegen

Manchmal muss ein Gerät eine Verbindung zu einem vom Server gesendeten Link aufbauen (z. B. zum Herunterladen von Clientdateien und Webseiten-URLs sowie zum Abrufen verschlüsselter Apple-E-Mails). Um sicherzustellen, dass der Server einen geeigneten Link sendet, den das Gerät verwenden kann, müssen Sie das Feld für die externe Server-URL auf der Lotus Traveler-Registerkarte im Serverdokument festlegen.

Diese URL legt die Lotus Notes Traveler-Servlet-URL als die URL fest, über die alle Lotus Notes Traveler-Transaktionen und Datensynchronisationen laufen. Dieser Wert sollte eine URL sein, auf die Benutzer von Lotus Notes Traveler sowohl über ein internes Netz als auch über das Internet immer zugreifen können. Er darf nicht geändert werden.

Wird ein Reverse Proxy verwendet, muss die URL unter Verwendung des Namens dieses Reverse Proxys festgelegt werden. Wird ein DNS-Name oder eine IP-Adresse zum Weiterleiten von externem Datenverkehr aus dem Internet an den Lotus Notes Traveler-Server verwendet, muss die URL unter Verwendung dieses DNS-Namens oder dieser IP-Adresse festgelegt werden.

Dieses Feld sollte den vollständigen Pfad zum Traveler-Servlet einschließlich http:// oder https:// und ggf. Portnummern, wenn nicht dem Standard entsprechende Werte verwendet werden, enthalten. Es sollte mit /servlet/traveler enden.

Bei der URL muss je nach HTTP-Server die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Zum Beispiel:
https://traveler.ibm.com/servlet/traveler
Nachdem eine Änderung an der externen Server-URL im Serverdokument vorgenommen wurde, muss die Lotus Notes Traveler-Task erneut gestartet werden. Das Feld mit der externen Server-URL ist nur vorhanden, wenn das Adressbuch des Servers eine Verzeichnisschablonenversion ab 8.5.2 aufweist. Ist das Feld im Serverdokument nicht vorhanden, weil das Adressbuch eine ältere Verzeichnisschablonenversion aufweist, kann die externe Server-URL in notes.ini mit dem Parameter NTS_EXTERNAL_URL festgelegt werden. Zum Beispiel:
NTS_EXTERNAL_URL=https://traveler.ibm.com/servlet/traveler
Wenn NTS_EXTERNAL_URL zu notes.ini hinzugefügt oder darin geändert wird, starten Sie die Lotus Notes Traveler-Task erneut, damit die Änderung wirksam wird.
Anmerkung: Der Parameter NTS_EXTERNAL_URL in notes.ini hat Vorrang vor dem Feld mit der externen Server-URL im Serverdokument. Wenn NTS_EXTERNAL_URL zu notes.ini hinzugefügt wurde, während Traveler Version 8.5.1 verwendet wurde, stellen Sie sicher, dass der Wert der Beschreibung in diesem Artikel entspricht, da sich die Verwendung des Parameters ab Version 8.5.2 geändert hat. Es können Probleme aufgrund einer falschen URL-Einstellung auftreten, die in Version 8.5.1 nicht auftraten.

Unternehmenssuche für Geräte konfigurieren

Die Unternehmenssuchfunktion von Lotus Notes Traveler ermöglicht mobilen Benutzern die Suche nach Informationen zu anderen Benutzern im Domino-Verzeichnis. Wenn die Verzeichnisverwaltung konfiguriert ist, kann auch über ferne Verzeichnisse nach Informationen gesucht werden. Dies ist hilfreich, wenn ein Benutzer mit einer anderen Person im Unternehmen Kontakt aufnehmen muss, die sich nicht im lokalen Kontaktspeicher des Benutzers befindet.

Der Zugriff auf die Unternehmenssuchfunktion unterscheidet sich je nach Gerätetyp geringfügig. Weitere Details hierzu finden Sie in den Abschnitten zum Verwalten von Mails und Kontakten für Ihren Gerätetyp. Das Verhalten der Unternehmenssuchfunktion kann auf dem Lotus Traveler-Server konfiguriert werden. Details hierzu finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Einstellungen für Unternehmenssuche

Viele Einstellungen für die Unternehmenssuchfunktion können geändert werden.

  • Die minimale Anzahl an Zeichen, die eingegeben werden muss, damit eine Suche ausgeführt wird.
  • Die maximale Anzahl der an das Gerät zurückgegebenen Ergebnisse.
  • Der Server, auf dem die Suche ausgeführt wird.
  • Die Verzeichnisse, die durchsucht werden.
  • Das Erzwingen von Zugriffssteuerungslisten.
  • Die von der Suchfunktion ausgeführte Suchtiefe.
  • Die aus dem Verzeichnis abgerufenen Felder und die Art, wie sie an das Gerät gesendet werden.
  • Die für die Auflösung von Duplikaten verwendeten Felder.
  • Die E-Mail-Adressfelder, die für Apple-Geräte codiert sind.
Anmerkung: In der Regel ist nach dem Ändern einer Unternehmenssucheinstellung ein Serverneustart erforderlich.

Anzahl der Zeichen konfigurieren, die eingegeben werden müssen, bevor eine Abfrage ausgeführt wird

Apple- und Android-Geräte suchen während der Eingabe. Um die Leistung zu verbessern, müssen standardmäßig drei Zeichen eingegeben werden, bevor die eigentliche Suche gestartet wird. Sie können diesen Wert konfigurieren, indem Sie die Einstellung NAME_LOOKUP_MIN_LENGTH im Abschnitt "TrueSyncServer" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml festlegen. Auf Windows Mobile- und Nokia-Geräten wird erst dann eine Suche ausgeführt, wenn Sie auf die Suchschaltfläche drücken.

Maximale Anzahl von Ergebnissen konfigurieren, die an den Client zurückgegeben werden sollen

Standardmäßig ist die maximale Anzahl der an das Gerät gesendeten Ergebnisse 30. Dadurch wird sichergestellt, dass nur eine kleine Anzahl von Datensätzen an das Gerät gesendet wird. Dieser Wert kann geändert werden. Es empfiehlt sich aber, die Anzahl relativ gering zu halten, damit keine Leistungsprobleme auf dem Gerät auftreten. Der Wert kann durch Ändern der Eigenschaft NAME_LOOKUP_MAX_RECORDS im Abschnitt "TrueSyncServer" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml geändert werden. Bei einigen Geräten können bereits bei 50 zurückgegebenen Ergebnissen Leistungsprobleme auftreten.

Server, auf dem die Suche ausgeführt wird, konfigurieren

Standardmäßig wird die Suche auf dem Mailserver das Benutzers ausgeführt. Der Grund dafür ist, dass dadurch weniger Konfigurationsaufwand für den Lotus Notes Traveler-Server erforderlich ist und die Ergebnisse mit einem Notes-Client konsistenter sind. Dieses Verhalten kann so geändert werden, dass die Suchoperation stattdessen auf dem Lotus Notes Traveler-Server ausgeführt wird. Damit Suchvorgänge auf dem Lotus Notes Traveler-Server ausgeführt werden, legen Sie die Einstellung NTS_TRAVELER_AS_LOOKUP_SERVER=true in der Datei notes.ini fest.

Durchsuchte Verzeichnisse

Die Suche selbst ist eine Domino-Serveroperation. Der Domino-Server durchsucht das lokale Adressbuch und alle von der Verzeichnisverwaltung angegebenen Verzeichnisse. Wenn Sie z. B. einen Unternehmens-LDAP-Server verwenden, müssen Sie die Verzeichnisverwaltung so einstellen, dass der Domino-Server auf dem LDAP-Server nach Einträgen suchen kann. Im Allgemeinen sollte der Mailserver des Benutzers bereits die entsprechende Konfiguration zum Verarbeiten von Suchanforderungen von einem Notes-Client aufweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Domino-Dokumentation zur Verzeichnisverwaltung.

Zugriffssteuerung für die Suche erzwingen

Standardmäßig setzt die Unternehmenssuchfunktion keine ACL-Einschränkungen (ACL - Access Control List, Zugriffssteuerungsliste), wie z. B. die erweiterte ACL, für den Benutzer, der die Suche durchführt, um. Um ACL-Einschränkungen, inklusive der erweiterten ACL, umzusetzen, legen Sie die Einstellung NTS_LOOKUP_ENFORCE_ACL=1 in der Datei notes.ini fest. Standardmäßig ist null festgelegt. Informationen zur Verwendung der ACL und der erweiterten ACL zum Steuern des Zugriffs auf Verzeichnisse finden Sie in der Domino-Dokumentation.

Suchtiefe

Die Standardsuchtiefe ist eine umfassende Suche in allen gefundenen Verzeichnissen. Diese Suchtiefe wird meistens verwendet. Sie kann jedoch mit einem der unten angezeigten Werte konfiguriert werden.

Um die Einstellung zu ändern, aktualisieren Sie das Attribut nameLookupFlags im Abschnitt "BackendManager" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml.
  • 0 bedeutet, dass die Suche keine Übereinstimmungen mit Namensteilen zurückgibt und gestoppt wird, sobald eine Übereinstimmung gefunden wird.
  • 8 bedeutet, dass die Suche Übereinstimmungen mit Namensteilen zulässt, aber auch nur den ersten gefundenen Wert zurückgibt.
  • 32 bedeutet, dass keine Übereinstimmungen mit Namensteilen zurückgegeben werden, aber eine umfassende Suche in allen Verzeichnissen, einschließlich derer, die in der Verzeichnisverwaltung angegeben sind, ausgeführt wird und alle Ergebnisse zurückgegeben werden.
  • 40 (Standard) bedeutet, dass Übereinstimmungen mit Namensteilen zurückgegeben werden und eine umfassende Suche in allen Verzeichnissen ausgeführt wird.

Einträge konfigurieren, die aus dem Verzeichnis abgerufen werden sollen

Der Standardsatz der aus dem Verzeichnis abgerufenen Einträge ist in der Regel für die meisten Umgebungen ausreichend. Wenn Sie jedoch mit einem LDAP-Server arbeiten, der vom Standard abweichende Feldnamen verwendet, ist es möglicherweise erforderlich, sie gesondert zu konfigurieren. Bei der Suche wird die Reihenfolge der Felder beim Zurückgeben der Ergebnisse als Prioritätenreihenfolge betrachtet. Daher sollte die Reihenfolge der Felder die gewünschte Sortierreihenfolge möglichst genau widerspiegeln. Um die Feldnamen Ihres LDAP-Servers zu bestimmen, müssen Sie sich möglicherweise an Ihren LDAP-Administrator wenden oder eine LDAP-Browser-Anwendung verwenden. Um die Felder zu ändern, ändern Sie die Eigenschaft nameLookupItems im Abschnitt "BackendManager" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml. Hierbei handelt es sich um die Standardliste der Felder in der Sortierreihenfolge, geordnet nach Nachnamen, Vornamen, Initiale des zweiten Vornamens, Listennamen und vollständigem Namen. Die verbleibenden Felder sind für das Ergebnis der Sortierreihenfolge irrelevant.
<PROPERTY NAME="nameLookupItems"      
VALUE="LastName,FirstName,MiddleInitial,ListName,FullName,Type,$$NoteID,Title,Suffix,OfficeStreetAddress,OfficeCity,OfficeState,OfficeZIP,OfficeCountry,StreetAddress,City,State,Zip,country,JobTitle,CompanyName,Department,InternetAddress,CellPhoneNumber,PhoneNumber,OfficePhoneNumber,WebSite"/>

Sobald die Felder aus dem Verzeichnis abgerufen wurden, können Sie ändern, wie sie dem Gerät zugeordnet werden. Dies ist je nach Gerätetyp unterschiedlich. Informationen zu Apple-Geräten finden Sie unter Anpassen der ActiveSync-XSLT-Datei. Informationen zu allen anderen Geräten finden Sie unter VCARD-XSLT-Datei anpassen.

Auflösungen von Duplikaten

Oft gibt es einen bestimmten Eintrag in mehreren Verzeichnissen oder sogar im selben Verzeichnis unter unterschiedlichen Namen. Um zu verhindern, dass doppelte Ergebnisse an das Gerät gesendet werden, können Sie ein oder mehrere Felder angeben, die eindeutig sein müssen. Wenn das Feld einen doppelten Eintrag enthält, wird es ignoriert und nicht an das Gerät gesendet. Standardmäßig werden die Felder InternetAddress und $$NoteID für die Auflösung von Duplikaten verwendet. Sie können in der Eigenschaft nameLookupUniqueItems im Abschnitt "BackendManager" in der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml konfigurieren, welche Felder verwendet werden sollen. Beachten Sie, dass ein Feld, das für die Auflösung von Duplikaten verwendet werden soll, von der Suche zurückgegeben werden muss. Daher muss jedes in der Eigenschaft nameLookupUniqueItems angegebene Feld auch in der Eigenschaft nameLookupItems angegeben sein. Andernfalls wird es ignoriert.

E-Mail-Adressfelder

Auf Apple-Geräten werden Mailadressen im Domino-Stil nicht gut verarbeitet. Um den Bedienungskomfort zu verbessern und aus funktionalen Gründen werden alle an ein Apple-Gerät gesendeten vom Standard abweichenden Mailadressen in einem Format codiert, das Apple-Geräte verstehen (z. B. name@yourco.com). Standardmäßig wird eine Unternehmenssuche für das Feld InternetAddress durchgeführt. Um diese Codierung auf ein anderes E-Mail-Adressfeld anzuwenden, ändern Sie die Eigenschaft nameLookupEmailAddressItems im Abschnitt "BackendManager" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml. Weitere Informationen zu dieser Funktion finden Sie unter Adressenverschlüsselung für Apple-Geräte.

Anpassen der ActiveSync-XSLT-Datei

Sobald sie wissen, welche Felder von der Suche zurückgegeben werden, können Sie sie Feldern auf dem Gerät zuordnen.

Die Zuordnung für Apple-Geräte erfolgt durch Anpassung der Datei nameLookup-AS.xslt. Die Datei befindet sich im Verzeichnis data\traveler\cfg\namelookupTemplate. Um die Datei anzupassen, erstellen Sie ein neues Verzeichnis namens data\traveler\cfg\namelookup und kopieren Sie die Datei in dieses Verzeichnis. Passen Sie nur die kopierte Datei an, da die Version im Verzeichnis namelookupTemplate bei einem Upgrade überschrieben wird und alle Änderungen verloren gehen. Beim Erstellen dieser Datei ist ein Serverneustart erforderlich. Anschließende Änderungen an dieser Datei werden dynamisch berücksichtigt.

Standardmäßig ist diese Datei so konfiguriert, dass die Standardfelder des Domino-Verzeichnisses den Gerätefeldern zugeordnet werden. Die Felder, die vom Gerät verwendet/verstanden werden können, sind durch das ActiveSync-Protokoll definiert. Derzeit sind nur die folgenden Felder definiert:
  • DisplayName
  • Phone
  • Title
  • Company
  • Alias
  • FirstName
  • LastName
  • HomePhone
  • MobilePhone
  • EmailAddress
Standardmäßig ist das Domino-Verzeichnisfeld OfficePhoneNumber dem Apple-Gerätefeld Phone zugeordnet, wie unten dargestellt.
<xsl:call-template name="MapField">
        <xsl:with-param name="OldValue">
          <xsl:value-of select="OfficePhoneNumber"/>
        </xsl:with-param>
        <xsl:with-param name="NewName">Phone</xsl:with-param>
      </xsl:call-template>
Wenn Ihr LDAP-Server stattdessen ein Feld namens WorkPhone verwendet, müssen Sie zusätzlich zum Hinzufügen von WorkPhone zu nameLookupFields auch die Active Sync-XSLT so ändern, dass sie wie folgt aussieht:
<xsl:call-template name="MapField">
        <xsl:with-param name="OldValue">
          <xsl:value-of select="WorkPhone"/>
        </xsl:with-param>
        <xsl:with-param name="NewName">Phone</xsl:with-param>
      </xsl:call-template>
Standardmäßig ist die Initiale des zweiten Vornamens an das Feld FirstName angehängt, da das Active Sync-Protokoll kein Feld für die Initiale des zweiten Vornamens definiert.
<xsl:element name="FirstName" xmlns="GAL:"> 
        <xsl:value-of select="normalize-space(concat(FirstName, ' ', MiddleInitial))"/>
      </xsl:element>
Ähnlich können Sie bei Bedarf ein Namenspräfix (Herr, Frau) zum ersten Namensfeld hinzufügen. Wenn der LDAP-Feldname NamePrefix lautet, sieht die XSLT wie folgt aus:
<xsl:element name="FirstName" xmlns="GAL:"> 
        <xsl:value-of select="normalize-space(concat(NamePrefix, ' ', FirstName, ' ', MiddleInitial))"/>
      </xsl:element>

Aufwendige Änderungen an der XSLT-Datei sollten nicht notwendig sein. Wenn Sie dennoch weitere Informationen zu XSLT benötigen, finden Sie diese unter http://www.w3.org/TR/xslt.

VCARD-XSLT-Datei anpassen

Sobald sie wissen, welche Felder von der Suche zurückgegeben werden, können Sie diese Feldern auf dem Gerät zuordnen.

Die Zuordnung für Android-, Windows Mobile- und Nokia-Geräte erfolgt durch Anpassung der Datei nameLookup-VCARD.xslt. Die Datei befindet sich im Verzeichnis data\traveler\cfg\namelookupTemplate. Um die Datei anzupassen, erstellen Sie ein neues Verzeichnis namens data\traveler\cfg\namelookup und kopieren Sie die Datei in dieses Verzeichnis. Passen Sie nur die kopierte Datei an, da die Version im Verzeichnis namelookupTemplate bei einem Upgrade überschrieben wird und alle Änderungen verloren gehen. Beim Erstellen dieser Datei ist ein Serverneustart erforderlich. Anschließende Änderungen an dieser Datei werden dynamisch berücksichtigt.

Standardmäßig ist diese Datei so konfiguriert, dass die Standardfelder des Domino-Verzeichnisses den Gerätefeldern zugeordnet werden. Die Felder, die vom Gerät verwendet und verstanden werden können, sind in den VCARD 3.0-Spezifikationen definiert. VCARD 3.0 ist in mehreren RFC-Veröffentlichungen definiert. Eine vereinfachte Beschreibung finden Sie unter der folgenden Adresse: http://en.wikipedia.org/wiki/VCard.

Im Allgemeinen sollte es nicht erforderlich sein, die VCARD-Zuordnung zu ändern. Unabhängig davon sind in den folgenden Beispielen Änderungen dargestellt, die beim Anpassen der Server-Geräte-Zuordnung wünschenswert sind.

Wichtig: In den folgenden Beispielen kann es aufgrund der Browserformatierung zu Zeilenumbrüchen kommen. Im VCARD-Format sind in einer Eigenschaftsdefinition keine Zeilenumbrüche zulässig. Das Zeilenende ist das Ende der Eigenschaft.
Beispiel 1: Standardmäßig ist das Domino-Verzeichnisfeld OfficePhoneNumber dem Gerätefeld Work Phone zugeordnet. Wenn auf Ihrem LDAP-Server WorkPhone anstelle von OfficePhoneNumber verwendet wird, ändern Sie die XSLT wie folgt:
<!-- ANFANG: ANPASSUNG HIER DURCHFÜHREN>
BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
FN;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="FullName"/>
N;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="LastName"/>;<xsl:value-of select="FirstName"/>;<xsl:value-of select="MiddleInitial"/>;<xsl:value-of select="Title"/>;<xsl:value-of select="Suffix"/>
ADR;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=WORK;TYPE=PREF:;;<xsl:value-of select="OfficeStreetAddress"/>;<xsl:value-of select="OfficeCity"/>;<xsl:value-of select="OfficeState"/>;<xsl:value-of select="OfficeZIP"/>;<xsl:value-of select="OfficeCountry"/>
ADR;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=HOME;TYPE=PREF:;;<xsl:value-of select="StreetAddress"/>;<xsl:value-of select="City"/>;<xsl:value-of select="State"/>;<xsl:value-of select="Zip"/>;<xsl:value-of select="Country"/>
TITLE;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="JobTitle"/>
ORG;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="CompanyName"/>;<xsl:value-of select="Department"/>
EMAIL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=INTERNET:<xsl:value-of select="InternetAddress"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=CELL:<xsl:value-of select="CellPhoneNumber"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=HOME:<xsl:value-of select="PhoneNumber"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=WORK:<xsl:value-of select="WorkPhone"/>
URL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="WebSite"/>
X-IBM-LOOKUP-TYPE:<xsl:value-of select="Type"/>
END:VCARD
<!-- ENDE: ANPASSUNG HIER DURCHFÜHREN>
Beispiel 2: Standardmäßig sind die Adressfelder auf eine Domino-Verzeichnisadresse nach US-amerikanischen Standard zugeschnitten. In anderen Ländereinstellungen müssen möglicherweise andere Felder angegeben werden. In der folgenden Beschreibung finden Sie Details zur VCARD-Adresseigenschaft.
Post Office Address (Postadresse, erstes Feld),  Extended Address (Adresserweiterung,
zweites Feld), Street (Straße, drittes Feld), Locality (Ort, viertes Feld), Region
(fünftes Feld),
Postal Code (Postleitzahl, sechstes Feld) und Country (Land, siebtes Feld)
Um das Verzeichnisfeld PostOfficeAddress zur Privatadresse hinzuzufügen und das Feld "State" oder "County" für die Region zu verwenden, sollte die XSLT wie folgt angepasst werden:
<!-- ANFANG: ANPASSUNG HIER DURCHFÜHREN>
BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
FN;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="FullName"/>
N;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="LastName"/>;<xsl:value-of select="FirstName"/>;<xsl:value-of select="MiddleInitial"/>;<xsl:value-of select="Title"/>;<xsl:value-of select="Suffix"/>
ADR;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=WORK;TYPE=PREF:;;<xsl:value-of select="OfficeStreetAddress"/>;<xsl:value-of select="OfficeCity"/>;<xsl:value-of select="OfficeState"/>;<xsl:value-of select="OfficeZIP"/>;<xsl:value-of select="OfficeCountry"/>
ADR;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=HOME;TYPE=PREF:<xsl:value-of select="PostOfficeAddress"/>;;<xsl:value-of select="StreetAddress"/>;<xsl:value-of select="City"/>;<xsl:value-of select="State"/><xsl:value-of select="County"/>;<xsl:value-of select="Zip"/>;<xsl:value-of select="Country"/>
TITLE;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="JobTitle"/>
ORG;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="CompanyName"/>;<xsl:value-of select="Department"/>
EMAIL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=INTERNET:<xsl:value-of select="InternetAddress"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=CELL:<xsl:value-of select="CellPhoneNumber"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=HOME:<xsl:value-of select="PhoneNumber"/>
TEL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8;TYPE=WORK:<xsl:value-of select="OfficePhoneNumber"/>
URL;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE;CHARSET=UTF-8:<xsl:value-of select="WebSite"/>
X-IBM-LOOKUP-TYPE:<xsl:value-of select="Type"/>
END:VCARD
<!-- ENDE: ANPASSUNG HIER DURCHFÜHREN>

Lotus Notes Traveler verwalten

Die Komponente IBM Lotus Notes Traveler-Server funktioniert als Add-in-Task für Domino-Server und reagiert auf Konsolbefehle des Domino-Servers. In den Themen dieses Abschnitts werden die allgemeinen Aufgaben für die Verwaltung eines Lotus Notes Traveler-Servers beschrieben.

Server starten und stoppen

Der IBM Lotus Notes Traveler-Server und der HTTP-Server werden automatisch gestartet, wenn Sie während der Installation die Standardeinstellungen übernommen haben. Führen Sie die Befehle in diesem Thema aus, um den Lotus Notes Traveler-Server manuell zu starten oder zu stoppen.

Geben Sie über die Domino-Konsole den folgenden Befehl ein, um den Lotus Notes Traveler-Server zu starten:

load traveler

Geben Sie über die Domino-Konsole einen der folgenden Befehle ein, um den Lotus Notes Traveler-Server zu stoppen:

tell traveler shutdown

tell traveler quit

Anmerkung: Der Befehl shutdown wartet darauf, dass anstehende Synchronisationen abgeschlossen werden, bevor er das Programm beendet. Der Befehl quit wartet nicht auf den Abschluss anstehender Synchronisationen und beendet das Programm viel schneller. Standardmäßig benötigt shutdown 300 Sekunden zur Beendigung, quit benötigt 20 Sekunden. Sie können diese Standardzeiten in der Datei NTSConfig.xml im Abschnitt "TrueSyncServer" unter MAINTASK_QUIT_WAIT_TIME und MAINTASK_SHUTDOWN_WAIT_TIME ändern.

Geben Sie über die Domino-Konsole den folgenden Befehl ein, um den Lotus Notes Traveler-Server erneut zu starten:

restart task traveler

Anmerkung: Standardmäßig prüft Lotus Notes Traveler seine Konfigurationseinstellung beim Start und passt die Konfiguration automatisch an. Wenn Lotus Notes Traveler den HTTP-Server beim Systemstart nicht automatisch konfigurieren soll, fügen Sie die Parametereinstellung NTS_AUTO_CONFIG=false zur Datei "Notes.ini" hinzu. Wenn Sie diese Zeile hinzufügen, müssen Sie den HTTP-Server manuell starten.

Geräten Vorgaben und Sicherheitseinstellungen zuweisen

Es gibt verschiedene Methoden, um Einstellungen zuzuweisen, die festlegen, wie Benutzer mit dem IBM Lotus Notes Traveler-Server arbeiten. Sie können den integrierten Satz Standardgerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen verwenden, den Lotus Notes Traveler bereitstellt. (Diese Methode ist einfacher.) Alternativ können Sie ein Dokument mit Lotus Notes Traveler-Richtlinieneinstellungen erstellen. Dies bietet eine größere Flexibilität und eine bessere Steuerung, ist jedoch komplexer zu konfigurieren.

Wenn Sie ein Dokument für die Lotus Notes Traveler-Richtlinieneinstellung verwenden, sollte die Vorlage des Adressbuchs auf dem Lotus Notes Traveler-Server mindestens zur Version 8.5.2 aufweisen.

Anmerkung: Nachdem die Richtlinie oder die Standardeinstellungen für Ihre Apple-Geräte erstellt wurden, sollten Sie den Eintrag com.apple.mobiledevice.passwordpolicy <dict> aus der Datei /traveler/cfg/client/Apple.xml entfernen. Dies ist erforderlich, weil die Sicherheitsverbesserungen im Synchronisationsablauf anstatt über die Datei Apple.xml umgesetzt werden. Auf diese Weise werden Widersprüche in den beiden Einstellungen vermieden und es wird verhindert, dass Benutzer die Einstellungen umgehen, indem Sie das Konto manuell erstellen. Außerdem werden persönlichere Einstellungen für einzelne Benutzer oder Subsets von Benutzern und dynamische Sicherheitseinstellungen ohne Benutzerinteraktion ermöglicht.
Anmerkung: Die für Lotus Notes Traveler definierten Gerätesicherheitseinstellungen werden auf Apple-Geräte angewendet. Die Gerätevorgabeeinstellungen (Synchronisations-, Filter- und Geräteeinstellungen) werden auf Apple-Geräte nicht angewendet.

Standardmäßige Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen

IBM Lotus Notes Traveler stellt eine Reihe von integrierten standardmäßigen Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen zur Verfügung, die von einem Administrator bei der ersten Registrierung eines Geräts für Lotus Notes Traveler geändert werden können. Benutzer können ihre Gerätevorgaben in den Lotus Notes Traveler-Geräteclients ändern.

Anmerkung: Die Gerätesicherheitseinstellungen können nur von einem Administrator festgelegt werden. Über sie werden die Sicherheitsrichtlinie für Geräte sowie die Aktion definiert, die bei einem Verstoß gegen die Richtlinie ausgeführt werden soll.

Die Verwaltungsdatenbank von Lotus Notes Traveler enthält ein Dokument mit Standardgeräteeinstellungen, das mit den integrierten Standardwerten für Gerätevorgaben und Gerätesicherheitseinstellungen von Lotus Notes Traveler initialisiert wird. Über die Gerätevorgaben wird gesteuert, welche Daten auf welche Weise mit Geräten synchronisiert werden, und über die Sicherheitseinstellungen wird die Sicherheitsrichtlinie für Geräte definiert.

Bei Releases vor Lotus Notes Traveler 8.5.1 mussten Administratoren IBM Lotus Domino-Richtlinien verwenden, um die Standardvorgaben von Lotus Notes Traveler zu ändern und Sicherheitseinstellungen zu definieren. Administratoren von Lotus Notes Traveler 8.5.1 oder höher wird empfohlen, zum Ändern der Standardeinstellungen das Dokument mit den Standardgeräteeinstellungen zu verwenden und Domino-Richtlinien nur zu verwenden, wenn diese Standardeinstellungen für bestimmte Benutzer oder Gruppen überschrieben werden müssen. Wenn für einen Benutzer sowohl in einer Domino-Richtlinie als auch im Lotus Notes Traveler-Standardeinstellungsdokument Sicherheitsrichtlinien und Einstellungen definiert sind, hat die Domino-Richtlinie Vorrang.

Domino-Richtlinien bieten zusätzliche Flexibilität und Funktionalität, sind jedoch in manchen Umgebungen schwieriger zu verwenden als das Dokument mit den Standardgeräteeinstellungen. Die Verwendung von Domino-Richtlinien hat folgende Vorteile:

  • Unterschiedliche Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen können nach Benutzer, Gruppe oder Unternehmen zugewiesen werden: Das Standardeinstellungsdokument beinhaltet ebenfalls einen Mechanismus, um Benutzer, Gruppen und Unternehmen ein- oder auszuschließen, aber die Möglichkeiten sind im Vergleich zu Domino-Richtlinien sehr begrenzt. Für alle Benutzer, auf die das Standardeinstellungsdokument nicht angewendet wird und für die keine Domino-Richtlinie definiert ist, werden die integrierten Standardeinstellungen von Lotus Notes Traveler verwendet. Diese fest codierten Standardeinstellungen entsprechen dem Standardeinstellungsdokument. Mit Domino-Richtlinien können für jeden Benutzer unterschiedliche Einstellungen definiert werden. Mit der begrenzten Möglichkeit zum Ein- oder Ausschließen, die das Standardeinstellungsdokument bietet, können nur zwei Gruppen von Standardeinstellungen verwendet werden: jene, die im Standardeinstellungsdokument definiert sind, und die integrierten Lotus Notes Traveler-Standardeinstellungen.
  • Die Möglichkeit, einzelne Gerätevorgaben für einen Benutzer zu sperren: Der Administrator kann einzelne Gerätevorgaben auswählen, die in einer Domino-Richtlinie gesperrt werden sollen. Durch das Sperren einer Gerätevorgabe wird die Aktualisierung ihres Werts auf dem Gerät erzwungen und es wird verhindert, dass der Benutzer den Wert mit dem Geräteclient ändert.

Domino-Richtlinien sind in folgenden Umgebungen schwieriger zu verwalten:

  • Umgebungen mit mehreren Domino-Domänen: Wenn eine Domino-Richtlinie auf Benutzer in unterschiedlichen Domino-Domänen angewendet werden soll, müssen Sie die Richtlinie in jeder Domino-Domäne erstellen und verwalten. Das Standardeinstellungsdokument von Lotus Notes Traveler muss hingegen nur auf dem Lotus Notes Traveler-Server definiert werden. Es muss nicht für die verschiedenen Benutzermaildateien repliziert werden. Ein einziges Standardeinstellungsdokument kann also auf alle Lotus Notes Traveler-Benutzer angewendet werden, die mit demselben Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert werden, unabhängig von der Domino-Domäne der Benutzer.
  • Unterschiedliche Domino-Server-Versionen: Der Domino-Verwaltungsserver, auf dem eine Domino-Richtlinie für Lotus Notes Traveler-Benutzer erstellt wird, muss mindestens ein Domino 8.0.1-Server sein. Verwenden Sie die Serverversion des Domino Lotus Notes Traveler-Servers oder eine höhere Version. Alternativ kann ein Domino-Server der Version 8.0.1 oder höher mit der Verzeichnisschablonenversion des Lotus Notes Traveler-Servers oder einer höheren Version verwendet werden. Domino-Richtlinien müssen vom Verwaltungsserver auf die E-Mail-Server der Benutzer repliziert werden, auf die die Richtlinien angewendet werden sollen. Anschließend werden die Richtlinieneinstellungen mit der Task "adminp" mittels Push an die Maildateien der Benutzer übertragen. Domino 8.0.1 ist die erste Serverversion mit Unterstützung der Task "adminp" für Lotus Notes Traveler-Richtlinieneinstellungen. Lotus Notes Traveler bietet Unterstützung für Richtlinien auf Domino-Servern vor Version 8.0.1, jedoch sollte ein Upgrade der zugehörigen Verzeichnisschablone auf Domino 8.0.1 oder höher durchgeführt werden. Durch Verwendung der Lotus Notes Traveler-Standardeinstellungen können Sie die oben beschriebenen Anforderungen hinsichtlich Server- und Verzeichnisschablonenversion umgehen, wenn Ihre Domino-Umgebung ältere Serverversionen enthält, für die Sie kein Upgrade durchführen möchten.
Anmerkung: Die definierten Lotus Notes Traveler-Geräteeinstellungen für "Sicherheit" gelten für Apple-Geräte. Die Einstellungen der Gerätevorgaben (Filtereinstellungen und Geräteeinstellungen) gelten jedoch NICHT für Apple-Geräte.
Anmerkung: Die Einstellungen der Standardgerätevorgaben für "Synchronisation", "Filter" und "Geräte" werden nur bei der ersten Registrierung eines Geräts mit Push auf das Gerät übertragen und gelten nicht für Geräte, die bereits registriert sind. Die Standardgeräteeinstellungen für "Sicherheit" werden jedoch mit Push auf das Gerät übertragen, wenn dieses das erste Mal registriert wird, und jedes Mal, wenn eine Standardeinstellung für "Sicherheit" von einem Administrator geändert wird.
Anmerkung: Die Verwendung mehrerer Dokumente mit Geräteeinstellungen wird nicht unterstützt. Wenn Sie Sicherheitseinstellungen benötigen, die von Benutzer zu Benutzer unterschiedlich sind, müssen Sie anstelle des Dokuments mit Geräteeinstellungen Domino-Richtlinien verwenden. Dies ist erforderlich, da Lotus Notes Traveler die Einstellungen aus dem Dokument beim Start zwischenspeichert und nur Aktualisierungen aus diesem Dokument liest. Wenn Sie also versuchen, mehrere Einstellungsdokumente zu verwenden, verwendet Lotus Notes Traveler nur das erste gefundene Dokument. Dies kann dasselbe oder auch ein anderes Dokument als beim vorherigen Start sein.
Anmerkung: Nokia-Sicherheitseinstellungen gelten nur für Nokia-Geräte mit aktivierter Sicherheit. Sie gelten nicht für Nokia-Geräte der Serie N. Möglicherweise müssen Sie die Nokia-Bibliothek für die Aktivierung der Sicherheit auf dem Gerät installieren, um es für die Sicherheit zu aktivieren. Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler beziehen. Wählen Sie auf der Nokia-Site die Registerkarte "More info" aus, um die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit für Nokia-Geräte herunterzuladen.

Standardmäßige Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen ändern

Mit diesen Schritten können Sie die standardmäßigen Gerätevorgaben ändern, über die gesteuert wird, welche Daten auf welche Weise mit dem Gerät synchronisiert werden. Sie können auch die Schritte zum Ändern der Standardeinstellungen für "Sicherheit" ausführen, die die Sicherheitsrichtlinie für Geräte definieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Standardgerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen zu ändern:
  1. Klicken Sie im Domino Administrator-Client 8.5 oder höher auf die Registerkarte Nachrichtenaustausch und dann auf die Registerkarte Mail.
  2. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  3. Öffnen Sie die Ansicht Geräteeinstellungen.
  4. Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Vorgaben.
  6. Klicken Sie auf eine oder mehrere Unterregisterkarten und ändern Sie die gewünschten Einstellungen. Informationen zu den Einstellungen finden Sie unter Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen.
  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnung.
  8. Ändern Sie die Liste der ein- bzw. ausgeschlossenen Benutzer nur dann, wenn die Standardeinstellungen nur auf bestimmte Benutzer angewendet werden sollen. Lassen Sie ansonsten die Liste leer, sodass die Standardeinstellungen auf alle Benutzer angewendet werden.

    Die Liste der ein- bzw. ausgeschlossenen Benutzer dient primär dazu, dass Administratoren eine begrenzte Anzahl an Benutzern aus den Geräteeinstellungen ausschließen können. Für alle ausgeschlossenen Benutzer gelten dann die integrierten Geräteeinstellungen des Lotus Notes Traveler-Servers. Diese integrierten Einstellungen stimmen mit den ursprünglichen Standardgeräteeinstellungen überein, die alle inaktiviert sind. Wenn Sie der Ausschlussliste Einträge (Namen, Gruppen oder Unternehmen) hinzufügen, werden diese Benutzer von den Standardgeräteeinstellungen ausgeschlossen. Wenn Sie der Einschlussliste Einträge hinzufügen, werden die Standardgeräteeinstellungen nur auf diese Benutzer angewendet und alle anderen Benutzer werden ausgeschlossen. Wenn in beiden Listen Benutzer vorhanden sind, hat die Ausschlussliste Vorrang.

  9. Wählen Sie Speichern und schließen aus.

Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen

Die Standardgeräteeinstellungen werden aus dem Dokument mit Standardgeräteeinstellungen in der Lotus Notes Traveler-Verwaltungsdatenbank übernommen. Benutzer können die Einstellungen der Gerätevorgaben auf ihren Geräten ändern. Sicherheitseinstellungen eines Geräts können allerdings nur von einem IBM Lotus Notes Traveler-Administrator geändert werden. Sie können eine Domino-Richtlinie verwenden, die Lotus Notes Traveler-Einstellungen enthält (eine Lotus Notes Traveler-Domino-Richtlinie), um die Standardgeräteeinstellungen für einzelne Benutzer, Gruppen oder Unternehmen außer Kraft zu setzen.

Tabelle 13. Standardeinstellungen für "Vorgaben > Synchronisieren"
Einstellung Beschreibung Standardwert

Synchronisieren

Gibt die Lotus Notes-Elemente an, die mit dem Lotus Notes Traveler-Client synchronisiert werden sollen

Alle folgenden Elemente sind standardmäßig ausgewählt: E-Mail, Kalender, Unerledigte Aufgaben, Kontakte und Journal.

  • Bei Windows Mobile- und Android-Geräten wird sowohl E-Mail als auch Kalender synchronisiert, wenn eines der beiden Elemente ausgewählt ist.
  • Für Nokia-Geräte gilt: Bei Auswahl von "Kalender" oder "Unerledigte Aufgaben" werden sowohl Kalender als auch unerledigte Aufgaben synchronisiert.
Tabelle 14. Standardwerte für "Vorgaben > Filtereinstellungen"
Einstellung Beschreibung Standardwert

E-Mail-Text abschneiden

Aktiviert das Abschneiden des E-Mail-Texts. Zeichen im E-Mail-Text, die den Standardwert für Zeichen überschreiten, werden abgeschnitten.

Aktiviert, 2000 Zeichen

Maximal zulässige E-Mail-Anhangsgröße - Administrator

Geben Sie die maximale Gesamtgröße aller Anhänge in einem Dokument an, die mit einem Gerät synchronisiert werden können. Diese Größe ist eine Administratoreinstellung, die von Notes-Clientbenutzern nicht geändert werden kann.

4000 KB

E-Mail-Anhänge

Aktiviert die automatische Synchronisation von Dateianhängen auf dem mobilen Gerät. Bei Android-Geräten steuert diese Einstellung auch die automatische Synchronisation integrierter E-Mail-Bilder.

Inaktiviert

E-Mail-Anhangsgröße

Dateianhänge, die kleiner als diese Größe sind, automatisch herunterladen. Bei Android-Geräten gilt diese Einstellung auch für integrierte E-Mail-Bilder.

100 KB

E-Mail-Datumsfilter

Aktiviert das Filtern von E-Mail nach der angegebenen Anzahl von Tagen

Aktiviert, 5 Tage

E-Mail-Dringlichkeit

Aktiviert das Filtern nach einem Dringlichkeitswert

Inaktiviert

Kalenderdatumsfilter - Alte Ereignisse

Aktiviert das Filtern nach alten Kalenderereignissen anhand der angegebenen Zeitspanne

Aktiviert, 1 Woche

Kalenderdatumsfilter - Zukünftige Ereignisse

Aktiviert das Filtern nach zukünftigen Kalenderereignissen anhand der angegebenen Zeitspanne

Aktiviert, 3 Monate

Journal-Datumsfilter

Aktiviert das Filtern nach Journaldaten anhand der angegebenen Zeitspanne

Aktiviert, 1 Woche

Status "Unerledigte Aufgaben"

Aktiviert das Anzeigen nur für Einträge, die den Status "Nicht abgeschlossen" haben

Aktiviert

Tabelle 15. Standardwerte für "Vorgaben > Geräteeinstellungen"
Einstellung Beschreibung Standardwert

Geräteprotokoll

Legt die Protokollierungsstufe fest

Aus

Größe der Geräteprotokolldatei: Maximal

Legt die maximale Protokolldateigröße fest

2000 KB

Tabelle 16. Standardvorgaben > Sicherheitseinstellungen > Windows Mobile
Einstellung Beschreibung Standardwert

Gerätekennwort erforderlich

Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Kennworttyp", "Inaktivitätszeitlimit (Maximum)", "Kennwortprotokollanzahl", "Kennwortablaufdauer" und "Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung"

Inaktiviert

Kennworttyp

Legen Sie "Sicher, alphanumerisch" oder "Einfache PIN" fest. Bei der Option "Sicher, alphanumerisch" muss das Kennwort mindestens acht Zeichen mit einem alphabetische Zeichen, einem numerischen Zeichen und einem Großbuchstaben enthalten. "Einfache PIN" ist ein numerisches Kennwort, das mindestens vier Ziffern enthält.
Anmerkung: Wenn Sie die Aktion Gerätekennwort erzwingen bei Verstößen auswählen und für den Kennworttypen Einfache PIN festlegen, ist für Geräte vor Version 6.5 ein numerisches Kennwort mit mindestens 7 Zahlen erforderlich. Diese größere Kennwortlänge unterliegt der Windows Mobile-Sicherheitsrichtlinie, die auf den Geräten erzwungen wird.

Einfache PIN

Inaktivitätszeitlimit (Maximum)

Gibt die maximale Geräteinaktivitätszeit an, bis das Gerät wegen Inaktivität gesperrt wird

30 Minuten

Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung

Aktiviert die Bereinigung des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl von falschen Kennwörtern eingegeben wurde

Inaktiviert, 7 falsche Kennwortversuche

Speicherkartenverschlüsselung

Aktiviert die Verschlüsselung aller Daten auf den Speicherkarten des Geräts

Inaktiviert

Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Verhindert die Synchronisation von Geräten mit dem Lotus Notes Traveler-Server, die die Bereinigung über Fernzugriff oder Sicherheitsprofile nicht unterstützen.

Inaktiviert

Anmerkung: Die Einstellungen in der folgenden Tabelle gelten nur für Nokia-Geräte mit aktivierter Sicherheit. Sie gelten nicht für Nokia-Geräte der Serie N. Sie müssen möglicherweise die Nokia-Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit auf dem Gerät installieren, um die Sicherheitsfunktion zu aktivieren (Symbian^3-Geräte benötigen die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit nicht, da die Bibliothek im Gerät integriert ist). Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler beziehen. Wählen Sie auf der Nokia-Website die Registerkarte "More info" aus, um die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit für Nokia-Geräte herunterzuladen.
Tabelle 17. Standardwerte für "Vorgaben > Sicherheitseinstellungen > Nokia"
Einstellung Beschreibung Standardwert

Gerätekennwort erforderlich

Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Mindestkennwortlänge", "Maximale Anzahl von Wiederholungen eines Zeichens", "Keine benachbarten Zahlen", "Alphanumerische Zeichen erforderlich" und "Groß- und Kleinbuchstaben". Die für diese Option ausgewählte Aktion bei Verstößen gilt für alle Untereinstellungen (außer für Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung - wenn die Option Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung aktiviert wird, muss für die Option Gerätekennwort erforderlich als Aktion bei Verstößen Erzwingen festgelegt werden).

Inaktiviert

Mindestkennwortlänge

Kleinste zulässige Anzahl von Kennwortzeichen. Der Bereich umfasst 4-16.

4

Maximale Anzahl von Wiederholungen eines Zeichens

Die maximale Anzahl von Wiederholungen eines bestimmten Zeichens in einem Kennwort

0

Keine benachbarten Zahlen

Verhindert die Erstellung von Kennwörtern mit benachbarten Zahlen

Inaktiviert

Alphanumerische Zeichen erforderlich

Wenn diese Option aktiviert ist, sind alphabetische Zeichen und Zahlen im Kennwort erforderlich.

Inaktiviert

Groß- und Kleinbuchstaben

Erfordert die Verwendung von Zeichen in Groß- und Kleinschreibung in einem Kennwort

Inaktiviert

Inaktivitätszeitlimit (Maximum)

Gibt die maximale Geräteinaktivitätszeit an, bis das Gerät wegen Inaktivität gesperrt wird

30 Minuten

Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung

Aktiviert die Bereinigung des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl von falschen Kennwörtern eingegeben wurde

Inaktiviert, 7 falsche Kennwortversuche

Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen

Ermöglicht nur Geräten, die über verschlüsselten Telefon- und Massenspeicher verfügen, eine Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server durchzuführen.

Inaktiviert

Speicherkartenverschlüsselung

Hierfür ist erforderlich, dass alle Daten auf Gerätespeicherkarten verschlüsselt sind.

Inaktiviert

Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Verhindert die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server für Geräte, die keine Bereinigung über Fernzugriff oder keine Sicherheitsprofile unterstützen Wenn der Wert auf "Aktiviert" gesetzt ist, wird die oben aufgeführte Einstellung "Gerätekennwort erforderlich" automatisch in "Erzwingen" geändert.

Inaktiviert

Kennwortablaufdauer

Die Anzahl von Tagen, nach denen das Gerätekennwort geändert werden muss. Der Bereich umfasst 0-365 Tage.

0 Tage

Kennwortprotokollanzahl

Die erforderliche Anzahl von eindeutigen Kennwörtern, bevor ein Kennwort wiederverwendet werden kann. Der Bereich umfasst 0-20.

0

Tabelle 18. Standardvorgaben > Sicherheitseinstellungen > Android
Einstellung Beschreibung Standardwert
Gerätekennwort erforderlich

Aktiviert die Anforderung, dass Geräte über Kennwörter für Bildschirmsperre verfügen. Diese Option muss ausgewählt sein, um eine der folgenden Untereinstellungen zu verwenden: "Alphanumerischer Wert erforderlich", "Mindestkennwortlänge", "Dauer für automatische Sperre (Maximum)", "Falsche Kennwörter bis zur Bereinigung"

Die Aktion bei Verstößen, die Sie für diese Option ausgewählt haben, gilt für alle Untereinstellungen (nicht gültig für "Falsche Kennwörter vor Gerätebereinigung" - wenn Sie "Falsche Kennwörter vor Gerätebereinigung" aktivieren, muss die Aktion bei Verstößen für "Gerätekennwort erforderlich" Erzwingen lauten).

Die standardmäßige Aktion bei Verstößen ist Bericht.

Inaktiviert
Alphanumerischer Wert erforderlich Wenn diese Option aktiviert ist, sind alphabetische Zeichen und Zahlen im Kennwort erforderlich. Inaktiviert
Mindestkennwortlänge Kleinste zulässige Anzahl von Kennwortzeichen. Der Bereich umfasst 4-16. 4
Dauer für automatische Sperre (Maximum) Die Anzahl von Minuten, bevor das Gerät automatisch gesperrt wird, wenn es nicht verwendet wird. Der Bereich umfasst 1-60 Minuten. 30 Minuten (30 Minuten)
Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung Aktiviert einen Kaltstart des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl aufeinanderfolgender fehlgeschlagener Kennwortanmeldeversuche aufgetreten ist Inaktiviert
Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Hindert alle Geräte, die nicht über die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen verfügen, an der Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server. Wenn diese Option auf Inaktiviert gesetzt wird, können alle Geräte mit und ohne Sicherheitseinrichtungen Daten synchronisieren.

Lotus Notes Traveler verwendet die in Android 2.2 hinzugefügte Funktion "Geräteadministrator". Um diese Funktion zu aktivieren, muss der Endbenutzer der Aktivierung des Geräteadministrators auf dem Gerät zustimmen.

Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, sind Android-Geräte mit einer Betriebssystemversion, die älter als Version 2.2 ist, nicht zulässig. Außerdem sind Android-Geräte mit Betriebssystem 2.2, bei denen der Endbenutzer das Geräteadministratorprofil für Lotus Traveler nicht aktiviert hat, nicht zulässig.

Inaktiviert
Anmerkung: Für Sicherheitseinstellungen bei Apple-Geräten lautet die einzige mögliche Aktion bei Verstößen Erzwingen.
Tabelle 19. Standardwerte für "Vorgaben > Sicherheitseinstellungen > Apple"
Einstellung Beschreibung Standardwert

Gerätekennwort erforderlich

Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen", "Alphanumerischer Wert erforderlich", "Mindestkennwortlänge", "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen", "Dauer für automatische Sperre (Maximum)", "Kennwortablaufdauer", "Kennwortprotokollanzahl", "Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung" und "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen".

Auf alle Untereinstellungen dieses Felds wird Erzwingen als Aktion bei Verstößen angewendet.

Inaktiviert

Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen

Lässt aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zu

Inaktiviert

Alphanumerischer Wert erforderlich

Wenn diese Option aktiviert ist, sind alphabetische Zeichen und Zahlen im Kennwort erforderlich.

Inaktiviert

Mindestkennwortlänge

Kleinste zulässige Anzahl von Kennwortzeichen. Der Bereich umfasst 4-16.

4

Minimale Anzahl von komplexen Zeichen

Kleinste erforderliche Anzahl von nicht alphanumerischen Zeichen. Der Bereich umfasst 0-4.

0

Dauer für automatische Sperre (Maximum)

Die Anzahl von Minuten, bevor das Gerät automatisch gesperrt wird, wenn es nicht verwendet wird. Der Bereich umfasst 1-60 Minuten.

30 Minuten

Kennwortablaufdauer

Die Anzahl von Tagen, nach denen das Gerätekennwort geändert werden muss. Der Bereich umfasst 0-730 Tage.

90 Tage

Kennwortprotokollanzahl

Die erforderliche Anzahl von eindeutigen Kennwörtern, bevor ein Kennwort wiederverwendet werden kann. Der Bereich umfasst 0-50.

0

Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung

Ermöglicht einen selbstständigen Kaltstart des Geräts nach der ausgewählten Anzahl von aufeinanderfolgenden Anmeldeversuchen mit falschen Gerätekennwort

Inaktiviert

Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server nur für Geräte zugelassen, die interne Datenverschlüsselung unterstützen.

Inaktiviert

Kamera nicht zulassen

Inaktiviert die Kamera im Gerät

Inaktiviert

Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

Hindert alle Geräte, die nicht über die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen verfügen, an der Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server. Wenn für diese Einstellung "Inaktiviert" festgelegt wird, können alle Geräte, mit und ohne Sicherheitsfunktionen, Daten synchronisieren. Es werden jedoch weiterhin so viele Sicherheitsfunktionen wie möglich auf jedem Gerät erzwungen.

Die in einem Gerät enthaltenen Sicherheitsfunktionen sind abhängig von der Version des ActiveSync-Protokolls, das im Gerät implementiert ist. In Geräten mit Apple OS 2 ist ActiveSync 2.5 implementiert. In Geräten mit Apple OS 3 und iOS4 ist ActiveSync 12.1 implementiert. In anderen, nicht unterstützten ActiveSync-Geräten ist möglicherweise ActiveSync 12.0 implementiert.

ActiveSync 2.5 schließt die Einstellungen "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Kamera nicht zulassen", "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen", "Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen", "Kennwortablaufdauer" oder "Kennwortprotokollanzahl" nicht ein.

ActiveSync 12.0 schließt die Einstellungen "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Kamera nicht zulassen" oder "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen" nicht ein.

ActiveSync 12.1 enthält alle über Lotus Notes Traveler verfügbaren Einstellungen.

Ein Gerät wird als "nicht gesichert" angesehen, wenn auch nur eine Sicherheitsfunktion, die es nicht enthält, in der Sicherheitsrichtlinie aktiviert ist.

Inaktiviert

Anmerkung: Für einige dieser Einstellungen gibt es eine Aktion bei Verstößen, die konfiguriert werden muss. Die Aktion bei Verstößen wird auf dem Gerät ausgeführt, wenn die lokale Sicherheitseinstellung des Geräts nicht mit der Sicherheitsrichtlinie übereinstimmt. Die Standardaktion bei Verstößen ist "Bericht".
Tabelle 20. Einstellungen für Aktionen bei Verstößen
Einstellung Beschreibung

Bericht

Weicht die Einstellung ab, wird der Verstoß der Domino-Domänenüberwachung auf dem Lotus Notes Traveler-Server berichtet. Der Benutzer des mobilen Geräts wird in der Statusanzeige von Lotus Notes Traveler durch ein Sicherheitsschlosssymbol und eine Nachricht informiert.

Synchronisation inaktivieren

Ist die Einstellung nicht kompatibel, wird der Verstoß an den Lotus Notes Traveler-Server berichtet und alle weiteren Synchronisationen mit dem Server werden inaktiviert. Die Synchronisation kann nur dann wieder aktiviert werden, wenn der Verstoß gegen die Sicherheitsrichtlinie korrigiert wurde.

Erzwingen

Der Lotus Notes Traveler-Client erzwingt die Einstellung auf dem Gerät, damit diese mit der Einstellung in der Sicherheitsrichtlinie übereinstimmt. Bei Einstellungen wie dem Gerätekennwort wird der Benutzer des mobilen Geräts aufgefordert, ein Kennwort für das Gerät einzugeben. Werden Abweichungen bei den Einstellungen festgestellt, wird der Verstoß an DDM auf dem Server berichtet und die Synchronisation wird auf dem mobilen Gerät inaktiviert, bis der Verstoß korrigiert wurde.

Tabelle 21. Einstellungen für Standardzuordnungen
Einstellung Beschreibung Standardwert

Benutzer einschließen

Die Namen der Benutzer oder Gruppen, für die die Einstellungen der Standardgerätevorgaben gelten.

Leer (d. h. alle Benutzer)

Um alle Mitglieder eines Zweigs einer hierarchischen Namensbaumstruktur anzugeben, verwenden Sie einen Stern (*) gefolgt von einem Schrägstrich und einem Zertifizierernamen, zum Beispiel "*/Sales/Acme".

Benutzer ausschließen

Die Namen der Benutzer oder Gruppen, für die die Einstellungen der Standardgerätevorgaben nicht gelten.

Leer (d. h. keine Benutzer)

Verwenden Sie einen Stern (*), um alle Benutzer zu berücksichtigen. Um alle Mitglieder eines Zweigs einer hierarchischen Namensbaumstruktur anzugeben, verwenden Sie einen Stern gefolgt von einem Schrägstrich und einem Zertifizierernamen, zum Beispiel "*/Sales/Acme".

Tabelle 22. Standardvorgaben > Gerätezugriff
Einstellung Beschreibung Standardwert

Genehmigung für Gerätezugriff erforderlich

Durch Auswählen dieser Einstellung können alle neuen Geräte registriert werden. Eine Synchronisation der Daten mit Lotus Notes Traveler ist jedoch nicht möglich. Das Gerät befindet sich solange im Status "Gesperrt", bis der Administrator eine Genehmigung erteilt.

Abgewählt

Anzahl der pro Benutzer zulässigen Geräte, bevor eine Genehmigung erforderlich ist

Diese Einstellung ermöglicht dem Administrator, automatisch eine bestimmte Anzahl an Geräten pro Benutzer zu genehmigen. Die Anzahl bezieht sich auf die pro Benutzer registrierten Geräte und ist nicht zeitabhängig. Wenn die Einstellung beispielsweise auf 1 festgelegt wurde, ist für das erste Gerät, das für einen Benutzer registriert wurde, keine Genehmigung erforderlich, jedoch für jedes neue Gerät. Wird ein Gerät vollständig aus der Datenbank und dem Sicherheitsdatensatz gelöscht, ist es für diese Berechnung nicht mehr relevant.

1

Optional: Zu benachrichtigende Adressen bei ausstehender Genehmigung

Durch diese Einstellung wird der Administrator benachrichtigt, wenn eine Genehmigung erforderlich ist. Die Benachrichtigung enthält die Benutzer-ID, die Geräte-ID, den Gerätetyp und das Registrierungsdatum. Die Benachrichtigungsliste kann Benutzer, Gruppen und Mail-in-Datenbanken enthalten. Der Benutzer, der sich registriert, erhält immer eine Benachrichtigung, wenn ein Gerät registriert wird und eine Genehmigung erforderlich ist. Die an den Administrator gesendete Kopie der E-Mail enthält einen Link zu LotusTraveler.nsf.

Leer, das heißt keine Adressen

Dokument mit Richtlinieneinstellungen für Lotus Notes Traveler erstellen

Mithilfe des Dokuments mit Richtlinieneinstellungen für IBM Lotus Notes Traveler können Sie Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen für die Synchronisation der Maildatenbankdaten der Domino-Benutzer mit ihren mobilen Geräten definieren. Sie können E-Mails, Kalenderdaten, Aufgaben, Kontakte und Journaldaten synchronisieren. Aktualisierungen werden, sobald sie zur Verfügung stehen, mit Auto Sync-Technologie in Echtzeit für die Geräte bereitgestellt.

Anmerkung: Um die neuesten Einstellungen zu nutzen, sollte die Vorlage des Adressbuchs auf dem Lotus Notes Traveler-Server nicht älter als Version 8.5.2. sein.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Dokument mit Richtlinieneinstellungen für Lotus Notes Traveler zu erstellen:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie über Editorzugriff auf das IBM Lotus Domino-Verzeichnis und eine der folgenden Rollen verfügen:
    • Rolle PolicyCreator zum Erstellen eines Einstellungsdokuments
    • Rolle PolicyModifier zum Ändern eines Einstellungsdokuments
  2. Klicken Sie im Domino-Verwaltungsclient auf die Registerkarte Personen & Gruppen und öffnen Sie die Ansicht "Einstellungen".
  3. Klicken Sie auf Einstellungen hinzufügen und wählen Sie Lotus Traveler aus.
  4. Ordnen Sie dem Dokument mit den Richtlinieneinstellungen auf der Registerkarte Basic einen Namen zu, und fügen Sie eine Beschreibung hinzu.
  5. Füllen Sie auf der Registerkarte Vorgaben > Synchronisieren folgende Felder aus:
    Wichtig: Die folgenden Einstellungen gelten nicht für Apple-Geräte.
    Tabelle 23. Vorgaben für die Synchronisation
    Feld Aktion

    Synchronisieren

    Geben Sie mindestens einen PIM-Typ an, der mit dem Gerät synchronisiert werden soll: E-Mails, Kalender, Aufgaben, Kontakte oder Journal.

    • Bei Windows Mobile-Geräten wird sowohl E-Mail als auch Kalender synchronisiert, wenn eines der beiden Elemente ausgewählt ist.
    • Bei Nokia-Geräten gilt Folgendes: Bei Auswahl von "Kalender" oder "Aufgaben" werden sowohl der Kalender als auch die Aufgaben synchronisiert.
  6. Füllen Sie auf der Registerkarte Vorgaben > Filtereinstellungen folgende Felder aus:
    Wichtig: Die folgenden Einstellungen gelten nicht für Apple-Geräte.
    Tabelle 24. Vorgaben für Filtereinstellungen
    Feld Aktion

    Abschneiden des E-Mail-Haupttexts

    Klicken Sie hier, um den Filter für das Abschneiden des E-Mail-Texts zu aktivieren. Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie die maximale Anzahl an E-Mail-Zeichen (in tausend Zeichen) für die Synchronisation mit dem Gerät auswählen. Geben Sie an, wie viele Zeichen des E-Mail-Texts mit dem Gerät synchronisiert werden sollen, bevor die E-Mail abgeschnitten wird.

    Maximal zulässige E-Mail-Anhangsgröße - Administrator

    Geben Sie die maximale Gesamtgröße aller Anhänge eines Dokuments an (in KB), die mit einem Gerät synchronisiert werden können. Diese Administratoreinstellung ist immer gesperrt und kann von Lotus Notes-Client-Benutzern nicht geändert werden.

    E-Mail-Anhänge

    Klicken Sie hier, um die Synchronisation der Anhänge mit dem Gerät zu aktivieren.

    E-Mail-Anhangsgröße

    Wählen Sie die Gesamtgröße aller Anhänge eines Dokuments aus (in KB), die mit dem Gerät synchronisiert werden können. Der angegebene Wert darf den Wert im Feld Maximal zulässige E-Mail-Anhangsgröße - Administrator nicht überschreiten.

    E-Mail-Datumsfilter

    Klicken Sie hier, um den E-Mail-Datumsfilter zu aktivieren, und wählen Sie dann die Anzahl der Tage aus, für die eine E-Mail-Nachricht auf dem Gerät gespeichert bleiben soll. Bei nicht aktiviertem Filter werden alle Nachrichten synchronisiert.

    E-Mail-Dringlichkeit

    Klicken Sie hier, um nur die Synchronisation von E-Mail-Nachrichten mit hoher Dringlichkeit zu aktivieren.

    Kalenderdatumsfilter - Alte Ereignisse/Zukünftige Ereignisse

    Geben Sie den Datumsbereich der Kalenderereignisse an, die synchronisiert werden sollen. Ein wiederkehrendes Ereignis wird eingeschlossen, wenn es einmal innerhalb eines Datumsbereichs vorkommt. Alle Datumsangaben eines wiederkehrenden Eintrags werden in dem Kalender des Geräts angezeigt. Wenn alle Vorkommen eines Kalenderereignisses außerhalb des Datumsbereichs für alte Ereignisse liegen, wird es vom Gerät entfernt. Geben Sie wie unten beschrieben einen Bereich für alte und einen für zukünftige Ereignisse an.

    • Vergangene Ereignisse -- Klicken Sie hier, um den Filter für alte Ereignisse zu aktivieren. Wählen Sie einen Zeitpunkt in der Vergangenheit aus, bis zu dem alte Kalendereinträge synchronisiert werden sollen. Bei nicht aktiviertem Filter werden alle alten Ereignisse synchronisiert.
    • Zukünftige Ereignisse -- Klicken Sie hier, um den Filter für zukünftige Ereignisse zu aktivieren. Wählen Sie einen Zeitpunkt in der Zukunft aus, bis zu dem Kalendereinträge synchronisiert werden sollen. Bei nicht aktiviertem Filter werden alle zukünftigen Ereignisse synchronisiert.

    Journal-Datumsfilter

    Klicken Sie hier, um den Journal-Datumsfilter zu aktivieren, und wählen Sie aus, wie lange ein Journaleintrag auf dem Gerät gespeichert bleiben soll. Einträge werden vom Gerät entfernt, wenn ihr Änderungsdatum älter als der Filterbereich ist.

    Aufgabenstatus

    Wählen Sie Nur Status "Nicht abgeschlossen" aus, wenn Sie nur Aufgaben mit dem Status Nicht abgeschlossen synchronisieren möchten.

  7. Füllen Sie auf der Registerkarte Vorgaben - Geräteeinstellungen folgende Felder aus:
    Wichtig: Die folgenden Einstellungen gelten nicht für Apple-Geräte.
    Tabelle 25. Vorgaben für Geräteeinstellungen
    Feld Aktion

    Geräteprotokoll

    Wählen Sie Ein aus, um die Geräteprotokollierung zu aktivieren, oder Aus, um die Protokollierung zu inaktivieren.

    Maximale Größe der Geräte-Protokolldatei

    Geben Sie die maximale Größe der Protokolldatei (in KB) an.

  8. Wählen Sie auf der Registerkarte Vorgaben - Sicherheitseinstellungen die Registerkarte für Ihr Gerät aus (Windows Mobile, Nokia oder Apple) und konfigurieren Sie ihre Einstellungen:
    Anmerkung: Wenn Sie über eine Domino-Verzeichnisvorlage der Version 8.5.2 oder älter verfügen, wird Ihnen die Registerkarte zum Definieren der Sicherheitseinstellungen für Android-Geräte nicht angezeigt. Die Benutzerschnittstelle wird in einer zukünftigen Version der Vorlage geliefert. Für diesen Fall ist Lotus Traveler jedoch dazu konfiguriert, die Sicherheitseinstellungen zu berücksichtigten, die in diesem Traveler-Einstellungsdokument für Apple-Geräte definiert wurden, und diese Einstellungen für Android-Geräte anzuwenden. Beachten Sie, dass Android-Geräte nur eine Teilauflistung der Funktionen für Sicherheitsrichtlinien unterstützen, die von Apple-Geräten unterstützt werden. Eine vollständige Liste der Leistungsmerkmale für Sicherheitsrichtlinien von Android-Geräten finden Sie im Abschnitt Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen in Tabelle 6.
    Tabelle 26. Windows Mobile-Sicherheitseinstellungen
    Einstellung Beschreibung Standardwert

    Gerätekennwort erforderlich

    Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Kennworttyp", "Inaktivitätszeitlimit (Maximum)", "Kennwortprotokollanzahl", "Kennwortablaufdauer" und "Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung".

    Inaktiviert

    Kennworttyp

    Legen Sie "Sicher, alphanumerisch" oder "Einfache PIN" fest. Bei der Option "Sicher, alphanumerisch" muss das Kennwort mindestens acht Zeichen mit einem alphabetische Zeichen, einem numerischen Zeichen und einem Großbuchstaben enthalten. Bei der Option "Einfache PIN" umfasst das numerische Kennwort mindestens vier Ziffern.

    Einfache PIN

    Inaktivitätszeitlimit (Maximum)

    Gibt die maximale Geräteinaktivitätszeit an, bis das Gerät wegen Inaktivität gesperrt wird

    30 Minuten

    Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung

    Aktiviert die Bereinigung des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl von falschen Kennwörtern eingegeben wurde

    Inaktiviert, 7 falsche Kennwortversuche

    Speicherkartenverschlüsselung

    Aktiviert die Verschlüsselung aller Daten auf den Speicherkarten des Geräts

    Inaktiviert

    Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann Verhindert die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server für Geräte, die keine Bereinigung über Fernzugriff oder keine Sicherheitsprofile unterstützen

    Inaktiviert

    Anmerkung: Die Einstellungen in der folgenden Tabelle gelten nur für Nokia-Geräte mit aktivierter Sicherheit. Sie gelten nicht für Nokia-Geräte der Serie N. Sie müssen möglicherweise die Nokia-Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit auf dem Gerät installieren, um die Sicherheit zu aktivieren (Symbian^3-Geräte benötigen die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit nicht, da sie im Gerät integriert ist). Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler beziehen. Wählen Sie auf der Website die Registerkarte "More info" aus, um die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit für Nokia herunterzuladen.
    Tabelle 27. Nokia - Sicherheitseinstellungen
    Einstellung Beschreibung Standardwert

    Gerätekennwort erforderlich

    Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Mindestkennwortlänge", "Maximale Anzahl von Wiederholungen eines Zeichens", "Keine benachbarten Zahlen", "Alphanumerische Zeichen erforderlich" und "Groß- und Kleinbuchstaben". Die Aktion bei Verstößen, die Sie für diese Option auswählen, wird auf alle Untereinstellungen angewendet (mit Ausnahme von Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung - wenn Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung aktiviert ist, muss für Gerätekennwort erforderlich die Aktion bei Verstößen Erzwingen sein).

    Inaktiviert

    Mindestkennwortlänge Die kleinste zulässige Anzahl von Zeichen für ein Kennwort. Der Wertebereich liegt zwischen 4 und 16. 4
    Maximale Anzahl von Wiederholungen eines Zeichens Die maximale Anzahl von Wiederholungen eines Zeichens in einem Kennwort 0
    Keine benachbarten Zahlen Verhindert die Erstellung von Kennwörtern mit benachbarten Zahlen

    Inaktiviert

    Alphanumerische Zeichen erforderlich Wenn diese Einstellung aktiviert ist, muss das Kennwort sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthalten.

    Inaktiviert

    Groß- und Kleinbuchstaben Erfordert die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben für ein Kennwort

    Inaktiviert

    Inaktivitätszeitlimit (Maximum)

    Gibt die maximale Geräteinaktivitätszeit an, bis das Gerät wegen Inaktivität gesperrt wird

    30 Minuten

    Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung

    Aktiviert die Bereinigung des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl von falschen Kennwörtern eingegeben wurde

    Inaktiviert, 7 falsche Kennwortversuche

    Speicherkartenverschlüsselung

    Hierfür ist erforderlich, dass alle Daten auf Gerätespeicherkarten verschlüsselt sind.

    Inaktiviert

    Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann Verhindert die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server für Geräte, die keine Bereinigung über Fernzugriff oder keine Sicherheitsprofile unterstützen

    Inaktiviert

    Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen

    Ermöglicht nur Geräten, die über verschlüsselten Telefon- und Massenspeicher verfügen, eine Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server durchzuführen.

    Inaktiviert

    Anmerkung: Bei den Sicherheitseinstellungen für Apple-Geräte ist für die Aktion bei Verstößen nur der Wert Erzwingen zulässig.
    Tabelle 28. Apple - Sicherheitseinstellungen
    Einstellung Beschreibung Standardwert
    Gerätekennwort erforderlich

    Aktiviert die Anforderung, dass Geräte Kennwörter für eine Bildschirmsperre verwenden. Diese Option muss ausgewählt werden, um die folgenden Untereinstellungen verwenden zu können: "Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen", "Alphanumerischer Wert erforderlich", "Mindestkennwortlänge", "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen", "Dauer für automatische Sperre (Maximum)", "Kennwortablaufdauer", "Kennwortprotokollanzahl", "Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung" und "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen".

    Die Aktion bei Verstößen Erzwingen wird auf alle Untereinstellungen für dieses Feld angewendet.

    Inaktiviert

    Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen Verhindert aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen

    Inaktiviert

    Alphanumerischer Wert erforderlich Wenn diese Einstellung aktiviert ist, muss das Kennwort sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthalten.

    Inaktiviert

    Mindestkennwortlänge Die kleinste zulässige Anzahl von Zeichen für ein Kennwort. Der Wertebereich liegt zwischen 4 und 16. 4
    Minimale Anzahl von komplexen Zeichen Die kleinste Anzahl nicht alphanumerischer Zeichen, die für ein Kennwort erforderlich ist. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 4 Zeichen. 0
    Dauer für automatische Sperre (Maximum) Dauer in Minuten, bevor das Gerät bei Nichtverwendung automatisch gesperrt wird. Der Wertebereich liegt zwischen 1 und 60 Minuten. 30 Minuten
    Kennwortablaufdauer Anzahl von Tagen, nach denen ein Gerätekennwort geändert werden muss. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 730 Tagen. 90 Tage
    Kennwortprotokollanzahl Die erforderliche Anzahl eindeutiger Kennwörter, bevor ein Kennwort wiederverwendet werden darf. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 50. 3
    Falsche Kennwörter bis zur Gerätebereinigung Aktiviert einen Kaltstart des Geräts, nachdem die angegebene Anzahl aufeinanderfolgender fehlgeschlagener Kennwortanmeldeversuche aufgetreten ist

    Inaktiviert

    Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen Ist diese Option aktiviert, werden nur Geräte mit dem Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert, die eine interne Datenverschlüsselung unterstützen.

    Inaktiviert

    Kamera nicht zulassen Inaktiviert die Kamera auf dem Gerät

    Inaktiviert

    Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann

    Verhindert die Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server für Geräte, die keine Bereinigung über Fernzugriff oder keine Sicherheitsprofile unterstützen Wird diese Einstellung nicht aktiviert, können alle Geräte ohne Unterstützung von Sicherheitsfunktionen Daten synchronisieren.

    Ob ein Apple-Gerät als gesichert oder nicht gesichert gilt, hängt von der Ebene des verwendeten ActiveSync-Protokolls und davon ab, ob die aktivierten Sicherheitseinstellungen von dieser Protokollebene unterstützt oder nicht unterstützt werden. Die Protokollebene 2.5 unterstützt nicht die Einstellungen "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen", "Kennwortablaufdauer", "Kennwortprotokollanzahl", "Kamera nicht zulassen" oder "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen".

    Die Protokollebene 12.0 unterstützt nicht die Einstellungen "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Kamera nicht zulassen" oder "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen".

    Inaktiviert

    Anmerkung: Für jede dieser Sicherheitseinstellungen gibt es eine Aktion bei Verstößen, die konfiguriert werden muss. Diese Aktion wird auf dem Gerät ausgeführt, wenn die Sicherheitseinstellung des lokalen Geräts nicht mit der Sicherheitsrichtlinie übereinstimmt.
    Tabelle 29. Einstellungen für Aktionen bei Verstößen
    Einstellung Beschreibung

    Bericht

    Weicht die Einstellung ab, wird der Verstoß der Domino-Domänenüberwachung auf dem Lotus Notes Traveler-Server berichtet. Der Benutzer des mobilen Geräts wird in der Statusanzeige von Lotus Notes Traveler durch ein Sicherheitsschlosssymbol und eine Nachricht informiert.

    Synchronisation inaktivieren

    Weicht die Einstellung ab, wird der Verstoß dem Lotus Notes Traveler-Server berichtet und alle weiteren Synchronisationen bzw. jeder Datenaustausch mit dem Server werden inaktiviert. Die Synchronisation kann erst wieder aktiviert werden, wenn der Verstoß gegen die Sicherheitsrichtlinie korrigiert wurde.

    Erzwingen

    Der Lotus Notes Traveler-Client erzwingt die Einstellung auf dem Gerät, damit diese mit der Einstellung in der Sicherheitsrichtlinie übereinstimmt. Bei Einstellungen wie dem Gerätekennwort wird der Benutzer des mobilen Geräts aufgefordert, ein Kennwort für das Gerät einzugeben. Werden Abweichungen bei den Einstellungen festgestellt, wird der Verstoß der Domino-Domänenüberwachung auf dem Server berichtet. Gleichzeitig werden der Benutzer des mobilen Geräts und die Synchronisation bis zur Korrektur des Verstoßes inaktiviert.

    Tabelle 30. Gerätezugriff
    Einstellung Beschreibung Standardwert

    Genehmigung für Gerätezugriff erforderlich

    Durch Auswählen dieser Einstellung können alle neuen Geräte registriert werden. Eine Synchronisation der Daten mit Lotus Notes Traveler ist jedoch nicht möglich. Das Gerät befindet sich solange im Status "Gesperrt", bis der Administrator eine Genehmigung erteilt.

    Abgewählt

    Anzahl der pro Benutzer zulässigen Geräte, bevor eine Genehmigung erforderlich ist

    Diese Einstellung ermöglicht dem Administrator, automatisch eine bestimmte Anzahl an Geräten pro Benutzer zu genehmigen. Die Anzahl bezieht sich auf die pro Benutzer registrierten Geräte und ist nicht zeitabhängig. Wenn die Einstellung beispielsweise auf 1 festgelegt wurde, ist für das erste Gerät, das für einen Benutzer registriert wurde, keine Genehmigung erforderlich, jedoch für jedes neue Gerät. Wird ein Gerät vollständig aus der Datenbank und dem Sicherheitsdatensatz gelöscht, ist es für diese Berechnung nicht mehr relevant.

    1

    Optional: Zu benachrichtigende Adressen bei ausstehender Genehmigung

    Durch diese Einstellung wird der Administrator benachrichtigt, wenn eine Genehmigung erforderlich ist. Die Benachrichtigung enthält die Benutzer-ID, die Geräte-ID, den Gerätetyp und das Registrierungsdatum. Die Benachrichtigungsliste kann Benutzer, Gruppen und Mail-in-Datenbanken enthalten. Der Benutzer, der sich registriert, erhält immer eine Benachrichtigung, wenn ein Gerät registriert wird und eine Genehmigung erforderlich ist. Die an den Administrator gesendete Kopie der E-Mail enthält einen Link zu LotusTraveler.nsf.

    Leer, das heißt keine Adressen

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte Kommentare und geben Sie Kommentare zu diesem Dokument mit Richtlinieneinstellungen ein, oder ändern Sie sie.
  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrator und geben Sie die Besitzer und Administratoren dieses Dokuments an oder wählen Sie sie aus.
  11. Klicken Sie auf Speichern und schließen.
  12. Fügen Sie das Einstellungsdokument einem vorhandenen oder neuen Richtliniendokument hinzu. Weitere Informationen zu Richtlinien finden Sie im Thema "Richtlinien" im aktuellen Domino Administrator-Abschnitt in diesem Information Center.
    Anmerkung: Die Richtlinienänderung wird nicht unmittelbar mit Push an die Maildatenbanken der betroffenen Benutzer übertragen. Die Verwaltungsprozessaufgabe führt diese Push-Operation regelmäßig aus, standardmäßig alle sechs Stunden. Um eine sofortige Aktualisierung zu erreichen, führen Sie den Domino-Konsolenbefehl tell adminp process traveler auf den E-Mail-Servern aus, die für das Hosting der von der neuen Richtlinie betroffenen Benutzer zuständig sind.

Bei der ersten Registrierung eines mobilen Geräts beim Lotus Notes Traveler-Server werden die Geräteeinstellungen aus der vom Administrator definierten Richtlinie übernommen. Wenn für den Benutzer keine Richtlinie definiert wurde, werden Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen verwendet. Nach Abschluss der Registrierung werden die Einstellungen des mobilen Geräts in der Maildatenbank des Benutzers als Geräteprofil gespeichert. Registriert der Benutzer später ein neues Gerät, stammen die Standardeinstellungen aus der aktuellen Richtlinie (falls vorhanden). Diese Einstellungen werden in eindeutigen Geräteprofilen in der Maildatenbank des Benutzers gespeichert.

Nachdem ein Gerät beim Server registriert wurde und es die Einstellungen aus dem Geräteprofil übernommen hat, können die Gerätevorgaben von einem Administrator nicht mehr geändert werden, es sei denn, die Einstellungen sind gesperrt. Wenn der Richtlinienadministrator eine Einstellung sperrt oder den Wert einer gesperrten Einstellung ändert, wird diese Änderung sofort mit dem mobilen Gerät synchronisiert. Der Benutzer eines mobilen Geräts kann die Werte von Einstellungen auf dem Gerät, die durch eine Richtlinie gesperrt sind, nicht ändern. Im Gegensatz zu Gerätevorgaben werden alle vom Administrator vorgenommene Änderungen an Sicherheitseinstellungen mit dem mobilen Gerät synchronisiert.

Anmerkung: Jede Einstellung, die nicht in der Domino-Richtlinie enthalten ist (weil die Vorlage für die Domino-Richtlinie eine ältere Version aufweist oder weil die Option Wert nicht festlegen für die Einstellung Anwendungsweise in der Domino-Richtlinie ausgewählt wurde), ruft ihren Wert über diejenigen ab, die im Abschnitt Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen definiert sind.
Anmerkung: Die in Lotus Notes Traveler definierten Gerätesicherheitseinstellungen werden auf Apple-Geräte angewendet. Die Gerätevorgabeneinstellungen (Synchronisations-, Filter- und Geräteeinstellungen) werden auf Apple-Geräte jedoch nicht angewendet.

Bereinigung über Fernzugriff

Geht ein mobiles Gerät verloren oder wird gestohlen, kann ein Administrator den Befehl "Bereinigung über Fernzugriff" ausgeben, um alle sensiblen Daten von dem Gerät zu entfernen. Sie können die IBM Lotus Notes Traveler-Anwendung sowie die Daten von dem Gerät entfernen oder das Gerät auf die werkseitige Voreinstellung zurücksetzen.

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Benutzer nicht zur Verweigerungsliste hinzufügen, bevor Sie ein Gerät bereinigen. Dies ist erforderlich, weil das Gerät eine Verbindung herstellen können muss, um den Bereinigungsbefehl zu empfangen. Für die Verweigerungsliste gibt es keine Ausnahmen. Der Benutzer muss also Zugriff haben, bis die Bereinigung ausgeführt wurde.
  2. Klicken Sie im Domino Administrator-Client 8.5 oder höher zunächst auf die Registerkarte Nachrichtenaustausch und dann auf die Registerkarte Mail.
  3. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  4. Öffnen Sie die Ansicht Gerätesicherheit.
  5. Wählen Sie das Gerät aus.
  6. Wählen Sie die Aktion Gerät bereinigen aus.
  7. Wählen Sie mindestens eine der folgenden Optionen aus:
    • Gerätekaltstart – Mit dieser Option werden die werkseitig vorgenommenen Standardeinstellungen des Geräts wiederhergestellt. Außerdem werden die Lotus Notes Traveler-Anwendung sowie alle PIM- und E-Mail-Daten gelöscht, die mit Lotus Notes Traveler synchronisiert wurden.
    • Lotus Traveler-Anwendung und -Daten – Mit dieser Option werden die Lotus Notes Traveler-Anwendung sowie alle PIM- und E-Mail-Daten gelöscht, die mit Lotus Notes Traveler synchronisiert wurden.
    • Speicherkarte – Mit dieser Option werden alle Daten gelöscht, die sich auf Speicherkarten in dem Gerät befinden.
    Allgemeine Hinweise zur Bereinigung über Fernzugriff:
    Anmerkung: Der Bereinigungsbefehl wird auf dem Gerät gestartet, wenn die nächste Verbindung hergestellt wird. Wenn das Gerät derzeit verbunden ist, wird die Bereinigung sofort ausgeführt. Wenn das Gerät nicht verbunden ist und eine SMS-Adresse bereitgestellt (oder auf dem Server hinzugefügt) wurde, wird (zusätzlich zur Übertragung mit Push) eine SMS-Nachricht gesendet, um den Client anzuweisen, mit der Push-Übertragung einzuchecken oder die Aktion zu akzeptieren, wenn keine Anmeldung möglich ist. Diese SMS-Nachricht wird über das Mobilfunknetz übertragen. Wenn das Gerät Textnachrichten empfangen kann (das Telefon ist eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden), wird die Nachricht fast sofort empfangen.
    Anmerkung: Sofern der Systemadministrator dies zulässt, kann der Benutzer (und nicht der Administrator) diese Aktionen zur Bereinigung über Fernzugriff im Abschnitt Sicherheit verwalten der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage ausführen.
    Apple-Hinweise zur Bereinigung über Fernzugriff:
    Anmerkung: Apple-Geräte unterstützen nur die Optionen Gerätekaltstart und Lotus Traveler-Anwendung und -Daten und verwenden keinen SMS (Short Message Service) zur Bereinigung über Fernzugriff.
    Anmerkung: Bei Apple-Geräten wird während einer Synchronisation die Option Lotus Traveler-Anwendung und -Daten angezeigt. Folglich muss das Gerät eine Verbindung zum Server herstellen können, damit die Daten gelöscht werden. Damit die Synchronisation, bei der alle Daten gelöscht werden, funktioniert, muss der E-Mail-Server zugänglich sein und die ACL (Access Control List - Zugriffssteuerungsliste) muss weiterhin richtig sein. Die Option Lotus Traveler-Anwendung und -Daten löscht alle Daten sowie alle Kalender- und Kontaktinformationen. Außerdem werden alle Mailordner (und deren Inhalte) gelöscht. Dies gilt nicht für den Maileingang, in dem eine Nachricht hinterlassen wird, die darauf hinweist, dass das Gerät bereinigt wurde, und die Anweisungen zum Entfernen des Kontos bereitstellt. Das Lotus Notes Traveler-Konto wird nicht gelöscht und auch auf keine Weise geändert. Versucht das Gerät jedoch, eine Synchronisation durchzuführen, erhält es die Antwort, dass der Zugriff verweigert wurde.
    Nokia-Hinweise zur Bereinigung über Fernzugriff:
    Anmerkung: Für diese Funktion ist auf einigen Nokia-Geräten die Installation einer Nokia-Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit erforderlich. Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler erhalten.
    Anmerkung: Nokia-Geräte der Serie N unterstützen nur die Option Lotus Traveler-Anwendung und -Daten. Für das ausgewählte Gerät werden nur die unterstützten Optionen angezeigt.
    Windows Mobile-Hinweise zur Bereinigung über Fernzugriff:
    Anmerkung: Bei einigen älteren Windows Mobile-Geräten, auf denen Windows Mobile Version 5 ohne das Microsoft-Upgrade "Messaging and Security Feature Pack" ausgeführt wird, wird kein Kaltstart durchgeführt, wenn sie den Zurücksetzungsbefehl vom Lotus Notes Traveler-Server erhalten. Stattdessen wird für diese Geräte ein Warmstart durchgeführt. Ist das der Fall, wird vom Lotus Notes Traveler-Client festgestellt, dass der Befehl zum Gerätekaltstart fehlgeschlagen ist. Daraufhin wird eine Bereinigung der Lotus Notes Traveler-Anwendung und -Daten vorgenommen.

Bereinigungsanforderung löschen

Wird ein verloren gegangenes Gerät gefunden, müssen Sie möglicherweise eine Bereinigungsanforderung abbrechen, um das Gerät zurückzusetzen. Zudem müssen Sie das Benutzerkonto entsperren, nachdem ein Bereinigungsbefehl ausgegeben wurde.

  1. Wählen Sie im Domino Administrator-Client der Version 8.5 oder höher die Registerkarte Nachrichtenaustausch und anschließend die Registerkarte Mail aus.
  2. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  3. Öffnen Sie die Ansicht Gerätesicherheit.
  4. Wählen Sie das Gerät aus.
  5. Wählen Sie die Aktion Bereinigung löschen/Zugriff gewähren aus.
    Tipp: Zum Löschen einer Bereinigungsanforderung auf der Domino-Konsole rufen Sie, falls erforderlich, die Geräte-ID ab, indem Sie den folgenden Befehl eingeben: tell traveler show benutzername. Kopieren Sie die Geräte-ID aus den Ergebnissen, sodass Sie sie im nächsten Schritt einfügen können. Geben Sie anschließend den folgenden Befehl ein: tell traveler security flagsRemove all geräte-id benutzername.
Diese Prozedur kann, ebenso wie die Bereinigung über Fernzugriff selbst, auch über den Abschnitt "Sicherheit verwalten" auf der Benutzerhomepage von Lotus Notes Traveler ausgeführt werden.

SMS-E-Mail-Adresse aktualisieren

Damit der Befehl "wipe" über SMS (Short Message Service) gesendet werden kann, muss die SMS-E-Mail-Adresse korrekt angegeben werden.

  1. Wählen Sie im Domino Administrator-Client der Version 8.5 oder höher die Registerkarte Nachrichtenaustausch und anschließend die Registerkarte Mail aus.
  2. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  3. Öffnen Sie die Ansicht Gerätesicherheit.
  4. Wählen Sie das Gerät aus.
  5. Wählen Sie die Aktion SMS-Adresse aktualisieren aus, wenn die SMS-Adresse fehlt oder falsch ist.
    Anmerkung: Eine Aktualisierung der SMS-E-Mail-Adresse vom Domino Administrator-Client aus hat keinen Einfluss auf die Gerätekonfiguration. Mit dieser Aktion kann der Administrator angeben, welche SMS-Adresse für eine Bereinigung über Fernzugriff für ein Gerät verwendet werden soll.

Vom Benutzer verwaltete Sicherheit

Über die vom Benutzer verwaltete Sicherheit können Benutzer mithilfe des Abschnitts "Sicherheit verwalten" auf der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage ohne die Hilfe eines Administrators ihre eigenen Geräte über Fernzugriff bereinigen oder sperren.

Sie können auch ihre eigenen Aktionen "löschen" (z. B. eine Bereinigungsanforderung abbrechen oder ein Gerät entsperren).

Benutzer können ihre eigenen Sicherheitsaktionen nur ausführen, wenn vom Administrator im Serverdokument auf der Traveler-Registerkarte die Option Vom Benutzer verwaltete Sicherheit auf Aktiviert festgelegt wurde. Außerdem können Benutzer keine Änderungen widerrufen, die vom Administrator angefordert wurden. Wenn der Administrator beispielsweise "Lotus Traveler-Anwendung und -Daten" angefordert hat, kann der Benutzer diese Anforderung nicht "löschen". Der Benutzer könnte die Anforderung nur in "Gerätekaltstart" hochstufen. Falls der Administrator in einem ähnlichen Fall "Gerätekaltstart" angefordert hat, könnte der Benutzer nichts tun.

Zugriff auf Lotus Notes Traveler steuern

Wenn ein Benutzer die Firma verlässt oder ein Gerät verloren oder gestohlen wurde, müssen Sie den Zugriff auf den IBM Lotus Notes Traveler-Server entfernen oder beschränken. In diesem Abschnitt werden Methoden zum Entfernen und Beschränken des Zugriffs beschrieben.

Zugriff für ein Gerät verweigern oder zulassen

Mit der Aktion Zugriff verweigern in der Verwaltungsdatenbank von Lotus Notes Traveler kann der Administrator die Synchronisation einzelner Geräte verhindern, die bei IBM Lotus Notes Traveler registriert sind.

Dies kann als temporäre Maßnahme hilfreich sein, beispielsweise wenn nach einem verlorenen Gerät gesucht wird (bevor eine Bereinigung über Fernzugriff ausgeführt wird), oder während eines Upgrades für ein Gerät auf die erforderliche Version oder während einer Aktualisierung der Gerätesicherheitseinstellungen gemäß Unternehmensrichtlinie. Die Aktion Zugriff verweigern kann auch verwendet werden, um den Zugriff einzelner Geräte aus Gründen der Sicherheit, Funktionalität oder Leistung dauerhaft zu verhindern. Der Benutzer hat jedoch weiterhin Zugriff auf andere Geräte.
  1. Klicken Sie im Domino Administrator-Client 8.5 oder höher auf die Registerkarte Nachrichtenaustausch und anschließend auf die Registerkarte Mail.
  2. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  3. Öffnen Sie die Ansicht "Gerätesicherheit".
  4. Wählen Sie das Gerät aus.
  5. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Um für ein Gerät den Zugriff zu verweigern, wählen Sie die Aktion Zugriff verweigern aus.
    • Um für ein Gerät den Zugriff wieder zu erlauben, nachdem dieser verweigert wurde, wählen Sie die Aktion Bereinigung löschen/Zugriff gewähren aus.

Zugriff mithilfe von Zugriffsfeldern in Serverdokumenten beschränken

Ein Administrator kann definieren, welchen Benutzern der Zugriff auf den IBM Lotus Notes Traveler-Server gestattet werden soll. Er kann aber auch Listen anlegen, in denen explizit diejenigen Benutzer erfasst werden, denen der Zugriff auf den Server verweigert werden soll.

  1. Wählen Sie im Domino Administrator-Client das Lotus Notes Traveler-Serverdokument aus.
  2. Klicken Sie auf Server bearbeiten.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Lotus Traveler.
  4. Füllen Sie entweder das Feld Serverzugriff oder Kein Serverzugriff mit den Namen der Benutzer und Gruppen aus.
    Tabelle 31. Felder für den Serverzugriff

    Feld

    Beschreibung

    Serverzugriff

    Wählen Sie die Option In allen vertrauenswürdigen Verzeichnissen aufgeführte Benutzer aus, um den Zugriff auf Lotus Notes Traveler auf Personen zu beschränken, die entweder im primären Verzeichnis dieses Servers oder in einem beliebigen auf der Basis von Berechtigungsnachweisen über die Domino-Verzeichnisverwaltung als zuverlässig eingestuften sekundären Verzeichnis über Personendokumente verfügen.

    Sie können auch einzelne Namen für Benutzer und Gruppen auswählen, die auf den Lotus Notes Traveler-Server zugreifen können. Wird keine Eingabe vorgenommen, bedeutet das, dass bis auf diejenigen Benutzer, die im Feld Kein Serverzugriff aufgeführt sind, alle Benutzer Zugriff auf Lotus Notes Traveler haben.

    Kein Serverzugriff

    Wählen Sie die Namen für Benutzer und Gruppen aus, denen der Zugriff auf den Lotus Notes Traveler-Server verweigert werden soll. Wird keine Eingabe vorgenommen, bedeutet das, dass keinem Benutzer der Zugriff verweigert wird.

    Anmerkung: Bei Eingabe von Namen in das Feld Serverzugriff wird automatisch jenen Benutzern der Zugriff verweigert, die nicht aufgelistet werden.
  5. Klicken Sie auf Speichern & Schließen.
Anmerkung: Benutzer, die als Domino-"Administratoren mit voller Berechtigung" definiert sind, haben Zugriff auf Lotus Notes Traveler unabhängig davon, wie die Felder Kein Serverzugriff oder Serverzugriff konfiguriert sind.
Anmerkung: Benutzer, denen der Zugriff auf Domino über die Domino-Felder Kein Serverzugriff oder Serverzugriff auf der Registerkarte des Serverdokuments verweigert wurde, können nicht auf Lotus Notes Traveler zugreifen.

Genehmigung für Gerätezugriff erfordern

Lotus Notes Traveler ermöglicht es Administratoren, eine Genehmigung anzufordern, damit das Gerät eines Benutzers Daten synchronisieren darf.

Außerdem kann der Administrator eine bestimmte Anzahl an Geräten pro Benutzer angeben, für die eine Synchronisation ohne Genehmigung möglich ist. Diese Funktion findet bei allen von Lotus Notes Traveler unterstützten Geräten Anwendung. .

Administratoreinstellungen

Administratoren können die Genehmigungseinstellungen über das Formular mit den Standardeinstellungen LotusTraveler.nsf und das Domino-Richtliniendokument für Lotus Notes Traveler steuern. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:
  • Genehmigung für Gerätezugriff erfordern: Durch Auswahl dieser Einstellung wird die Funktion aktiviert. Nach der Auswahl können sich alle neuen Geräte registrieren, sie können jedoch erst Daten mit Lotus Notes Traveler synchronisieren, wenn sie die Genehmigung dazu erhalten. Das Gerät befindet sich im Sperrstatus, bis es vom Administrator genehmigt wird.
  • Anzahl der pro Benutzer zulässigen Geräte, bevor eine Genehmigung erforderlich ist: Diese Einstellung ermöglicht es dem Administrator, eine bestimmte Anzahl an Geräten pro Benutzer automatisch zu genehmigen. Die Zahl gibt die registrierten Geräte pro Benutzer an und ist nicht zeitlich begrenzt. Wenn z. B. der Wert "1" festgelegt wird, ist für das erste für einen Benutzer registrierte Gerät keine Genehmigung erforderlich. Wenn der Benutzer bereits ein Gerät registriert hat, benötigen alle neuen Geräte, die registriert werden, eine Genehmigung zum Synchronisieren von Daten. Weitere Informationen dazu, wie Sie ein Gerät aus der Datenbank entfernen können, finden Sie in den folgenden Informationen zu den Tell-Befehlen.
  • Zu benachrichtigende Adressen bei anstehender Genehmigungsaktion (optional): Hiermit wird der Administrator benachrichtigt, wenn eine Genehmigungsaktion erforderlich ist. Die Benachrichtigung beinhaltet die Benutzer-ID, die Geräte-ID, den Gerätetyp und das Datum der Registrierung. Die Benachrichtigungsliste kann Benutzer, Gruppen und Mail-in-Datenbanken beinhalten. Der registrierende Benutzer erhält immer eine Benachrichtigung, wenn ein Gerät registriert wird und eine Genehmigung erfordert. Der Endbenutzer wird erneut benachrichtigt, wenn der Administrator dem Gerät den Zugriff erlaubt oder verweigert.

Einem Gerät mithilfe der Lotus Notes Traveler-Verwaltungsdatenbank den Zugriff erlauben oder verweigern (LotusTraveler.nsf)

Die Ansicht "Gerätesicherheit" zeigt den Genehmigungsstatus aller Geräte. Die Spalte Genehmigung zeigt den aktuellen Status der Gerätegenehmigung an. Diese Spalte kann sortiert werden. Über die Schaltfläche Genehmigung können die Aktionen "Genehmigen" und "Verweigern" für ein oder mehrere ausgewählte Geräte ausgeführt werden. Die folgenden Status sind in dieser Ansicht aufgeführt:
  • Nicht erforderlich: Die Einstellung war nicht aktiviert, als dieses Gerät eine Verbindung herstellte.
  • Genehmigt: Dem Gerät wurde der Zugriff genehmigt.
  • Automatisch genehmigt: Die Gerätegenehmigung war aktiviert, als dieses Gerät registriert wurde, die festgelegte maximale Anzahl an Geräten war jedoch noch nicht erreicht.
  • Verweigert: Dem Gerät wurde der Zugriff verweigert.
  • Anstehend: Die Genehmigung für dieses Gerät steht noch aus (in diesem Status ist die Synchronisation nicht zulässig). Dabei handelt es sich um die Geräte, für die eine Administratoraktion erforderlich ist.

Durch doppeltes Klicken auf ein Gerät in der Ansicht erscheint die Anzeige mit den Gerätedaten. In dieser Anzeige wird der Genehmigungsstatus ggf. mit der ID der genehmigenden Person und dem Zeitpunkt der Genehmigungsaktion angezeigt.

Einem Gerät mithilfe von Tell-Befehlen den Zugriff genehmigen oder verweigern

Die folgenden Tell-Befehle können zur Verwaltung der Gerätegenehmigung verwendet werden.
  • tell traveler security approval approve <Gerät> <Benutzer>
  • tell traveler security approval deny <Gerät> <Benutzer>

Zugriff anhand der Gerätekategorie beschränken

Ein Administrator kann den Zugriff auf Geräte, die die Gerätesicherheit nicht unterstützen, mithilfe von Lotus Notes Traveler beschränken. Er kann auch den Zugriff auf Geräte anhand des Werts ihres Benutzeragenten beschränken.

Die Einstellung Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann kann nach Gerätekategorie (Windows Mobile, Nokia oder Apple) aktiviert werden, um zu verhindern, dass Geräte mit Lotus Notes Traveler synchronisiert werden, die die Aktivierung der Sicherheit nicht unterstützen. Die Aktivierung der Sicherheit umfasst die Lotus Traveler-Funktionalität zur Gerätebereinigung über Fernzugriff sowie die Möglichkeit, die Verwendung eines Gerätekennworts zu erzwingen. Diese Einstellung wird sowohl in Standardwerte für Gerätevorgaben und Sicherheitseinstellungen als auch in dem Dokument mit den Lotus Traveler-Richtlinieneinstellungen für Domino (beschrieben in Dokument mit Richtlinieneinstellungen für Lotus Notes Traveler erstellen) definiert.

"Geräte nicht zulassen, ..." hat je nach Gerätekategorie eine andere Bedeutung:
  • Windows Mobile: Das Aktivieren der Einstellung Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann verhindert, dass Windows Mobile-Geräte, auf denen ein Lotus Notes Traveler-Client ausgeführt wird, der älter als Lotus Notes Traveler 8.5 ist, mit dem Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert werden. Clients vor Version 8.5 unterstützen die Bereinigung über Fernzugriff bzw. die Sicherheitseinstellungen für Lotus Traveler-Geräte nicht.
  • Nokia: Mit der Aktivierung der Einstellung Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann wird verhindert, dass Nokia-Geräte, die die folgenden Kriterien erfüllen, mit dem Lotus Traveler-Server synchronisiert werden:
    • Nokia-Geräte, auf denen ein Lotus Traveler-Client vor Lotus Traveler 8.5.1 ausgeführt wird
    • Nokia-Geräte, die die Nokia-Sicherheitsanwendung nicht unterstützen
    • Nokia-Geräte, die die Nokia-Sicherheitsanwendung unterstützen, auf denen sie aber nicht installiert ist
  • Apple: Ob ein Apple-Gerät gesichert oder nicht gesichert ist, wird durch die Version des verwendeten ActiveSync-Protokolls festgelegt und dadurch, ob die aktivierten Sicherheitseinstellungen von dieser Protokollversion nicht unterstützt werden.

    Protokollversion 2.5 unterstützt nicht "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Aufsteigende, absteigende und wiederholte Folgen nicht zulassen", "Kennwortablaufdauer", "Kennwortprotokollanzahl", "Kamera nicht zulassen" oder "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen".

    Protokollversion 12.0 unterstützt nicht "Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen", "Kamera nicht zulassen" oder "Minimale Anzahl von komplexen Zeichen".

    Wenn Sie beispielsweise Gerätekennwort erforderlich und Unverschlüsselte Geräte nicht zulassen aktivieren, könnte nur ein Apple-Gerät mit ActiveSync 12.1 oder höher eine Synchronisation mit dem Lotus Traveler-Server ausführen.

  • Android: Mit der Aktivierung der Einstellung Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann wird verhindert, dass Android-Geräte, die die folgenden Kriterien erfüllen, mit dem Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert werden:
    • Geräte mit Android-Betriebssystemebene unter 2.2
    • Geräte, auf denen der Benutzer den Geräteadministrator nicht aktiviert hat, als er dazu aufgefordert wurde

Wenn ein Gerät aufgrund der Einstellung Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann nicht mit dem Server synchronisiert werden kann, wird der Status "403 (Forbidden)" an das Gerät zurückgegeben. Außerdem wird der Wert "Nicht zulassen" in der Gerätesicherheitsansicht LotusTraveler.nsf und im Feld "Zugriff" des Gerätedokuments angezeigt.

Mit den folgenden Ausdrücken in der Lotus Notes Traveler-Datei NTSConfig.xml wird definiert, für welche Geräte die Synchronisation mit Lotus Notes Traveler durch den Benutzeragentenwert oder die ActiveSync-Protokollversion eingeschränkt werden kann:
  • ALLOWED_USER_AGENT_REGEX - der reguläre Ausdruck für User-Agent HTTP-Kopfzeilen, für die eine Datensynchronisation zulässig ist. Der Standardwert lautet ".*". Dieser Wert ermöglicht es, dass alle Geräte eine Synchronisation durchführen können.
    <PROPERTY NAME="ALLOWED_USER_AGENT_REGEX" VALUE=".*"/>
    In den folgenden Tabellen werden Benutzeragenten nach Gerät für Lotus Notes Traveler-Clients der Version 8.5.2 und vor Version 8.5.2 aufgelistet. Windows Mobile- und Nokia-Benutzeragenten ändern sich mit jedem neuen Lotus Notes Traveler-Release. Apple aktualisiert seine Benutzeragentenwerte dagegen mit jeder Betriebssystemaktualisierung. Für Apple-Benutzeragenten gibt es daher mehr Varianten als für Windows Mobile oder Nokia.
    Tabelle 32. Benutzeragenten für Lotus Notes Traveler 8.5.3 nach Gerät
    Gerät Benutzeragent
    Windows Mobile Lotus Traveler 8.5.3.0 für WM
    Nokia Lotus Traveler 8.5.3.0 für Nokia
    Android Lotus Traveler Android 8.5.3.0
    Apple iPhone (OS 4) Apple-iPhone2C1/801.306
    Apple iPhone (OS 3.1.2) Apple-iPhone/704.11
    Apple iPhone (OS 3.0) Apple-iPhone/701.341
    Apple iPhone (OS 2) Apple-iPhone/508.11
    Apple iPod (OS 2) Apple-iPod/508.110001
    Apple iPad (OS 3) Apple-iPad/702.367
    Tabelle 33. Benutzeragenten nach Gerät für Lotus Notes Traveler 8.5.2
    Gerät Benutzeragent
    Windows Mobile Lotus Traveler WM 8.5.2.0
    Nokia Lotus Traveler Nokia 8.5.2.0
    Android Lotus Traveler Android 8.5.2.1
    Apple iPhone (OS 4) Apple-iPhone2C1/801.306
    Apple iPhone (OS 3.1.2) Apple-iPhone/704.11
    Apple iPhone (OS 3.0) Apple-iPhone/701.341
    Apple iPhone (OS 2) Apple-iPhone/508.11
    Apple iPod (OS 2) Apple-iPod/508.110001
    Apple iPad (OS 3) Apple-iPad/702.367
    Tabelle 34. Benutzeragenten nach Gerät für Lotus Notes Traveler vor Version 8.5.2
    Gerät Benutzeragent
    Windows Mobile IBM SyncML-Client
    Nokia SyncML-HTTP-Client
    Apple iPhone (OS 4) Apple-iPhone2C1/801.306
    Apple iPhone (OS 3.1.2) Apple-iPhone/704.11
    Apple iPhone (OS 3.0) Apple-iPhone/701.341
    Apple iPhone (OS 2) Apple-iPhone/508.11
    Apple iPod (OS 2) Apple-iPod/508.110001
    Apple iPad (OS 3) Apple-iPad/702.367
    Es gibt viele Möglichkeiten, unterschiedliche Benutzeragententeile zu kombinieren. Im Folgenden werden einige Beispiele aufgeführt:
    • "Apple" - Für alle Apple-Geräte ist die Synchronisation zulässig, jedoch nicht für andere Geräte.
    • "(IBM SyncML Client)|(Lotus Traveler WM)" - Die Synchronisation ist für alle Windows Mobile-Geräte (alte und neue) zulässig, nicht jedoch für andere Geräte.
    • "(Nokia SyncML HTTP Client)|(Lotus Traveler Nokia)" - Die Synchronisation ist für alle Nokia-Geräte (alte und neue) zulässig, nicht jedoch für andere Geräte.
    • "Lotus Traveler * 8.5.2" - Die Synchronisation ist nur für Windows Mobile- und Nokia-Clients der Version 8.5.2 zulässig, nicht jedoch für Apple-Geräte.
    • "(Apple)|(Lotus Traveler WM)" - Die Synchronisation ist nur für Apple und für Windows Mobile-Clients der Version 8.5.2 zulässig, nicht jedoch für Nokia-Geräte.
    • "Apple-iPhone/7" - Die Synchronisation ist nur für Apple iPhones (nicht für iPods und auch nicht für iPads), die OS 3 verwenden, zulässig. (Auch für Windows Mobile- und Nokia-Geräte ist die Synchronisation nicht zulässig).
    • "Lotus Traveler Android" - Die Synchronisation ist nur für Android-Geräte zulässig.
  • AS_PROTOCOL_VERSIONS - gibt die ActiveSync-Protokollversionen an, die der Server unterstützt. Der Server unterstützt 2.5, 12.0 und 12.1. Geräte mit Apple OS 2.x unterstützen nur AS 2.5. Wenn diese Geräte zugelassen werden sollen, müssen Sie daher 2.5 in dieser Liste angeben. Wenn Sie Geräte mit Apple OS 2.x blockieren möchten, können Sie 2.5 aus dieser Liste entfernen. Geräte mit Apple OS 3.x unterstützen 12.1. Sie sollten diese Version also immer in der Liste angeben. Geräte, die nicht von Apple hergestellt werden, unterstützen möglicherweise 12.1 nicht, unterstützen aber möglicherweise 12.0, das zwischen 2.5 und 12.1 liegt. Diese Werte werden durch Kommas getrennt und dürfen keine Leerzeichen enthalten. Beispiel:
    <PROPERTY NAME="AS_PROTOCOL_VERSIONS" VALUE="2.5,12.0,12.1"/> 
  • AS_PROVISION_EXEMPT_USER_AGENT_REGEX - gibt den regulären Benutzeragentenausdruck für Geräte an, die den ActiveSync-Bereitstellungsbefehl nicht verwenden dürfen. Wenn ein Gerät den Bereitstellungsbefehl nicht verwendet, wird keine ActiveSync-Sicherheit umgesetzt und die Bereinigung über Fernzugriff funktioniert nicht. Der Standardwert lautet "" und bedeutet, dass kein Gerät von der Bereitstellung ausgeschlossen wird und dass für alle Geräte ordnungsgemäß die Bereitstellung erzwungen wird. Fügen Sie diesem regulären Ausdruck nur dann Benutzeragenten hinzu, wenn die Bereitstellung auf dem Gerät nicht funktioniert (normalerweise ein Fehler in der ActiveSync-Implementierung auf dem Gerät, die nicht von Traveler gesteuert wird). Beispiel:
    <PROPERTY NAME="AS_PROVISION_EXEMPT_USER_AGENT_REGEX" VALUE=""/>  

Benutzer aus Lotus Notes Traveler löschen

Ein Administrator kann alte oder ungültige Benutzer aus der IBM Lotus Notes Traveler-Administratorbenutzeroberfläche und der -Administratordatenbank entfernen. Dies sollte mit der Zugriffsliste des Lotus Notes Traveler- oder Domino-Servers nur für Benutzer durchgeführt werden, für die der Zugriff bereits eingeschränkt ist oder die nicht mehr im Domino-Verzeichnis aufgelistet sind.

Traveler-Benutzer, die mehr als einen Monat inaktiv sind, werden automatisch aus der Datenbank entfernt. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Benutzer aus Lotus Notes Traveler vollständig zu entfernen:
  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
    tell traveler security delete * <benutzername>
    Anmerkung: Wenn der Benutzer bereits aus dem Domino-Verzeichnis gelöscht wurde, muss der vollständige Benutzername angegeben werden. Zum Beispiel:
    tell traveler delete * "CN=John Doe/OU=Raleigh/O=IBM"
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
    tell traveler delete * <benutzername>

    Jeder Befehl vom Typ "Bereinigung über Fernzugriff", der für Benutzer/Geräte ausgeführt wird, muss gelöscht werden, bevor die Einträge gelöscht werden können.

    Die beiden zuvor genannten Schritte entfernen den Benutzer vollständig. Sie können dies jedoch mit den folgenden zusätzlichen Schritten überprüfen:

  3. Öffnen Sie die Datei LotusTraveler.nsf und vergewissern Sie sich, dass keine Einträge für den Benutzer vorhanden sind.
  4. Öffnen Sie die Datei ntsclcache.nsf und vergewissern Sie sich, dass keine Einträge für den Benutzer vorhanden sind.
Informationen zum Löschen eines Benutzers vom Domino-Server finden Sie in der Dokumentation zu Domino Administrator im Abschnitt "Benutzer löschen".

Benutzer- und Geräteinformationen anzeigen

Ein Administrator kann auf vier Ansichten zugreifen, die nützliche Informationen zur Verfügung stellen. Diese Ansichten schließen Informationen über die bei dem IBM Lotus Notes Traveler-Server registrierten Benutzer, über den Status der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien für das Gerät, über den Status der Bereinigung über Fernzugriff und über die Buildstufe ein. Verwenden Sie die Schritte in diesem Thema, um auf Benutzer- und Gerätedaten zuzugreifen.

  1. Rufen Sie auf dem Domino Administrator-Client 8.5 oder höher einen Domino-Server auf, auf dem der Lotus Notes Traveler-Service ausgeführt wird.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Nachrichtenaustausch und dann die Registerkarte Mail aus.
  3. Blenden Sie das Pfeilsymbol IBM Lotus Notes Traveler ein.
  4. Wählen Sie aus den folgenden Ansichten aus:
    • Gerätesicherheit
    • Geräteeinstellungen
    • Geräte
    • Benutzer

    Details zu den einzelnen Ansichten finden Sie in den folgenden Tabellen.

    Tabelle 35. Gerätesicherheit - Ansicht
    Spalte Angezeigte Informationen

    Gerätename

    Der Name des Geräts entsprechend den Angaben in der Gerätefirmware.

    Benutzer

    Der Domino-Benutzername

    Genehmigung

    Ermöglicht Administratoren, für neue Geräte, die auf dem Lotus Notes Traveler-Server registriert werden, eine Genehmigung zu verlangen.

    Weitere Informationen zum Genehmigen oder Ablehnen eines Geräts finden Sie im Abschnitt Genehmigung für Gerätezugriff erfordern.

    Sicherheitsrichtlinie

    Der Status der Sicherheitsrichtlinie für dieses Gerät. Werte sind u. a. "Keine Richtlinie", "Konform", "Konform - begrenzt" und "Nicht konform". Der Wert "Nicht unterstützt" bezieht sich auf Geräteclientversionen vor Version 8.5.

    Weitere Details zum Status der Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien für ein Gerät stehen zur Verfügung, wenn Sie in der Ansicht "Gerätesicherheit" das Dokument für das Gerät öffnen.

    Zugriff

    Der aktuelle Berechtigungs- oder Verweigerungsstatus des Benutzers Die Werte sind "Gewähren", "Verweigern" oder "Nicht zulassen". "Verweigern" wird verwendet, wenn eine Bereinigung über Fernzugriff oder eine Zugriffsverweigerung ausgeführt wurde. "Nicht zulassen" gibt an, dass die Einstellung "Geräte nicht zulassen, für die die Sicherheit nicht aktiviert werden kann" aktiviert ist, und dass das Gerät die Bereinigung über Fernzugriff oder die angeforderten Sicherheitseinstellungen nicht unterstützt.

    Bereinigungsoptionen

    Die für die Bereinigungsanforderung festgelegten Bereinigungsoperationen

    Bereinigungsstatus

    Werte wie "Bestätigt", "Anstehend" und "Fehler".

    Weitere Informationen zur Uhrzeit und zum Datum stehen zur Verfügung, wenn Sie in der Ansicht "Gerätesicherheit" das Dokument für das Gerät öffnen.

    Aktionsdatum

    Datum und Uhrzeit der Anforderung einer Bereinigungsoperation für das Gerät

    SMS-Adresse

    Die SMS-E-Mail-Adresse des Geräts (leer, falls noch nicht angegeben)

    Tabelle 36. Geräteeinstellungen - Ansicht
    Spalte Angezeigte Informationen

    Typ

    Lotus Traveler-Geräteeinstellungen. In dieser Ansicht gibt es nur ein Dokument für die Standardgeräteeinstellungen.

    Name der Einstellung

    Standardwert

    Beschreibung

    Lotus Traveler-Geräteeinstellungen

    Tabelle 37. Geräte - Ansicht
    Spalte Angezeigte Informationen

    Verbindungsstatus

    "Verbunden" oder "Nicht verbunden".

    Auto Sync-Typ

    Das von dem Gerät für den Empfang von Benachrichtigungen von Lotus Notes Traveler verwendete Verbindungsmodell. Optionen sind u. a. HTTP, TCP, SMS und ActiveSync.

    Gerätename

    Der Name des Geräts entsprechend den Angaben in der Gerätefirmware.

    Letzte Synchronisierungszeit

    Das Datum und die Uhrzeit der letzten Synchronisation des Geräts

    Betriebssystemtyp

    Der Typ der Geräteplattform. Beispielsweise handelt es sich bei PocketPC/5 um ein PocketPC-Gerät Version 5. Smartphone/6 ist ein Windows Mobile 6 Standard-Gerät.

    Buildstufe

    Die Lotus Notes Traveler-Clientversion und die Buildnummer für den Betrieb auf diesem Gerät. Die Buildstufe ist bei Apple-Geräten immer leer.

    Benutzer

    Der Domino-Benutzername

    Tabelle 38. Benutzeransicht
    Spalte Angezeigte Informationen

    Benutzername

    Der Domino-Benutzername

    Benutzerstatus

    Online oder Offline.

    "Online" gibt an, dass während der letzten 24 Stunden mindestens ein mobiles Gerät eine Verbindung mit dem Server hergestellt hat. Sind dagegen 24 Stunden ohne Aktivitäten verstrichen, wechselt der Benutzerstatus zu "Offline". Im Offlinestatus wird die Maildatei des Benutzers nicht länger auf Änderungen überwacht. Bleibt der Benutzer länger im Offlinestatus, als das für ihn gültige Bereinigungsintervall dauert, wird für ihn und alle Geräte automatisch eine Bereinigung vorgenommen und sie werden vom Lotus Notes Traveler-Server entfernt.

    Mail-Server

    Der Mail-Server, der derzeit auf serverseitige Datenänderungen überwacht wird. Wurde ein Failover ausgeführt, kann es sich bei diesem Server um einen anderen Server als den Home-Mail-Server des Benutzers handeln.

    Maildatei

    Der Name der Maildatei des Benutzers

Datenbank "LotusTraveler.nsf" verwenden

Beim Verwenden der Datenbank LotusTraveler.nsf müssen einige wichtige Faktoren beachtet werden.

Die folgenden Abschnitte enthalten eine Reihe von Best Practices beim Verwenden der Datenbank LotusTraveler.nsf.
  1. Ist das Löschen von Dokumenten aus der Datenbank LotusTraveler.nsf die richtige Methode zum Entfernen von Konfigurationen für Benutzer und Geräte?

    Nein. Das Löschen von Dokumenten aus LotusTraveler.nsf ist nicht die richtige Methode zum Löschen von Benutzern.

    Die Traveler-Task verwaltet die "Masterdaten" (in der eingebetteten Derby-Datenbank in /data/traveler/ntsdb) selbst. Andere Tasks können die Masterdaten ändern, indem Sie die Änderung anfordern. Anschließend werden sie benachrichtigt, wenn die Änderungen an den Masterdaten vorgenommen wurden. Dies schließt LotusTraveler.nsf und die Servlet-Homepage ein. LotusTraveler.nsf wird durch die Traveler-Task jedes Mal aktualisiert, wenn Daten aktualisiert werden, die von LotusTraveler.nsf verwendet werden. Die Daten werden NICHT in die andere Richtung gesendet, mit Ausnahme von Aktionen in LotusTraveler.nsf, für die Schaltflächen (Zugriff verweigern, Bereinigung über Fernzugriff) oben in den Ansichten verfügbar sind. Diese Schaltflächen funktionieren in der Weise, dass sie Tell-Befehle an Lotus Notes Traveler senden und die Daten aktualisieren, wodurch anschließend LotusTraveler.nsf aktualisiert wird. Wird beispielsweise die Aktion "Zugriff verweigern" für ein Gerät ausgeführt, wird LotusTraveler.nsf nicht geändert und der Aufruf "tell traveler security" wird an Traveler gesendet. Wenn Traveler den Tell-Befehl empfängt, führt es ihn aus und aktualisiert LotusTraveler.nsf mit dem neuen Status. LotusTraveler.nsf wird also aktualisiert, aber indirekt anstatt direkt.

    Weitere Informationen finden Sie unter Benutzer aus Lotus Notes Traveler löschen.

  2. Wenn ich ein Dokument für einen Benutzer oder ein Gerät in der Datei LotusTraveler.nsf lösche, ist dieser Eintrag noch in der Traveler-Anwendung vorhanden, auch wenn er nicht mehr angezeigt werden kann?

    Ja. Wenn Sie Einträge aus LotusTraveler.nsf (oder die komplette Datenbank LotusTraveler.nsf) löschen, werden sie von der Traveler-Task mit der Zeit erneut erstellt. Wenn Werte in der Traveler-Task geändert werden, werden sie an LotusTraveler.nsf gesendet. Die neuen Daten werden gespeichert, indem neue Einträge für die jetzt fehlenden Einträge erstellt werden. Mit der Zeit wird Ihre Datei LotusTraveler.nsf daher erneut mit denselben Daten (und zusätzlich neuen Änderungen) gefüllt, die bereits vorhanden waren.

  3. Sollten alle Konfigurationsänderungen und -löschungen für Traveler-Benutzer und -Geräte mit Befehlen "tell traveler" über die Serverkonsole ausgeführt werden?
    Ja. Alle Aktionen sollten mit Tell-Befehlen ausgeführt werden. Die Tell-Befehle können auf verschiedene Weise ausgeführt werden:
    1. Tell-Befehle über die Domino-Konsole
    2. Mit den Aktionsschaltflächen in LotusTraveler.nsf
    3. Mithilfe der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage (/servlet/traveler)
  4. Welche Empfehlungen gelten für das Erstellen korrekter ACL-Einträge in der Datenbank LotusTraveler.nsf?

    Für den Systemadministrator sollte die ACL auf den Status "Manager" festgelegt werden, bei dem alle Einstellungen unter "Server" mit Ausnahme von Dokumente löschen aktiviert sind. Rollen werden nicht verwendet und können ignoriert werden. Der Benutzer mit Administratorberechtigung (d. h. eine Person) muss außerdem die Berechtigung zum Ausführen von Tell-Befehlen über Fernzugriff haben. Wenn Sie eine ältere Traveler-Version verwenden, haben Sie möglicherweise eine ACL migriert, in der alle Aktionen zugelassen sind. In höheren Releases ist die ACL so eingerichtet, dass das Löschen inaktiviert ist, um Unklarheiten bezüglich des Löschens von Datensätzen zu vermeiden.

  5. Warum zeigt das System beim Verwenden von Konsolbefehlen wie tell traveler security allstatus alte Geräte-IDs für Benutzer an, die diese Geräte gar nicht mehr besitzen?

    Der Befehl tell traveler delete <gerät> <benutzer> ist die ordnungsgemäße Methode zum Löschen eines Geräts. Mit diesem Befehl werden alle Informationen zum Gerät gelöscht, über die der Traveler-Server verfügt, mit Ausnahme des Sicherheitsdatensatzes. Da die Sicherheitsinformationen wichtig sind, werden sie nicht durch den Befehl delete bereinigt. Außerdem löscht Traveler automatisch Geräte, die für eine bestimmte Anzahl von Tagen nicht mehr verwendet wurden. (Diese Einstellung befindet sich im Serverdokument auf der Lotus Traveler-Registerkarte.) Dies ist ein weiterer Grund, warum Sicherheitsinformationen unabhängig vom Befehl delete beibehalten werden, damit das Gerät nicht ohne Sicherheitsaktionen erneut verwendet werden kann, nachdem es automatisch gelöscht wurde. Der Administrator muss die Sicherheitsaktionen separat bereinigen, damit diese Informationen gelöscht werden. Sie können die Sicherheitsaktionen in LotusTraveler.nsf oder mit Tell-Befehlen löschen, jedoch nicht im Servlet.

  6. Wie wird der aktuellen Benutzer ordnungsgemäß von dem Gerät entfernt, bevor es dem neuen Benutzer zugeordnet wird, wenn ich ein Gerät von einem Benutzer auf einen anderen Benutzer übertragen möchte?
    Die richtige Methode ist das Ausführen der folgenden beiden Tell-Befehle:
    tell traveler security delete <gerät> <alter_benutzer> 
    tell traveler delete <gerät> <alter_benutzer>
  7. Warum löscht delete oder reset beim Löschen eines Benutzers nicht auch den Sicherheitsdatensatz?

    Da nach einer bestimmten Anzahl von Tagen eine automatische Löschung vorgenommen werden kann, darf der Sicherheitsstatus nicht gelöscht werden. Außerdem könnte ein Benutzer das Gerät löschen, um die Sicherheitsprotokolle zu umgehen, wenn Benutzerbefehle im Servlet (im Serverdokument) aktiviert sind. Daher kann der Sicherheitsdatensatz nicht mit dem Befehl delete gelöscht werden. Nur der Administrator kann Sicherheitsaktionen bereinigen.

  8. Wenn ein Dokument aus Versehen aus der Datenbank LotusTraveler.nsf gelöscht wird, ist das mobile Gerät immer noch aktiv und kann es normal synchronisiert werden?

    Ja. Die echten Daten sind in der Traveler-Task vorhanden und würden LotusTraveler.nsf langsam wiederherstellen. Das Gerät kann weiter normal betrieben werden.

  9. Nehmen Sie an, dass ein Gerät mithilfe der Datenbank LotusTraveler.nsf und der Aktionsschaltfläche zum Sperren von Geräten gesperrt wird. Anschließend wird fälschlicherweise auch das Konfigurationsdokument desselben Benutzers aus der Datenbank LotusTraveler.nsf gelöscht (während das Gerät noch gesperrt ist). Welche Wiederherstellungsprozedur wird von IBM empfohlen?

    Wenn Daten auf dem Gerät aktualisiert werden, die sich auf die Informationen in LotusTraveler.nsf auswirken, werden sie wieder angezeigt. Wenn Sie Aktionen in der Datenbank ausführen möchten, aber der Datensatz derzeit nicht vorhanden ist, sollten Sie direkt die Tell-Befehle in der Domino-Konsole verwenden. Alle Aktionen in LotusTraveler.nsf werden Befehlen tell traveler security zugeordnet.

Konsolenbefehle

In diesem Thema werden die Konsolenbefehle von IBM Lotus Notes Traveler ausführlich beschrieben.

Die Komponente Lotus Notes Traveler-Server funktioniert als Add-in-Task für Domino-Server und reagiert auf Konsolenbefehle des Domino-Servers. Sie können die folgenden Aufgaben über die Domino-Konsole ausführen:

  • Starten: load traveler
  • Stoppen: tell traveler quit
  • Erneut starten: restart task traveler

Tell-Befehle

Die folgenden Tell-Befehle sind über die Domino-Konsole verfügbar.

Verwendung: tell traveler befehl

Tipp: Eine umfassende Beschreibung einiger wichtiger Tell-Befehle finden Sie in Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.
Tabelle 39. Tell-Befehle
Befehl Ergebnis

BannedDoc show Dokument-ID Benutzer-ID

Zeigt das angegebene gesperrte Dokument an. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder um eine Nachrichten-ID eines Dokuments.

BannedDoc show * Benutzer-ID

Listet alle gesperrten Dokumente für den angegebenen Benutzer auf.

BannedDoc show *

Listet alle gesperrten Dokumente im System auf.

BannedDoc Remove Dokument-ID Benutzer-ID

Entfernt die Sperre für ein bestimmtes Dokument. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder um eine Nachrichten-ID eines Dokuments.

BannedDoc Remove * Benutzer-ID

Entfernt die Sperre für alle gesperrten Dokumente für den angegebenen Benutzer.

BannedDoc Remove *

Entfernt die Sperre für alle gesperrten Dokumente auf dem Server.

BannedDoc Add Dokument-ID Benutzer-ID

Sperrt die Synchronisation eines bestimmten Dokuments. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder eine Nachrichten-ID eines Dokuments.

BannedDoc dump

Versucht von allen gesperrten Dokumenten unter DumpDoc.nsf einen Speicherauszug zu erstellen. Dies sollte nur verwendet werden, wenn dem IBM Support die betreffenden Dokumente zur Fehlerbehebung zur Verfügung gestellt werden.

Delete gerät benutzer

Löscht alle Daten, die mit dem angegebenen Benutzer verknüpft sind, einschließlich aller Geräteprofile. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

Dump benutzer

Erstellt einen Speicherauszug der Informationen über den angegebenen Benutzer in einer Datei. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

Help

Zeigt Hilfethemen an.

Log AddPackage paket

Fügt ein Paket zum Protokollfilter hinzu. Es werden nur Pakete in der Filterliste protokolliert. Der Stern (*) kann hinter dem Paketnamen verwendet werden. Mit "Log AddPackage *" können Sie alle Pakete protokollieren.

Log AddUser stufe benutzer

Protokolliert Datensätze für diesen Benutzer auf der angegebenen Protokollierungsstufe. Durch diese Stufe wird die Systemprotokollierungsstufe außer Kraft gesetzt, bis dieser Benutzer aus der Liste entfernt wird.

Log Clear

Löscht die Protokolle

Log Collect

Verschiebt die Protokolle und Debugdaten in ein Unterverzeichnis

Log Count #

Legt die maximale Anzahl der Aktivitätsdateien fest, die beibehalten werden sollen

Log Fields felder

Steuert, welche Felder in der Aktivitätsdatei gespeichert werden: S=Subject, B=Body, L=Location, A=Address, P=Phone, *=show all fields, blank=hide all fields. Bei "Log Fields SB" werden beispielsweise nur die Felder "Betreff" und "Text" angezeigt.

Log Help

Zeigt Hilfethemen zu den Optionen für den "Log"-Befehl an

Log Level stufe

Legt die Protokollierungsstufe auf FINEST, FINER, FINE, INFO, WARNING oder SEVERE fest.

Log RemovePackage paket

Entfernt ein Paket aus dem Protokollfilter.

Log RemoveUser benutzer

Entfernt einen Benutzer aus der Liste der Benutzer, die momentan eine Protokollierung ausführen. Sie können alle Benutzer entfernen, wenn Sie den Stern (*) angeben.

Log Show

Zeigt aktuelle Protokolleinstellungen an.

Log Size #

Maximale Größe in Megabyte, bevor sich die Aktivitätsdatei selbst überschreibt.

Log Usage on/off

Aktiviert oder inaktiviert die Nutzungsprotokollierung.

Mem Show

Zeigt an, wie viel Speicher von Lotus Notes Traveler verwendet wird und wie viel freier Speicher zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

pmr <pmr_nummer> protokolldateienliste

Führt einen Systemspeicherauszug der Protokolldateien aus, erstellt eine Sammlung von Protokolldateien und lädt sie automatisch beim IBM Support hoch.

Wobei pmr-nummer eine ordnungsgemäß formatierte PMR-Nummer ist. Die Syntax muss wie folgt lauten: "5 numerisch, 3 alphanumerisch, 3 numerisch". Als Trennzeichen können Kommata oder Punkte verwendet werden.

Wobei protokolldateiliste eine Liste der hochzuladenden Dateien ist. Wenn protokolldateiliste nicht vorhanden ist, führt der Server einen Systemspeicherauszug und eine Protokollsammlung aus und lädt das daraus hervorgehende Lotus Notes Traveler-Protokollarchiv hoch. Wenn protokolldateiliste vorhanden ist, wird keine neue Protokollerfassung ausgeführt. Stattdessen wird jede Protokolldatei für diesen PMR (PMR - Problem Management Record - Fehlermanagementbericht) hochgeladen. protokolldateiliste kann aus einem oder mehreren Dateinamen bestehen, die durch Leerzeichen getrennt sind. Wenn der Dateiname selbst Leerzeichen enthält, steht vor und hinter dem Dateinamen \". Ein Anführungszeichen (") ohne \ genügt nicht und wird vom Tell-Befehlsprozessor in Domino entfernt. Es muss \" verwendet werden und in den Befehlssyntaxdetails enthalten sein. Normalerweise wird der Befehl lediglich zum Hochladen einer bestimmten ZIP-Datei verwendet, wenn ein vorheriger FTP-Versuch fehlgeschlagen ist. Bei den Dateinamen kann es sich um relative Dateinamen (im Verzeichnis Traveler-Protokolle) oder um vollständig qualifizierte Dateinamen einschließlich Pfadinformationen handeln.

Policy Help

Zeigt die Hilfe zu den Policy-Befehlsoptionen an.

Policy Update benutzer

Überträgt Aktualisierungen von Lotus Notes Traveler-Richtlinieneinstellungen mit Push an Benutzer. Dieser Befehl betrifft nur Lotus Notes Traveler-Benutzer auf Domino-E-Mail-Servern vor der Domino-Version 8.0.1. Geben Sie einen Stern (*) an, um alle Benutzer zu berücksichtigen.

Push AddListener gerät benutzer

Fügt den Listener für diesen Benutzer hinzu.

Push AllStatus

Zeigt den Status aller Benutzer und Geräte an.

Push cmStatus

Zeigt den Status von ConnectionManager an.

Push cpStatus

Zeigt den Status von ChangeProcessor an.

Push Disable

Inaktiviert Pushüberwachungsprogramme.

Push Enable

Aktiviert Pushüberwachungsprogramme.

Push flagsAdd anwendung flag gerät benutzer

Legt das Änderungsflag für die Anwendung für das Gerät fest.

  • Optionen für "anwendung" – folder, mail, calendar, contact, journal, task, serviceability, security
  • Optionen für "flag" – all, add, delete, update, move, read, configGet, configSet, wipeDevice, wipeApps, wipeStorageCard, lock

Beispielsweise sendet Push flagsAdd serviceability configGet * * einen Befehl an alle Lotus Notes Traveler-Clients, ihre Konfigurationseinstellungen vom Server abzurufen.

Push flagsRemove anwendung flag gerät benutzer

Entfernt das Änderungsflag für die Anwendung für das Gerät. Die Optionen für "anwendung" und "flag" entsprechen den Optionen für "Push flagsAdd".

Push lsStatus

Zeigt den Status von ListenerStore an.

Push mStatus

Zeigt den Status des Überwachungsprogramms an.

Push scStatus

Zeigt den Status von StateController an.

Push ShowThreads

Zeigt Lotus Notes Traveler-Thread-Pools an.

Push Status benutzer

Zeigt den Status des Benutzers und seiner Geräte an.

Reset gerät benutzer

Erzwingt das Zurücksetzen der Synchronisation für ein Gerät. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

Security Add gerät benutzer

Fügt das Gerät hinzu

Security AllStatus

Zeigt den Status aller Benutzer und Geräte an.

Sicherheitsgenehmigung gerätebenutzer markieren

Legt den Genehmigungsstatus für das Gerät eines Benutzers fest.markieren kann entweder "Genehmigen" oder "Verweigern" sein.

Security Delete gerät benutzer

Entfernt das Gerät

Security DeleteAll

Entfernt alle Benutzer und Geräte.

Security flagsAdd flag gerät benutzer

Legt das Flag für das Gerät fest. Optionen für "flag": all, wipeDevice, wipeApps, wipeStorageCard und lock.

Security flagsRemove flag gerät benutzer

Entfernt das Flag für das Gerät. Die Optionen für "flag" entsprechen den Optionen für "Security flagsAdd".

Security Help

Zeigt Hilfe zu den Befehlsoptionen für Sicherheit an.

Security Policy gerät benutzer

Zeigt den Status der Einhaltung der Sicherheitsrichtlinie für das Gerät an.

Security Send gerät benutzer

Sendet die Sicherheitsnachricht unter Verwendung aller verfügbaren Mittel an das Gerät

Security smsAdd sms gerät benutzer

Legt die SMS-Adresse für das Gerät fest

Security smsRemove gerät benutzer

Entfernt die SMS-Adresse für das Gerät

Security Status benutzer

Zeigt den Status des Benutzers und seiner Geräte an.

Show benutzer

Zeigt alle Informationen zum angegebenen Benutzer und alle Geräte an. Mit diesem Befehl wird auch überprüft, ob der Benutzer ordnungsgemäß für den Lotus Notes Traveler-Server konfiguriert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

ShowActive

Zeigt die Benutzer an, die derzeit eine Synchronisation mit dem Server ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

ShowUsers

Zeigt die Anzahl registrierter Benutzer und eine Liste aller registrierten Benutzer an. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

Shutdown

Verhindert, dass der Server neue Verarbeitungsanforderungen akzeptiert. Ermöglicht, dass aktuelle Aufgaben abgeschlossen werden und beendet anschließend den Server.

Stat Clear

Löscht die Lotus Notes Traveler-Serverstatistik.

Stat Help

Zeigt Hilfe zu den Befehlsoptionen für Statistik an.

Stat Show

Zeigt die Statistiken für den Lotus Notes Traveler-Server an. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

Status

Führt Überprüfungen durch, um zu ermitteln, ob der Lotus Notes Traveler-Server ordnungsgemäß ausgeführt wird, und berichtet die Ergebnisse der Überprüfung an den Administrator

StopSync gerät benutzer

Stoppt alle aktiven Synchronisationen für ein Gerät

SystemDump

Speichert den aktuellen Systemzustand des Lotus Notes Traveler-Servers in eine Datei. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen.

SystemDump Help

Zeigt Hilfethemen zu den Optionen für den "SystemDump"-Befehl an

Version

Zeigt die Versionsinformationen für den Lotus Notes Traveler-Server an

Hinweise und Beispiele zu Tell-Befehlen

In diesem Thema erhalten Sie ausführlichere Informationen zu einigen wichtigen Tell-Befehlen von IBM Lotus Notes Traveler: Delete, Reset, Dump, Log collect, Mem Show, Show, ShowActive, ShowUsers, Stat Show, Status und SystemDump.

"Delete benutzer" im Vergleich zu "Reset benutzer"

Diese beiden Befehle haben fast dieselbe Funktion. Sie sollten als letzte Möglichkeit zur Lösung der Probleme eines Benutzers mit Lotus Notes Traveler verwendet werden. Durch beide Befehle rufen die Geräte alle Lotus Notes Traveler-Daten erneut ab. "Delete" löscht jedoch auch alle Benutzervorgaben. Wenn das Zurücksetzen der Benutzerdaten erzwungen werden soll, verwenden Sie den Befehl "Reset". Beide Befehle können über das Lotus Notes Traveler-Servlet zur Verfügung gestellt werden.

Für einen Benutzer eines Apple-Geräts kann es bei diesen Befehlen erforderlich sein, dass der Benutzer die automatische Übertragung von E-Mail-Nachrichten mit Push erneut aktiviert, indem er Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender > Neue Daten abrufen auswählt und für Push erst AUS und anschließend erneut EIN festlegt.

DumpDoc

Mit diesem Tell-Befehl wird ein Dokument aus der angegebenen Datenbank nach Dumpdoc.nsf im Traveler-Protokollverzeichnis kopiert. Die Datei dumpdoc.nsf kann dann für die Untersuchung von Problemen mit einem bestimmten Dokument an die Unterstützung hochgeladen werden.

DumpDoc <doc#> <benutzer> - Erstellt einen Speicherauszug eines Dokuments basierend auf dessen GUID (Universal-ID des Dokuments) oder noteId aus der Maildatenbank des Benutzers. <benutzer> kann eine eindeutige Benutzer-ID oder MailServer!!Mailpath sein.

Dump benutzer

Mit dem Befehl "Dump" wird ein Speicherauszug der Benutzermetadaten in einer Speicherauszugsdatei im Lotus Notes Traveler-Protokollverzeichnis unter /dumps gespeichert. Der Dateiname hat das Format [benutzer-cn-name]_jjjjmmtt.hhmmss.log. Diese Dateien sind für Benutzer nützlich, bei denen Daten nicht auf ihre Geräte übertragen oder Dokumente vermisst werden. Die Metadaten bestehen hauptsächlich aus den Zuordnungstabellen zwischen den Domino-Universal-IDs der Dokumente, die mit den Gerätekennungen für dieselben Dokumente synchronisiert werden. Es werden keine Daten (beispielsweise Dokumentdaten, Text und Betreffs) in die Datei geschrieben. Das folgende Beispiel zeigt einen Speicherauszug für ein Dokument:

LGUID: 148575     BACKEND_GUID: 886B8668148DBE98852575E100455A83  TYPE: EMail     FOLDER: 38D46BF5E8F08834852564B500129B2C
------------------------------------------------------------------------------------------
LGUID: 148575 ModTimeInGud: 1246058875 ModTimeInDevice: 1246020108 ModTimeInBe:1246020108850 FolderGudRecordId: -100 Caches: 2, 1, 1246020108 Type: 5155 Folder: 5127 Hashcode: 1598039802
  22154: Appl9C908NAT203 timeSyncInDevice: 0 time_sent:0 DeviceRecordId: null tsTaggedForSlowSync: 0 mChangeData: 0 mChangeMove: 0 mChangeRead: 1
  152752: IMEI:351880010448512 timeSyncInDevice: 0 time_sent:0 DeviceRecordId: null tsTaggedForSlowSync: 0 mChangeData: 1 mChangeMove: 0 mChangeRead: 0
------------------------------------------------------------------------------------------

Log collect

Dieser Befehl erstellt eine ZIP-Datei, die alle vorhandenen Protokoll- und Lotus Notes Traveler-Java-Speicherauszugdateien enthält. Zudem werden alle Lotus Notes Traveler-Konfigurationsdateien und alle generierten NSD-Dateien in das neue Verzeichnis kopiert. Dieser Befehl sollte ausgeführt werden, bevor Sie sich an die Lotus Notes Traveler-Unterstützung wenden.
Anmerkung: Dieser Befehl (ab Version 8.5.3) dient nicht mehr zum Löschen von Dateien vom Typ "NTS*.log".

Mem Show

Mit dem Befehl Mem Show können Sie die aktuelle Speicherbelegung für Lotus Notes Traveler ermitteln. Der Lotus Notes Traveler-Server ist als Java-Domino-Server-Task implementiert. Daher verwendet er sowohl Arbeitsspeicher vom Java-Speicherheap als auch systemeigenen Domino-Arbeitsspeicher.

Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe des Befehls Tell Traveler mem. Mit dem Befehl wird oben in der Anzeige eine Momentaufnahme der Speicher- und Prozessorbelegung der letzten 24 Stunden in Intervallen von 15 Minuten angezeigt. Jedes Intervall zeigt eine Schätzung der Prozessorbelegung über die vergangenen 15 Minuten sowie eine aktuelle Momentaufnahme des Java-Speichers und des systemeigenen C-Speichers. Auf diese Weise kann der Administrator Trends der Prozessor- und Speicherbelegung über einen Zeitraum von 24 Stunden erkennen. Ausführliche statistische Daten zur Speicherbelegung werden anschließend an die Intervallinformationen der Momentaufnahme bereitgestellt.

CPU and Memory (MB) Usage History 
Date                 CPU  Pct   Java Mem  C Mem
2010-06-21 09:40:18  EDT  0.26  57        930
2010-06-21 09:55:18  EDT  0.34  78        931
2010-06-21 10:10:18  EDT  0.37  38        931
2010-06-21 10:25:20  EDT  0.45  67        931
2010-06-21 10:40:20  EDT  0.57  91        933
2010-06-21 10:55:20  EDT  0.37  60        933
2010-06-21 11:10:20  EDT  0.42  64        933
2010-06-21 11:25:20  EDT  0.38  47        934
2010-06-21 11:40:20  EDT  0.46  29        934
2010-06-21 11:55:20  EDT  0.41  38        934
2010-06-21 12:10:20  EDT  0.38  40        934

Memory Usage: 
	Java Memory Usage
	Max Available 512 MB
	Current Total 96 MB
	Available 57 MB (92 percent of Max)
	Allocated 38 MB (7 percent of Max)
C Memory Usage
	Total 8388608 MB
	Free 8387017 MB
	Allocated 934 MB
Current Usage
	Java 38 MB
	C 934 MB
 

In diesem Beispiel sind der Java Virtual Machine (JVM) für Lotus Notes Traveler nur 96 MB des Heapspeichers zugeordnet und 57 MB des Heapspeichers sind noch verfügbar. Somit liegt die Speicherbelegung dieses Servers weit unter der maximalen Java-Heapspeicherbegrenzung von 512 MB. Der Abschnitt "C Mem Virtual Usage" gibt den gesamten Prozessspeicher an. Dies umfasst den Speicher, der über den Java-Heapspeicher zugeordnet ist, und den gesamten sonstigen gemeinsam genutzten Domino-Speicher. In diesem Beispiel können 8388608 MB für diesen Prozess verwendet werden und 8387017 MB sind für weitere Zuordnungen verfügbar. Wenn Lotus Notes Traveler auf einem 32-Bit-Domino-Server (entweder Windows oder Linux) ausgeführt wird, liegt der Grenzwert für den C-Anwendungsspeicherplatz standardmäßig bei 2 GB. Wenn es sich hierbei um einen 64-Bit-Windows-Server handeln würde, wären bei einer 32-Bit-Codierung des Domino-Servers maximal 4 GB Speicherplatz und bei einer 64-Bit-Codierung des Domino-Servers mehr als 4 GB Speicherplatz verfügbar.

Show benutzer

Der Befehl "Show" ermöglicht eine vollständige Benutzerüberprüfung. Die folgenden wichtigen Informationen werden durch den Befehl "Show" angezeigt:

  • Der erste Satz gibt an, ob Lotus Notes Traveler über Zugriffsrechte für die Benutzermaildatei verfügt.
  • Der zweite Satz gibt an, ob der Benutzer verschlüsselte E-Mail-Nachrichten senden und empfangen kann.
  • Der nächste Abschnitt listet Details zu der Maildatei und E-Mail-Kopien des Benutzers auf.
  • Der nächste Abschnitt gibt an, ob der Benutzer bei Lotus Notes Traveler registriert ist. Wenn der Benutzer registriert ist, gibt es zwei Abschnitte: Im ersten Abschnitt werden Informationen zur letzten vorbereitenden Synchronisation angezeigt und im zweiten Abschnitt werden Informationen zu Geräten und deren letzter Verbindungsherstellung mit dem Lotus Notes Traveler-Server bereitgestellt.

Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse eines Show-Befehls:

Lotus Traveler has validated that it can access the database Mail/jhyoon.nsf.
 	Encrypting, decrypting and signing messages are enabled because the Notes ID is in the mail file or the ID vault.
 
 	Canonical name: CN=First User1/O=Topsail
 	Mail Server (Home): CN=Bono/O=Topsail
 	Mail File (Home): Mail/jhyoon.nsf
 	Mail Server (Current): CN=Bono/O=Topsail
 	Mail File (Current): Mail/jhyoon.nsf
 	Mail File Replicas: [CN=Bono/O=Topsail, Mail/jhyoon.nsf], [CN=Fish/O=Topsail, Mail/jhyoon.nsf], [CN=U2/O=Topsail, Mail/jhyoon.nsf], [CN=Rush/O=Topsail, Mail/jhyoon.nsf]
 
 	Notes ID: Mail File contains the Notes ID which was last updated by CN=Bono/O=Topsail on Friday, August 7, 2009 10:41:26 AM EDT.
 	Auto Sync User State: Online
 	Last Prime Synchronization: Wednesday, August 12, 2009 1:49:50 PM EDT
 
 	Devices:
 	Device ID: BADAFCCA8F63237F790CB1DE0E70CA22455B3810
 	Device Description: Microsoft DeviceEmulator:PocketPC/6(5.2.1235):IBM Lotus Notes Traveler/8.5.1.0.200907271508
 	Security Policy Status: No policy
 	Security State: Clear
 	Last Synchronization: Wednesday, August 12, 2009 1:53:03 PM EDT
 	Auto Sync Device State: Online
 	Auto Sync Connection State: Connected (Wednesday, August 12, 2009 1:52:41 PM EDT)
 	Auto Sync Applications to Synchronize: mail, calendar, serviceability, security
 	Auto Sync Change Flags: clear

ShowActive

Dieser Befehl ist nützlich, wenn der Domino-Administrator alle Synchronisationen sehen möchte, die derzeit auf dem System ausgeführt werden. Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse eines ShowActive-Befehls:

Number of Active Users: 4
List of Active Users:
d0a2f1e312313a5d6c1f6edd7c778304e05  69824  CN=Jim User1/OU=Somewhere/O=Lotus  6CC4C7EB43518D14E61B4EF6DD3E50EF4296005E
d0a2f1e312313a90fedb2052982c5aeba5  28524  CN=Billy User2/OU=Somewhere/O=Lotus  Appl9C909K08201
d0a2f1e312313a8fa62bf3a15f29de52c4e  5141  CN=Greg User3/OU=SomeWhereElse/O=Lotus  A47A305E9051F74BC85830E22D8300C921DF904F
d0a2f1e312313aee5d936a53da80a9dbfa7  66978  CN=Jane User4/OU=SomeWhereFarAway/O=Lotus  primesync

ShowUsers

Dieser Befehl ist hilfreich, wenn der Domino-Administrator eine vollständige Liste der Benutzer anzeigen möchten, die Lotus Notes Traveler verwenden. Es werden alle Benutzer angezeigt, die bei Lotus Notes Traveler registriert sind.

Stat Show

Dieser Befehl ist für eine schnelle Statusüberprüfung des Lotus Notes Traveler-Servers hilfreich. Mit "Stat Show" wird ein Speicherauszug aller Statistikdaten von Lotus Notes Traveler auf der Domino-Konsole erstellt. Anschließend wird der Prozentsatz der erfolgreichen vorbereitenden Synchronisationen und Gerätesynchronisationen einschließlich der durchschnittlichen Synchronisationsdauer bereitgestellt. Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse eines Stat Show-Befehls:

   DB.Connections = 7
   DB.Connections.Idle = 7
   DB.Connections.Max = 1000
   DCA.C.CheckAccessRights = 495
   DCA.C.Count.NSFDbClose = 7524
   DCA.C.Count.NSFDbOpen = 7525
   DCA.C.Count.NSFNoteClose = 16205
   DCA.C.Count.NSFNoteOpen = 16205
   DCA.C.HTMLCreateConverter = 1063
   DCA.C.HTMLDestroyConverter = 1062
   DCA.C.ModDoc.RunCount = 4742
   DCA.C.ModDoc.SkippedDocs = 1278
   DCA.C.ModDoc.SyncableDocs = 11039
   DCA.C.NAMELookup = 4132
   DCA.C.NSFDbGetNoteInfo = 3069
   DCA.CLOSE_DOCUMENT = 27422
   DCA.ChangeDelayCount.000-003 = 4722
   DCA.ChangeDelayCount.003-005 = 1569
   DCA.ChangeDelayCount.005-010 = 598
   DCA.ChangeDelayCount.010-030 = 182
   DCA.ChangeDelayCount.030-060 = 63
   DCA.ChangeDelayCount.060-120 = 239
   DCA.ChangeDelayCount.120-Inf = 649
   DCA.OPEN_DOCUMENT = 25228
   DeviceSync.Bytes.In.B = 1555581
   DeviceSync.Bytes.Out.B = 21509810
   DeviceSync.Count.200 = 2268
   DeviceSync.Count.408 = 13
   DeviceSync.Count.409 = 15
   DeviceSync.Count.412 = 11
   DeviceSync.Count.500 = 17
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Add = 542
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Delete = 40
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Update = 107
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Contacts.Add = 629
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Add = 3751
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Delete = 1712
   DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Update = 479
   DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Add = 13
   DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Delete = 1
   DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Update = 9
   DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Add = 2
   DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Delete = 1
   DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Update = 3
   DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Add = 24
   DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Delete = 89
   DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Update = 182
   DeviceSync.Documents.ToServer.ToDo.Delete = 1
   DeviceSync.Documents.ToServer.ToDo.Update = 2
   DeviceSync.FetchCache.Add = 1760
   DeviceSync.FetchCache.Expired = 878
   DeviceSync.FetchCache.Missing = 652
   DeviceSync.Time.200.Milliseconds = 17721648
   DeviceSync.Time.408.Milliseconds = 4502543
   DeviceSync.Time.409.Milliseconds = 3948921
   DeviceSync.Time.412.Milliseconds = 0
   DeviceSync.Time.500.Milliseconds = 0
   DeviceSync.Time.Histogram.200.000-001 = 1288
   DeviceSync.Time.Histogram.200.001-002 = 230
   DeviceSync.Time.Histogram.200.002-005 = 192
   DeviceSync.Time.Histogram.200.005-010 = 300
   DeviceSync.Time.Histogram.200.010-030 = 180
   DeviceSync.Time.Histogram.200.030-060 = 46
   DeviceSync.Time.Histogram.200.060-120 = 11
   DeviceSync.Time.Histogram.200.120-Inf = 21
   DeviceSync.Time.Histogram.408.120-Inf = 10
   DeviceSync.Time.Histogram.409.010-030 = 2
   DeviceSync.Time.Histogram.409.060-120 = 1
   DeviceSync.Time.Histogram.409.120-Inf = 12
   DeviceSync.Time.Histogram.412.000-001 = 11
   DeviceSync.Time.Histogram.500.000-001 = 17
   Monitor.NewAPI.LoopTime = 0
   Monitor.NewAPI.Users = 44
   Monitor.OldAPI.LoopTime = 0
   PrimeSync.Count.200 = 4735
   PrimeSync.Count.500 = 60
   PrimeSync.Count.Current = 0
   PrimeSync.Count.InQueue = 1
   PrimeSync.Time.200.Milliseconds = 7527539
   PrimeSync.Time.500.Milliseconds = 155745
   PrimeSync.Time.Histogram.200.000-001 = 3789
   PrimeSync.Time.Histogram.200.001-002 = 504
   PrimeSync.Time.Histogram.200.002-005 = 292
   PrimeSync.Time.Histogram.200.005-010 = 49
   PrimeSync.Time.Histogram.200.010-030 = 47
   PrimeSync.Time.Histogram.200.030-060 = 34
   PrimeSync.Time.Histogram.200.060-120 = 14
   PrimeSync.Time.Histogram.200.120-Inf = 6
   PrimeSync.Time.Histogram.500.002-005 = 60
   Push.Devices.ActiveSync = 38
   Push.Devices.ActiveSync.Connected = 11
   Push.Devices.Online = 60
   Push.Devices.SMS = 3
   Push.Devices.TCP = 25
   Push.Devices.TCP.Connected = 8
   Push.Devices.Total = 66
   Push.Received.ActiveSync = 2288
   Push.Received.TCP = 1591
   Push.Sent.ActiveSync = 1136
   Push.Sent.SMS = 28
   Push.Sent.TCP = 3668
   Push.Users.Online = 44
   Push.Users.Total = 47
   ThreadPool.Count.Max.Alarm = 6
   ThreadPool.Count.Max.DS = 9
   ThreadPool.Count.Max.PS = 10
   ThreadPool.Count.Max.TC = 1
   ThreadPool.Count.Max.Worker = 5
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.Alarm.00-02 = 8548
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.DS.00-02 = 2483
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.PS.00-02 = 4794
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.PS.02-05 = 1
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.TC.00-02 = 12
   ThreadPool.GetThreadDelayTime.Worker.00-02 = 8677

There are 47 users known to the system.
  6 percent (3) of the users have been offline for more than 24 hours.
  93 percent (44) of the users are online or have been within the past 24 hours.
    There are 44 mailfiles currently being monitored for these online users.
    The current change detection latency of these mailfiles is 0 seconds.

There are 66 devices known to the system.
  4 percent (3) of the devices are registered for SMS notifications.
  37 percent (25) of the devices are registered for TCP notifications.
  57 percent (38) of the devices are registered for ActiveSync notifications.
  9 percent (6) of the devices have been offline for more than 24 hours.
  90 percent (60) of the devices are online or have been within the past 24 hours.
    12 percent (8) of the devices are currently connected to the server via TCP.
    16 percent (11) of the devices are currently connected to the server via ActiveSync.

There have been 4,795 prime syncs.
  The average prime sync took 1,602 ms.
  98 percent (4,735) of the prime syncs were successful.
    The average successful prime sync took 1,589 ms.
  1 percent (60) of the prime syncs failed.
    The average failed prime sync took 2,595 ms.
    1 percent (60) of the prime syncs ended in result 500.
      The average 500 prime sync took 2,595 ms.
There are an average of 0.116 prime syncs running at any given time.

There have been 2,313 device syncs.
  The average device sync took 0 ms and transferred 9,299 bytes.
  98 percent (2,268) of the device syncs were successful.
    The average successful device sync took 7,813.778 ms.
  1 percent (45) of the device syncs failed.
    The average failed device sync took 150,919.000 ms.
    0 percent (13) of the device syncs ended in result 408.
      The average 408 device sync took 346,349.462 ms.
    0 percent (15) of the device syncs ended in result 409.
      The average 409 device sync took 263,261.400 ms.
    0 percent (17) of the device syncs ended in result 500.
      The average 500 device sync took 0 ms.

In der folgenden Liste werden die Rückkehrcodes für Synchronisationen erläutert:

  • 200 = Erfolgreich
  • 408 = Zeitlimitüberschreitung bei der Anforderung (das Gerät antwortete nicht, bevor der Server die Sitzung aufgrund der Zeitlimitüberschreitung beendete)
  • 409 = Konflikt (das Gerät startete eine neue Sitzung, die zum Abbruch der aktuellen Sitzung führte)
  • 500 = Unbekannter Fehler
  • 503 = Server ausgelastet

Die Histogrammstatistik gibt die Anzahl von Sekunden in jedem Bereich für einen angegebenen Rückkehrcode an. Beispiel: "PrimeSync.Time.Histogram.200.000-001 = 3789" gibt an, dass 3.789 vorbereitende Synchronisationen mit dem Rückkehrcode 200 (erfolgreich) und mit einer Dauer von 0 bis 1 Sekunde ausgeführt wurden. Diese Angaben setzen sich fort bis zu "PrimeSync.Time.Histogram.200.120-Inf = 6". Diese Zeile gibt an, dass sechs vorbereitende Synchronisationen mit dem Rückkehrcode 200 mehr als 120 Sekunden gedauert haben.

Histogramme sind hilfreiche Statistiken, um festzustellen, ob Synchronisationen zu lange dauern, das System überlastet ist oder starke Verzögerungen bei der Netzübertragung in der Umgebung auftreten. Wenn das System langsam ausgeführt wird, tendiert die Histogrammstatistik in Richtung der größeren Zahlen. Anhand der Histogrammzahlen für die vorbereitende Synchronisation kann die Gesamtleistung des Systems am besten festgestellt werden. Die vorbereitenden Synchronisationen sind unabhängig von der Verzögerung bei der Netzübertragung des Netzbetreibers oder der Übertragungsgeschwindigkeit des Geräts.

Status

Mit diesem Befehl erhält der Administrator eine Kurzübersicht über den Status des Systems. Die Statuswerte sind "Grün", "Gelb" und "Rot". Wenn sich ein System im Zustand "Gelb" oder "Rot" befindet, stellt der Befehl status Probleminformationen für den Administrator bereit.

Das folgende Beispiel zeigt eine Statusnachricht "Grün":
tell traveler status

The Lotus Notes Traveler task has been running since Thu Jun 17 21:52:29 EDT 2010.
The last successful device sync was on Mon Jun 21 03:23:41 EDT 2010.

The overall status of Lotus Notes Traveler is Green.
Das folgende Beispiel zeigt eine Statusnachricht "Rot":
tell traveler status
The Lotus Notes Traveler task has been running since Tue Jun 15 17:08:37 EDT 2010.
The last successful device sync was on Mon Jun 21 06:43:01 EDT 2010.
Yellow Status Messages
The response times for opening databases on mail server CN=Mail1/O=Test are above the acceptable threshold.
The response times for opening databases on mail server CN=Mail7/O=Test are above the acceptable threshold.
Red Status Messages
17,238 errors have been logged for user CN=Joe Tester/OU=Test/O=IBM. 
There have been 3,845 device sync failures for reasons other than the server is too busy.
The overall status of Lotus Notes Traveler is Red.

SystemDump

Dies ist ein unterbrechungsfreier Befehl, mit dem eine aktuelle Momentaufnahme des Lotus Notes Traveler-Systems bereitgestellt wird. Für die aktuellen Systeminformationen wird ein Speicherauszug in einer Speicherauszugsdatei im Lotus Notes Traveler-Protokollverzeichnis unter "/dumps" erstellt, gemeinsam mit einem Java-Speicherauszug und einer NSD-Datei, die im Verzeichnis "IBM_TECHNICAL_SUPPORT" gespeichert werden. Führen Sie diesen Befehl aus, bevor Sie sich an die Lotus Notes Traveler-Unterstützung wenden.

Tell Traveler-PMR

Der Befehl tell traveler pmr <pmr-nummer> (wobei <pmr-nummer> eine ordnungsgemäß formatierte PMR-Nummer ist) führt einen Speicherauszug für alle Protokolldateien aus, erfasst sie in einer komprimierten Datei und lädt die Ausgabe der Protokollsammlung automatisch unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hoch (FTP).
Anmerkung: Wenn Sie bereits einen Systemspeicherauszug ausgeführt haben und über eine Liste von Dateiprotokollen verfügen, um diese an den IBM Support zu schicken, fügen Sie [Protokolldateiliste] zu folgendem Befehl hinzu:
tell traveler pmr <pmr-nummer> [Protokolldateiliste]
Wobei [Protokolldateiliste] eine Liste Ihrer Protokolldateien für den Upload ist. In diesem Fall führt der Befehl keinen Systemspeicherauszug für Protokolldateien aus und sammelt diese nicht. Er lädt lediglich die durch [Protokolldateiliste] definierten Dateien unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hoch. Möchten Sie mehrere Datei angeben, müssen Sie diese mit einem Leerzeichen trennen und das Zeichen "\" vor und hinter jedem Dateinamen einfügen.

Hinweise und Beispiele zu Statusbefehlen

Der Befehl "tell status" für Lotus Notes Traveler-Server lautet tell traveler status.

Wenn Sie den Befehl ausführen, wenn der allgemeine Status Grün ist, zeigt das System nur die folgende Nachricht an: Lotus Notes Traveler-Gesamtstatus ist GRÜN. Wenn der Status Gelb oder Rot ist, zeigt das System alle Bedingungen an, die für die Nichteinhaltung verantwortlich sind. Die zurückgegebenen Nachrichten enthalten sowohl den Grund für die Nichteinhaltung als auch den wahrscheinlichen Grund für den Fehler (wenn verfügbar). Diese Statusinformation ist Teil des Befehls systemdump.

Der folgende Abschnitt ist ein Beispiel dafür, wie die Ergebnisse aussehen können, wenn ein Status als Rot zurückgegeben wird:
Tell Traveler-Status
Die Lotus Notes Traveler-Task wird ausgeführt seit Di 15. Jun 17:08:37 EDT 2010.
Die letzte erfolgreiche Gerätesynchronisation war am Mon 21. Jun 06:43:01 EDT 2010.
Gelbe Statusnachrichten
Die Antwortzeiten für das Öffnen von Datenbanken auf E-Mail-Server CN=Mail1/O=Test liegen über dem akzeptablen Schwellenwert.
Die Antwortzeiten für das Öffnen von Datenbanken auf E-Mail-Server CN=Mail7/O=Test liegen über dem akzeptablen Schwellenwert.
Rote Statusnachrichten
17.238 Fehler wurden für Benutzer CN=Joe Tester/OU=Test/O=IBM protokolliert.
Es gab 3.845 Fehler bei der Gerätesynchronisation aus anderen Gründen als der Überlastung des Servers.
Der Gesamtstatus von Lotus Notes Traveler ist Rot.
Thread-Überprüfungen
Die in diesem Abschnitt angegebenen Schwellenwerte sind Standardwerte. Die Werte für die Schwellenwerte Rot und Gelb können mithilfe der Konfigurationsdateien angepasst werden. Die Konfigurationsparameter werden später in diesem Dokument ausführlich beschrieben.
DS- oder PS-Threads waren für einen "langen Zeitraum" in Betrieb.
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Bearbeitungszeit ist länger als 30 Minuten
  • Rot: Bearbeitungszeit ist länger als 120 Minuten

Konsolennachricht: \tUser {Benutzername} on thread {Threadname} has been running for {xx} minutes.

Wahrscheinlicher Grund: Ist der Schwellenwert Rot erreicht, ist der Thread wahrscheinlich blockiert. In seltenen Fällen kann es sich auch um eine Gerätesynchronisation oder eine extrem lange Hauptsynchronisation handeln, an der eine sehr große Benutzerdatenbank oder ein langsamer E-Mail-Server beteiligt ist. In diesen Fällen ist dies normal.

Korrekturmaßnahmen:
  • Werden permanent die Bedingungen für Gelb erreicht, kann dies auf einen langsamen E-Mail-Server oder einen überlasteten Traveler-Server hindeuten. Überwachen Sie dies und suchen Sie nach anderen Statusbedingungen, die möglicherweise eine bessere Diagnose ermöglichen.
  • Tritt dieses Problem zum ersten Mal auf, erstellen Sie einen Systemspeicherauszug, der Informationen über alle Threads im Traveler-Service enthält. Verwenden Sie tell traveler systemdump und führen Sie ein nsd in der Domino-Befehlszeile aus, um native Stapelspeicher zusammenzustellen. Sammeln Sie die Protokolle.
  • Starten Sie den Traveler-Service erneut.Es ist sehr wahrscheinlich, dass hierfür ein vollständiger Neustart des Domino-Servers erforderlich ist. Sie müssen den Domino-Server möglicherweise beenden, damit er vollständig heruntergefahren wird.
Prozentsatz fehlgeschlagener Gerätesynchronisationen, die den Fehlercode 503 zurückgegeben haben
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Die Anzahl der Synchronisationen mit Fehler 503 liegt bei mehr als 5 %.
  • Rot: Die Anzahl der Synchronisationen mit Fehler 503 liegt bei mehr als 10 %.

Konsolennachricht: \tThere have been {Anzahl der Vorkommen von 503 RC} device sync failures because the server is too busy and returned status code 503.

Wahrscheinlicher Grund: Der wahrscheinlichste Grund ist, dass die Kapazitätsgrenze des Servers überschritten wurde. 503 bedeutet, dass keine Threads verfügbar sind, um eine Synchronisationsanfrage zu bearbeiten, und der Traveler-Server legt weiterhin Threads an, bis seine Ressourcen erschöpft sind.

Korrekturmaßnahmen: Vergrößern Sie den Speicher oder verschieben Sie einige der Benutzer auf einen anderen Lotus Notes Traveler-Server.

Prozentsatz fehlgeschlagener Gerätesynchronisationen, die einen anderen Fehlercode als 503 zurückgegeben haben
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Die Anzahl der nicht erfolgreichen Synchronisationen liegt bei mehr als 5 %.
  • Rot: Die Anzahl der nicht erfolgreichen Synchronisationen liegt bei mehr als 10 %.

Konsolennachricht: \tThere have been {Anzahl anderer Fehlercodes als 503 RC} device sync failures for reasons other than the server is too busy.

Wahrscheinlicher Grund: Es gibt Probleme mit der Netzverbindung zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem/den Gerät(en) des Benutzers.

HTTP-Thread-Zuordnung
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Der Spitzenwert oder die derzeitige Anzahl von Verbindungen ist größer als 80 % der HTTP-Threads.
  • Rot: Der Spitzenwert oder die derzeitige Anzahl von Verbindungen ist größer als 90 % der HTTP-Threads.
Konsolennachricht:
  • \tThe number of active HTTP connections is {aktueller Prozentsatz} percent of the available HTTP threads ({HTTP-Threads}).
  • \tThe peak number of HTTP connections is {Spitzenprozentsatz} percent of the available HTTP threads ({HTTP-Threads}).

Wahrscheinlicher Grund: Dieser Zustand deutet darauf hin, dass nicht genug HTTP-Threads für die Anzahl von Geräten, die versuchen, den Lotus Notes Traveler-Server zu verwenden, vorhanden sind.

Korrekturmaßnahmen:
  • Erhöhen Sie die Anzahl der HTTP-Threads, wenn genug Speicher und CPU-Ressourcen vorhanden sind.
  • Verschieben Sie einige der Benutzer auf einen anderen Lotus Notes Traveler-Server.
Speicherprüfungen
Die angegebenen Schwellenwerte sind Standardwerte. Die Werte für die Schwellenwerte Rot und Gelb können mithilfe der Konfigurationsdateien angepasst werden. Die Konfigurationsparameter werden später in diesem Dokument ausführlich beschrieben.
Auslastung des lokalen Hauptspeichers
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Auslastung des lokalen Hauptspeicher ist höher als 85 %.
  • Rot: Auslastung des lokalen Hauptspeicher ist höher als 95 %.

Konsolennachricht: \tThe current native memory usage is {aktueller Prozentsatz} percent of the available memory.

Wahrscheinlicher Grund: Der lokal gemeinsam genutzte Speicher umfasst Speicher, der gemeinsam mit anderen Domino-Anwendungen auf dem Domino-Server genutzt wird.

Korrekturmaßnahmen:
  • Überprüfen Sie, ob zu viele HTTP-Threads zugeordnet sind.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Anwendungen, die auf dem Domino-Server ausgeführt werden.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Lotus Notes Traveler-Benutzer auf den Geräten.
  • Führen Sie den Befehl tell traveler mem aus, um das Speicherprotokoll und die CPU-Auslastung zu erhalten.
Java-Speicherbelegung
Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Java-Speicherbelegung ist höher als 85 %
  • Rot: Java-Speicherbelegung ist höher als 95 %
Konsolennachricht: \tThe current Java memory usage is {aktueller Prozentsatz} percent of the available memory.
Wahrscheinlicher Grund: Nicht genügend Java-Heapspeicher für die Anzahl der Benutzer auf dem System.
Korrekturmaßnahmen:
  • Führen Sie den Befehl tell traveler mem aus, um das Speicherprotokoll und die CPU-Auslastung zu erhalten.
  • Erhöhen Sie im Domino-Serverdokument unter der Registerkarte Lotus Notes Traveler die maximale Speicherkapazität.
Sonstige Prüfungen
Die angegebenen Schwellenwerte sind Standardwerte. Die Werte für die Schwellenwerte Rot und Gelb können mithilfe der Konfigurationsdateien angepasst werden. Die Konfigurationsparameter werden später in diesem Dokument ausführlich beschrieben.
CPU-Auslastung

Überprüft die aktuellen Daten, um zu erkennen, ob das System überlastet ist. Der Code überprüft ein vollständiges Intervall bis zum jetzigen Zeitpunkt. Die Dauer einer Messung der CPU-Auslastung liegt im Durchschnitt beim 1,5-fachen der Intervalldauer. Standardmäßig liegt die Intervalldauer bei 15 Minuten.

Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: CPU-Auslastung ist höher als 70 %.
  • Rot: CPU-Auslastung ist höher als 90 %.

Konsolennachricht: \tThe Lotus Notes Traveler's CPU usage is {aktueller Prozentsatz} percent over the last {Minuten} minutes of processing.

Korrekturmaßnahmen:
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Anwendungen, die auf dem Domino-Server ausgeführt werden.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Lotus Notes Traveler-Benutzer auf den Geräten.
  • Führen Sie den Befehl tell traveler mem aus, um das Speicherprotokoll und die CPU-Auslastung zu erhalten.
Protokollierte Fehlernachrichten

Überprüft, ob die Anzahl der Fehlernachrichten, die für einen Benutzer protokolliert wurden, den Schwellenwert erreicht hat. Diese Schwellenwerte werden pro Person überprüft und nicht für alle Benutzer des Systems insgesamt.

Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: Die Fehleranzahl für einen Benutzer liegt bei mehr als 50 Fehlern.
  • Rot: Die Fehleranzahl für einen Benutzer liegt bei mehr als 100 Fehlern.

Konsolennachricht: \t{0} errors have been logged for user {1}. Überprüft die Datenbanköffnungszeiten für einen bestimmten Server.

Schwellenwerte für Probleme:
  • Gelb: 10 % der Öffnungen liegen über dem “Schwellenwert Gelb für Öffnungen”
  • Rot: 5 % der Öffnungen liegen über dem “Schwellenwert Rot für Öffnungen”

Konsolennachricht: \tThe response times for opening databases on mail server {Mailservername} are above the acceptable threshold.

Wahrscheinlicher Grund: Überprüfen Sie, ob es Verzögerungen zwischen dem Lotus Notes Traveler-Server und dem E-Mail-Server gibt.

Engpassverarbeitung

Die Engpassverarbeitung ist ein proaktiver Code, der das System überwacht und überprüft, ob ein Ressourcenengpass erreicht wurde. Die einzige Ressource, die derzeit überwacht wird, ist der Systemspeicher. Wird ein Engpass erkannt, erlaubt der Traveler den Start von neuen Gerätesynchronisationen oder Hauptsynchronisations-Threads nicht mehr. Andere Threads können noch abgeschlossen werden, sodass der Engpasszustand hoffentlich behoben wird. Dauert der Engpasszustand an, beendet die bestehende Thread-Pool-Logik des Traveler die zusätzlichen nicht verwendeten Threads, um den Speicherverbrauch des Systems weiter zu reduzieren. Die Mindestanzahl von Hauptsynchronisations-Threads ist 5 und die der Gerätesynchronisations-Threads ist 10. Wenn sich das System im Engpasszustand befindet, werden neue Gerätesynchronisationen verweigert und der Statuscode 503 (Server ist ausgelastet) wird zurückgegeben. Das System protokolliert die Datenebene von Nachrichten mit den Thread-Übersichtsdaten, wenn der Engpasszustand eintritt oder endet. Wenn ein Engpasszustand länger als 60 Minuten dauert, wird eine Fehlernachricht protokolliert und ein Systemspeicherauszug erstellt.

Ein Engpasszustand des Systems tritt ein, wenn die Speicherbedingungen den Status Rot erreichen. Der Engpasszustand ist beendet, wenn die Speicherbedingungen 5 % unter dem Schwellenwert Rot liegen.Das System erreicht den Engpasszustand standardmäßig, wenn der Prozentsatz der Auslastung des lokalen Speichers größer als STATUS_NATIVE_MEMORY_RED ist, was standardmäßig 95 % entspricht. Der Engpasszustand tritt auch ein, wenn die Auslastung des Java-Speichers größer als STATUS_JAVA_MEMORY_RED ist, was standardmäßig 85 % entspricht. Der Engpasszustand des Systems ist beendet, wenn die Auslastung des lokalen Speichers unter 90 % und die Auslastung des Java-Speichers unter 80 % liegt.

Da die Schwellenwerte für Synchronisations-Threads dynamisch festgelegt werden, müssen die TSS_PRIMESYNC_THREADS, TSS_SYNC_THREADS und WORKER_THREADS nicht explizit konfiguriert werden. Diese Parameter werden aus der Datei NTSConfig.xml migriert, da sie nicht mehr benötigt werden. Der Code gibt einen Grenzwert von 20 Threads für Hauptsynchronisationen und einen Grenzwert von 5000 für Gerätesynchronisationen und Worker-Threads vor. Der Konfigurationsparameter WORKER_THREADS wird nicht mehr benötigt und wird vollständig aus dem System entfernt, die Parameter TSS_PRIMESYNC_THREADS und TSS_SYNC_THREADS können jedoch beide noch in NTSConfig.xml festgelegt werden. Die Engpassverarbeitung sollte ein explizites Codieren dieser Werte in NTSConfig.xml überflüssig machen.

Statistik
  • GetAlarm.Time.Histogram
  • NameLookup.Time.Histogram
  • DCA.DB_OPEN
  • DCA.DB_CLOSE
  • ERRORS.<BenutzerId>
  • CPU.Pct.<% cpu-bereich steigt um 10 %> (000-010, 010-020, and so on)
  • DATABASE.QUERY.HISTOGRAM<einfacherName>.(000-001,001-002,002-005, and so on)
Konfigurationsparameter
Die folgende Tabelle enthält alle NTSConfig.xml-Dateien, die erforderlich sind, um die Schwellenwerte zu ändern.
Tabelle 40. Konfigurationsparameter
Parametername Standard Beschreibung
STATUS_THEAD_MAX_RUN_YELLOW 30 Wenn ein Thread länger als diese Anzahl von Minuten ausgeführt wird, wird der Status auf Gelb gesetzt.
STATUS_THEAD_MAX_RUN_RED 120 Wenn ein Thread länger als diese Anzahl von Minuten ausgeführt wird, wird der Status auf Rot gesetzt.
STATUS_DS_FAILUER_503_YELLOW 5 Prozentsatz der Threads, die mit der Fehlernachricht 503 abbrechen, bei denen der Status auf Gelb gesetzt wird.
STATUS_DS_FAILUER_503_RED 10 Prozentsatz der Threads, die mit der Fehlernachricht 503 abbrechen, bei denen der Status auf Rot gesetzt wird.
STATUS_DS_FAILUER_NON_503_YELLOW 5 Prozentsatz der Threads, die mit einer anderen Fehlernachricht als 503 abbrechen, bei denen der Status auf Gelb gesetzt wird.
STATUS_DS_FAILUER_NON_503_RED 10 Prozentsatz der Threads, die mit einer anderen Fehlernachricht als 503 abbrechen, bei denen der Status auf Rot gesetzt wird.
STATUS_DB_OPEN_INTERVAL_YELLOW 2 Intervallindex für die untere Zeitbegrenzung beim Öffnen von Datenbanken in GENERAL_TIME_HISTOGRAM_BOUNDARIES_NAMES. Die Intervalle sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120", "120-Inf".
STATUS_DB_OPEN_INTEVAL_RED 8 Intervallindex für die obere Zeitbegrenzung beim Öffnen von Datenbanken in GENERAL_TIME_HISTOGRAM_BOUNDARIES_NAMES.
STATUS_DB_OPEN_PCT_OVER_YELLOW 5 Prozentsatz von STATUS_DB_OPEN_INTERVAL_YELLOW, bei denen der Status auf Gelb gesetzt wird.
STATUS_DB_OPEN_PCT_OVER_RED 10 Prozentsatz von STATUS_DB_OPEN_INTERVAL_RED, bei denen der Status auf Rot gesetzt wird.
STATUS_CPU_PCT_YELLOW_THRESHOLD 70 Schwellenwert Gelb für CPU-Prozentsatz.
STATUS_CPU_PCT_RED_THRESHOLD 90 Schwellenwert Rot für CPU-Prozentsatz.
STATUS_ERROR_COUNT_YELLOW_USER 50 Der Status für einen einzelnen Benutzer wird auf Gelb gesetzt, wenn seine Fehleranzahl über diesem Wert liegt.
STATUS_ERROR_COUNT_RED_USER 100 Der Status für einen einzelnen Benutzer wird auf Rot gesetzt, wenn seine Fehleranzahl über diesem Wert liegt.
STATUS_HTTP_THREAD_PCT_YELLOW 80 Wenn der Spitzenwert der HTTP-Thread-Nutzung über diesem Grenzwert liegt, wird der Status auf Gelb gesetzt.
STATUS_HTTP_THREAD_PCT_RED 90 Wenn der Spitzenwert der HTTP-Thread-Nutzung über diesem Grenzwert liegt, wird der Status auf Rot gesetzt.
STATUS_NATIVE_MEMORY_YELLOW 85 Gelber Schwellenwert für Prozentsatz des lokalen Speichers.
STATUS_NATIVE_MEMORY_RED 95 Roter Schwellenwert für Prozentsatz des lokalen Speichers.
STATUS_JAVA_MEMORY_YELLOW 75 Gelber Schwellenwert für den Prozentsatz des Java-Speichers.
STATUS_JAVA_MEMORY_RED 85 Roter Schwellenwert für den Prozentsatz des Java-Speichers.
THREADS_MINIMAL_PRIMESYNC 5 Die Anzahl der Hauptsynchronisations-Threads, die im Engpasszustand ausgeführt werden dürfen.
THREADS_MINIMAL_DEVICESYNC 10 Die Anzahl der Gerätesynchronisations-Threads, die im Engpasszustand ausgeführt werden dürfen.
Parameter für Notes.ini
Es gibt einige neue notes.ini-Parameter, die mit der Statusprüfung verwendet werden.
  • NTS_ STATUS_CHECK_INTERVAL_SECONDS: Die Anzahl der Sekunden zwischen jeder Überwachung der Statusprüfung und dem Protokollierungsintervall. Der Standardwert liegt bei 900 Sekunden oder 15 Minuten.
  • NTS_STATUS_CHECK_CACHE_SIZE: Die Anzahl der zu speichernden Cacheeinträge. Die Cacheeinträge enthalten die Momentaufnahme der aktuellen CPU-Auslastung, der aktuellen Java-Speicherauslastung und der Auslastung des lokalen C-Speichers. Der Standardwert liegt bei 100 Einträgen, sodass standardmäßig die Daten von mehr als 24 Stunden im Cache gespeichert werden.

Leistungsaspekte

Eine sehr effiziente Systemleistung während der Ausführung von Statusprüfungsbefehlen ist nicht unbedingt kritisch, da dies nur periodisch erfolgt (standardmäßig 15 Minuten). Da dies jedoch häufig ausgeführt wird, sollte der Prozess so effizient wie möglich sein. Die neue Methode zur Feststellung, ob sich das System in einem Engpasszustand befindet, ist kritisch für die Leistung, da sie jedes Mal ausgeführt wird, wenn eine neue Gerätesynchronisation beginnt.

Der andere kritische Faktor für die Leistung ist das Sammeln zusätzlicher Statistiken. Da die jetzige Prozedur bereits stapelweise Statistiken schreibt, sollte das zusätzliche Sammeln von weiteren Statistiken die Leistung nicht weiter mindern.

Die Auslastung des Java-Speichers wird zurückgehen, da Cache für CPU- und Speicherstatistiken, die alle 15 Minuten abgerufen werden, für insgesamt 100 Einträge vorhanden ist. Dies ist im Vergleich zur Speicherauslastung des gesamten Systems nur eine geringe Speicherauslastung.

Systemstatusergebnisse

Bei Verwendung des Befehls tell traveler status können viele Ergebnisse zurückgegeben werden.

In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Statusnachrichten, die sich aus dem Befehl tell traveler status ergeben können, aufgeführt und erläutert.

Tabelle 41. Statusnachrichten

Statusmeldung

Beschreibung

CPU.Pct.<bucket>

Traveler überprüft die CPU-Auslastung regelmäßig. Bei dieser Statusmeldung handelt es sich um Histogramm, das darstellt, wie oft der CPU-Prozentsatz im angegebenen Bereich oder Bucket lag. Die Bucketwerte sind "000-010", "010-020", "020-030", "030-040", "040-050", "050-060", "060-070", "070-080", "080-090" und "090-100".

Beispiel: Die Statusnachricht "CPU.Pct.040-0540" gibt an, wie oft die CPU-Auslastung zwischen 40 und 50 % betrug.

ClusterCache.Access

Gibt an, wie oft auf eine ntsclcache-Datenbank zugegriffen wurde.

ClusterCache.Flush

Gibt an, wie oft ein ntsclcache-Datenbankeintrag gelöscht wurde.

Constrained.state

Gibt an, ob sich Traveler zurzeit in einem eingeschränkten Status befindet.

Constrained.count

Gibt an, wie oft Traveler in einen eingeschränkten Status versetzt wurde.

Constrained.Histogram.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden), die in einem eingeschränkten Status verbracht wurde. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

DB.Connections

Die Gesamtzahl der derzeit zugeordneten Verbindungen.

DB.Connections.Idle

Die Anzahl der derzeit zugeordneten Verbindungen, die für neue Arbeit verfügbar sind.

DB.Connections.Max

Die maximale Anzahl der Verbindungen, die zugeordnet werden konnten.

DCA.C.CheckAccessRights

Die Anzahl der Male, die Zugriffsrechte für eine Datenbank über den Domino C-API-Aufruf überprüft wurden.

DCA.C.Count.NSFDbClose

Die Anzahl der Male, die eine Datenbank über den Domino C-API-Aufruf geschlossen wurde.

DCA.C.Count.NSFDbOpen

Die Anzahl der Male, die eine Datenbank über den Domino C-API-Aufruf geöffnet wurde.

DCA.C.Count.NSFNoteClose

Die Anzahl der Male, die eine Anmerkung über den Domino C-API-Aufruf geschlossen wurde.

DCA.C.Count.NSFNoteOpen

Die Anzahl der Male, die eine Anmerkung über den Domino C-API-Aufruf geöffnet wurde.

DCA.C.DB_OPEN.Time.Histogram.<server>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden), die mit dem Öffnen einer Datenbank auf dem entsprechenden Server über den Domino C-API-Aufruf verbracht wurde. "server" ist der Name des Domino-Servers, auf dem die Datenbank geöffnet wurde. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

DCA.C.HTMLCreateConverter DCA.C.HTMLDestroyConverter

Die Anzahl der Male, die ein HTML-Umsetzerobjekt erstellt wurde. Die Anzahl der Male, die ein HTML-Umsetzerobjekt gelöscht wurde.

DCA.C.ModDoc.RunCount

Die Anzahl der Male, die Lotus Notes Traveler bestimmen musste, welche Dokumente geändert wurden.

DCA.C.ModDoc.SkippedDocs

Die Anzahl der Dokumente, die Lotus Notes Traveler ignoriert, weil das Dokument kein mit dem Gerät synchronisierbares Dokument ist (z. B. ein Dokument in der ausgeblendeten Ansicht usw.).

DCA.C.ModDoc.SyncableDocs

Die Anzahl der Dokumente, die mit dem Gerät synchronisiert werden können.

DCA.C.ModDoc.Time

Die Zeit zum Bestimmen der synchronisierbaren Dokumente.

DCA.C.ModDocCountinue.RunCount

Die Anzahl der Male, die das synchronisierbare Dokument größer als der notes.ini-Parameter von NTS_PS_MAX_RETURN_DOCS war (Standardwert ist 100 Dokumente).

DCA.C.NAMELookup

Die Anzahl der Male, die eine Verzeichnissuche durchgeführt wurde.

DCA.C.NAMELookup2

Die Anzahl der Male, die eine Verzeichnissuche durchgeführt wurde.

DCA.C.NSFDbGetNoteInfo

Die Anzahl der Male, die über den GetNoteInfo-Aufruf auf ein Dokument zugegriffen wurde.

DCA.ChangeDelayCount.<bucket>

Die Zeit (in Sekunden) zwischen der letzten Änderung des Dokuments und der Erkennung der Änderung durch Traveler bei der vorbereitenden Synchronisation. Die Buckets sind "000-003", "003-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

DCA.DB_CLOSE

Die Anzahl der Male, die eine Datenbank über die Domino-Java-API geschlossen wurde.

DCA.DB_OPEN

Die Anzahl der Male, die eine Datenbank über die Domino-Java-API geöffnet wurde.

DCA.DB_OPEN.Time.Histogram.<server>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden) zum Öffnen einer Datenbank auf dem entsprechenden Server über den Domino-Java-API-Aufruf. "server" ist der Name des Domino-Servers, auf dem die Datenbank geöffnet wurde. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

DCA.DOCUMENT_CLOSE

Die Anzahl der Male, die ein Dokument über die Domino-Java-API geschlossen wurde.

DCA.DOCUMENT_OPEN

Die Anzahl der Male, die ein Dokument über die Domino-Java-API geöffnet wurde.

Database.Query.Histogram.<abfrage>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden) zum Ausführen der angegebenen Abfrage in einer internen Traveler-Datenbank. "abfrage" ist dabei die ausgeführte Abfrage. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

DelayQueue.DequeueDelayTime.<verzögerungswarteschlange>.<bucket>

Histogramm der Zeit, die zwischen dem Verarbeiten des Elements "DelayQueueElement" aus der Verzögerungswarteschlange (DelayQueue) und dem Zeitpunkt, zu dem das Element aus der Warteschleife hätte verarbeitet werden sollen, vergangen ist. "verzögerungswarteschlange" ist der Name der DelayQueue. Die Buckets sind "00-01", "01-10", "10-60" und "60-Inf".

DeviceSync.Bytes.In.B

Die Gesamtzahl an Bytes, die während der Synchronisationsoperationen von den Geräten empfangen wurden.

DeviceSync.Bytes.In.GB

Die Gesamtzahl an Gigabytes, die während der Synchronisationsoperationen von den Geräten empfangen wurden. Diese Statusnachricht ist nur vorhanden, wenn der Wert für B zu groß wird. Der tatsächliche Wert ist also eine Kombination aus den beiden Werten.

DeviceSync.Bytes.Out.B

Die Gesamtzahl an Bytes, die während der Synchronisationsoperationen an die Geräte gesendet wurden.

DeviceSync.Bytes.Out.GB

Die Gesamtzahl an Gigabytes, die während der Synchronisationsoperationen an die Geräte gesendet wurden. Diese Statusnachricht ist nur vorhanden, wenn B zu groß wird. Der tatsächliche Wert ist also eine Kombination aus den beiden Werten.

DeviceSync.Count.<synchronisationsrückkehrcode>

Die Anzahl der Gerätesynchronisationen mit dem angegebenen Rückkehrcode. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Add

Die Gesamtzahl der Maildokumenthinzufügungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Delete

Die Gesamtzahl der Maildokumentlöschungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Mail.Update

Die Gesamtzahl der Maildokumentaktualisierungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Add

Die Gesamtzahl der Kalenderereignishinzufügungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Delete

Die Gesamtzahl der Kalenderereignislöschungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Calendar.Update

Die Gesamtzahl der Kalenderereignisaktualisierungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Contacts.Add

Die Gesamtzahl der Kontakthinzufügungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Contacts.Delete

Die Gesamtzahl der Kontaktlöschungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Contacts.Update

Die Gesamtzahl der Kontaktaktualisierungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Add

Die Gesamtanzahl der Hinzufügungen zu den unerledigten Aufgaben, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Delete

Die Gesamtzahl der Löschungen bei den unerledigten Aufgaben, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.ToDo.Update

Die Gesamtzahl der Aktualisierungen bei den unerledigten Aufgaben, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Journal.Add

Die Gesamtzahl der Journaldokumenthinzufügungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Journal.Delete

Die Gesamtzahl der Journaldokumentlöschungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Journal.Update

Die Gesamtzahl der Journaldokumentaktualisierungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Folder.Add

Die Gesamtzahl der Ordnerdokumenthinzufügungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Folder.Delete

Die Gesamtzahl der Ordnerdokumentlöschungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToDevice.Folder.Update

Die Gesamtzahl der Ordnerdokumentaktualisierungen, die vom Server an ein Gerät gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Add

Die Gesamtzahl der Kalenderereignishinzufügungen, die vom Gerät an einen Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Delete

Die Gesamtzahl der Kalenderereignislöschungen, die vom Gerät an einen Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Calendar.Update

Die Gesamtzahl der Kalenderereignisaktualisierungen, die vom Gerät an einen Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Contacts.Add

Die Gesamtzahl an Kontakthinzufügungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Contacts.Delete

Die Gesamtzahl an Kontaktlöschungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Contacts.Update

Die Gesamtzahl an Kontaktaktualisierungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Folder.Add

Die Gesamtzahl an Ordnerdokumenthinzufügungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Folder.Delete

Die Gesamtzahl an Ordnerdokumentlöschungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Folder.Update

Die Gesamtzahl an Ordnerdokumentaktualisierungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Journal.Add

Die Gesamtzahl an Journaldokumenthinzufügungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Journal.Delete

Die Gesamtzahl an Journaldokumentlöschungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Journal.Update

Die Gesamtzahl an Journaldokumentaktualisierungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Add

Die Gesamtzahl an Maildokumenthinzufügungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Delete

Die Gesamtzahl an Maildokumentlöschungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.Mail.Update

Die Gesamtzahl an Maildokumentaktualisierungen, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.ToDo.Add

Die Gesamtzahl an Hinzufügungen zu den unerledigten Aufgaben, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.ToDo.Delete

Die Gesamtzahl an Löschungen bei den unerledigten Aufgaben, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.Documents.ToServer.ToDo.Update

Die Gesamtzahl an Aktualisierungen bei den unerledigten Aufgaben, die von einem Gerät an den Server gesendet wurden.

DeviceSync.FetchCache.Add

Die Gesamtzahl der Male, die Datensätze nicht zu einem Abfragecache hinzugefügt werden konnten, weil der Cache voll war.

DeviceSync.FetchCache.Oversize

Die Gesamtzahl der Male, die Datensätze zum Abfragecache hinzugefügt wurden.

DeviceSync.FetchCache.Expired

Die Gesamtzahl der Male, die Datensätze aus dem Cache abgelaufen waren, bevor sie abgefragt werden konnten.

DeviceSync.FetchCache.Missing

Die Gesamtzahl der Male, die der Abfragecache nach einem Datensatz durchsucht wurde, aber keine Datensätze gefunden werden konnten. Name des letzten Benutzers, der eine Gerätesynchronisation fertiggestellt hat.

DeviceSync.LastUserName DeviceSync.LastSyncDate

Datum der letzten Gerätesynchronisation.

DeviceSync.LastSyncTime

Uhrzeit der letzten Gerätesynchronisation.

DeviceSync.Time.<synchronisationsrückgabecode>.Milliseconds

Die Anzahl an Millisekunden, die der Server (insgesamt) mit Gerätesynchronisationen verbracht hat. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

DeviceSync.Time.<synchronisationsrückgabecode>.Days

Die Anzahl an Tagen, die der Server (insgesamt) mit Gerätesynchronisationen verbracht hat. Diese Statusnachricht ist nur vorhanden, wenn der Wert für Millisekunden zu groß wird. Der tatsächliche Wert ist also eine Kombination der beiden Werte. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

DeviceSync.Time.Histogram.<synchronisationsrückgabecode>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden), die mit dem Ausführen der Gerätesynchronisation mit dem gegebenen Synchronsationsrückgabecode verbracht wurde. Die häufigsten allgemeinen Rückkehrcodes lauten: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

Errors Errors.<benutzer>

Gesamtzahl der protokollierten Fehler.

ErrorType.<typ>

Anzahl der für den angegebenen Benutzer protokollierten Fehler.

GetAlarm.Time.Histogram.<bucket>

Anzahl der für den angegebenen Typ protokollierten Fehler.

IPC.DelayTime.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden), die mit dem Abrufen einer Alarm-Universal-ID verbracht wurde. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

Memory.C.Current

Histogramm der Zeit (in Millisekunden) zwischen dem Empfangen eines Anforderungsobjekts auf der Traveler-Servlet-Seite und dem Empfangen des Objekts auf der Traveler-Verarbeitungsseite. Beispiel: Die Statusnachricht IPC_DELAY_PREFIX + "250-500" enthält die Anzahl der Objekte, die zwischen 250 (inklusive) und 500 (exklusive) Millisekunden alt sind, wenn sie auf der Traveler-Verarbeitungsseite empfangen werden. Die Buckets sind "0000-0250", "0250-0500", "0500-1000" und "1000-Inf". Current C Native memory (MB). Aktueller Java-Speicher (in MB).

Memory.Java.Current

Die Anzahl der Benutzer, die vom NewAPIMonitor auf Änderungen an einer Benutzerdatenbank überwacht werden.

Monitor.NewAPI.Users Monitor.NewAPI.LoopTime

Die Zeit (in Millisekunden), die zwischen aufeinanderfolgenden Prüfungen auf Änderungen an einer Benutzerdatenbank vergeht, während die Datenbank von NewAPIMonitor überwacht wird.

NameLookup.Time.Histogram.<rückgabecode>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden) zum Abschließen der Namenssuchanforderung. Der Rückkehrcode 0 bedeutet Erfolg, alle anderen Rückkehrcodes stehen für Fehler. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

PrimeSync.Count.InQueue

Die Anzahl der vorbereitenden Synchronisationen, die in der Warteschlange stehen und ausgeführt werden müssen, deren Ausführung aber noch nicht gestartet wurde.

PrimeSync.Count.Current

Die Anzahl der vorbereitenden Synchronisationen, die derzeit ausgeführt werden.

PrimeSync.Count.<synchronisationsrückgabecode>

Die Anzahl der vorbereitenden Synchronisationen mit dem angegebenen Rückkehrcode. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

PrimeSync.Time.<synchronisationsrückgabecode>.Milliseconds

Die Anzahl an Millisekunden, die der Server (insgesamt) mit vorbereitenden Synchronisationen verbracht hat. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

DeviceSync.Time.<synchronisationsrückgabecode>.Days

Die Anzahl an Tagen, die der Server (insgesamt) mit vorbereitenden Synchronisationen verbracht hat. Diese Statusnachricht ist nur vorhanden, wenn der Wert für Millisekunden zu groß wird. Der tatsächliche Wert ist also eine Kombination der beiden Werte. Die häufigsten Rückkehrcodes sind: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet

PrimeSync.Time.Histogram.<synchronisationsrückgabecode>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden), die mit dem Ausführen der vorbereitenden Synchronisation mit dem gegebenen Synchronsationsrückgabecode verbracht wurde. Die häufigsten allgemeinen Rückkehrcodes lauten: 200=OK, 408=Zeitlimitüberschreitung der Anforderung (Gerät hat nicht reagiert, bis das Zeitlimit des Servers überschritten wurde), 409=Konflikt (Gerät hat eine neue Sitzung gestartet, weswegen diese Sitzung abgebrochen wurde), 500=Unbekannter Fehler, 503=Server ausgelastet. Die Buckets sind "000-001", "001-002", "002-005", "005-010", "010-030", "030-060", "060-120" und "120-Inf".

Push.Users.Total

Die Gesamtzahl der durch Übertragung mit Push registrierten Benutzer.

Push.Users.Online

Die Anzahl der durch Übertragung mit Push registrierten Benutzer, die sich im Benutzeronlinestatus befinden. Der Benutzeronlinestatus bedeutet, dass die Maildatenbank des Benutzers aktiv auf Änderungen überwacht wird; er sagt nichts darüber aus, ob eine Verbindung zu einem Gerät dieses Benutzers vorhanden ist.

Push.Devices.Total

Die Gesamtzahl der durch Übertragung mit Push registrierten Geräte.

Push.Devices.Online

Die Anzahl der durch Übertragung mit Push registrierten Geräte, die sich im Geräteonlinestatus oder in einem unbekannten Status befinden. Diese Status bedeuten, dass die Maildatenbank des Benutzers für dieses Gerät aktiv auf Änderungen überwacht wird; sie sagen nichts darüber aus, ob eine Verbindung zum Gerät vorhanden ist.

Push.Devices.ActiveSync

Die Anzahl der für ActiveSync-Benachrichtigungen registrierten Geräte.

Push.Devices.HTTP

Die Anzahl der für HTTP-Benachrichtigungen registrierten Geräte.

Push.Devices.SMS

Die Anzahl der für SMS-Benachrichtigungen registrierten Geräte.

Push.Devices.TCP

Die Anzahl der für TCP-Benachrichtigungen registrierten Geräte.

Push.Devices.ActiveSync.Connected

Die Anzahl der mit ActiveSync-Sockets verbundenen Geräte.

Push.Devices.HTTP.Connected

Die Anzahl der mit HTTP-Sockets verbundenen Geräte.

Push.Devices.TCP.Connected

Die Anzahl der mit TCP-Sockets verbundenen Geräte.

Push.Sent.ActiveSync

Die Anzahl der gesendeten ActiveSync-Push-Nachrichten.

Push.Received.ActiveSync

Die Anzahl der empfangenen ActiveSync-Push-Nachrichten.

Push.Sent.HTTP

Die Anzahl der gesendeten HTTP-Push-Nachrichten.

Push.Received.HTTP

Die Anzahl der empfangenen HTTP-Push-Nachrichten.

Push.Sent.SMS

Die Anzahl der gesendeten SMS-Push-Nachrichten.

Push.Sent.TCP

Die Anzahl der gesendeten TCP-Push-Nachrichten.

Push.Received.TCP

Die Anzahl der empfangenen TCP-Push-Nachrichten.

ThreadPool.GetThreadDelayTime.<threadtyp>.<bucket>

Histogramm der Zeit (in Sekunden) zwischen der Anforderung eines Threads und dem Start seiner Ausführung. Es gibt die Threadtypen PS (Prime Sync, vorbereitende Synchronisation), DS (Device Sync, Gerätesynchronisation), Worker (allgemeine Verwendung), TC (Tell Commands, Tell-Befehle) und Alarm (regelmäßig ablaufende Tasks). Die Buckets sind "00-02", "02-05", "05-10" und "10-Inf". Beispiel: Die Statusnachricht "ThreadPool.GetThreadDelayTime.PS.01-02" enthält die Anzahl der vorbereitenden Synchronisationen mit einer Verzögerung zwischen 1 (inklusive) und 2 (exklusive) Sekunden.

TPR.Upload

Die Gesamtzahl der TPRs (Traveler Problem Reports, Traveler-Problemberichte), die von den Geräten auf den Server hochgeladen wurden.

TSS.Assert.Failed

Die Gesamtzahl der Male, die eine Zusicherung im TSS-Abschnitt des Servercodes fehlgeschlagen ist.

TSS.Assert.Exception

Die Gesamtzahl der Male, die eine Zusicherungsausnahme im TSS-Abschnitt des Servercodes aufgetreten ist.

Version

Die Lotus Notes Traveler-Version.

Version.BuildNumber

Die Lotus Notes Traveler-Buildnummer.

Synchronisation von Änderungen der Markierungen "Gelesen" oder "Ungelesen" aktivieren

Die Replizierung der Markierungen "Ungelesen" wird für jeden Benutzer durch den Lotus Notes Traveler-Server automatisch aktiviert, damit die Markierungen "Ungelesen" ordnungsgemäß mit dem Gerät synchronisiert werden. Dieser Abschnitt erklärt, wie Sie die Replizierung der Markierungen "Ungelesen" manuell mithilfe des Domino Administrator-Clients aktivieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Replizierung der Markierungen "Ungelesen" manuell zu aktivieren:
  1. Klicken Sie im Domino Administrator auf die Registerkarte Dateien.
  2. Wählen Sie die Datenbanken aus, für die Sie die Replizierung von Markierungen für den Status "Ungelesen" aktivieren möchten.
  3. Klicken Sie im Fenster "Werkzeuge" auf Datenbank > Eigenschaften: Erweitert.
  4. Klicken Sie auf Wählen und dann auf Ungelesen-Markierungen replizieren.
  5. Klicken Sie auf Alle Server, um die Replizierung von Markierungen für den Status "Ungelesen" serverübergreifend für die ausgewählten Datenbanken zu aktivieren.
  6. Klicken Sie auf Nur Server im Cluster, um die Replizierung von Markierungen für den Status "Ungelesen" für alle Cluster zu aktivieren, die ein Replikat der Datenbank enthalten.
  7. Klicken Sie auf OK.

Externe Kalender zum Lotus Notes-Kalender hinzufügen

Sie können Ihrem Notes-Kalender einen externen Kalender hinzufügen und die Option Diesen Kalender im Offlinemodus oder auf mobilem Gerät anzeigen auswählen. IBM Lotus Notes Traveler kann dann die Ereignisse des externen Kalenders mit dem Gerät synchronisieren, die für die Offlineanzeige oder die mobile Anzeige gespeichert wurden.

Wichtig: Es können nur externe Kalender, wie z. B. Google, auf Ihrem Gerät synchronisiert werden. Eine Einschränkung verhindert die Synchronisation der Kalender anderer Lotus Notes-Benutzer. Weitere Informationen zu der Notes-Funktion zum Hinzufügen von Kalendern finden Sie im Wiki zu Lotus Notes und Domino unter Lotus Notes 8.5 documentation > Lotus Notes > Calendar and to do list > Adding calendars to your Notes calendar.

Da diese Kalenderereignisse schreibgeschützt sind, können auf dem Gerät vorgenommene Änderungen nicht mit dem Server synchronisiert werden.

Schutz vor wiederholten Abstürzen

Wenn bestimmte Notes-Dokumente beschädigt sind oder vom Standard abweichende Inhalte aufweisen, kann dies dazu führen, dass der Lotus Notes Traveler-Server beim Versuch, diese Dokumente zu verarbeiten, wiederholt abstürzt. Eine Funktion zum Schutz vor wiederholten Abstürzen hilft dabei, die Anzahl der Ausfälle des Lotus Notes Traveler-Servers in diesen Fällen zu verringern.

Diese Funktion ist in Lotus Notes Traveler ab Release 8.5.2.3 verfügbar. Die Funktion erkennt ein wiederholtes Absturzszenario für ein bestimmtes Dokument und sperrt dann das Dokument für die Verarbeitung durch den Server. Das Dokument bleibt dauerhaft gesperrt, bis die Sperre von einem Administrator aufgehoben wird. Der Server kann dann normal starten und funktionieren. Die einzige Auswirkung auf den Endbenutzer ist, dass das gesperrte Dokument nicht auf dem mobilen Gerät synchronisiert wird.

Einstellungen

Standardmäßig ist der Schutz vor wiederholten Abstürzen aktiviert und so eingestellt, dass ein Dokument nach dem zweiten Absturz erkannt und gesperrt wird. Die Anzahl der Abstürze vor dem Sperren eines Dokuments kann konfiguriert werden, indem dieser Parameter zur Datei notes.ini hinzugefügt wird.
NTS_BAN_DOC_LIMIT=2

Die Einstellung 0 inaktiviert den Absturzschutz. Der Lotus Notes Traveler-Server muss erneut gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.

Administration

Zum Verwalten der gesperrten Dokumente wurden die folgenden zusätzlichen Tell-Befehle zum Lotus Notes Traveler-Server hinzugefügt.
Tabelle 42. Zusätzliche Tell-Befehle
Befehl Beschreibung
Tell Traveler BannedDoc show Dokument-ID Benutzer-ID Zeigt das angegebene gesperrte Dokument an. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder um die Nachrichten-ID eines Dokuments.
Tell Traveler BannedDoc show * Benutzer-ID Listet alle gesperrten Dokumente für den angegebenen Benutzer auf.
Tell Traveler BannedDoc show * Listet alle gesperrten Dokumente im System auf.
Tell Traveler BannedDoc Remove Dokument-ID Benutzer-ID Hebt die Sperre für ein bestimmtes Dokument auf. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder um die Nachrichten-ID eines Dokuments.
Tell Traveler BannedDoc Remove * Benutzer-ID Hebt die Sperre für alle gesperrten Dokumente für den angegebenen Benutzer auf.
Tell Traveler BannedDoc Remove * Hebt die Sperre für alle gesperrten Dokumente auf dem Server auf.
Tell Traveler BannedDoc Add Dokument-ID Benutzer-ID Sperrt ein bestimmtes Dokument für die Synchronisation. Bei der Dokument-ID handelt es sich um die Universal-ID oder um die Nachrichten-ID eines Dokuments.
Tell Traveler BannedDoc dump Versucht, für alle gesperrten Dokumente einen Speicherauszug in DumpDoc.nsf zu erstellen. Dies sollte nur verwendet werden, wenn dem IBM Support die betreffenden Dokumente zur Fehlerbehebung zur Verfügung gestellt werden.

Datenbank für bessere Leistung defragmentieren

Wenn Lotus Notes Traveler-Installationen größer werden und für längere Zeiträume in Betrieb sind, wachsen die internen Datenbanken an. Dies kann die Systemleistung beeinträchtigen. Sie können die Datenbank defragmentieren, um sie zu komprimieren und die Leistung zu optimieren.

Die Defragmentierungsfunktion kann nur beim Start mit Hilfe der unten aufgeführten Schritte durchgeführt werden. Ab Lotus Notes Traveler Release 8.5.2.2 wird der Defragmentierungsbefehl automatisch als Teil der Datenbankmigration nach einem Server-Upgrade ausgeführt. Führen Sie den Defragmentierungsbefehl ungefähr einmal im Monat aus, um das System in einem optimalen Zustand zu halten.

Was ist die interne Lotus Notes Traveler-Datenbank?

Lotus Notes Traveler verwaltet Statusinformationen zu jedem Gerät in einer relationalen Derby-Datenbank. Zu diesen Informationen zählen Geräteinformationen, Informationen zur Gerätesicherheit und Daten, anhand derer der Lotus Notes Traveler-Server erkennt, ob ein Gerät synchronisiert werden muss. Die Dateien dieser Datenbank werden im Lotus Notes Traveler-System im Verzeichnis data\traveler\ntsdb gespeichert. Sie können die Größe des Ordners überprüfen und Änderungen überwachen, um festzustellen, wie häufig Sie den Defragmentierungsbefehl ausführen müssen.
Wichtig: Löschen Sie nicht den Ordner ntsdb im System. Das Löschen der Statusinformationen zwingt alle Benutzer, ihre Daten zu resynchronisieren, und alle Sicherheitsinformationen (wie z. B. über Geräte, denen der Zugriff verweigert wurde oder die gelöscht wurden, sowie über alle Dokumente, die für die Synchronisation gesperrt wurden) gehen verloren.

Defragmentierung durchführen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Defragmentierung durchzuführen:
  1. Beenden Sie die Lotus Traveler- und Domino-HTTP-Tasks auf dem Server.
    tell traveler quit
    tell http quit
  2. Stellen Sie sicher, dass die HTTP- und Traveler-Prozesse vollständig gestoppt wurden.
  3. Starten Sie Lotus Notes Traveler unter Verwendung des Parameters defrag.
    load traveler -defrag
  4. Der Befehl defrag wird beim Starten des Servers ausgeführt. Der Server startet normalerweise, sobald der defrag-Vorgang abgeschlossen ist.
    Anmerkung: Die Defragmentierung kann über 30 Minuten dauern, je nach Größe der Datenbank und Systemfunktionen.
  5. Wenn die Domino-HTTP-Task nicht automatisch von Lotus Notes Traveler gestartet wird, starten Sie sie manuell unter Verwendung des folgenden Befehls:
    load http

Adressenverschlüsselung für Apple-Geräte

Apple-Geräte können nicht alle zulässigen Domino-E-Mail-Adressen unterstützen. Damit das Apple-Gerät vom Standard abweichende Internetadressformate ordnungsgemäß verarbeiten kann, weist Lotus Notes Traveler eine Funktion auf, die solche Internetadressen in von Apple-Geräten unterstützte Internetadressen umwandelt.

Wenn eine Adresse in einem nicht unterstützten Format an ein Apple-Gerät gesendet wird, weist das Gerät auf die ungültige Adresse hin. Außerdem kann dies zu Fehlern bei der Mailzustellung, falschen Kalender- und Kontakteinträgen und sogar zu Abstürzen von Geräteanwendungen führen. Mithilfe dieser Funktion können Adressen mit Leerzeichen, Sonderzeichen, landessprachlichen Sonderzeichen und DBCS-Zeichen (DBCS - Doppelbytezeichensatz) verschlüsselt werden. Die Verschlüsselung wird für einzelne Adressen sowie für Gruppennamen ausgeführt. Die folgenden Adressen werden beispielsweise konvertiert:
  • John Doe/City/Company
  • John's_address@company.com
  • ABC Group (Test)

Das folgende Beispiel zeigt eine verschlüsselte Adresse auf dem Gerät: "John Doe/City/Company" <Sm9obiBEb2UvQ2l0eS9Db21wYW55@Int.noninternet.sub>.

Meistens zeigt das Apple-Gerät nur den Anzeigenamen (John Doe/City/Company) an. Es gibt jedoch einige Fälle, in denen die Internetadresse (Sm9obiBEb2UvQ2l0eS9Db21wYW55@Int.noninternet.sub) auf dem Gerät oder im Antwortprotokoll sichtbar ist.

Jedes Mal, wenn das Apple-Gerät E-Mail- oder Kalenderaktualisierungen, Einladungsantworten, Kontaktaktualisierungen usw. an den Lotus Notes Traveler-Server sendet, entschlüsselt der Server die Adresse und ersetzt sie durch den ursprünglichen Wert. Lotus Notes Traveler überprüft oder ändert den Text der E-Mail-Nachrichten, die vom Apple-Gerät gesendet werden, nicht. Deshalb wird die verschlüsselte Adresse nicht ersetzt, wenn sie im Text der E-Mail-Nachricht enthalten ist, und wird von dem Empfänger im Text der E-Mail angezeigt.

Einstellungen

Die Adressenverschlüsselung ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch bei Bedarf von einem Administrator inaktiviert werden. Die Einstellung finden Sie im Abschnitt "TrueSyncServer" der Datei data\traveler\cfg\NTSConfig.xml:
<PROPERTY NAME="TSS_ADDRESSCACHE_ENCODING_ENABLED_AS" VALUE="false"/>

Fügen Sie die Einstellung hinzu, wenn sie nicht in der Konfigurationsdatei vorhanden ist. Legen Sie die Einstellung auf "false" fest, um die Adressenverschlüsselung zu inaktivieren. Der Lotus Notes Traveler-Server muss erneut gestartet werden, damit die Änderung ausgeführt wird.

Datengrenzwerte für Endbenutzer erzwingen

Für Lotus Notes Traveler ab Release 8.5.2.3 können Administratoren Datengrenzwerte für alle Benutzer erzwingen. Wenn nach dem Festlegen der Grenzwerte ein Benutzer No Limit (Kein Grenzwert) für Kalender- und Mail-Daten auswählt, erhält er, anstatt alle Daten für einen bestimmten Anwendungstyp zu empfangen, nur Daten, die dem vom Administrator definierten Filtergrenzwert entsprechen.

Dies trägt dazu bei, unerwartete Lastspitzen auf dem Server zu vermeiden. Die Einstellungen gelten für alle Benutzer auf dem System.

Einstellungen

Diese Einstellungen sind zunächst nicht vorhanden und nicht standardmäßig aktiviert. Um eine maximale Filtergröße festzulegen, fügen Sie die folgenden Parameter zum Abschnitt "TrueSyncServer" von data\traveler\cfg\NTSConfig.xml hinzu.
Tabelle 43. Einstellungen für Datengrenzwerte
Einstellung Beschreibung
<PROPERTY NAME="USER_EMAIL_LIMIT" VALUE="14"/> Legt die maximale Größe des Fensters für den Mailfilter fest.
<PROPERTY NAME="USER_EVENTS_LIMIT" VALUE="30"/> Legt die maximale Größe des Fensters für den Kalenderfilter fest.
<PROPERTY NAME="USER_NOTES_LIMIT" VALUE="30"/> Legt die maximale Größe des Fensters für den Journalfilter fest.

Alle Werte werden in Tagen angegeben. Benutzer mit mobilen Geräten können als Grenzwert für den Filter einen geringeren Wert als das definierte Maximum angeben. Ein höherer Wert wird vom Server nicht akzeptiert. Die Einstellungen werden nach einem Neustart des Servers wirksam.

Nutzungsprotokollierung

Das Nutzungsprotokoll zeigt jede Synchronisation und jeden Gerätebefehl, den das System für mobile Benutzer ausführt.

Beim Protokoll handelt es sich um eine Textdatei im Verzeichnis <Domino-datenstammverzeichnis>\IBM_TECHNICAL_SUPPORT\traveler\logs\NTSUsage_YYMMDD_HHMMSS.log. Die Zeitmarke entspricht dem Datum und der Uhrzeit, zu der die Protokolldatei erstellt wurde. Wenn sie die definierte maximale Nutzungsprotokollgröße erreicht hat, wird sie wiederverwendet. Das Protokollierungssystem kann jedoch so konfiguriert werden, dass ältere Versionen der Dateien gespeichert werden. Die Grenzwerte für Nutzungsprotokolle werden in der Datei <Domino-datenstammverzeichnis>\traveler\cfg\NTSLogging.properties definiert.

Jede Zeile in der Datei steht für eine einzelne Transaktion; die Transaktionen werden protokolliert, wenn sie abgeschlossen sind (nicht wenn sie beginnen). So können Sie einfach sehen, wer eine Synchronisation durchführt, wie häufig er dies tut und ob Fehler aufgetreten sind. Alle Nutzungsprotokolleinträge werden auch in die Aktivitätenprotokolle geschrieben. Da die Aktivitätenprotokolle viel mehr Informationen enthalten, werden sie häufiger wiederverwendet.

Das folgende Beispiel zeigt die Details eines Transaktionsprotokolls:
"07/12 14:58:37.817" 9.27.157.16 9.37.16.125 "CN=John Doe/O=ACME" http://acme.ibm.com/mail%2Ftest13.nsf sp 200 2390 "Lotus Traveler Android 8.5.3" Android_26608076e563affa 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 "S2D Mail 2A"
Am Anfang des Nutzungsprotokolls identifizieren Spalten die Daten. Die Spaltennamen lauten wie folgt:
  • Timestamp (Zeitmarke): Zeitmarke der Anforderung.
  • Device Address (Geräteadresse): IP-Adresse des Geräts.
    Anmerkung: Wenn ein Front-End-Proxy vorhanden ist, handelt es sich hierbei um die Proxy-Adresse und nicht um das eigentliche Gerät.
  • Server address (Serveradresse): IP-Adresse des Servers.
  • User ID (Benutzer-ID): Benutzerkennung (zu der der HTTP-Server den Benutzernamen normalisiert hat, nicht notwendigerweise die Kennung, die der Benutzer auf dem Gerät eingegeben hat).
  • Database URL (Datenbank-URL): URL der zu synchronisierenden Datenbank (Maildatei).
  • Sync Origin (Synchronisationsursprung): Identifiziert, wer die Synchronisation angefordert hat (ps = vorbereitende Synchronisation, dm = vom Gerät manuell übertragen, dp = vom Gerät mit Push übertragen, sp = vom Server mit Push übertragen).
  • Status Code (Statuscode): Code, der den Status der beendeten Synchronisation angibt. Beispiel: 200 = erfolgreich, 408 = zulässiges Zeitlimit überschritten, 409 = Synchronisation wurde abgebrochen, weil eine neue Synchronisation angefordert wurde, während die vorherige noch aktiv war, 500 = Serverfehler, 503 = Server belegt.
  • Duration (Dauer): Zeit in Millisekunden, die zum Abschließen der Aktion benötigt wird.
  • User Agent (Benutzeragent): Header für den HTTP-Benutzeragenten, der vom Gerät gemeldet wurde (bei einer vorbereitenden Synchronisation gibt es kein echtes Gerät, daher wird sie für den Benutzeragenten als "primesync" protokolliert).
  • Device ID (Geräte-ID): Gerätekennung.
  • D->S Mail Adds (G->S - Hinzufügen von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Mail Modifies (G->S - Ändern von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Mail Deletes (G->S - Löschen von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Contacts Adds (G->S - Hinzufügen von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Contacts Modifies (G->S - Ändern von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Contacts Deletes (G->S - Löschen von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Calendar Adds (G->S - Hinzufügen von Kalendereinträgen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Calendar Modifies (G->S - Ändern von Ereignissen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Calendar Deletes (G->S - Löschen von Ereignissen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Todo Adds (G->S - Hinzufügen von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Todo Modifies (G->S - Ändern von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Todo Deletes (G->S - Löschen von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Journal Adds (G->S - Hinzufügen von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Journal Modifies (G->S - Ändern von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Journal Deletes (G->S - Löschen von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Folder-Add (G->S - Hinzufügen von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Gerät erstellt und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Folder-Update (G->S - Aktualisieren von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Gerät geändert und an den Server gesendet wurden.
  • D->S Folder-Delete (G->S - Löschen von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Gerät gelöscht und an den Server gesendet wurden.
  • D<-S Mail Adds (G->S - Hinzufügen von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Mail Modifies (G->S - Ändern von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Mail Deletes (G->S - Löschen von E-Mails): Anzahl der E-Mails, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Contacts Adds (G->S - Hinzufügen von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Contacts Modifies (G->S - Ändern von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Contacts Deletes (G->S - Löschen von Adressbucheinträgen): Anzahl der Adressbucheinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Calendar Adds (G->S - Hinzufügen von Kalendereinträgen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Calendar Modifies (G->S - Ändern von Ereignissen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Calendar Deletes (G->S - Löschen von Ereignissen): Anzahl der Ereignisse, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Todo Adds (G->S - Hinzufügen von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Todo Modifies (G->S - Ändern von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Todo Deletes (G->S - Löschen von Aufgaben): Anzahl der Aufgaben, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Journal Adds (G->S - Hinzufügen von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Journal Modifies (G->S - Ändern von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Journal Deletes (G->S - Löschen von Journaleinträgen): Anzahl der Journaleinträge, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Folder-Add (G->S - Hinzufügen von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Server erstellt und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Folder-Update (G->S - Aktualisieren von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Server geändert und an das Gerät gesendet wurden.
  • D<-S Folder-Delete (G->S - Löschen von Ordnern): Anzahl der E-Mail-Ordner, die auf dem Server gelöscht und an das Gerät gesendet wurden.
  • Summary (Zusammenfassung): Eine kurze Zusammenfassung, die eine Anzahl ungleich null für Geräte- oder Serveraktualisierungen zeigt. "S2D Mail 2A" bedeutet z. B., dass zwei E-Mail-Dokumente als Hinzufügungen vom Server auf das Gerät synchronisiert wurden.

Fehlerbehebung - Bekannte Einschränkungen

In diesem Abschnitt finden Sie nützliche Fehlerbehebungstipps und bekannte Einschränkungen.

Server - Fehlerbehebung

In diesem Abschnitt finden Sie Tipps zur Fehlerbehebung für den IBM Lotus Notes Traveler-Server.

Informationen zum Zusammenstellen von Protokollen für die Lotus Notes Traveler-Unterstützung finden Sie unter Protokolldateien für die Unterstützung zusammenstellen.

Initialisierung und Konfiguration

Bei dem Versuch, Lotus Traveler zu starten, wird die Nachricht "Initialization error for library j9gc24(5): Failed to instantiate heap;" angezeigt.

Dieses Problem tritt auf, wenn nicht genug Systemspeicher vorhanden ist, um Lotus Traveler zu starten. Dieses Problem tritt nur unter 32-Bit-Betriebssystemen auf.

Überprüfen Sie, ob notes.ini den folgenden Parameter nicht enthält: MEM_EnablePreAlloc=1.

Wenn notes.ini den oben angegebenen Parameter nicht enthält und trotzdem nicht startet, wenden Sie sich an die Lotus-Unterstützung, die Ihnen dabei hilft, die Speicherbelegung auf dem System zu analysieren.

Der Lotus Traveler-Server startet, das HTTP-Servlet jedoch nicht.

Überprüfen Sie, ob die Dateinotes.ini den folgenden Parameter nicht enthält: HTTPDisableJVM=true.

Dieser Parameter inaktiviert alle Java-basierten Servlets, einschließlich des Lotus Traveler-Servlets.

Verbindung, Anmeldung und Serverstatus

Prüfen, ob der Server aktiv ist

Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob der Server aktiv ist:

  • Führen Sie über den Lotus Domino Administrator-Client den Befehl "show task tell" aus und prüfen Sie Folgendes:
    • Lotus Traveler Running: 2 of 2 users active (Lotus Traveler in Betrieb: 2 von 2 Benutzern aktiv)
    • HTTP server listen for connect request on TCP Port:80 (HTTP-Server empfangsbereit für Verbindungsanforderung an TCP-Port:80)
  • Prüfen Sie die Serverkonsole auf Folgendes:
    • Lotus Traveler: Server started (Lotus Traveler: Server gestartet)
  • Suchen Sie für den Traveler-Status unter Windows nach der Datei ntraveler.exe im Microsoft Windows-Task-Manager und für den HTTP-Status nach der Datei nhttp.exe. Führen Sie unter Linux den Befehl top aus und suchen Sie nach den Traveler- und HTTP-Statusnachrichten.

Am Server anmelden

Wenn Sie sich nicht beim Lotus Notes Traveler-Server anmelden können, müssen Sie Folgendes prüfen:
  • Öffnen Sie LotusTraveler.nsf und prüfen Sie den Sicherheitstatus des Benutzers.
  • Die ID ist für den HTTP-Server nicht gesperrt.
  • Das Kennwort ist korrekt.
  • Der Servername ist korrekt.
  • Sie haben in Ihrer Maildatenbank den Zugriff auf den Lotus Notes Traveler-Server eingeräumt.
  • Prüfen Sie im Serverkonfigurationsdokument den Abschnitt zum Zulassen/Verweigern.

Der Lotus Notes Traveler-Client hat beim Registrieren mit dem Server einen Fehler erfasst.

Prüfen Sie Folgendes:
  • Die Benutzer-ID darf nur Zeichen enthalten, die vom Domino-Server unterstützt werden. Dazu zählen: Buchstaben (A-Z), Zahlen (0-9), das Et-Zeichen (&), der Gedankenstrich (-), der Punkt (.), das Leerzeichen ( ) sowie das Unterstreichungszeichen (_). Weitere Informationen finden Sie im Lotus Domino Administrator-Hilfethema "Table of Domino Naming Requirements".
  • Möglicherweise müssen Sie den Domino HTTP-Server so konfigurieren, dass er "Mehr Namensvariationen mit geringerer Sicherheit" statt standardmäßig "Weniger Namensvariationen" akzeptiert. Lotus Notes Traveler-Clients verhalten sich für den Domino-Web-Server wie Internet-Clients. Die Algorithmen zur Namenssuche werden über die Sicherheitseinstellungen des Domino-Servers gesteuert. Gehen Sie wie folgt vor, um diese Einstellung zu ändern:
    • Klicken Sie in Domino Administrator auf "Konfiguration" und öffnen Sie das Serverdokument.
    • Klicken Sie auf "Sicherheit".
    • Wählen Sie im Abschnitt "Internetzugriff" die Option Mehr Namensvariationen mit geringerer Sicherheit aus.
    • Speichern und schließen Sie das Dokument.
  • Überprüfen Sie bei einem Lotus Notes Traveler-Server, der auf einem thailändischen Server installiert ist, ob Sie die Einstellung NTS_Java_Parms=-Duser.language=th.US zur Datei notes.ini hinzugefügt haben. Durch diese Einstellung wird der standardmäßige Java-Kalender vom buddhistischen in den gregorianischen Kalender geändert.

Gesamtsystemstatus

Verwenden Sie "LotusTraveler.nsf", um detaillierte Informationen zu Benutzern und ihren Geräten zu sammeln, die den Lotus Traveler-Service verwenden. Weitere Informationen zu diesem Thema siehe Benutzer- und Geräteinformationen anzeigen.

Mit dem Befehl status können Sie eine Anzahl von Prüfungen auf dem Lotus Notes Traveler-Server ausführen, um zu ermitteln, ob er normal ausgeführt wird.

Probleme mit ungültiger Benutzer-ID oder ungültigem Kennwort

Abhängig von Ihrer Netzkonfiguration zeigt der Client auf dem mobilen Gerät dem mobilen Benutzer möglicherweise einen Fehler an, dass die Benutzer-ID oder das Kennwort ungültig ist, wenn Ihr Authentifizierungsservice inaktiv ist oder der Lotus Notes Traveler-Server oder ein Zwischenproxy nicht darauf zugreifen kann. Diese Situation sollte von selbst behoben werden, nachdem der Authentifizierungsservice wiederhergestellt wurde.

Geräte empfangen keine Updates vom Lotus Notes Traveler-Server oder eine große Anzahl von Synchronisationsversuchen schlagen mit dem Rückkehrcode 503 fehl.

Setzen Sie von der Domino-Konsole aus den Befehl Tell Traveler Status ab. Achten Sie darauf, ob Nachrichten wie die folgenden angezeigt werden:
Tell traveler status
The number of active HTTP connections is 233 percent of the number of available HTTP threads (1,200).
The peak number of HTTP connections is 233 percent of the number of available HTTP threads (1,200).
There have been 37,445 device sync failures because the server is too busy and returned status code 503.
There have been 24,779 device sync failures for reasons other than the server is too busy.

The overall status of Lotus Notes Traveler is Red.

Eine mögliche Ursache für eine hohe Anzahl von Synchronisationsfehlern mit dem Rückkehrcode 503 besteht darin, dass zu wenig HTTP-Threads vorhanden sind. Lesen Sie die weiteren Informationen unter Leistung des Servers optimieren, bevor Sie die Anzahl der HTTP-Threads erhöhen. Zu viele HTTP-Threads können dazu führen, dass nicht genug Speicher für die ordnungsgemäße Ausführung des Domino-Servers zur Verfügung steht.

Verzeichnis

Verzeichniszugriff prüfen

Führen Sie den Befehl "tell traveler show <benutzer>" aus und prüfen Sie Folgendes:
  • Der Benutzername wird wie erwartet aufgelöst.
  • Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sicherstellen, dass in der Sicherheitseinstellung Serverdokument > Sicherheit > Internetzugriff > Internet-Authentifizierung das Format für <benutzer> zulässig ist. Wenn Sie beispielsweise den Kurznamen für <benutzer> verwenden möchten, müssen Sie Mehr Namensvariationen mit niedrigerer Sicherheit für diese Einstellung festlegen.
Statistik- und Protokolldaten

Lotus Traveler Server-Benutzerstatistiken

Führen Sie für die folgenden Informationen den Befehl tell traveler stat show aus:
  • Anzahl der dem System bekannten Benutzer einschließlich Online-, Offline- und Maildateistatistiken
  • Anzahl der dem System bekannten Geräte inklusive Online-, Offline- und Verbindungsstatistiken
  • Anzahl der Hauptsynchronisationen inklusive Statistiken zu Zeit und Erfolgsquoten
  • Anzahl der Gerätesynchronisationen inklusive Statistiken zu Zeit und Erfolgsquoten

Fehlerbehebung für einen Benutzer auf dem Server

Nicht jede dieser Optionen ist immer verfügbar. Der Administrator hat möglicherweise einige inaktiviert.

Befehle können über das Traveler-Servlet ausgeführt werden, das unter http://<hostname>/servlet/traveler verfügbar ist.

Bei der Auswahl von Notes-ID verwalten wird der ID-Verwaltungsbildschirm angezeigt.

Bei Auswahl von Befehle ausführen wird die Befehlsanzeige angezeigt.

Das Servlet kann verwendet werden, um zu überprüfen, ob die Traveler-Task auf die Maildatei eines Benutzers, die Replizierung von Markierungen für den Status "Ungelesen" sowie auf andere nützliche Informationen zugreifen kann. Wählen Sie Anzeigen oder den Befehl "show <benutzer>" in der Domino-Konsole aus.

Bei den mithilfe des Befehls SHOW angezeigten Informationen kann es sich um die folgenden Informationsnachrichten handeln:
  • Lotus Traveler hat keine Löschberechtigung für die Datenbank <datenbankname>.
  • Lotus Traveler konnte die Datenbank <maildatenbank> nicht öffnen. Prüfen Sie, ob der Server <traveler-servername> und die Datenbank den Zugriff auf den Server <domino-servername> gewähren und ob eine Netzverbindung zwischen den beiden Servern besteht.
  • Beim Versuch, den Zugriff auf die Datenbank <maildatenbankname> zu prüfen, ist ein Fehler aufgetreten.
  • Der Domino-Server <domino-servername> für <maildatenbankname> bietet keine Unterstützung für <kanonischer_name> für Lotus Traveler. Weitere Einzelheiten finden Sie in den Protokollen.
  • Beim Lotus Domino-Server <domino-servername>, auf dem sich die <maildatenbankname>-Maildatei befindet, handelt es sich um eine ältere Version. Daher sind einige Funktionen nicht vollständig implementiert.
  • Die Datenbank <maildatenbankname> hat eine Größe von <byte> Byte und wird zu <prozent> Prozent verwendet. Sie liegt daher über der Größenbeschränkung von <größenbeschränkung> Byte.
  • Die Datenbank <maildatenbankname> auf <kanonischer_name> ist nicht für das Replizieren gelesener und ungelesener Markierungen konfiguriert. Daher werden "Ungelesen"-Markierungen nicht auf das Gerät repliziert.

Wählen Sie Sicherheit verwalten aus, um die vom Benutzer verwalteten Sicherheitsoptionen zu öffnen. Über die vom Benutzer verwaltete Sicherheit, können Benutzer jetzt ohne die Hilfe eines Administrators ihre eigenen Geräte über Fernzugriff bereinigen oder sperren. Sie können auch ihre eigenen Aktionen "löschen". Sie können beispielsweise die Bereinigungsanforderung abbrechen oder das Gerät entsperren.

Wählen Sie Fehler melden aus, um einen Fehlerbericht zu erstellen. Durch diese Aktion werden Informationen über Ihre Benutzersitzung erfasst und ein Diagnosebericht erstellt, der auf dem Traveler-Server gespeichert wird. Wenn Sie einen Fehler an IBM melden müssen, bittet der technische Support von IBM Ihren Serveradministrator möglicherweise um diese Protokolle.

Protokolldateien für die Unterstützung zusammenstellen

Dieser Abschnitt enthält Links zu IBM Lotus Notes Traveler. Zudem finden Sie hier Anweisungen für das Zusammenstellen von Protokolldateien, die für die Lotus Notes Traveler-Unterstützung bei der Behebung von Server- und Geräteproblemen hilfreich sein können.

Serverprotokolle

Beim Zusammenstellen von Protokollen müssen zwei grundlegende Problemtypen beachtet werden: Benutzerprobleme und Serverprobleme. Benutzerproblem umfassen Probleme bezüglich der Gerätekonnektivität und der Synchronisation. Serverprobleme umfassen Probleme bezüglich der Serverzuverlässigkeit und der Konfiguration.

Ab Lotus Notes Traveler Version 8.5.2 hat sich die Speicherposition von Protokolldateien geändert. Sie befinden sich jetzt im Verzeichnis <daten>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/traveler. Außerdem werden Java-Speicherauszugsdateien im Verzeichnis <daten>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT erstellt, anstatt im <domino-programmverzeichnis> wie im Vorgängerrelease.

Serverabstürze
Für die Untersuchung eines Serverabsturzes oder eines Fehlers mit der Nachricht "Traveler has terminated abnormally" müssen Sie dem IBM Lotus-Support die folgenden Daten zur Verfügung stellen:
  • Javacore*.txt-Dateien
  • Heapdump*.phd
  • NSD*.log
  • Lotus Notes Traveler-Protokolle
  • Domino-Konsole
Diese Dateien finden Sie an den folgenden Positionen.
Tabelle 44. Speicherpositionen der Dateien
Dateityp Position
Java-Core-Dump-Dateien <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/javacore.traveler.*.log
Heapspeicherauszugsdateien <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/heapdump.traveler.*.log
Traveler-Protokolle Verzeichnis <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/traveler/logs/
NSD-Dateien <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/NSD*.log
Domino-Konsole <domino-datenverzeichnis>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/console*.log
HTTP-Thread-Protokolle <DominoDataDir>/IBM_TECHNICAL_SUPPORT/htthr*.log
Protokollerfassung für benutzerbasierte Probleme
Führen Sie die folgende Prozedur aus, um einen umfangreichen Protokollsatz zur Fehlerbehebung eines benutzerbasierten Problems zu generieren.
  1. Erhöhen Sie die Protokollierungsstufe für einen bestimmten Benutzer, bei dem das Problem auftritt, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    tell traveler log adduser finest <benutzername>
  2. Beziehen Sie die Felddaten in Ihren Protokollbericht mit ein, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    tell traveler log fields *
  3. Wenn Benutzer Konnektivitäts- oder Authentifizierungsfehler feststellen, sind HTTP-Thread-Protokolle hilfreich. Führen Sie dazu den folgenden Befehl aus:
    tell http debug thread on
    Der oben genannte Befehl protokolliert nur die HTTP-Threader und ist normalerweise ausreichend. Wenn die HTTP-Threader und der HTTP-Body zurückgegeben werden sollen (auch wenn dies zu sehr viel größeren Dateien führt), verwenden Sie den folgenden Befehl:
    tell http debug thread all
  4. Bitten Sie den Benutzer, das Problem zu reproduzieren und einen Traveler-Problembericht (Traveler Problem Report, TPR) abzuschicken. Weitere Informationen finden Sie unter Geräte-Protokolle.
  5. Führen Sie den folgenden Befehl aus, nachdem der Benutzer den TPR abgeschickt hat:
    tell traveler dump <benutzername>
  6. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
    tell traveler pmr <pmr-nummer> 
    Wobei <pmr-nummer> eine korrekt formatierte PMR-Nummer ist. Dabei wird ein Systemspeicherauszug für alle Protokolldateien erstellt. Diese werden in einer ZIP-Datei gesammelt und die Ausgabe der Protokollsammlung wird automatisch unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hochgeladen (FTP).
    Anmerkung: Ab Version 8.5.3 wartet der Befehl tell traveler systemdump, bis Notes System Diagnostic (NSD) beendet ist, bevor er mit der Protokollierung beginnt. Wenn eine zeitintensive Task ausgeführt wird, z. B. ein Systemspeicherauszug, eine Protokollierung oder ein PMR-Upload, wird alle 30 Sekunden eine Konsolennachricht angezeigt, die besagt, dass die Task immer noch läuft.
    Anmerkung: Wenn Sie bereits einen Systemspeicherauszug ausgeführt haben und über eine Liste von Dateiprotokollen verfügen, um diese an den IBM Support zu senden, fügen Sie [Protokolldateiliste] zu folgendem Befehl hinzu:
    tell traveler pmr <pmr-nummer> [Protokolldateiliste]

    Wobei [Protokolldateiliste] eine Liste Ihrer Protokolldateien für den Upload ist. In diesem Fall führt der Befehl keine Systemspeicherauszüge für Protokolldateien aus und sammelt diese nicht, sondern er lädt nur die durch [Protokolldateiliste] definierten Dateien unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hoch. Möchten Sie mehrere Dateien angeben, müssen Sie diese mit einem Leerzeichen trennen und das Zeichen "\" vor und hinter jeden Dateinamen einfügen.

    Um die Protokolle zur Verwendung in [Protokolldateiliste] in einer Protokolldatei zu erfassen, verwenden Sie tell traveler log collect. Dieser Befehl löscht nicht mehr die Dateien vom Typ NTS*.log, nachdem sie erfasst wurden. Zum Löschen der Dateien muss tell traveler log clear verwendet werden.

    Anmerkung: Es kann sein, dass der Traveler-Server manchmal überhaupt nicht startet. In diesem Fall können Sie immer noch Protokolldateien offline erstellen, zusammenstellen und übertragen, indem Sie Befehle aus dem Dateisystem ausführen. Sie müssen den Befehl aus dem Verzeichnis <domino-datenstammverzeichnis>/traveler/util directory ausführen.

    Bei Windows-Betriebssystemen: travelerOfflineUtil.cmd PMR <pmr-nummer> [Protokolldateiliste]

    Bei Linux-Betriebssystemen: ./travelerOfflineUtil PMR <pmr-nummer> [Protokolldateiliste]

  7. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Systemeinstellungen, die Sie in den Schritten 1 und 2 konfiguriert haben, wenn erforderlich, wieder rückgängig zu machen:
    tell traveler log removeuser <benutzername>
    tell traveler log fields <vorherige einstellung>
Protokollerfassung für serverbasierte Probleme
Führen Sie die folgende Prozedur aus, um einen Protokollsatz zur Fehlerbehebung eines serverbasierten Problems zu generieren.
  1. Erhöhen Sie die Protokollierungsstufe für das System, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    tell traveler log level finest
  2. Beziehen Sie die Felddaten in Ihren Protokollbericht mit ein, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    tell traveler log fields *
    Anmerkung: Die Einstellungen für die Servletprotokollierung sind jetzt mit der Traveler-Task-Protokollierung verknüpft. Daher müssen die Stufe, die Anzahl, der Grenzwert, das Außerkraftsetzen durch den Benutzer usw. nicht mehr in /data/cfg/NTSServletLogging.properties geändert werden. Die Protokollierungseinstellungen des Servlets sind jetzt in NTSLogging.properties enthalten und können über diese Datei oder über die vorhandenen Befehle tell traveler log geändert werden.
  3. Reproduzieren Sie das Problem.
  4. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
    tell traveler pmr <pmr-nummer> 
    Wobei <pmr-nummer> eine korrekt formatierte PMR-Nummer ist. Dabei wird ein Systemspeicherauszug für alle Protokolldateien erstellt. Diese werden in einer ZIP-Datei gesammelt und die Ausgabe der Protokollsammlung wird automatisch unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hochgeladen (FTP).
    Anmerkung: Ab Version 8.5.3 wartet der Befehl tell traveler systemdump, bis Notes System Diagnostic (NSD) beendet ist, bevor er mit der Protokollierung beginnt. Wenn eine zeitintensive Task ausgeführt wird, z. B. ein Systemspeicherauszug, eine Protokollierung oder ein PMR-Upload, wird alle 30 Sekunden eine Konsolennachricht angezeigt, die besagt, dass die Task immer noch läuft.
    Anmerkung: Wenn Sie bereits einen Systemspeicherauszug ausgeführt haben und über eine Liste von Dateiprotokollen verfügen, um diese an den IBM Support zu senden, fügen Sie [Protokolldateiliste] zu folgendem Befehl hinzu:
    tell traveler pmr <pmr-nummer> [Protokolldateiliste]

    Wobei [Protokolldateiliste] eine Liste Ihrer Protokolldateien für den Upload ist. In diesem Fall führt der Befehl keine Systemspeicherauszüge für Protokolldateien aus und sammelt diese nicht, sondern er lädt nur die durch [Protokolldateiliste] definierten Dateien unter der zugewiesenen PMR-Nummer auf ECuRep hoch. Möchten Sie mehrere Dateien angeben, müssen Sie diese mit einem Leerzeichen trennen und das Zeichen "\" vor und hinter jeden Dateinamen einfügen.

    Anmerkung: Es kann sein, dass der Traveler-Server manchmal überhaupt nicht startet. In diesem Fall können Sie immer noch Protokolldateien offline erstellen, zusammenstellen und übertragen, indem Sie Befehle aus dem Dateisystem ausführen. Sie müssen den Befehl aus dem Verzeichnis <domino-datenstammverzeichnis>/traveler/util directory ausführen.

    Bei Windows-Betriebssystemen: travelerOfflineUtil.cmd PMR <pmr-nummer> [Protokolldateiliste].

    Bei Linux-Betriebssystemen: ./travelerOfflineUtil PMR <pmr-nummer> [Protokolldateiliste].

  5. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Systemeinstellungen, die Sie in den Schritten 1 und 2 konfiguriert haben, wenn erforderlich, wieder rückgängig zu machen:
    tell traveler log removeuser <benutzername>
    tell traveler log fields <vorherige einstellung>
Aspekte der Domino-Protokollierung
Außerdem ist es oft hilfreich, Domino-Protokolldateien zu erfassen. Führen Sie die folgende Prozedur aus, um die Domino-Protokolldateien zu generieren:
  1. Wenn es sich bei dem Problem um ein Problem mit der Serverleistung oder -zuverlässigkeit handelt, generieren Sie am besten beim ersten Auftreten des Problems einen Notes-Systemspeicherauszug (NSD). Die Anwendung "NSD" befindet sich im Domino-Programmverzeichnis und kann über eine Eingabeaufforderung ausgeführt werden.
  2. Wenn Benutzer Konnektivitäts- oder Authentifizierungsfehler feststellen, sind HTTP-Traces hilfreich. Führen Sie dazu den folgenden Befehl aus:
    tell http debug thread all
    Der oben genannte Befehl gibt nur die HTTP-Threader zurück und ist normalerweise ausreichend. Wenn die HTTP-Threader und der HTTP-Body zurückgegeben werden sollen (auch wenn dies zu einer sehr viel größeren Datei führt), verwenden Sie den folgenden Befehl:
    tell http debug thread all
  3. Wenn Nachrichten bezüglich des Problems in der Domino-Konsole angezeigt werden, aktivieren Sie die Konsolenprotokollierung, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    start consolelog
  4. Wenn Sie die Domino-Protokolle erfassen, komprimieren Sie den Inhalt des Verzeichnisses IBM_TECHNICAL_SUPPORT und senden Sie ihn an die IBM Lotus-Unterstützung.
    Anmerkung: Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie den Befehl tell traveler log collect verwenden.
Prüfpunkte vor dem Abschicken der Protokolle zur Überprüfung
Prüfen Sie diese Prüfliste, bevor Sie Protokolle für einen Fehlerbericht abschicken, um die Mitarbeiter der Lotus-Unterstützung bei der Fehlerbehebung besser zu unterstützen.
  1. Wenn es sich bei dem Problem um ein Benutzerproblem handelt, überprüfen Sie, ob der Benutzer einen Client ausführt, der mit der Version des Lotus Traveler-Servers übereinstimmt. Die Versionsnummer steht in der ersten Zeile der Datei log.html, die im TPR vom Gerät gesendet wurde. Sie muss mit der Versions- und Buildnummer in <daten>/traveler/cfg/client/VersionInfo.txt übereinstimmen. Wenn sie nicht übereinstimmt, bitten Sie den Benutzer, ein Upgrade auf den aktuellen Client durchzuführen und zu überprüfen, ob das Problem reproduziert werden kann.
  2. Überprüfen Sie, ob die Protokolldateien NTSActivity* Daten enthalten, die mit dem Datum und der Uhrzeit des TPR übereinstimmen. Wenn die Protokollierungsstufe zu hoch festgelegt ist, können diese Dateien schnell wiederverwendet werden. Auf der Lotus Traveler-Registerkarte befinden sich Einstellungen, die geändert werden können, um die Anzahl und die Größe der NTSActivity-Protokolle zu erhöhen. In den meisten Fällen ist es allerdings ausreichend, die Protokollierungsstufe der betroffenen Benutzer zu erhöhen.
  3. Wenn Sie ein Benutzerproblem berichten, geben Sie immer den Benutzernamen, den Typ bzw. das Modell des verwendeten Geräts und den Zeitpunkt, zu dem das Problem aufgetreten ist, an.
  4. Wenn Sie ein Konnektivitätsproblem melden, sollten Sie auch den Verbindungstyp (z. B. WiFi oder 3G) und den Netzbetreiber des Geräts angeben.

Geräte-Protokolle

In diesem Abschnitt werden bewährte Verfahren für das Melden von Problemen an den Systemadministrator vom Gerät eines Endbenutzers aus beschrieben. Traveler Problem Reports (TPRs) sind für Administratoren sehr nützlich, wenn Sie mit der Produktunterstützung zusammen Probleme beheben. Problembehebungen können sich um Wochen verzögern, wenn es Schwierigkeiten beim Übergeben eines TPR vom Systemadministrator an das Lotus-Unterstützungsteam gibt.

Übergebene TPRs werden im Verzeichnis <daten>\traveler\logs\tprs gespeichert und weisen die Bezeichnung (Benutzername)_tpr_(Datum).zip auf. Datum und Uhrzeit sind in westeuropäischer Zeit (GMT) im Format JJJJMMTTHHmmss angegeben. Dabei gilt:
  • JJJJ - 4-stellige Jahresangabe (z. B.: 2010)
  • MM - 2-stellige Monatsangabe (z. B.: 03 für März)
  • TT - 2-stellige Tagesangabe (z. B.: 26 für den 26. Tag des Monats)
  • HH - 2-stellige Stundenangabe im 24-Stunden-Format (z. B.: 17 statt 5 PM)
  • mm - 2-stellige Minutenangabe
  • ss - 2-stellige Sekundenangabe

Das Beispiel JoeSmith_tpr_20100326173533.zip ist ein TPR vom mobilen Benutzer JoeSmith, gemeldet am 26. März 2010 um 17:35:33 GMT.

Beachten Sie die Erweiterung .zip der TPR-Dateien. Das Verzeichnis logs\tprs kann auch Dateien mit der Endung .stmp und .tmp enthalten. Diese Dateien stellen teilweise hochgeladene TPRs dar und können für die Fehlerermittlung nicht verwendet werden.

Windows Mobile-Geräte
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um über Ihr Windows Mobile-Gerät einen Problembericht an Ihren Systemadministrator zu senden:
  1. Schalten Sie die Protokollierung ein, sobald ein Problem auftritt. Klicken Sie dazu auf das Lotus Traveler-Symbol und wählen Sie Menü > Einstellungen > Protokollierung > Protokollierung > Ein aus.
  2. Reproduzieren Sie das Problem, wenn möglich. Es ist wichtig, das Problem vorzuführen, wenn die Protokollierung eingeschaltet ist.
  3. Übergeben Sie einen TPR, indem Sie auf das Lotus Traveler-Symbol klicken und Menü > Tools > Problem melden auswählen.
  4. Das Gerät sammelt die Protokolle und sendet sie an den Server. Protokolle werden üblicherweise im Ordner traveler/logs/tprs gespeichert.
  5. Wenn das Problem die Konnektivität betrifft, werden die Protokolldateien möglicherweise nicht an den Server gesendet. Kopieren Sie in diesem Fall die komprimierte TPR-Datei aus dem Verzeichnis Programme/Lotus Traveler/logs des Geräts auf ein verbundenes Notebook. Verwenden Sie zum Hochladen der komprimierten Datei die Funktion Problembericht des Lotus Traveler-Servlets. Auf das Servlet kann unter http://hostname/servlet/traveler zugegriffen werden. Verwenden Sie für SSL in der Browser-URL HTTPS anstelle von HTTP.
  6. Benachrichtigen Sie den Systemadministrator über das Problem. Geben Sie detaillierte Informationen sowie die Schritte zum Reproduzieren des Problems an.
Nokia-Geräte
Gehen Sie wie folgt vor, um mit einem Nokia-Gerät einen Problembericht an Ihren Systemadministrator zu übergeben:
  1. Schalten Sie die Protokollierung ein, sobald ein Problem auftritt. Öffnen Sie dazu Lotus Traveler und wählen Sie Optionen > Einstellungen > Protokollierung > Protokollierung > Ein aus.
  2. Reproduzieren Sie das Problem, wenn möglich. Es ist wichtig, das Problem vorzuführen, wenn die Protokollierung eingeschaltet ist.
  3. Übergeben Sie einen TPR, indem Sie Lotus Traveler öffnen und Optionen > Tools > Problem melden auswählen.
  4. Das Gerät sammelt die Protokolle und sendet sie an den Server. Protokolle werden üblicherweise im Ordner traveler/logs/tprs gespeichert.
  5. Wenn das Problem die Konnektivität betrifft, werden die Protokolldateien möglicherweise nicht an den Server gesendet. Kopieren Sie in diesem Fall die komprimierte TPR-Datei aus dem Verzeichnis C:/data/LotusTraveler/ auf ein verbundenes Notebook. Verwenden Sie zum Hochladen der komprimierten Datei die Funktion Problembericht des Lotus Traveler-Servlets. Auf das Servlet kann unter http://hostname/servlet/traveler zugegriffen werden. Verwenden Sie für SSL in der Browser-URL HTTPS anstelle von HTTP.
  6. Benachrichtigen Sie den Systemadministrator über das Problem. Geben Sie detaillierte Informationen sowie die Schritte zum Reproduzieren des Problems an.
Apple-Geräte
Apple-Geräte verfügen leider über keinen Lotus Notes Traveler-Client und somit auch nicht über Protokolle zum Übergeben. Auf diesen Geräten übergeben Sie einen TPR am besten mithilfe eines verbundenen Web-Browsers über die Lotus Traveler-Servletseite. Auf das Servlet kann unter http://hostname/servlet/traveler zugegriffen werden. Verwenden Sie für SSL in der Browser-URL HTTPS anstelle von HTTP. Wenn erforderlich, können auch zusätzliche Dateien hochgeladen werden. Beispielsweise kann es hilfreich sein, eine bestimmte E-Mail hochzuladen, die nicht synchronisiert wird, oder auch Screenshots oder Textdokumente von Fehlernachrichten. Benachrichtigen Sie unbedingt auch den Systemadministrator über das Problem und stellen Sie so viele Details wie möglich bereit. Normalerweise wird der resultierende TPR in den Ordner traveler/logs/tprs auf dem Server geschrieben.
Android-Geräte
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Fehlerbericht an den Systemadministrator von einem Android-Gerät aus zu übergeben:
  1. Wenn ein Problem auftritt, aktivieren Sie die Protokollierung, indem Sie auf das Lotus Traveler-Symbol klicken und Menü > Einstellungen > Protokollierung > Protokollierung aktivieren auswählen.
  2. Reproduzieren Sie das Problem, wenn möglich. Es ist wichtig, das Problem vorzuführen, wenn die Protokollierung eingeschaltet ist.
  3. Senden Sie einen TPR (Test Problem Report), indem Sie auf das Lotus Notes Traveler-Symbol klicken und Menü > Tools > Problem melden auswählen.
  4. Das Gerät sammelt die Protokolle und sendet sie an den Server. Protokolle werden üblicherweise im Ordner traveler/logs/tprs gespeichert.
  5. Wenn das Problem die Konnektivität betrifft, werden die Protokolldateien möglicherweise nicht an den Server gesendet. Kehren Sie in diesem Fall zur Anzeige "Problem melden" zurück. Wählen Sie dazu Menü > Tools > Problem melden und anschließend Exportieren aus. Der TPR wird auf Ihrer SD-Karte gespeichert. Verwenden Sie die Funktion "Problembericht" des Lotus Notes Traveler-Servlets, um die komprimierte Datei hochzuladen. Auf das Servlet kann unter http://hostname/servlet/traveler zugegriffen werden. Verwenden Sie für SSL in der Browser-URL HTTPS anstelle von HTTP.
  6. Benachrichtigen Sie den Systemadministrator über das Problem. Geben Sie detaillierte Informationen sowie die Schritte zum Reproduzieren des Problems an.
Lotus Mobile Installer

Bei Nokia-Geräten:

Sie können die Protokollierung aktivieren, indem Sie "#" und anschließend "1" eingeben, während Sie in Lotus Mobile Installer sind. Wählen Sie Lotus Notes Traveler > Tools > Problem melden aus. Kehren Sie zum LMI zurück und geben Sie erneut "#" und anschließend "1" ein, um die Protokollierung zu aktivieren und das erfasste Protokoll unter C:\data\LotusInstaller\lmi_log.txt zu speichern.

Bei Windows Mobile-Geräten:

Die Protokollierung ist immer aktiviert. Wählen Sie Lotus Notes Traveler > Tools > Problem melden aus. Protokolle werden unter \LotusInstaller\Logs erfasst.

Weitere Informationen und Unterstützung anfordern

Dieser Abschnitt enthält Links zu IBM Lotus Notes Traveler-Informationen, -Ressourcen und -Unterstützung.

Tipps zur Fehlerbehebung

In diesem Thema finden Sie Tipps zur Fehlerbehebung für den IBM Lotus Notes Traveler und für Geräte, die damit verwendet werden.

Windows Mobile - Fehlerbehebung

Dieser Abschnitt enthält Tipps zur Fehlerbehebung für Windows Mobile-Benutzer.

Lotus Mobile Installer

Lotus Mobile Installer – Fehlerbehebung

Lotus Mobile Installer

Wenn Sie bei der Installation von Traveler mit LMI ein Problem feststellen, überprüfen Sie Folgendes:
  • Wenn im Servernamensfeld keine Portnummer angegeben wurde, nimmt LMI Port 80 für HTTP und Port 443 für HTTPS an. Stellen Sie sicher, dass die Portnummer zusammen mit dem Server angegeben wird, wenn der Server über einen vom Standard abweichenden Port ausgeführt wird. Wenn der Server beispielsweise über Port 8080 ausgeführt wird, sollte er mit mytest.server.com:8080 angegeben werden.
  • Wenn sich das Traveler-Servlet an einer anderen Speicherposition als /servlet/traveler befindet, muss das Servlet zusammen mit dem Servernamen angegeben werden. Wenn das Traveler-Servlet beispielsweise unter mytest.server.com/s/t anstelle von mytest.server.com/servlet/traveler verfügbar ist, sollte der Server mit mytest.server.com/s/t angegeben werden. Wenn sich das Servlet unter /s/t und an Port 8080 befindet, sollte der Server mit mytest.server.com:8080/s/t angegeben werden. Weder der Port noch der Servletpfad entspricht dem Standardwert.
  • Testen Sie die Serverkonnektivität manuell, indem Sie mit einem Browser auf das Servlet zugreifen. Wenn Sie das HTTP-Protokoll einsetzen, verwenden Sie die folgende URL: http://<server>:<http-port>/<servlet>. Verwenden Sie beim HTTPS-Protokoll stattdessen die folgende URL: https://<server>:<https-port>/<servlet>. Wenn Sie auf diese Site zugreifen können, können Sie dieselbe URL in das Serverfeld in LMI eingeben. Traveler sollte dann von LMI installiert werden können.

Lotus Notes Traveler-Client

Installation

Installation prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass der Lotus Notes Traveler-Client ordnungsgemäß installiert und registriert wird:
  • Wählen Sie die korrekte CAB-Datei für Ihr Gerät aus.
    • WM 6 Professional = LotusTravelerWM6_xx.armV4I
    • WM 6 Standard = LotusTravelerWM6SP_xx.armV4I
  • Bei der IBM Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird das Gerät sowohl hinsichtlich des erforderlichen Speicherplatzes als auch hinsichtlich der für den Betrieb verfügbaren Steckplätze überprüft. Wird eine dieser Ressourcen als unzureichend eingestuft, wird die Nachricht "Das Installationsprogramm für den IBM Lotus Notes Traveler-Client hat festgestellt, dass zum Ausführen dieses Produkts die Geräteressourcen nicht ausreichen" angezeigt. Außerdem wird im Installationsprotokoll folgender Eintrag angezeigt: "Das Installationsprogramm prüft Ihre Geräteressourcen für IBM Lotus Notes Traveler".
Die Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird fortgesetzt. Wenn die oben genannte Nachricht angezeigt wird, empfiehlt es sich jedoch, andere aktive Anwendungen zu schließen oder einen Warmstart auszuführen, um Ressourcen freizugeben.

Registrierung prüfen

  • Stellen Sie sicher, dass das Servernamensfeld nicht "http://", "https://", Portnummer oder Servlet enthält.
  • Prüfen Sie, ob das Clientprotokoll weitere Informationen enthält.

Verbindungen prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verbindung zum Server zu prüfen:
  • Wenn Sie mit ActiveSync arbeiten, müssen Sie sicherstellen, dass der ActiveSync-Desktopdialog nicht "verdeckt" im Hintergrund läuft.
  • Wenn Sie Lotus Mobile Connect (LMC) verwenden, müssen Sie die LMC-Einstellungen auf der VPN-Seite prüfen und über die LMC-Benutzeroberfläche den Status prüfen.
  • Prüfen Sie den Lotus Notes Traveler-Serverzugriff über Firewall oder Proxy.
  • Verwenden Sie für weitere Verbindungsdiagnosen das Tool "Server prüfen" und den Browser.
  • Prüfen Sie das Synchronisationsprotokoll.

Authentifizierung prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Authentifizierung für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob ein ordnungsgemäßer ACL-Zugriff auf den Server ausgeführt wird.
  • Prüfen Sie, ob möglicherweise Firewalls existieren, die den Zugriff auf den Server blockieren.

Konfiguration prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie die Server-Ports.
  • Prüfen Sie das Synchronisationsprotokoll (beispielsweise HTTP oder HTTPS).
  • Prüfen Sie das AutoSync-Flag.

Konflikte prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um andere Probleme zwischen Gerät und Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob der Traveler-Prozess durch andere Anwendungen blockiert wird. Beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Gerät ausreichend mit Strom versorgt wird. Schalten Sie das Gerät ein und beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Gerät über ausreichend Speicherplatz verfügt. Passen Sie Mail-/Kalender- und andere Anwendungsfilter entsprechend an.
  • Prüfen Sie, ob das Gerät eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.

Sicherheit überprüfen

Sicherheitsrichtlinien sind eine Option, die vom Lotus Notes Traveler-Administrator aktiviert wird. Sie können mithilfe der Informationen in Sicherheitsstatus anzeigen überprüfen, ob ein Gerät mit einer Sicherheitsrichtlinie für mobile Geräte konform ist.

Clientstatus

Statusanzeige

Die Startseite des Lotus Notes Traveler-Clients, auf die durch Starten des Clients oder Anklicken des Lotus-Symbols in der Taskleiste zugegriffen wird. In der Statusanzeige finden Sie Statusangaben zum Lotus Notes Traveler-Client in Text- und Symbolformat.

Statussymbole

Statussymbol AutoSync aus AutoSync aus; Status nominal.

Statussymbol AutoSync ein AutoSync ein; Status nominal.

Synchronisieren - Statussymbol Synchronisieren mit dem Server

Benachrichtigungssymbol Neue Nachricht Benachrichtigung Neue Nachricht .

Keine Verbindung zum Server - Statussymbol Keine Verbindung zum Server.

Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig - Statussymbol Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig.

Keine Konnektivität - Statussymbol Keine Gerätekonnektivität.

Statussymbol Allgemeine Fehlernachricht Allgemeine Fehlernachricht.

Sicherheitsfehlernachricht - Statussymbol Gerätesicherheitsproblem, Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

Flightmodus - Statussymbol Gerät ist im Flightmodus. Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

E-Mail

Eine an mehrere Empfänger gesendete E-Mail funktioniert nicht.

Stellen Sie sicher, dass mehrere E-Mail-Adressen durch ein Semikolon (;) und nicht durch ein Komma (,) voneinander getrennt werden.

Eine an einen Domino-Namen gesendete E-Mail mit "@"-Zeichen und Leerzeichen wurde nicht zugestellt.

Verwenden Sie die Zeichen "< >", um die E-Mail-Adresse einzugrenzen. Beispiel: <John Doe/IBM@US>

Auf dem mobilen Gerät erstellte Ordner werden auf dem Domino-Server nicht angezeigt.

Wenn Sie auf dem mobilen Gerät einen Ordner erstellen, wird dieser erst dann auf dem Domino-Server angezeigt, wenn die Maildatenbank geschlossen und anschließend wieder geöffnet wird.

Kopien von E-Mail- oder PIM-Daten werden möglicherweise auf dem Gerät, nicht aber auf dem Server angezeigt.

Führen Sie zur Lösung dieses Problems mit dem Lotus Notes Traveler-Client eine Operation des Typs "Daten ersetzen" aus. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
  1. Rufen Sie das Lotus Traveler-Hauptmenü auf.
  2. Wählen Sie "Tools -> Daten ersetzen" aus.
  3. Wählen Sie Anwendungen mit Mehrfachdaten aus und klicken Sie dann auf "Ersetzen".
Die Daten auf dem Client werden durch eine Kopie der Serverdaten ersetzt.
Fehlernachrichten

Fehlernummer

Fehlernachricht

Notizen

Schritte zum Beheben des Fehlers

1

Die empfangenen Synchronisationsdaten waren ungültig.

Dies ist ein allgemeiner Fehler, der vom Synchronisationsclient zurückgemeldet wird, wenn während der Verarbeitung des vom Server bereitgestellten SyncML-Pakets ein Fehler auftritt. In den meisten Fällen wird die aktuelle Synchronisation abgebrochen.

Der Benutzer kann eine Datenersetzung für alle PIM-Typen ausführen, die gerade synchronisiert werden.

3

Kommunikationsprobleme mit dem Server

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn die API “InternetOpen” fehlschlägt.

Schritt 1 - Versuchen Sie, mit einem Web-Browser auf einem anderen Gerät oder System, das über vollständige Konnektivität verfügt, auf den Server zuzugreifen.

Schritt 2 - Versuchen Sie, mit PocketIE auf dem Gerät auf den Server zuzugreifen. Wenn der Server online ist, stellen Sie sicher, dass Sie sich mit derselben Benutzer-ID bzw. demselben Kennwort anmelden können, die bzw. das auf dem Gerät konfiguriert ist. Wenn dieser Schritt funktioniert, versuchen Sie, einen Warmstart für das Gerät auszuführen.

4

Das Format des Servernamens ist ungültig.

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn der vom Benutzer angegebene Servername ungültige Zeichen enthält.

Prüfen Sie den Servernamen im Dialogfenster mit den Kontoeinstellungen der Traveler-Anwendung. Stellen Sie sicher, dass der Servername korrekt formatiert ist. Versuchen Sie, auf andere Weise auf den Server zuzugreifen.

6

Der Servername kann nicht aufgelöst werden.

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn der Client einen Statuscode ERROR_INTERNET_NAME_NOT_RESOLVED von der API “InternetConnectThread” empfängt.

Dieselben Schritte wie für Fehler 4

8

Lotus Traveler-Server steht nicht zur Verfügung.

Dies ist der Standardfehlercode, der von der Konfigurationskomponente für eine fehlgeschlagene HTTP GET- oder HTTP POST-Operation verwendet wird.

Dieselben Schritte wie für Fehler 3

9

Synchronisation mit Fehlern abgeschlossen

Dies ist ein allgemeiner Fehler, der vom Synchronisationsclient zurückgegeben wird, wenn eine Synchronisation aus irgendeinem Grund fehlgeschlagen ist.

Dieselben Schritte wie für Fehler 1

10

Server ist ausgelastet

Der Server hat den Status SML_STATUS_IN_PROGRESS (101) zurückgegeben. Der Client hat die Synchronisation daher abgebrochen.

Der Benutzer kann eine manuelle Synchronisation ausführen, wenn er der Meinung ist, dass ein Problem vorhanden ist. Sofern der Server noch aktiv ist, sollte der Fehler von selbst behoben werden.

11

Datensatz wurde beim Ändern/Entfernen nicht gefunden.

Der Synchronisationsclient konnte den Datensatz nicht finden, auf den der Server in einer Synchronisationsoperation, beispielsweise Ändern oder Löschen, verwiesen hat.

Wie in den Schritten für Fehler 10 beschrieben, kann der Benutzer jederzeit eine manuelle Synchronisation ausführen. Dieser Fehler wird zu Informationszwecken generiert. Das System wird aber grundsätzlich korrekt ausgeführt.

13

Speichermangel

Der Client hat versucht, einen Speicherblock auf dem Gerät zuzuordnen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Prüfen Sie den verfügbaren Hauptspeicher auf dem Gerät und ergreifen Sie entsprechende Maßnahmen, um Speicherplatz freizugeben.

16

Die Synchronisation wurde vom Benutzer abgebrochen.

   

17

Ungültige Benutzer-ID oder ungültiges Kennwort

Der Client hat versucht, eine HTTP POST-Operation für den Server auszuführen. Der Server hat einen Authentifizierungsfehler zurückgegeben.

Führen Sie die für Fehler 3 aufgelisteten Schritte aus.

18

Der Server meldet, dass der Zugriff für Ihre Benutzer-ID untersagt ist (403)

Die angegebene Benutzer-ID wurde durch den Serveradministrator gesperrt.

Der Serveradministrator muss diesen Benutzer freigeben.

20

Der Server hat eine nicht erkennbare Anforderung gestellt.

Die vom Server während einer Synchronisationsoperation bereitgestellte XML ist vermutlich falsch. Der Synchronisationsclient sendet diese Fehlernachricht zu Informationszwecken. Dieser Fehler führt nicht dazu, dass die Synchronisation abgebrochen wird.

Führen Sie die für Fehler 1 aufgelisteten Schritte aus.

21

Ungültiger Parameter

Der Synchronisationsclient konnte benötigte Informationen nicht vom Konfigurationsdienstprogramm abrufen.

Prüfen Sie den Benutzernamen, das Kennwort, den Servernamen und das HTTP-Protokoll erneut. Stellen Sie sicher, dass in Traveler die richtigen Informationen gespeichert sind.

22

Puffer ist zu klein

Die vom Server für den WM-Client bereitgestellte Nachricht überschreitet die voreingestellte maximale Nachrichtengröße.

Dies sollte theoretisch nie passieren. Falls doch, handelt es sich um einen Fehler, der vom Entwicklerteam untersucht werden muss. Zur Fehlerumgehung kann der Benutzer die für Fehler 1 beschriebenen Schritte ausführen.

23

Während der Synchronisation wurden ungültige Daten vom Server empfangen

Die vom Server und Client unterstützten Versionen von SyncML weichen voneinander ab.

Dies sollte theoretisch nie passieren. Falls doch, handelt es sich um einen Fehler, der vom Entwicklerteam untersucht werden muss. Für diesen Fehler gibt es keine Fehlerumgehungen.

25

Synchronisation konnte nicht initialisiert werden.

Der Synchronisationsclient hat fehlende Funktionalität festgestellt, die für die vom Server verwendete SyncML-Version erforderlich ist.

Siehe Fehler 23

26

Synchronisation konnte nicht initialisiert werden.

Siehe Fehler 25

Siehe Fehler 25

29

Verbindungsfehler mit Server %s, Port %d

Der Synchronisationsclient hat die Verbindung zum Server verloren.

Siehe Fehler 3

30

Die Synchronisation wurde wegen eines 500-Fehlers abgebrochen.

Der Server hat einen Befehl zurückgewiesen, der vom Client gesendet wurde.

Siehe Fehler 22

31

Synchronisation mit Fehlern abgeschlossen

Der Client hat einen Datensatz empfangen, den das Gerät aus irgendeinem Grund nicht hinzufügen konnte. Der Fehler wird durch keinen anderen derzeit definierten Mechanismus erfasst. Daher ist die Verwendung von SMLERROR_COMMAND_FAILED unzureichend, um zu vermeiden, dass der Server diesen zurücksendet.

Siehe Fehler 22

32

Speichermangel

Siehe Fehler 13

Siehe Fehler 13

33

Die Lotus Traveler-Mailbox wurde nicht gefunden.

Der Lotus Traveler-E-Mail-Nachrichtenspeicher auf dem Gerät ist beschädigt oder nicht vorhanden.

Öffnen Sie die Messengeranwendung und suchen Sie den Lotus Traveler-E-Mail-Nachrichtenspeicher. Wenn der Nachrichtenspeicher nicht vorhanden ist, wenden Sie sich an die L2-Unterstützung, um ein Programm anzufordern, mit dem der Nachrichtenspeicher auf dem Gerät erneut erstellt werden kann.

34

Beim Versuch, Daten mit der Speicherkarte zu synchronisieren, ist ein Fehler aufgetreten.

Der WM-Client wurde angewiesen, Daten auf der Speicherkarte zu speichern. Auf der Speicherkarte war jedoch nicht genug Speicherplatz vorhanden, um die Anforderung zu erfüllen.

Versuchen Sie, einigen Speicherplatz auf der Speicherkarte freizugeben. Der Benutzer sollte auch alle E-Mail-Einstellungen inaktivieren, mit denen Ausgaben auf die Speicherkarte umgeleitet werden.

35

Der Lotus Traveler-Server steht nicht zur Verfügung. Er wurde möglicherweise nicht gestartet oder ist momentan ausgelastet (503).

Der WM-Client hat versucht, eine Verbindung zum Server herzustellen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Siehe Fehler 3

37

Der Server meldet einen internen Fehler (500).

Der Client hat versucht, mit dem Server zu kommunizieren, aber der Server hat einen Status 500 zurückgemeldet. Dies weist auf einen internen Serverfehler hin.

Siehe Fehler 10

38

Die Synchronisation wurde abnormal beendet. HTTP-Statuscode %d.

Der Client hat einen HTTP-Statusfehler 415 vom Server empfangen. Dies weist auf nicht unterstützte Datenträger hin und wird in der Regel zurückgegeben, wenn der Client das XML-Paket komprimiert und der Server Probleme bei dessen Entschlüsselung hat.

Inaktivieren Sie die zlib-Komprimierung auf dem Server.

39

Das Hochladen aktualisierter Einstellungen auf den Server ist fehlgeschlagen. Der Vorgang wird bei der nächsten Synchronisation wiederholt.

Der Client hat versucht, die aktuellen Konfigurationseinstellungen an den Server zu senden. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Siehe Fehler 3

40

Der Ladezustand des Akkus ist zu niedrig. Die automatisierten Funktionen sind daher inaktiviert.

Der Ladezustand des Akkus des Geräts ist unter den Prozentsatz gefallen, der im Auto Sync-Dialog des Traveler-Clients angegeben wurde.

Laden Sie das Gerät wieder auf.

41

Das Herunterladen aktualisierter Einstellungen vom Server ist fehlgeschlagen. Der Vorgang wird bei der nächsten Synchronisation wiederholt.

Der Server hat versucht, den Client über neue Geräteeinstellungen zu informieren. Ein Konnektivitätsproblem hat jedoch verhindert, dass der Client die aktualisierten Informationen vom Server empfängt.

Siehe Fehler 3

42

Die Synchronisation wurde aufgrund eines Verstoßes gegen eine Gerätesicherheitsrichtlinie vom Administrator inaktiviert.

Der Traveler-Client hat einen Sicherheitsverstoß festgestellt. Für den Fall eines Verstoßes gegen die verletzte Sicherheitsrichtlinie wurde Inaktivierung der Synchronisation als Aktion festgelegt.

Zeigen Sie den aktuellen Sicherheitsstatus des Traveler-Clients an und führen Sie die erforderlichen Schritte aus, um die Einhaltung der durch den Serveradministrator angegebenen Sicherheitsbestimmungen zu gewährleisten.

43

Verstoß gegen Gerätesicherheit

Der Traveler-Client hat einen Sicherheitsverstoß festgestellt.

Siehe Fehler 42

44

Der Server meldet, dass der Zugriff für Ihre Benutzer-ID untersagt ist (403)

Siehe Fehler 18

Siehe Fehler 18

45

Der Server hat einen Fehler gemeldet. Weitere Details finden Sie im Protokoll.

Allgemeiner Fehler für verschiedene Fehler, die der Server dem Client berichtet hat.

Siehe Fehler 3

46

Beim Aktualisieren der Sicherheitsrichtlinien für das Gerät auf dem Server ist ein Fehler aufgetreten

Das Gerät hat versucht, die Sicherheitsrichtlinie hochzuladen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen. Die Ursache ist wahrscheinlich ein Verbindungsfehler

Siehe Fehler 3

47

Beim Senden einer Datei an den Server ist ein Fehler aufgetreten

Das Gerät hat versucht, eine Datei an den Server zu senden. Dies ist jedoch fehlgeschlagen. Die Ursache ist wahrscheinlich ein Verbindungsfehler.

Siehe Fehler 3

48

Beim Abrufen einer Datei vom Server ist ein Fehler aufgetreten

Das Gerät hat versucht, eine Datei vom Server abzurufen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen. Die Ursache ist wahrscheinlich ein Verbindungsfehler

Siehe Fehler 3

49

Das Gerät nutzt Roaming

Der Traveler-Client ist so konfiguriert, dass er den Zugriff verweigert, wenn das Gerät Roaming nutzt.

Um Zugriff während des Roamings zu erlauben, rufen Sie "Menü" -> "Einstellungen" -> "Auto Sync" auf und aktivieren Sie "Verbinden bei Roaming".

50

Für Benutzer nicht verfügbar

Für Benutzer nicht verfügbar

Für Benutzer nicht verfügbar

51-55

Verbindungsfehler bei Übertragung mit Push

Bei der Push-Übertragung auf den Server ist ein Verbindungsfehler aufgetreten

Siehe Fehler 3

56

Telefonat wird ausgeführt

Es wird gerade ein Telefonat ausgeführt. Dabei werden Ressourcen verwendet, die diese Verbindung benötigt.

Beenden Sie das Telefonat.

57

Telefon ist ausgeschaltet

Das Telefon ist ausgeschaltet. Dies verursacht einen Verbindungsfehler.

Schalten Sie das Telefon ein

58

Verbindung zurückgesetzt

Die Verbindung mit dem Server wurde zurückgesetzt.

Siehe Fehler 3

59

Der Änderungsprotokollservice ist nicht aktiv.

Der Änderungsprotokollservice ist aus irgendeinem Grund nicht aktiv.

Beenden Sie Traveler und starten Sie es erneut.

Nokia-Fehlerbehebung

Dieser Abschnitt enthält Tipps zur Fehlerbehebung für Nokia-Benutzer.

Lotus Mobile Installer

Tabelle 45. Lotus Mobile Installer – Fehlerbehebung

Lotus Mobile Installer

Wenn Sie bei der Installation von Traveler mit LMI ein Problem feststellen, überprüfen Sie Folgendes:
  • Wenn im Servernamensfeld keine Portnummer angegeben wurde, nimmt LMI Port 80 für http und Port 443 für https an. Stellen Sie sicher, dass die Portnummer zusammen mit dem Server angegeben wird, wenn der Server über einen vom Standard abweichenden Port ausgeführt wird. Wenn der Server beispielsweise über Port 8080 ausgeführt wird, sollten Sie den Server mit mytest.server.com:8080 angeben.
  • Wenn sich das Traveler-Servlet an einer anderen Speicherposition als /servlet/traveler befindet, muss das Servlet zusammen mit dem Servernamen angegeben werden. Wenn das Traveler-Servlet beispielsweise unter mytest.server.com/s/t statt unter mytest.server.com/servlet/traveler verfügbar ist, sollte der Server mit mytest.server.com/s/t angegeben werden. Wenn sich das Servlet unter /s/t und an Port 8080 befindet, sollte der Server mit mytest.server.com:8080/s/t angegeben werden. Weder der Port noch der Servletpfad entspricht dem Standardwert.
  • Stellen Sie sicher, dass der richtige Zugriffspunkt ausgewählt wurde und über Konnektivität zum Server verfügt. Testen Sie die Serverkonnektivität manuell, indem Sie mit einem Browser, der denselben Zugriffspunkt verwendet, auf das Servlet zugreifen. Verwenden Sie beim HTTP-Protokoll die folgende URL: http://<server>:<http-port>/<servlet>. Verwenden Sie beim HTTPS-Protokoll stattdessen die folgende URL: https://<server>:<https-port>/<servlet>. Wenn Sie auf diese Site zugreifen können, können Sie dieselbe URL in das Serverfeld in LMI eingeben. Traveler kann dann von LMI installiert werden.
  • Wenn Sie eine Nachricht erhalten, dass der Server LMI nicht unterstützt oder dass LMI eine unerwartete Antwort empfangen hat, öffnen Sie den Dateimanager auf dem Gerät und zeigen Sie C:\Data\LotusInstaller\ an. Öffnen Sie die Datei unexpected_response.html. Dies ist die Antwort, die LMI vom Server empfangen hat. Häufig bietet das Anzeigen dieser Datei einen Hinweis, ob eine Firewall oder ein Proxy die LMI-Operation stört.

Lotus Notes Traveler-Client

Installation

Installation prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass der Lotus Notes Traveler-Client ordnungsgemäß installiert und registriert wird:
  • Prüfen Sie vor der Installation, ob ausreichend Speicherplatz verfügbar ist. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um festzustellen, wie viel Speicherplatz auf dem Gerät zur Verfügung steht: Menü > Optionen > Speicherdetails > Telefonspeicher.
  • Bei der IBM Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird das Gerät sowohl hinsichtlich des erforderlichen Speicherplatzes als auch hinsichtlich der für den Betrieb verfügbaren Steckplätze überprüft. Wird eine dieser Ressourcen als unzureichend eingestuft, wird die Nachricht "Das Installationsprogramm für den IBM Lotus Notes Traveler-Client hat festgestellt, dass zum Ausführen dieses Produkts die Geräteressourcen nicht ausreichen" angezeigt. Außerdem wird im Installationsprotokoll folgender Eintrag angezeigt: "Das Installationsprogramm prüft Ihre Geräteressourcen für IBM Lotus Notes Traveler".
Die Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird fortgesetzt. Wenn die oben genannte Nachricht angezeigt wird, empfiehlt es sich jedoch, andere aktive Anwendungen zu schließen oder einen Warmstart auszuführen, um Ressourcen freizugeben.

Registrierung prüfen

  • Stellen Sie sicher, dass das Servernamensfeld nicht "http://", "https://", Portnummer oder Servlet enthält.
  • Prüfen Sie das Clientprotokoll auf weitere Informationen.

Authentifizierung prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Authentifizierung für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob ein ordnungsgemäßer ACL-Zugriff auf den Server ausgeführt wird.
  • Prüfen Sie nach, ob möglicherweise Firewalls existieren, die den Zugriff auf den Server blockieren.

Konfiguration prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie die Server-Ports.
  • Prüfen Sie das Synchronisationsprotokoll (beispielsweise HTTP oder HTTPS).
  • Prüfen Sie das AutoSync-Flag.

Konflikte prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um andere Probleme zwischen Gerät und Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob der Traveler-Prozess durch andere Anwendungen blockiert wird. Beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Prüfen Sie nach, ob das Gerät ausreichend mit Strom versorgt wird. Schalten Sie das Gerät bei Bedarf ein und beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Prüfen Sie nach, ob das Gerät über ausreichend Speicherplatz verfügt. Passen Sie Mail-/Kalender- und andere Anwendungsfilter entsprechend an.
  • Prüfen Sie, ob das Gerät eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.
  • Wenn Sie ein virtuelles privates Netz verwenden, prüfen Sie, ob die Einstellungen korrekt sind.
  • Testen Sie die Konnektivität. Testen Sie manuell die Servletkonnektivität. Greifen Sie zu diesem Zweck mit einem Browser auf das Servlet zu. Wird mit dem HTTP-Protokoll gearbeitet, verwenden Sie die folgende URL: http://<server>:<http-port>/<servlet>. Wird mit dem HTTPS-Protokoll gearbeitet, verwenden Sie die folgende URL: https://<server>:<https-port>/<servlet>.

Sicherheit überprüfen

Sicherheitsrichtlinien sind eine Option, die vom Lotus Notes Traveler-Administrator aktiviert wird. Um sicherzustellen, dass Richtlinien aktiviert werden können, müssen Sie überprüfen, ob die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit von Nokia auf jedem Gerät installiert ist. Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler beziehen.

Wenn die Statusanzeige von Lotus Notes Traveler die Nachricht "Für die Traveler-Sicherheitsfunktionen ist keine Unterstützung installiert" anzeigt, gibt diese Nachricht an, dass die Nokia-Sicherheitsbibliothek installiert werden muss, bevor Lotus Notes Traveler-Sicherheitsfeatures aktiviert werden können.

Wenn die Statusanzeige von Lotus Notes Traveler die Nachricht "Die Traveler-Sicherheitsfunktionen werden von diesem Gerät nicht unterstützt" anzeigt, gibt diese Nachricht an, dass das Gerät Sicherheitsfunktionen nicht unterstützt.

Sie können mithilfe der Informationen in Sicherheitsstatus anzeigen überprüfen, ob ein Gerät mit einer Sicherheitsrichtlinie für mobile Geräte konform ist.

Clientstatus

Statusanzeige

Die Statusanzeige wird angezeigt, wenn Sie die Lotus Notes Traveler-Anwendung auf Ihrem Gerät aufrufen.

Statussymbole

AutoSync aus - Statussymbol AutoSync aus; Status nominal.

AutoSync ein - Statussymbol AutoSync ein; Status nominal.

Synchronisieren - Statussymbol Synchronisieren mit dem Server

Neue Nachricht - Benachrichtigungssymbol Neue Nachricht - Benachrichtigung.

Keine Verbindung zum Server - Statussymbol Keine Verbindung zum Server.

Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig - Statussymbol Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig.

Keine Konnektivität - Statussymbol Keine Gerätekonnektivität.

Allgemeine Fehlernachricht - Statussymbol Allgemeine Fehlernachricht.

Sicherheitsfehlernachricht - Statussymbol Gerätesicherheitsproblem, Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

Flightmodus - Statussymbol Gerät ist im Flightmodus. Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

Fehlerbehebung für Apple

In diesem Abschnitt finden Benutzer von Apple-Geräten Tipps zur Fehlerbehebung.

Fehlerbehebung für Synchronisations- und Verbindungsprobleme

Bei Synchronisationsproblemen auf Ihrem Apple-Gerät überprüfen Sie zunächst, ob der IBM Lotus Notes Traveler-Server aktiv ist und ob Ihr Gerät eine Datenverbindung mit dem Server herstellen kann. Öffnen Sie im Safari-Browser auf Ihrem Gerät die URL https://traveler-hostname/servlet/traveler. (Diese URL kann leicht unterschiedlich sein, je nachdem, wie Ihr Administrator den Lotus Notes Traveler-Server eingerichtet hat. Nähere Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Administrator.) Wenn Ihr Gerät erfolgreich eine Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server hergestellt hat, werden Sie nach Ihrer Benutzer-ID und dem Kennwort gefragt. Anschließend wird eine Webseite mit dem Benutzerstatus angezeigt.

Wenn Sie keine Verbindung mit dieser Seite herstellen können oder eine andere Fehlernachricht angezeigt wird, ist entweder der Lotus Notes Traveler-Server nicht aktiv oder es besteht ein Netzverbindungsproblem zwischen Ihrem Gerät und dem Server. Bei Synchronisationsproblemen kann es auch hilfreich sein, das Gerät aus- und wieder einzuschalten.

Wenn Sie keine Verbindung mit dieser Seite herstellen können, werden möglicherweise zusätzliche Diagnoseinformationen angezeigt, z. B. eine Nachricht, die angibt, dass Sie möglicherweise nicht die entsprechende Zugriffsliste für Ihre Maildatei festgelegt haben, um den Betrieb von Lotus Notes Traveler zuzulassen, oder dass der Lotus Notes Traveler-Server keine Verbindung mit Ihrem E-Mail-Server herstellen kann oder dass Ihre Maildatei derzeit die Größenbeschränkung überschreitet. Auf dieser Seite finden Sie unter Umständen wesentlich mehr Diagnoseinformationen als auf Ihrem mobilen Gerät.

Setzen Sie für diese Seite ein Lesezeichen und fügen Sie sie der Hauptanzeige Ihres Apple-Geräts hinzu, damit Sie jederzeit einfach auf die Seite zugreifen können.

Kennwortsperre

Abhängig von der Kennwortrichtlinie Ihres Unternehmens kann es erforderlich sein, dass Sie Ihr Anmeldekennwort für Lotus Notes Traveler regelmäßig ändern. Wenn Sie Ihr Kennwort mit den Kennwortservices Ihres Unternehmens ändern, vergessen Sie nicht, das Kennwort auch auf allen mobilen Geräten zu ändern, mit denen Sie auf den Lotus Notes Traveler-Service zugreifen. Wenn Sie dies nicht tun, kann es häufig vorkommen, dass bei der Verbindungsherstellung zwischen dem mobilen Gerät und dem Lotus Notes Traveler-Server oder dem Service, der als Fernzugriffspunkt verwendet wird, weiterhin das alte Kennwort verwendet wird. Diese Systeme sind häufig so eingerichtet, dass das Benutzerkonto nach einer bestimmten Anzahl an Anmeldeversuchen mit falschem Kennwort gesperrt wird. Da die Synchronisation auf dem iPhone überwiegend im Hintergrund stattfindet, führt das Gerät kontinuierlich Ameldeversuche durch. Dies kann dazu führen, dass Ihr Konto auf dem Server gesperrt wird.

Anmeldekennwort für Lotus Notes Traveler ändern

Wenn Ihr Back-End- oder HTTP-Kennwort geändert werden muss, führen Sie auf Ihrem mobilen Gerät die folgenden Schritte aus.

Anmerkung: Wenn Sie mehrere Geräte verwenden, führen Sie diese Schritte für jedes Gerät aus, wobei Schritt 1 auf allen Geräten ausgeführt werden muss, bevor Sie die Schritte 2-4 ausführen. Andernfalls sperren Sie sich selbst auf dem zweiten Gerät.
  1. Aktivieren Sie auf Ihrem Apple-Gerät den Flugmodus, sodass alle WiFi- und Telefondatenverbindungen ausgeschaltet sind. Wählen Sie Einstellungen > Flugmodus > Ein aus.
  2. Ändern Sie auf Ihrem Computer unter Verwendung der entsprechenden Kennwortänderungsprozedur Ihr Anmeldekennwort für Lotus Notes Traveler.
  3. Legen Sie auf Ihrem Apple-Gerät das Kennwort Ihres Lotus Notes Traveler-Kontos als neues Anmeldekennwort für Lotus Notes Traveler fest. Achten Sie besonders auf die richtige Eingabe des Kennworts, da keine Bestätigungseingabe vorgesehen ist. Wählen Sie Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender > IBM Lotus Notes Traveler > Account-Info > Kennwort aus und nehmen Sie die Änderung vor.
  4. Inaktivieren Sie auf Ihrem Apple-Gerät den Flugmodus. Wählen Sie Einstellungen > Flugmodus > Aus aus. Aktivieren Sie WiFi bei Bedarf erneut.

Fehlerbehebung bei Kennwortsperre

Es kann vorkommen, dass Sie beim Ändern Ihres Kennworts für das Back-End-System vergessen, das Kennwort auf Ihrem Gerät zu ändern. In der Folge bemerken Sie erst viel später, dass ein Problem besteht. Auf Apple-Geräten können unterschiedliche Symptome auf dieses Problem hinweisen. Möglicherweise wird eine Popup-Warnung auf dem Gerät angezeigt, die angibt, dass Ihre Benutzer-ID oder Ihr Kennwort ungültig ist, oder Sie erhalten beim Öffnen Ihrer E-Mails eine Nachricht, die angibt, dass das Gerät keine Verbindung mit dem Server herstellen kann. Wenn in Ihrem Unternehmen eine Richtlinie zur Kennwortsperre besteht, durch die Ihr Konto nach relativ wenigen Fehlversuchen (z. B. fünf) im Netz gesperrt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Konto gesperrt ist.

Sie können dies überprüfen, indem Sie auf Ihrem Computer einen Web-Browser öffnen und eine Verbindung mit https://traveler-hostname/servlet/traveler herstellen. (Diese URL kann leicht unterschiedlich sein, je nachdem, wie Ihr Administrator den Lotus Notes Traveler-Server eingerichtet hat. Nähere Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Administrator.) Geben Sie Ihre Benutzer-ID und Ihr Kennwort für Lotus Notes Traveler ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Wenn eine Seite angezeigt wird, die besagt, dass Ihr Konto gesperrt wurde, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Aktivieren Sie auf Ihrem Apple-Gerät den Flugmodus, sodass alle WiFi- und Telefondatenverbindungen ausgeschaltet sind. Wählen Sie Einstellungen > Flugmodus > Ein aus.
  2. Legen Sie auf Ihrem Apple-Gerät das Kennwort Ihres Lotus Notes Traveler-Kontos als neues Anmeldekennwort für Lotus Notes Traveler fest. Achten Sie besonders auf die richtige Eingabe des Kennworts, da keine Bestätigungseingabe vorgesehen ist. Wählen Sie Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender > IBM Lotus Notes Traveler > Account-Info > Kennwort aus und nehmen Sie die Änderung vor.
  3. Wenden Sie sich an Ihren Administrator oder verwenden Sie die entsprechenden automatisierten Services, um Ihr Konto zu entsperren.
  4. Inaktivieren Sie auf Ihrem Apple-Gerät den Flugmodus. Wählen Sie Einstellungen > Flugmodus > Aus aus. Aktivieren Sie WiFi bei Bedarf erneut.

Ihr Gerät stellt automatisch eine Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server her und empfängt nun wieder E-Mails.

Fehlerbehebung für die Push-Funktion

Wenn Ihr Lotus Notes Traveler-Administrator Ihr Konto auf dem Lotus Notes Traveler-Server zurücksetzen muss, werden alle E-Mails, Kalenderdaten und Kontakte automatisch mit dem Apple-Gerät resynchronisiert. Wenn Sie jedoch bemerken, dass eine Synchronisation von E-Mails nur erfolgt, wenn Sie einen Mailordner öffnen, schalten Sie die Push-Funktion aus und anschließend wieder ein. Wählen Sie dazu Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender > Datenabgleich aus, setzen Sie Push auf Aus und anschließend wieder auf Ein.

Fehlerbericht

Alle Protokoll- und Traceinformationen für Apple-Geräte, die Lotus Notes Traveler verwenden, sind auf dem Lotus Notes Traveler-Server verfügbar. Wenn Sie ein Problem vom Gerät aus melden möchten, melden Sie sich mit dem Browser des Geräts auf der Benutzerhomepage von Lotus Notes Traveler an. Wählen Sie die Option zur Meldung eines Problems aus und benachrichtigen Sie anschließend Ihren Lotus Notes Traveler-Administrator.

Obwohl eine Option zum Hochladen von Dateien in diesem Dialog angezeigt wird, können Sie über das Apple-Gerät keine Dateien hochladen. Diese Funktionalität ist für Benutzer von PCs oder anderen Gerätetypen vorgesehen und dient zum Hochladen von Screenshots, E-Mail-Anhängen oder anderen beschreibenden Dokumenten, die bei der Problembehandlung hilfreich sein können. Beachten Sie jedoch, dass der Server beim Ausfüllen des Formulars weiterhin Informationen sammelt und den Administrator benachrichtigt. Deshalb ist diese Option dennoch eine nützliche Prozedur, um einen Fehlerbericht auf diese Weise abzuschicken, auch wenn Apple-Benutzer keine Dateien anhängen können.

Fehlernachrichten für Lotus Notes Traveler und Apple-Geräte

In der folgenden Tabelle sind bekannte Fehlernachrichten aufgelistet, die bei der Verwendung von Traveler mit einem Apple-Gerät vorkommen können. Jede Nachricht enthält die betroffene Anwendung und die wahrscheinliche Ursache.
Tabelle 46. Apple-Gerät - Fehlernachrichten
Anwendung/Funktion Fehlernachricht Ursache
Manuelle Kontoeinrichtung

New Passcode Required

The account "<kontoname>" starts receiving new data again when a new Passcode has been set. Press Continue to change your Passcode now.

Close/Continue

Der Gerätekenncode ist entweder nicht aktiviert oder ist aktiviert, aber erfüllt die Sicherheitsrichtlinie nicht.
Profilinstallation

Install Profile

IMPORTANT: The authenticity of "<kontoname>" cannot be verified. Installing this profile changes the settings on your iPhone.

Install Now/Cancel

Das Apple-Profil wird von Traveler dynamisch generiert und enthält benutzer- und serverspezifische Informationen. Als solches ist es nicht signiert. Da es niemals signiert ist, wählen Sie "Install Now" aus.
Profilinstallation

User name or Password are incorrect

Without them, no information is downloaded when the installation finishes.

Try Again/Ignore

Es wurde eine HTTP-Antwort 401 für einen ungültigen Benutzer und/oder ein ungültiges Kennwort empfangen.
Profilinstallation

An error occurred while contacting server

Without verifying the account, no information is downloaded when the installation finishes.

OK

Mögliche Ursachen:
  1. Es konnte keine Verbindung mit dem Server für eine HTTP-Anforderung "OPTIONS" hergestellt werden (Server ist inaktiv).
  2. The HTTP-Methode "OPTIONS" ist nicht zulässig. Die Methode "OPTIONS" kann nur über Internet-Site-Dokumente inaktiviert werden. Ändern Sie das Internet-Site-Dokument so, dass die Methode "OPTIONS" zugelassen wird.
Profilinstallation

An error occurred while contacting server

Error Domain=DAErrorDomain Code=0 "Operation could not be completed. (DAErrorDomain error 0.)"

OK

Mögliche Ursachen:
  • Die HTTP-Antwort "OPTIONS" enthält Daten, die keine "OPTIONS"-Daten sind. Dies wird häufig durch einen Proxy verursacht, der die Kommunikation mit Traveler über eine Anforderung "OPTIONS" nicht zulässt. Stattdessen wird eine andere Webseite (üblicherweise ein Anmeldeformular) zurückgegeben.
  • Der Host im Apple-Profil verfügt über einen Servernamen oder eine Serveradresse, der oder die nicht aufgelöst werden kann. Stellen Sie sicher, dass auf die Adresse im erstellten Profil über das Netz des Geräts zugegriffen werden kann.
Profilinstallation

An error occurred while contacting server

Domain=kCFErrorDomainCFNetwork Code=303 UserInfo=0x4220400 "Operation could not be completed. (kCFErrorDomainCFNetwork error 303.)"

OK

Die HTTP-Antwort "OPTIONS" entsprach einem HTTP-Fehler 500 (interner Fehler).
Profilinstallation

Could not connect

Connection to the server for account "<kontoname>" could not be established. This may be due to an authentication error.

Cancel/Ignore

Die HTTP-Antwort "OPTIONS" entsprach einem HTTP-Fehler 449 (Bestimmung erforderlich).
Profilinstallation

Could not contact server

<servername> is not responding. The account information cannot be verified to ensure a correct installation.

Try Again/Ignore

Die HTTP-Antwort "OPTIONS" konnte nicht (innerhalb von 30 Sekunden) empfangen werden.
Profilinstallation

Policy Requirement

The account "<kontoname>" requires encryption which is not supported on this iPhone.

OK

Die Anforderung an die Geräteverschlüsselung ist in den Standardeinstellungen von Traveler oder in einer Richtlinie aktiviert, das Gerät unterstützt jedoch keine Verschlüsselung.
Profilinstallation/Manuelle Kontoeinrichtung/Synchronisation

Unable to Verify Certificate

The certificate from "<servername>" for account "<kontoname>" could not be verified.

Accept/Cancel

Der HTTP-Server verwendet ein selbst signiertes oder nicht vertrauenswürdiges signiertes SSL-Zertifikat für HTTPS.
Safari

Accept Website Certificate

The certificate for this website is invalid. Tap Accept to connect to this website anyway.

Accept/Cancel

Der HTTP-Server verwendet ein selbst signiertes oder nicht vertrauenswürdiges signiertes SSL-Zertifikat für HTTPS.
Synchronisation

Password Incorrect

Enter the password for "<kontoname>" Password

Cancel/OK

Es wurde eine HTTP-Antwort 401 empfangen. Mögliche Ursachen:
  1. Der Benutzer und das Kennwort wurden während der Profilinstallation oder der manuellen Kontoeinrichtung nicht erfolgreich überprüft.
  2. Das Kennwort wurde auf dem HTTP-Server geändert und muss aktualisiert werden.
Synchronisation - E-Mail

Cannot Get Mail

The connection to the server failed.

OK

Es konnte keine Verbindung mit dem Server hergestellt werden. Wird bei der Verbindungsherstellung das Zeitlimit überschritten, während das Gerät auf eine Antwort wartet, werden keine Nachrichten angezeigt und die Anforderung wird wiederholt.
Synchronisation - E-Mail

Cannot Send Mail

Check the settings for the outgoing servers in Settings > Mail, Contacts, and Calendars.

OK

Es konnte keine Verbindung mit dem Server hergestellt werden, um eine Nachricht zu senden, oder die angegebene E-Mail-Adresse ist fehlerhaft.
Synchronisation - E-Mail

Unable to Move Message

The message could not be moved to the mailbox Trash.

OK

Es konnte keine Verbindung mit dem Server hergestellt werden, um eine Nachricht zu löschen. Beim Löschen einer Nachricht wird sie in den Papierkorb verschoben.
Synchronisation - E-Mail

Unable to Move Message

The message could not be moved to the mailbox <ordnername>.

OK

Es konnte keine Verbindung mit dem Server hergestellt werden, um eine Nachricht in einen anderen Ordner zu verschieben.

Android - Fehlerbehebung

Dieser Abschnitt enthält Tipps zur Fehlerbehebung für Android-Benutzer.

Lotus Notes Traveler-Client

Installation/Deinstallation

Probleme beim Installieren des Lotus Notes Traveler-Clients.

Wenn Sie bei der Installation von Lotus Notes Traveler ein Problem feststellen, überprüfen Sie Folgendes:
  • Wenn im Servernamensfeld keine Portnummer angegeben wurde, nimmt LMI Port 80 für HTTP und Port 443 für HTTPS an. Stellen Sie sicher, dass die Portnummer zusammen mit dem Server angegeben wird, wenn der Server über einen vom Standard abweichenden Port ausgeführt wird. Wenn der Server beispielsweise über Port 8080 ausgeführt wird, sollte er mit mytest.server.com:8080 angegeben werden.
  • Wenn sich das Traveler-Servlet an einer anderen Speicherposition als /servlet/traveler befindet, muss das Servlet zusammen mit dem Servernamen angegeben werden. Wenn das Traveler-Servlet beispielsweise unter mytest.server.com/s/t anstelle von mytest.server.com/servlet/traveler verfügbar ist, sollte der Server mit mytest.server.com/s/t angegeben werden. Wenn sich das Servlet unter /s/t und an Port 8080 befindet, sollte der Server mit mytest.server.com:8080/s/t angegeben werden. Weder der Port noch der Servletpfad entspricht dem Standardwert.
  • Testen Sie die Serverkonnektivität manuell, indem Sie mit einem Browser auf das Servlet zugreifen. Wenn Sie das HTTP-Protokoll einsetzen, verwenden Sie die folgende URL: http://<server>:<http-port>/<servlet>. Verwenden Sie beim HTTPS-Protokoll stattdessen die folgende URL: https://<server>:<https-port>/<servlet>. Wenn Sie auf diese Site zugreifen können, können Sie dieselbe URL in das Serverfeld in LMI eingeben. Traveler sollte dann von LMI installiert werden können.

Nachdem Sie Ihr Android-Gerät konfiguriert haben, geschieht nichts.

Ziehen Sie die Benachrichtigungsleiste am oberen Rand herunter, um den Downloadfortschritt anzuzeigen.

Der Downloadfortschritt von LotusInstaller.apk bleibt bei "Warten auf Datenverbindung..." oder "Verbindung wird hergestellt" hängen.

Der Android-Standardbrowser unterstützt keinen Download von einer Seite mit einem selbstsignierten SSL-Zertifikat. Stellen Sie über HTTP eine Verbindung mit Ihrem Server her oder verwenden Sie eine andere Anwendung, um das Installationsprogramm herunterzuladen.

Installation prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass der Lotus Notes Traveler-Client ordnungsgemäß installiert und registriert wird:
  • Wählen Sie die richtige APK-Datei für Ihr Gerät aus.
    • Android = LotusTraveler.apk
  • Bei der IBM Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird das Gerät sowohl hinsichtlich des erforderlichen Speicherplatzes als auch hinsichtlich der für den Betrieb verfügbaren Steckplätze überprüft. Wird eine dieser Ressourcen als unzureichend eingestuft, wird die Nachricht "Das Installationsprogramm für den IBM Lotus Notes Traveler-Client hat festgestellt, dass zum Ausführen dieses Produkts die Geräteressourcen nicht ausreichen" angezeigt. Außerdem wird im Installationsprotokoll folgender Eintrag angezeigt: "Das Installationsprogramm prüft Ihre Geräteressourcen für IBM Lotus Notes Traveler".
Die Lotus Notes Traveler-Clientinstallation wird fortgesetzt. Wenn die oben genannte Nachricht angezeigt wird, empfiehlt es sich jedoch, andere aktive Anwendungen zu schließen oder einen Warmstart auszuführen, um Ressourcen freizugeben.

Registrierung prüfen

  • Stellen Sie sicher, dass das Servernamensfeld nicht "http://", "https://", Portnummer oder Servlet enthält.
  • Prüfen Sie das Clientprotokoll auf weitere Informationen.

Verbindungen prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verbindung zum Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie den Lotus Notes Traveler-Serverzugriff über Firewall oder Proxy.
  • Verwenden Sie für weitere Verbindungsdiagnosen das Tool "Server prüfen" und den Browser.
  • Prüfen Sie das Synchronisationsprotokoll.

Authentifizierung prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Authentifizierung für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob ein ordnungsgemäßer ACL-Zugriff auf den Server ausgeführt wird.
  • Prüfen Sie nach, ob möglicherweise Firewalls existieren, die den Zugriff auf den Server blockieren.

Konfiguration prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration für den Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie die Server-Ports.
  • Prüfen Sie das Synchronisationsprotokoll (beispielsweise HTTP oder HTTPS).
  • Prüfen Sie das AutoSync-Flag.

Konflikte prüfen

Gehen Sie wie folgt vor, um andere Probleme zwischen Gerät und Server zu prüfen:
  • Prüfen Sie, ob der Traveler-Prozess durch andere Anwendungen blockiert wird. Beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Prüfen Sie nach, ob das Gerät ausreichend mit Strom versorgt wird. Schalten Sie das Gerät bei Bedarf ein und beenden Sie unkritische Anwendungen.
  • Prüfen Sie nach, ob das Gerät über ausreichend Speicherplatz verfügt. Passen Sie Mail-/Kalender- und andere Anwendungsfilter entsprechend an.
  • Prüfen Sie, ob das Gerät eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.

Sicherheit überprüfen

Sicherheitsrichtlinien sind eine Option, die vom Lotus Notes Traveler-Administrator aktiviert wird. Sie können mithilfe der Informationen unter Wie zeige ich den Sicherheitsstatus meines Windows Mobile-Geräts an? überprüfen, ob ein Gerät mit einer Sicherheitsrichtlinie für mobile Geräte konform ist.

"Deinstallation nicht erfolgreich" beim Versuch, Lotus Notes Traveler zu entfernen.

Wenn Sie diese Nachricht erhalten, versuchen Sie, Lotus Notes Traveler mithilfe des Android-Anwendungsmanagers zu entfernen. Sie können keine Anwendung deinstallieren, die einen aktiven Android-Geräteadministrator aufweist. Um Lotus Notes Traveler ordnungsgemäß zu deinstallieren, öffnen Sie den Lotus Traveler-Client und wählen Sie Menü > Tools > Anwendung deinstallieren aus. Dadurch werden Lotus Notes Traveler und alle zugehörigen Daten, die synchronisiert wurden, vollständig entfernt.

Wenn Sie Lotus Notes Traveler aus dem Android-Menü zum Verwalten von Anwendungen entfernen müssen, müssen Sie zunächst den Lotus Notes Traveler-Sicherheitsadministrator inaktivieren. Wählen Sie in der Hauptanzeige Menü > Einstellungen> Position & Sicherheit > Geräteadministratoren auswählen aus. Wählen Sie Lotus Traveler-Sicherheitsfunktion ab. Die Anwendung kann jetzt normal entfernt werden.

Clientstatus

Statussymbole

AutoSync aus - Statussymbol AutoSync aus; Status nominal.

AutoSync ein - Statussymbol AutoSync ein; Status nominal.

Synchronisieren - Statussymbol Synchronisieren mit dem Server

Keine Verbindung zum Server - Statussymbol Keine Verbindung zum Server.

Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig - Statussymbol Ladezustand der Batterie für AutoSync zu niedrig.

Keine Konnektivität - Statussymbol Keine Gerätekonnektivität.

Allgemeine Fehlernachricht - Statussymbol Allgemeine Fehlernachricht

Sicherheitsfehlernachricht - Statussymbol Gerätesicherheitsproblem, Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

Flightmodus - Statussymbol Gerät ist im Flightmodus. Autosync und Synchronisation sind inaktiviert.

Mail/Kalender

Auf dem mobilen Gerät erstellte Ordner werden auf dem Domino-Server nicht angezeigt.

Wenn Sie auf dem mobilen Gerät einen Ordner erstellen, wird dieser erst dann auf dem Domino-Server angezeigt, wenn die Maildatenbank geschlossen und anschließend wieder geöffnet wird.

Kopien von E-Mail- oder PIM-Daten werden möglicherweise auf dem Gerät, nicht aber auf dem Server angezeigt

Führen Sie zur Lösung dieses Problems mit dem Lotus Notes Traveler-Client eine Operation des Typs "Daten ersetzen" aus. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
  1. Rufen Sie das Lotus Traveler-Hauptmenü auf.
  2. Wählen Sie "Tools -> Daten ersetzen" aus.
  3. Wählen Sie Anwendungen mit Mehrfachdaten aus und aktivieren Sie dann "Ersetzen".
Die Daten auf dem Client werden durch eine Kopie der Serverdaten ersetzt.

E-Mail- und Kalenderdaten sind nach dem Löschen der externen Speicherkarte nicht mehr auf dem Gerät vorhanden.

Wenn Lotus Notes Traveler zum Speichern von Daten auf der externen Speicherkarte konfiguriert wurde, kann dies auftreten, wenn die Ordner, die diese Daten enthalten, gelöscht werden. Führen Sie zur Lösung dieses Problems mit dem Lotus Notes Traveler-Client eine Operation des Typs “Daten ersetzen” aus:
  1. Rufen Sie das Lotus Traveler-Hauptmenü auf.
  2. Wählen Sie Tools > Daten ersetzen aus.
  3. Wählen Sie die Anwendungen mit Mehrfachdaten aus. Wählen Sie anschließend Ersetzen aus.

Die Daten auf dem Client werden mit einer Kopie der Serverdaten gespeichert.

Fehlernachrichten

Fehlernummer

Fehlernachricht

Notizen

Schritte zum Beheben des Fehlers

1

Die empfangenen Synchronisierungsdaten sind ungültig.

Dies ist ein allgemeiner Fehler, der vom Synchronisationsclient zurückgemeldet wird, wenn während der Verarbeitung des vom Server bereitgestellten SyncML-Pakets ein Fehler auftritt. In den meisten Fällen wird die aktuelle Synchronisation abgebrochen.

Der Benutzer kann eine Datenersetzung für alle PIM-Typen ausführen, die gerade synchronisiert werden.

3

Kommunikationsprobleme mit dem Server

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn die API “InternetOpen” fehlschlägt.

Schritt 1 - Versuchen Sie, mit einem Web-Browser auf einem anderen Gerät oder System, das über vollständige Konnektivität verfügt, auf den Server zuzugreifen.

Schritt 2 - Versuchen Sie, mit der Internetanwendung auf dem Gerät auf den Server zuzugreifen. Wenn der Server online ist, stellen Sie sicher, dass Sie sich mit derselben Benutzer-ID bzw. demselben Kennwort anmelden können, die bzw. das auf dem Gerät konfiguriert ist. Wenn dieser Schritt funktioniert, versuchen Sie, einen Warmstart für das Gerät auszuführen.

4

Das Format des Servernamens ist ungültig.

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn der vom Benutzer angegebene Servername ungültige Zeichen enthält.

Prüfen Sie den Servernamen im Dialogfenster mit den Kontoeinstellungen der Traveler-Anwendung. Stellen Sie sicher, dass der Servername korrekt formatiert ist. Versuchen Sie, auf andere Weise auf den Server zuzugreifen.

6

Der Servername kann nicht aufgelöst werden.

Dieser Fehler wird zurückgegeben, wenn der Client einen Statuscode ERROR_INTERNET_NAME_NOT_RESOLVED von der API “InternetConnectThread” empfängt.

Dieselben Schritte wie für Fehler 4

8

Lotus Traveler-Server steht nicht zur Verfügung.

Dies ist der Standardfehlercode, der von der Konfigurationskomponente für eine fehlgeschlagene HTTP GET- oder HTTP POST-Operation verwendet wird.

Dieselben Schritte wie für Fehler 3

9

Synchronisierung mit Fehlern abgeschlossen

Dies ist ein allgemeiner Fehler, der vom Synchronisationsclient zurückgegeben wird, wenn eine Synchronisation aufgrund irgendeiner möglichen Ursache fehlgeschlagen ist.

Dieselben Schritte wie für Fehler 1

10

Server ist beschäftigt.

Der Server hat den Status SML_STATUS_IN_PROGRESS (101) zurückgegeben. Der Client hat die Synchronisation daher abgebrochen.

Der Benutzer kann eine manuelle Synchronisation ausführen, wenn er der Meinung ist, dass ein Problem vorhanden ist. Sofern der Server noch aktiv ist, sollte der Fehler von selbst behoben werden.

11

Datensatz wurde beim Ändern/Entfernen nicht gefunden.

Der Synchronisationsclient konnte den Datensatz nicht finden, auf den der Server in einer Synchronisationsoperation, beispielsweise Ändern oder Löschen, verwiesen hat.

Wie in den Schritten für Fehler 10 beschrieben, kann der Benutzer jederzeit eine manuelle Synchronisation ausführen. Dieser Fehler wird zu Informationszwecken generiert. Das System wird in der Regel aber korrekt ausgeführt.

13

Speichermangel

Der Client hat versucht, einen Speicherblock auf dem Gerät zuzuordnen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Prüfen Sie den verfügbaren Hauptspeicher auf dem Gerät und führen Sie entsprechende Aktionen aus, um Speicherplatz freizugeben.

16

Die Synchronisierung wurde vom Benutzer abgebrochen.

   

17

Ungültige Benutzer-ID oder ungültiges Kennwort

Der Client hat versucht, eine HTTP POST-Operation für den Server auszuführen. Der Server hat mit einem Authentifizierungsfehler geantwortet.

Führen Sie die Schritte aus, die für Fehler 3 aufgelistet sind.

18

Der Server meldet, dass der Zugriff für Ihre Benutzer-ID untersagt ist (403).

Die angegebene Benutzer-ID wurde durch den Serveradministrator gesperrt.

Der Serveradministrator muss diesen Benutzer freigeben.

20

Der Server hat eine ungültige Anforderung gestellt.

Die vom Server während einer Synchronisationsoperation bereitgestellte XML ist vermutlich falsch. Der Synchronisationsclient sendet diese Fehlernachricht zu Informationszwecken. Dieser Fehler führt nicht dazu, dass die Synchronisation abgebrochen wird.

Führen Sie die Schritte aus, die für Fehler 1 aufgelistet sind.

21

Ungültiger Parameter

Der Synchronisationsclient konnte erforderliche Informationen nicht vom Konfigurationsdienstprogramm abrufen.

Prüfen Sie den Benutzernamen, das Kennwort, den Servernamen und das HTTP-Protokoll erneut. Stellen Sie sicher, dass in Traveler die richtigen Informationen gespeichert sind.

22

Puffer ist zu klein.

Die vom Server für den Geräteclient bereitgestellte Nachricht überschreitet die voreingestellte maximale Nachrichtengröße.

Dies sollte theoretisch nie passieren. Falls doch, handelt es sich um einen Fehler, der vom Entwicklerteam untersucht werden muss. Zur Fehlerumgehung kann der Benutzer die für Fehler 1 beschriebenen Schritte ausführen.

23

Während der Synchronisierung wurden ungültige Daten vom Server empfangen.

Die vom Server und Client unterstützten Versionen von SyncML weichen voneinander ab.

Dies sollte theoretisch nie passieren. Falls doch, handelt es sich um einen Fehler, der vom Entwicklerteam untersucht werden muss. Für diesen Fehler gibt es keine Fehlerumgehungen.

25

Synchronisierung konnte nicht initialisiert werden.

Der Synchronisationsclient hat fehlende Funktionalität festgestellt, die für die vom Server verwendete SyncML-Version erforderlich ist.

Siehe Fehler 23

26

Synchronisierung konnte nicht initialisiert werden.

Siehe Fehler 25

Siehe Fehler 25

29

Verbindungsfehler mit Server %s, Port %d

Der Synchronisationsclient hat die Verbindung zum Server verloren.

Siehe Fehler 3

30

Die Synchronisierung wurde wegen eines 500-Fehlers abgebrochen.

Der Server hat einen Befehl zurückgewiesen, der vom Client gesendet wurde.

Siehe Fehler 22

31

Synchronisierung mit Fehlern abgeschlossen

Der Client hat einen Datensatz empfangen, den das Gerät aus irgendeinem Grund nicht hinzufügen konnte. Der Fehler wird durch keinen anderen derzeit definierten Mechanismus erfasst. Daher ist die Verwendung von SMLERROR_COMMAND_FAILED unzureichend, um zu vermeiden, dass der Server diesen zurücksendet.

Siehe Fehler 22

32

Speichermangel

Siehe Fehler 13

Siehe Fehler 13

33

Die Lotus Traveler-Mailbox wurde nicht gefunden.

Die Lotus Mail-Anwendung ist entweder beschädigt oder nicht auf dem Gerät vorhanden

Wenn die Lotus Mail-Anwendung nicht vorhanden ist, fordern Sie beim IBM Support ein bestimmtes Programm an, das die Anwendung auf dem Gerät wiederherstellen kann.

34

Beim Versuch, Daten mit der Speicherkarte zu synchronisieren, ist ein Fehler aufgetreten.

Der Android-Client wurde angewiesen, Daten auf der Speicherkarte zu speichern. Auf der Speicherkarte war jedoch nicht genug Speicherplatz vorhanden, um die Anforderung zu erfüllen.

Versuchen Sie, einigen Speicherplatz auf der Speicherkarte freizugeben. Der Benutzer sollte auch alle E-Mail-Einstellungen inaktivieren, mit denen die Ausgabe auf die Speicherkarte umgeleitet wird.

35

Der Lotus Traveler-Server steht nicht zur Verfügung. Er wurde möglicherweise nicht gestartet oder ist momentan ausgelastet (503).

Der Android-Client hat versucht, eine Verbindung mit dem Server herzustellen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Siehe Fehler 3

37

Der Server meldet einen internen Fehler (500).

Der Client hat versucht, mit dem Server zu kommunizieren, aber der Server hat einen Status 500 zurückgemeldet. Dies weist auf einen internen Serverfehler hin.

Siehe Fehler 10

38

Die Synchronisierung wurde abnormal beendet. HTTP-Statuscode %d.

Der Client hat einen HTTP-Statusfehler 415 vom Server empfangen. Dies weist auf nicht unterstützte Datenträger hin und wird in der Regel zurückgegeben, wenn der Client das XML-Paket komprimiert und der Server Probleme bei dessen Entschlüsselung hat.

Inaktivieren Sie die zlib-Komprimierung auf dem Server.

39

Das Hochladen aktualisierter Einstellungen auf den Server ist fehlgeschlagen. Der Vorgang wird bei der nächsten Synchronisation wiederholt.

Der Client hat versucht, die aktuellen Konfigurationseinstellungen an den Server zu senden. Dies ist jedoch fehlgeschlagen.

Siehe Fehler 3

40

Die Stromversorgung ist nicht ausreichend. Die automatisierten Funktionen sind daher inaktiviert.

Die Batteriespannung auf dem Gerät ist auf einen niedrigen Stand gefallen.

Laden Sie das Gerät wieder auf.

41

Das Herunterladen aktualisierter Einstellungen vom Server ist fehlgeschlagen. Der Vorgang wird bei der nächsten Synchronisation wiederholt.

Der Server hat versucht, den Client über neue Geräteeinstellungen zu informieren. Ein Konnektivitätsproblem hat jedoch verhindert, dass der Client die aktualisierten Informationen vom Server empfängt.

Siehe Fehler 3

42

Die Synchronisierung wurde aufgrund eines Verstoßes gegen eine Gerätesicherheitsrichtlinie vom Administrator inaktiviert.

Der Traveler-Client hat einen Sicherheitsverstoß festgestellt. Die festgelegte Aktion bei einem Verstoß gegen die verletzte Sicherheitsrichtlinie war die Inaktivierung der Synchronisation.

Zeigen Sie den aktuellen Sicherheitsstatus des Traveler-Clients an und führen Sie die erforderlichen Schritte aus, um die durch den Serveradministrator angegebene Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen durchzusetzen.

43

Verstoß gegen Gerätesicherheit

Der Traveler-Client hat einen Sicherheitsverstoß festgestellt.

Siehe Fehler 42

44

Der Server meldet, dass der Zugriff für Ihre Benutzer-ID untersagt ist (403).

Siehe Fehler 18

Siehe Fehler 18

45

Der Server hat einen Fehler gemeldet. Das Protokoll enthält weitere Details.

Allgemeiner Fehler für verschiedene Fehler, die der Server dem Client berichtet hat.

Siehe Fehler 3

59

Der Änderungsprotokollservice ist nicht aktiv.

Der Änderungsprotokollservice ist aus irgendeinem Grund nicht aktiv.

Beenden Sie Traveler und starten Sie es erneut.

Bekannte Einschränkungen

In diesem Thema erhalten Sie Informationen zu bekannten Einschränkungen für IBM Lotus Notes Traveler nach Gerätetyp.

Windows Mobile - Einschränkungen

In diesem Thema werden bekannte Einschränkungen bei Windows Mobile-Geräten und IBM Lotus Notes Traveler beschrieben.

Installation

Tabelle 47. Probleme bei der Installation
Problem Details

Benutzer mobiler Geräte können die Registrierung nicht abschließen, wenn der Home-Mail-Server des Benutzers inaktiv ist.

Bei der Registrierung eines mobilen Geräts bei Lotus Notes Traveler werden vom Lotus Notes Traveler-Server der Name des Home-Mail-Servers des Benutzers sowie der E-Mail-Pfadname aus dem Domino-Verzeichnis gelesen. Anschließend wird versucht, eine Verbindung mit dem Mail-Server herzustellen, um festzustellen, ob für den Benutzer Replik-Maildatenbanken konfiguriert sind. Ist der Home-Mail-Server während der Registrierung inaktiv, kann sich der Benutzer möglicherweise nicht registrieren. Die Registrierung ist erst möglich, wenn der betreffende Server wieder aktiv ist oder wenn im Eintrag dieses Benutzers zum Home-Mail-Server ein Wechsel zu einem anderen Mail-Server im Domino-Verzeichnis vorgenommen wurde.

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und der Lotus Notes Traveler-Server über die Positionen der Replik-Maildatenbanken informiert ist, kann Lotus Notes Traveler bei inaktivem Home-Server Push- und Synchronisationsoperationen an andere Repliken umleiten.

Es entstehen möglicherweise Konflikte zwischen Lotus Notes Traveler und weiteren Synchronisationslösungen anderer Hersteller, die auf einem Gerät installiert sind.

Das Ausführen von Lotus Notes Traveler zusammen mit weiteren Synchronisationslösungen anderer Hersteller auf demselben Gerät wird nicht unterstützt. Die parallele Ausführung könnte zu Datenverlust, nicht erfassten geänderten Einträgen und einer reduzierten Leistung führen.

Beim Vorschlagen des richtigen Client-Downloads für die Geräte werden einige nicht ordnungsgemäß erkannt.

Das Smart Phone "Moto Q WM6" mit dem Opera-Browser wird als Windows Mobile 5 anstatt als Windows Mobile 6 erkannt.

Das Smart Phone "Samsung SGH-i600V WM 5" wird als Windows Mobile 6 anstatt als Windows Mobile 5 erkannt.

Anmerkung: Es gibt Textanweisungen für den Benutzer, um manuell die richtige Version auszuwählen, wenn die Identifikation falsch ist.
Ein älterer Client kann nicht über eine neuere Version installiert werden. Wenn Sie aus irgendeinem Grund eine ältere Version von Lotus Notes Traveler auf einem Gerät installieren müssen, auf dem bereits eine neuere Version vorhanden ist, müssen Sie die neuere Version zuerst deinstallieren. Anschließend kann mit der Installation der älteren Version fortgefahren werden.

Mail

Tabelle 48. Probleme bei E-Mails
Problem Details

Auf dem mobilen Gerät gelöschte E-Mail-Nachrichten werden nicht im Ordner für gelöschte Elemente (Papierkorb) auf dem Gerät angezeigt.

Auf dem mobilen Gerät gelöschte E-Mail-Nachrichten werden nicht im Ordner für gelöschte Elemente (Papierkorb) auf dem Gerät angezeigt.

E-Mail-Nachrichten mit einem Datum Antwort erbeten bis werden nicht in der Aufgabenliste angezeigt.

Wird eine E-Mail-Nachricht mit der Option Antwort erbeten bis gesendet, wird diese normalerweise auf dem Lotus Notes-Client sowohl im Eingang des Empfängers als auch in der Aufgabenliste angezeigt. Auf dem Lotus Notes Traveler-Client wird sie nur im Eingang angezeigt.

Wenn Sie eine E-Mail-Entwurfsnachricht abbrechen, werden auch frühere Entwurfsversionen der Nachricht gelöscht.

Wenn Sie Menü - Abbrechen auswählen, um eine E-Mail-Entwurfsnachricht zu löschen, werden auf Server und Client auch bereits gespeicherte Entwürfe der Nachricht gelöscht.

In einem Unterordner im Eingang, bei den Entwürfen oder im Ausgang abgelegte E-Mail-Nachrichten werden nicht angezeigt.

Mit dem Windows Mobile-Client ist es möglich, Unterordner im Eingang, bei den Entwürfen oder im Ausgang anzulegen. Im Domino-E-Mail-System ist das nicht möglich. Wenn der Benutzer auf dem Gerät einen derartigen Unterordner erstellt, wird dieser nicht an den Domino-Server gesendet. Der Benutzer wird darüber benachrichtigt.

Wenn der Benutzer E-Mail-Nachrichten aus dem Ordner "Eingang" oder aus anderen Ordnern in den Ordner mit den Entwürfen oder den Ausgang verschiebt, werden diese Änderungen rückgängig gemacht und der Benutzer wird benachrichtigt. Einzige Ausnahme: Eine Nachricht im Ordner mit den Entwürfen kann an den Ausgang auf dem Gerät übertragen und von dort gesendet werden.

Ein Warmstart kann die E-Mail-Synchronisation und die E-Mail-Aktualisierung auslösen.

Beim Ausführen eines Warmstarts des Clientgeräts kann es zu einer Synchronisation der E-Mail mit dem Server und zu einer Aktualisierung kommen.

Die Aktion Komplette E-Mail abrufen ist für Entwurfsnachrichten nicht verfügbar.

Nachrichten im Entwurfstatus können nicht über die Aktion Komplette E-Mail abrufen abgerufen werden.

Der Ordner "Papierkorb" wird nicht synchronisiert. Der Ordner "Papierkorb" in Lotus Domino ist eine Ansicht und kein realer Ordner. Wenn Sie Ordneraktivitäten überwachen, erhält Lotus Notes Traveler daher keine Benachrichtigungen in Bezug auf den Ordner "Papierkorb".

E-Mail wird nicht an die Antwortadressen gesendet.

Wenn ein Benutzer auf eine E-Mail-Nachricht antwortet, das Antwortfeld aber eine andere Adresse als die Herkunftsadresse enthält, wird die Antwort an die Herkunftsadresse anstatt an die Antwortadresse übertragen.

Ein Dialogfenster mit einem Sicherheitsalarm erscheint beim Öffnen eines E-Mail-Ordners mit einem Notes-Client. Wenn Sie einen E-Mail-Ordner auf einem mobilen Gerät erstellen, das Operationen für E-Mail-Ordner mit dem Lotus Notes Traveler-Client unterstützt, wird der Ordner mit dem Lotus Traveler-Server in Ihrer E-Mail-Datenbank erstellt. Da Ordner Designelemente sind und digital signiert werden müssen, trägt der Ordner die Signatur des Lotus Notes Traveler-Servers, von dem er erstellt wurde. Ihr Notes-Client fragt Sie beim Fund einer bisher unbekannten Signatur standardmäßig, ob Sie die vom Ordner angeforderte Aktion erlauben möchten. Wenn diese Warnung erscheint, wählen Sie Dem Unterzeichner dieser Aktion vertrauen aus, sodass diese Aufforderung für diese Aktion nicht mehr erscheint.
E-Mail-Anhänge sind beim Antworten und Weiterleiten nicht immer mit eingeschlossen. Wenn Sie auf einem mobilen Gerät auf eine E-Mail-Nachricht antworten oder diese weiterleiten, deren Anhänge aufgrund der Lotus Notes Traveler-Abschneideoptionen entfernt wurden, müssen Sie zuerst die vollständige E-Mail-Nachricht abrufen und auf dem Gerät darauf antworten bzw. sie weiterleiten. Dieselbe Einschränkung gilt für einen umfangreichen Nachrichtentext, der möglicherweise abgeschnitten wurde. Damit die vollständige Nachricht auf dem Gerät erneut gesendet werden kann, muss sie zuerst über die Option "Nachricht herunterladen" abgerufen werden.
Das Versenden verschlüsselter E-Mails von einem Windows Mobile-Gerät an Empfängergruppen wird nicht unterstützt. Der Absender erhält eine Benachrichtigung, dass die Nachricht nicht gesendet wurde. Die E-Mail wird im Entwurfsordner gespeichert.

Kalender

Tabelle 49. Probleme mit dem Kalender
Problem Details

Die Verwendung von Kalenderfiltern gilt nicht für die einzelnen Instanzen wiederholt auftretender Besprechungen und Termine.

Wenn wiederholt auftretende Besprechungen sowohl Instanzen enthalten, die Kalenderfilterkriterien entsprechen, als auch Instanzen, die diesen Kriterien nicht entsprechen, werden alle Besprechungsinstanzen mit dem Gerät synchronisiert.

Delegieren und Neue Zeit vorschlagen werden nicht unterstützt.

Die Notes-Kalenderaktionen Delegieren und Neue Zeit vorschlagen werden für das Lotus Notes Traveler-Gerät nicht unterstützt.

Von einer Windows Mobile-Kalenderanwendung wird möglicherweise keine Ablehnungsnachricht gesendet.

Einige Versionen der Windows Mobile-Kalenderanwendung bieten keine Unterstützung für das Versenden von Ablehnungsnachrichten an den Organisator einer Besprechung, wenn Personen ihre Teilnahme an einer Besprechung aus dem Gerätekalender löschen. Von der Kalenderanwendung wird keine Ablehnungsnachricht gesendet, es sei denn, in einer entsprechenden Nachricht wird explizit gefragt, ob der Teilnehmer den Organisator über die Ablehnung informieren möchte.

Auf einem mobilen Gerät durch einen Besprechungsteilnehmer gelöschte Besprechungsbenachrichtigungen werden noch in der Ansicht "Alle Besprechungen" angezeigt.

Wird ein Kalenderereignis vom Gerät gelöscht, wird die Besprechungsnotiz durch den Domino-Server zwar aus der Kalenderansicht entfernt, trotzdem erscheint die Notiz weiterhin in der Ansicht "Alle Besprechungen".

Mehrere Instanzen eines wiederkehrenden Kalenderereignisses in Notes, die innerhalb eines Tages vorkommen, werden nicht unterstützt.

Enthält ein wiederkehrendes Kalenderereignis mehrere Instanzen für denselben Tag und für dieselbe Zeitzone, in der das Ereignis vorkommt, wird nur eine der Instanzen für diesen Tag an das mobile Gerät übertragen. Windows Mobile bietet keine Unterstützung für mehrere Instanzen eines wiederkehrenden Kalenderereignisses, die in der Zeitzone des Geräts am selben Tag liegen.

Sie können die Wiederholungseinstellungen für einen Kalendereintrag nach der Erstellung nicht mehr ändern.

Notes lässt es nicht zu, die Wiederholungseinstellung für einen Kalendereintrag nach der Erstellung zu ändern. Sie können beispielsweise einen wöchentlich wiederkehrenden Eintrag nicht in einen täglich wiederkehrenden Eintrag umwandeln oder einen nicht wiederkehrenden Eintrag nicht in einen wiederkehrenden Eintrag unwandeln.

Einige Instanzen einer wiederkehrenden Besprechung werden nicht angezeigt.

Wenn Sie mit dem Gerät einen unbegrenzten Termin erstellen, begrenzt Lotus Notes Traveler-Server den Termin auf 10 Instanzen für einen jährlichen Termin oder 250 Instanzen für alle anderen Wiederholungsregeln.

Kalendereinträge nach dem Jahr 2067 auf Gerät und Server werden nicht synchronisiert.

Es ist nicht möglich, alle Optionen für eine Einladung durch den Besprechungsleiter anzugeben. Unter anderem ist es nicht möglich, Teilnehmer über Smartphone hinzuzufügen oder zu entfernen.

Dies ist eine Softwareeinschränkung von Windows Smartphone. Windows Mobile Professional bietet komplette Unterstützung für alle Funktionen.

Nicht erwartetes Verhalten beim Löschen einer Besprechung von einem Windows Mobile 6-Gerät.

Wenn Sie auf Ihrem Gerätekalender als Teilnehmer für eine Besprechung aufgelistet werden und die Besprechung löschen möchten, werden Sie gefragt, ob Sie eine Antwort an die Person, die die Besprechung vorbereitet, senden möchten. Wenn Sie diese Frage bejahen, wird Ihnen ein E-Mail-Nachrichtenformular bereitgestellt, in das Sie einen Antworttext eingeben können. Das Feld An in dem Formular bleibt leer. Unabhängig davon, was Sie im Feld An eintragen, wird die Antwort an den Organisator der Besprechung gesendet. Das gilt selbst dann, wenn das Feld leer bleibt.

Das Senden einer Besprechungseinladung schlägt fehl, wenn Benutzernamen Leerzeichen enthalten.

Wenn Sie Antworten oder Allen antworten von einem Besprechungseintrag aus verwenden und in der Adresse mindestens eines Empfängers der erstellten E-Mail Leerzeichen vorkommen, schlägt das Senden für diesen Empfänger fehl. Dies ist ein Problem bei der Verarbeitung von Leerzeichen in der Windows Mobile-Kalenderanwendung. Die Adresse "Vorname Nachname/Unternehmen/GEO" wird z. B. fälschlicherweise in "Vorname<nachname/unternehmen/GEO>" geändert und das Senden schlägt fehl. Zur Fehlerumgehung können Sie die Adresse vor dem Senden manuell bearbeiten.

Einschränkungen bei der Verwendung von Raum- und Ressourceninformationen in Kalenderereignissen

Das Feld "Raum" wird an das Feld "Ort" angehängt, wenn das Ereignis auf dem Gerät synchronisiert wird. Das Feld "Raum" im Lotus Notes-Kalender kann vom Gerät aus nicht aktualisiert werden. Das Feld "RESSOURCE" wird nicht unterstützt.

Ganztageseinladungen werden in 16-Stunden-Einladungen umgewandelt.

Mit Windows Mobile-Geräten können Benutzer Ganztageseinladungen erstellen. Einladungen dieses Typs werden von Lotus Notes jedoch nicht unterstützt. Wenn ein Benutzer auf dem Gerät eine Ganztageseinladung erstellt, wird sie daher in eine Besprechung von 4 Uhr bis 20 Uhr umgewandelt, bevor sie an die eingeladenen Personen gesendet wird.

Änderungen an den in Domino eingebundenen Kalendereinträgen werden nicht mit dem Server synchronisiert.

Wenn Sie Ihren Lotus Notes-Kalender so konfigurieren, dass mehrere Kalenderquellen angezeigt werden und die Anzeige auch erfolgt, wenn der Notes-Client offline ist, wird der Kalender mit einem Lotus Notes Traveler-Gerätekalender synchronisiert. Sie sollten diese Kalenderereignisse jedoch nicht auf dem Gerät ändern. Wenn Sie eines dieser Ereignisse auf dem Gerät ändern oder löschen, wird das geänderte Ereignis bei der Synchronisation mit dem Server wieder mit dem ursprünglichen Ereignis überschrieben.

Einschränkungen bei Anhängen und Kalenderereignissen Sie können Kalenderereignissen keine Anhänge hinzufügen und in Kalenderereignissen keine Anhänge anzeigen.

Aufgaben

Tabelle 50. Probleme bei Aufgaben
Problem Details

Wiederholungsregel für einen Eintrag der Aufgabenliste kann nach der Erstellung nicht mehr geändert werden.

Lotus Notes lässt es nicht zu, die Wiederholungsregel für einen Eintrag der Aufgabenliste nach der Erstellung zu ändern. Beispielsweise können Sie nicht von der Wiederholungsregel "wöchentlich" auf die Wiederholungsregel "täglich" oder von der Wiederholungsregel "nicht wiederkehrend" auf die Wiederholungsregel "wiederkehrend" umschalten.

Zuordnen von Gruppenaufgaben ist nicht möglich.

Es können keine Gruppenaufgaben zugeordnet werden. Dies ist eine Einschränkung in der Windows-Gerätesoftware.

Im Eintrag der Aufgabenliste fehlt das Anfangsdatum.

Sowohl "Anfangsdatum" als auch "Fälligkeitsdatum" sind bei Aufgaben obligatorische Felder. Wenn Sie über ein Anfangsdatum, aber kein Fälligkeitsdatum verfügen, geht das Anfangsdatum verloren.

Wird eine Instanz einer wiederkehrenden Aufgabe auf dem Gerät gelöscht, wird diese Änderung nicht an den Server weitergegeben.

Folgendes gilt nur für Windows Mobile 5-Benutzer: Wenn ein Benutzer eine einzelne Instanz einer wiederkehrenden Aufgabe löscht, wird diese Änderung nicht an den Server weitergegeben. Dies ist eine Softwareeinschränkung in Windows Mobile 5, die in Windows Mobile 6 behoben wurde.

Kontakte

Tabelle 51. Probleme mit Kontakten
Problem Details

Die auf einer SIM-Karte gespeicherten Kontakte werden nicht synchronisiert.

Die auf einer SIM-Karte gespeicherten Kontakte werden von Lotus Notes Traveler nicht synchronisiert. Nur die in einer Microsoft Pocket Outlook-Kontaktdatenbank enthaltenen Kontakte werden mit dem Server synchronisiert.

Von Lotus Notes Traveler werden Daten auf einer SIM-Karte nicht direkt gelesen oder modifiziert. Damit die auf einer SIM-Karte enthaltenen Kontakte synchronisiert werden können, enthalten bestimmte Telefone eine Anwendung, mit der der Benutzer Daten zwischen SIM-Karte und Pocket Outlook-Kontaktdatenbank kopieren kann. Werden die auf der SIM-Karte enthaltenen Kontakte in die Pocket Outlook-Kontaktdatenbank kopiert, werden Sie mit Lotus Notes Traveler mit der Maildatei des Servers synchronisiert.

Persönliche Gruppen werden nicht mit der Kontaktdatenanwendung des Geräts synchronisiert.

Die Kontaktdatenanwendung unterstützt die Synchronisation von Gruppen nicht.

Namen in Anrufprotokoll sind bei erstmaliger Synchronisation bzw. Austauschsynchronisation von Kontakten verloren gegangen.

Anrufprotokolldaten werden in einem verdeckten Feld im Kontaktspeicher gespeichert. Diese verdeckten Informationen gehen bei einer erstmaligen Synchronisation bzw. einer Austauschsynchronisation von Kontakten verloren. Nachfolgende Synchronisationen haben keinen Einfluss auf das Anrufprotokoll. In allen Synchronisationen wird die Telefonnummer im Anrufprotokoll geführt. Verloren gehen nur die entsprechenden Namen.

Notizbuch

Tabelle 52. Probleme mit dem Notizbuch
Problem Details

Mit einem Windows Mobile 6 Standard Smartphone kann kein Notizbucheintrag erstellt werden.

Dies ist eine Softwareeinschränkung des Windows-Geräts.

"Sprachnotizen" können nicht synchronisiert werden.

Bei Voice Notes (Sprachnotizen) handelt es sich um eine separate Anwendung. Diese kann nicht mit dem Lotus Notes Traveler-Clientgerät synchronisiert werden.

Notizbucheinträge werden nicht synchronisiert.

Notizbucheinträge werden nur vom Server zum Gerät synchronisiert. Änderungen, die auf dem Gerät an den Notizbucheinträgen vorgenommen werden, werden auf dem Server nicht erneut synchronisiert.

Richtlinien

Tabelle 53. Probleme mit Richtlinien
Problem Details

Das Kontrollkästchen Speicherkartenverschlüsselung auf Windows Mobile-Geräten wird bei Ausführung der bei Verstößen verwendeten Aktion Erzwingen für Speicherkartenverschlüsselung nicht inaktiviert.

Der Benutzer kann die Speicherkartenverschlüsselung inaktivieren. Der Lotus Notes Traveler-Client stellt jedoch in regelmäßigen Abständen (10 Minuten) fest, dass der Benutzer die Speicherkartenverschlüsselung inaktiviert hat, und aktiviert sie wieder, solange die Aktion Erzwingen bei Verstößen festgelegt ist.

Einschränkungen bei Nokia

In diesem Thema werden bekannte Einschränkungen bei Nokia-Geräten in Verbindung mit IBM Lotus Notes Traveler beschrieben.

Installation

Tabelle 54. Probleme bei der Installation
Problem Details

Fehler des Typs "Unable to install" (Installation nicht möglich) beim Upgrade mit sisx-Datei aus Messaging-Eingang.

Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie eine E-Mail zur Anzeige oder Bearbeitung geöffnet haben und versuchen, eine LotusTraveler.sisx-Datei aus dem Eingang der Messaging-Anwendung zu installieren. Daraufhin wird dieser Fehler angezeigt. Schließen Sie die E-Mail mithilfe des Task-Managers. Beenden Sie anschließend die Messaging-Anwendung und versuchen Sie es erneut.

Benutzer mobiler Geräte können die Registrierung nicht abschließen, wenn der entsprechende Home-Mail-Server inaktiv ist.

Bei der Registrierung des Benutzers eines mobilen Geräts bei Lotus Notes Traveler werden vom Lotus Traveler-Server der Name des Home-Mail-Servers des Benutzers sowie der E-Mail-Pfadname aus dem Domino-Verzeichnis gelesen. Anschließend wird versucht, eine Verbindung mit dem Mail-Server herzustellen, um festzustellen, ob für den Benutzer Replikmaildatenbanken konfiguriert sind. Ist dieser Home-Mail-Server während des Registrierungsversuchs inaktiv, kann die Registrierung erst erfolgreich ausgeführt werden, wenn der Server wieder online ist oder der Eintrag des Home-Mail-Servers für den Benutzer im Domino-Verzeichnis in einen anderen Mail-Server geändert wird.

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und der Lotus Notes Traveler-Server Informationen über die Positionen der Mailrepliken erhält, kann Lotus Notes Traveler Push- und Synchronisationsoperationen an andere Repliken umleiten, wenn der Home-Server inaktiv ist. Das gilt nicht für die Erstregistrierung.

Benutzer kann ein unbekanntes SSL-Zertifikat nicht dauerhaft akzeptieren. Auf einigen Nokia-Geräten wird aufgrund der Sicherheitsrichtlinie des Geräts das Zertifikat nicht dauerhaft akzeptiert, wenn der eindeutige Name des SSL-Zertifikats nicht mit dem Hostnamen des Servers übereinstimmt. In dieser Situation schlagen nachfolgende Synchronisationen fehl. Wenn der Benutzer Accept this one time auswählt, kann die Synchronisation ein einziges Mal ausgeführt werden. Wenn Sie das Problem lösen möchten, stellen Sie sicher, dass der allgemeine Name des SSL-Zertifikats mit dem Hostnamen übereinstimmt, den das Gerät für den Serverzugriff verwendet. Zusätzlich kann die Installation der Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit das Sicherheitsverhalten des Geräts verbessern.
Ein älterer Client kann nicht über eine neuere Version installiert werden. Wenn Sie eine ältere Version von Lotus Notes Traveler auf einem Gerät installieren müssen, auf dem eine neuere Version ausgeführt wird, müssen Sie die neuere Version zuerst deinstallieren. Anschließend kann mit der Installation der älteren Version fortgefahren werden.
Benutzer-IDs und Kennwörter mit mehr als 32 Zeichen werden nicht unterstützt. Die Download-Manager-API von Nokia verwendet eine Begrenzung auf 32 Zeichen für Benutzer-IDs und Kennwörter. Daher können Benutzer-IDs und Kennwörter mit mehr als 32 Zeichen möglicherweise vom Server nicht authentifiziert werden.
Das Lotus Mobile-Installationsprogramm konnte keine Verbindung zum Server herstellen, um den Lotus Notes Traveler-Client zu installieren. Aufgrund einer Einschränkung des Nokiageräts ist der Lotus Mobile-Installations-Client nicht in der Lage, eine Verbindung herzustellen, wenn für den Server keine Basisauthentifizierung erlaubt ist. Dies betrifft jeden Proxyserver, der in der Umgebung verwendet wird. Sie können die Basisauthentifizierung auf dem Lotus Domino-Server inaktivieren, indem Sie die Sitzungsauthentifizierung und den anonymen Zugriff inaktivieren. Das Aktivieren des anonymen Zugriffs für TCP und SSL erlaubt Basisauthentifizierung für das Lotus Notes Traveler-Servlet. Nokia-Geräte unterstützen keine Sicherheitseinstellungen. Nokia-Sicherheitseinstellungen gelten nur für Nokia-Geräte mit aktivierter Sicherheit. Sie gelten nicht für Nokia-Geräte der Serie N. Möglicherweise müssen Sie die Nokia-Bibliothek für die Aktivierung der Sicherheit auf dem Gerät installieren, um es für die Sicherheit zu aktivieren. Sie können diese Bibliothek über die Nokia-Site für IBM Lotus Notes Traveler beziehen. Wählen Sie von dieser Website die Registerkarte "More info" aus, um die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit für Nokia-Geräte herunterzuladen.

Deinstallation

Tabelle 55. Probleme bei Deinstallation und Bereinigung
Problem Details

Nach einer Deinstallation bleiben Kalendereinträge und Kontaktdaten erhalten.

Lotus Notes Traveler löscht bei einer Deinstallation keine Kalendereinträge und auch keine Kontakte.

Bei einer Anwendungsbereinigung wird Lotus Notes Traveler nicht deinstalliert.

Alle Unternehmensdaten sowie die Konfiguration aus der Lotus Notes Traveler-Installation werden gelöscht. Anschließend sind auf dem Gerät ausschließlich binäre Lotus Notes Traveler-Dateien vorhanden, die nicht sensibel sind.

Mail

Tabelle 56. Probleme bei E-Mails
Problem Details

Eine mit einem Datum mit der Aufforderung "Antwort erbeten bis" empfangene E-Mail wird nicht zusammen mit Einträgen der Aufgabenliste angezeigt.

Wird eine E-Mail mit der Option "Antwort erbeten bis" gesendet, wird diese auf dem Notes-Client sowohl im Eingang des Empfängers als auch in seiner Aufgabenliste angezeigt. Auf dem Lotus Notes Traveler-Client wird sie nur im Eingang angezeigt.

"Komplette E-Mail abrufen" steht für Entwürfe nicht zur Verfügung.

E-Mails im Entwurfsstatus können nicht über die Aktion "Komplette E-Mail abrufen" abgerufen werden.

Nach Beantwortung oder Weiterleitung mit dem E-Mail-Viewer des Nokia S60-Geräts und anschließendem Löschen wird die Fehlernachricht "Message deleted - 7005" (Nachricht gelöscht - 7005) angezeigt.

Wenn Sie eine Antwort oder eine weitergeleitete E-Mail-Antwort aus der Lotus Notes Traveler-Mailbox löschen, wird möglicherweise die Fehlernachricht "Message deleted -7005" (Nachricht gelöscht - 7005) angezeigt. Die Antwort wird dennoch wie erwartet gelöscht. Dieser Fall tritt nur dann ein, wenn Sie eine Antwort- oder Weiterleitungsnachricht erstellen, während Sie eine E-Mail in der Mail-Viewer-Anwendung anzeigen, und anschließend die Antwort- oder Weiterleitungsnachricht löschen, bevor Sie diese senden.

Empfangene Anhänge können nicht gespeichert werden, wenn die Dateinamenerweiterung vom S60-Gerät nicht erkannt wird.

Wird auf einem S60-Gerät eine E-Mail mit einem Anhang mit einer vom Gerät nicht erkannten Erweiterung angezeigt, steht die Funktion zum Speichern nicht zur Verfügung. Stattdessen sind nur die Funktionen zum Öffnen (gibt einen Hinweis wegen nicht unterstützten Objekttyps aus) und zum Senden verfügbar. Sie können den Anhang über "SendAs"-Funktionen wie IR, Bluetooth, E-Mail usw. senden.

Der Ordner "Papierkorb" wird nicht synchronisiert.

Der Ordner "Papierkorb" in Lotus Domino ist eine Ansicht und kein realer Ordner. Wenn Sie Ordneraktivitäten überwachen, erhält Lotus Notes Traveler daher keine Benachrichtigungen in Bezug auf den Ordner "Papierkorb".

Auf S60-Geräten der dritten Version sind keine Unterordner verfügbar.

Unterordner werden von Nokia S60-Geräten der dritten Version (3.0) nicht unterstützt. Unterordner werden als Nachrichten angezeigt und können nicht geöffnet werden. Aus diesem Grund werden Unterordner für diese Geräte von Lotus Notes Traveler nicht unterstützt. Unterordner werden in der Ordnersubskription und in den Benutzeroberflächen zum Verschieben in Ordner nicht angezeigt.

Nokia S60-Geräte der dritten Version (Feature-Pack 1 und 2) bieten vollständige Unterstützung für Unterordner.

Ein Dialogfenster mit einem Sicherheitsalarm erscheint beim Öffnen eines E-Mail-Ordners mit einem Notes-Client.

Wenn Sie einen E-Mail-Ordner auf einem mobilen Gerät erstellen, dass Operationen für E-Mail-Ordner mit dem Lotus Notes Traveler-Client unterstützt, wird der Ordner mit dem Lotus Traveler-Server in Ihrer E-Mail-Datenbank erstellt. Da Ordner Designelemente sind und digital signiert werden müssen, hat der Ordner die Signatur des Lotus Notes Traveler-Servers, von dem er erstellt wurde. Ihr Notes-Client warnt Sie standardmäßig, wenn er eine ihm unbekannte Signatur erkennt, und fragt nach der Berechtigung, die vom Ordner angeforderte Aktion zuzulassen. Wenn diese Warnung erscheint, wählen Sie Dem Unterzeichner dieser Aktion vertrauen aus, sodass diese Aufforderung für diese Aktion nicht mehr erscheint.

E-Mail-Anhänge werden beim Antworten und Weiterleiten manchmal nicht angehängt.

Wenn Sie auf dem mobilen Gerät auf eine E-Mail-Nachricht antworten oder diese weiterleiten, deren Anhänge aufgrund der Lotus Notes Traveler-Abschneideoptionen entfernt wurden, müssen Sie zuerst die vollständige E-Mail-Nachricht abrufen, bevor Sie vom Gerät aus darauf antworten bzw. sie weiterleiten. Dieselbe Einschränkung gilt für einen umfangreichen Nachrichtentext, der möglicherweise abgeschnitten wurde. Damit die vollständige Nachricht auf dem Gerät erneut gesendet werden kann, muss sie zuerst über die Option "Retrieve Message" abgerufen werden.

Für Anhänge in E-Mails von Lotus Notes Traveler, die auf Symbian-Geräten empfangen werden, gilt eine Größenbeschränkung.

Bei Nokia Symbian-Geräten, auf denen Lotus Notes Traveler ausgeführt wird, ist die Größe für empfangene Anhänge in E-Mails auf maximal 7 MB mit Base64-Verschlüsselung beschränkt. Dies entspricht einer tatsächlichen Größe von etwa 5 MB.

Das Versenden verschlüsselter E-Mails von einem Nokia-Gerät an Empfängergruppen wird nicht unterstützt.

Empfängergruppen werden nicht unterstützt. Der Absender erhält eine Benachrichtigung, dass die Nachricht nicht gesendet wurde. Die E-Mail wird im Entwurfsordner gespeichert.

Telefonnummern in E-Mail-Nachrichten können auf Symbian^3-Geräten nicht angeklickt werden.

Wenn Sie ein Symbian^3-Gerät verwenden, das Rich-HTML für E-Mails unterstützt, sehen Sie in E-Mail-Nachrichten für Telefonnummern keinen Link zum Anklicken. Für diese Funktion ist derzeit keiner Unterstützung verfügbar.

Beim Antworten oder Weiterleiten von E-Mail-Nachrichten wird auf Symbian^3-Geräten die ursprüngliche Nachricht nicht angezeigt.

Der E-Mail-Client von Lotus Notes Traveler für Symbian^3 ist in der Lage, mit HTML formatierte E-Mail-Nachrichten anzuzeigen. Er kann jedoch keine erstellen. Wenn Sie eine Nachricht beantworten oder weiterleiten, wird der Antwort im E-Mail-Erstellungseditor die folgende Zeile hinzugefügt:
[[Ursprüngliche Nachricht wird unten angehängt ]]

Wenn das Gerät die Nachricht versendet, wird anstelle dieses Textes die ursprüngliche Nachricht angehängt.

Kalender

Tabelle 57. Probleme mit dem Kalender
Problem Details

Die Verwendung von Kalenderfiltern gilt nicht für die einzelnen Instanzen wiederholt auftretender Besprechungen und Termine.

Wenn eine wiederholt auftretende Besprechung sowohl Instanzen enthält, die den Kriterien des Kalenderfilters entsprechen, als auch Instanzen, die diesen Kriterien nicht entsprechen, werden alle Besprechungsinstanzen mit dem Gerät synchronisiert.

"Delegieren" und "Neue Zeit vorschlagen" werden nicht unterstützt.

Die Notes-Kalenderaktionen zum "Delegieren" und "Vorschlagen" werden für das Lotus Notes Traveler-Gerät nicht unterstützt.

Die durch den Teilnehmer vom mobilen Gerät gelöschten Besprechungsbenachrichtigungen werden weiterhin in der Ansicht "Alle Besprechungen" des Besprechungsteilnehmers angezeigt.

Wird ein Kalenderereignis von dem Gerät gelöscht, wird die Besprechungsbenachrichtigung durch den Domino-Server zwar aus der Kalenderansicht gelöscht, die Besprechungsbenachrichtigung wird jedoch weiterhin in der Ansicht "Alle Besprechungen" angezeigt.

Die Wiederholungsregel für einen Kalendereintrag kann nach der Erstellung nicht mehr geändert werden.

Lotus Notes lässt es nicht zu, die Wiederholungsregel für einen Kalendereintrag nach der Erstellung zu ändern. Beispielsweise können Sie nicht von der Wiederholungsregel "wöchentlich" auf die Wiederholungsregel "täglich" oder von der Wiederholungsregel "nicht wiederkehrend" auf die Wiederholungsregel "wiederkehrend" umschalten.

Es werden nicht alle Instanzen einer wiederkehrenden Besprechung angezeigt.

Wenn der Benutzer vom Gerät aus ein unbegrenztes Ereignis erstellt, wird das Ereignis vom Traveler-Server auf 10 Instanzen begrenzt, wenn eine Wiederholungsregel "jährlich" vorhanden ist. Andernfalls wird es auf 250 Instanzen begrenzt.

Kalendereinträge nach dem Jahr 2067 auf Gerät und Server werden nicht synchronisiert.

Das Löschen aller Kalendereinträge auf einem Nokia-Gerät wird nicht mit dem Server synchronisiert.

Die Nokia-Kalenderanwendung verfügt über eine Option zum Löschen aller Kalendereinträge. Wenn Sie diese Option auswählen, während Sie Lotus Notes Traveler ausführen, werden alle Kalendereinträge von dem Gerät gelöscht. Diese Kalenderereignisse bleiben auf dem Server jedoch weiterhin erhalten. Verwenden Sie diese Option nicht. Wenn Sie die Kalenderereignisse auf dem S60-Gerät austauschen oder aktualisieren möchten, müssen Sie im Lotus Notes Traveler-Menü Optionen > Tools > Daten ersetzen > Kalender und Aufgaben auswählen.

Bei der Synchronisation von Kalenderereignissen wird "Keine" nicht als Option unterstützt.

Beim Erstellen eines Kalenderereignisses auf manchen Nokia-Geräten können Sie für das Feld für die Synchronisation "öffentlich", "privat" oder "keine" angeben. Wenn Sie "öffentlich" auswählen, wird das Kalenderereignis normal mit dem Server synchronisiert. Wenn Sie "privat" oder "keine" auswählen, wird das Kalenderereignis als privater Kalendereintrag mit dem Server synchronisiert.

Sie können keine Einladungen mit Teilnehmern erstellen.

Dies ist eine Einschränkung der Kalenderanwendung auf dem Gerät. Sie können im Kalender Besprechungsbenachrichtigungen als Terminerinnerungen für sich selbst erstellen.

Einschränkungen bei der Verwendung von Informationen zu Räumen und Ressourcen in Kalenderereignissen

Das Feld "Raum" wird an das Feld "Ort" angehängt, wenn das Ereignis auf dem Gerät synchronisiert wird. Das Feld "Raum" im Lotus Notes-Kalender kann vom Gerät aus nicht aktualisiert werden. Das Feld "RESSOURCE" wird nicht unterstützt.

Auf Nokia-Geräten nach der Synchronisation mit dem Server erstellte Memos werden zu 24-Stundenereignissen.

Dies ist eine Einschränkung der Nokia-Kalenderanwendung.

Änderungen an den in Domino eingebundenen Kalendereinträgen werden nicht auf dem Server synchronisiert.

Wenn Sie Ihren Lotus Notes-Kalender so konfigurieren, dass mehrere Kalenderquellen angezeigt werden und die Anzeige auch erfolgt, wenn der Notes-Client offline ist, wird der Kalender auf einem Lotus Notes Traveler-Gerätekalender synchronisiert. Sie sollten diese Kalenderereignisse jedoch nicht auf dem Gerät ändern. Wenn Sie eines dieser Ereignisse auf dem Gerät ändern oder löschen, wird das geänderte Ereignis bei der Synchronisation mit dem Server wieder mit dem ursprünglichen Ereignis überschrieben.

Einschränkungen bei Anhängen und Kalenderereignissen

Sie können Kalenderereignissen keine Anhänge hinzufügen oder in Kalenderereignissen Anhänge anzeigen.

Aufgaben

Tabelle 58. Probleme mit Aufgaben
Problem Details

Die Wiederholungsregel für einen Eintrag der Aufgabenliste kann nach der Erstellung nicht mehr geändert werden.

Lotus Notes lässt es nicht zu, die Wiederholungsregel für einen Eintrag der Aufgabenliste nach der Erstellung zu ändern. Beispielsweise können Sie nicht von der Wiederholungsregel "wöchentlich" auf die Wiederholungsregel "täglich" oder von der Wiederholungsregel "nicht wiederkehrend" auf die Wiederholungsregel "wiederkehrend" umschalten.

Das Anfangsdatum ist das Fälligkeitsdatum

Das Fälligkeitsdatum ist bei Aufgaben ein obligatorisches Feld. Wenn Sie über ein Anfangsdatum, aber kein Fälligkeitsdatum verfügen, wird das Anfangsdatum als Fälligkeitsdatum festgelegt. Wenn Sie weder Anfangsdatum noch Fälligkeitsdatum angeben, wird als Fälligkeitsdatum "Heute" verwendet.

Kontakte

Tabelle 59. Probleme mit Kontakten
Problem Details

Die auf einer SIM-Karte gespeicherten Kontakte werden nicht synchronisiert.

Die auf einer SIM-Karte gespeicherten Kontakte werden von Lotus Notes Traveler nicht synchronisiert.

Persönliche Gruppen werden nicht mit der Kontaktdatenanwendung des Geräts synchronisiert.

Die Kontaktdatenanwendung unterstützt die Synchronisation von Gruppen nicht.

Notizbuch

Tabelle 60. Probleme mit dem Notizbuch
Problem Details

Notizbucheinträge werden nicht synchronisiert.

Notizbucheinträge werden nur vom Server zum Gerät synchronisiert. Änderungen, die auf dem Gerät an den Notizbucheinträgen vorgenommen werden, werden auf dem Server nicht erneut synchronisiert.

Sicherheit

Tabelle 61. Sicherheitsprobleme
Problem Details

Die Bereinigung von Speicherkarten über Fernzugriff schlägt bei einigen Geräten der N-Serie fehl.

Die Option für die Bereinigung über Fernzugriff zum Löschen des Inhalts der Speicherkarte schlägt auf einigen Geräten der N-Serie mit der Fehlernachricht fehl, dass die Karte nicht formatiert werden konnte. Es gibt keine bekannte Fehlerumgehung für dieses Problem.

Geräte der 60er-Serie sind als nicht konform markiert.

Geräte der 60er-Serie werden als nicht konform markiert, wenn der Server eine Verschlüsselung des Geräts erzwingt.

Synchronisation

Tabelle 62. Synchronisationsprobleme
Problem Details

Bei der Netzwerksuche zeigt das Gerät Roaming an.

Bei der Netzsuche verwendet Lotus Notes Traveler die Standardeinstellung für Roaming, um hohe Nutzungskosten zu vermeiden. Wenn Sie wissen, dass das Gerät kein Roaming ausführt, können Sie auf eine Abfrageverbindung umschalten, wenn häufige Aktualisierungen erforderlich sind.

Die Synchronisation bricht ab und die folgende Meldung wird im Protokoll erstellt:
05/17 1:16:21 AM ERROR 
Servername kann nicht aufgelöst werden
<servername>. Gerät ist
auf dem Stand vom 16.05.2011
23:31.

Das Gerät bleibt auf diesem Stand und stellt keine Verbindung zum Traveler-Server her. Dies liegt an einem Fehler im Symbian TCP/IP-Code. Die systemeigene Symbian-DNS-Auflösung bricht ab und gibt einen nicht dokumentierten Fehlercode zurück.

Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Dadurch wird der Symbian DNS-Auflöser zurückgesetzt und die Synchronisation wird dann fortgesetzt.

Einschränkungen bei Apple-Geräten

In diesem Thema werden bekannte Einschränkungen bei Apple-Geräten und IBM Lotus Notes Traveler beschrieben.

Einrichtung und Anmeldung

Tabelle 63. Probleme bei der Einrichtung und Anmeldung
Problem Details

Die Einrichtung eines Microsoft Exchange-Kontos schlägt fehl, wenn das Konto mit Lotus Notes Traveler eingerichtet wird.

Stellen Sie sicher, dass der mobile Benutzer nicht versucht, eine HTTP-Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server herzustellen. Stellen Sich außerdem sicher, dass der Domino-Administrator den HTTP-Port für die automatische Umleitung auf SSL konfiguriert hat. Die Umleitung auf SSL vom ActiveSync-Konto aus wird von Apple-Geräten nicht unterstützt.

Die Einrichtung eines Microsoft Exchange-Kontos schlägt fehl und es wird eine Nachricht über eine falsche Benutzer-ID angezeigt.

Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID für die Einrichtung des Exchange-Kontos auf dem Apple-Gerät nicht das Zeichen "/" enthält. Das Apple-Gerät sendet nicht die korrekten Berechtigungsnachweise, wenn die Benutzer-ID das Zeichen "/" enthält.

Mehrfachbytezeichen in Anmelde-IDs werden von Apple-Geräten nicht verarbeitet.

Wenn Sie versuchen, sich mit einer Benutzer-ID anzumelden, die Doppelbyte- oder Mehrfachbytezeichen enthält, schlägt die Einrichtung des Exchange-Kontos fehl. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie einen Anmeldealiasnamen verwenden, der nur Einzelbytezeichen enthält.

Vorsicht:
Bei Geräten mit einer älteren Firmwareversion als 3.0 gehen vorhandene Kalender- und Kontaktdaten verloren, wenn auf dem Gerät die Synchronisation von Kontakten und Kalender konfiguriert wird. Dies ist eine Einschränkung des Betriebssystems des Geräts.
Damit vorhandene Kontakt- und Kalenderdaten erhalten bleiben, müssen Sie ein Firmware-Upgrade auf Version 3.0 oder höher durchführen oder das Gerät gemäß den Anweisungen zum Inaktivieren der Synchronisation von Kontakt- und Kalenderdaten manuell konfigurieren.

Kontakte

Tabelle 64. Probleme mit Kontakten
Problem Details

Persönliche Gruppen werden nicht mit der Geräteanwendung "Kontakte" synchronisiert.

Die Anwendung "Kontakte" unterstützt keine Synchronisation von Gruppen.

Mail

Die Synchronisation von Antwort- und Weiterleitungsmarkierungen wird von Apple-Geräten nicht unterstützt. Diese Markierungen werden lokal auf dem Gerät oder lokal auf dem Server verarbeitet und niemals synchronisiert.Ab Lotus Notes Traveler Version 8.5.3 wird jedoch beim Beantworten oder Weiterleiten einer E-Mail-Nachricht auf dem Gerät in der entsprechenden Nachricht in der Maildatenbank des Servers die Antwort- oder Weiterleitungsmarkierung angezeigt.

Tabelle 65. Probleme bei E-Mails
Problem Details

Große Anhänge werden möglicherweise nicht mit dem Gerät synchronisiert.

Der Administrator kann eine maximal zulässige Anhangsgröße festlegen (standardmäßig 4 MB). Wenn eine E-Mail-Nachricht, deren Anhang diese Größe überschreitet, mit einem Apple-Gerät synchronisiert wird, kann der Benutzer den Anhang durch Klicken auf das Anhangsymbol in der Nachricht manuell herunterladen.

Wenn der Benutzer jedoch die Option E-Mail vollständig laden auswählt, wird versucht, die Nachricht mit allen Anhängen und dem vollständigen Nachrichtentext herunterzuladen. In diesem Fall werden Anhänge, die die maximal zulässige Größe überschreiten, nicht mit dem Gerät synchronisiert.

iPhone unterstützt nur E-Mail-Adressen mit ASCII-Zeichen.

Wird eine E-Mail-Nachricht an eine Adresse mit Nicht-ASCII-Zeichen gesendet, tritt ein Zustellungsfehler auf.

Entwürfe von E-Mail-Nachrichten werden nicht mit dem Server synchronisiert.

Die Synchronisation von Entwürfen wird von Apple-Geräten nicht unterstützt. Entwürfe werden lokal auf dem Gerät oder auf dem Server verarbeitet und niemals synchronisiert.

Die E-Mail-Einstellung Anzeigen - Letzten x E-Mails funktioniert mit Lotus Notes Traveler-E-Mails nicht.

Diese Einstellung ist auf Lotus Notes Traveler-E-Mails nicht anwendbar. Verwenden Sie die E-Mail-Filtereinstellung Mail synchronisieren, um festzulegen, wie viele E-Mails in einem Ordner auf dem Gerät gespeichert werden sollen.

Die Mailordnerliste lässt sich nicht horizontal durchblättern.

Dies ist auf Apple-Geräten nicht möglich. Wenn Sie eine stark verschachtelte Mailordnerstruktur verwenden, werden die Ordner der untersten Ebenen möglicherweise nicht angezeigt.

Die Änderung des Betreffs einer E-Mail-Nachricht im Posteingang des Notes-Clients wird nicht mit dem Gerät synchronisiert.

Sobald eine E-Mail-Nachricht mit dem Apple-Gerät synchronisiert wurde, kann sie nicht mehr geändert werden. Änderungen auf dem Server werden nicht mit der E-Mail auf dem Gerät synchronisiert (Ausnahme: Änderung des Status "Gelesen/Ungelesen").

In der E-Mail wird ? anstelle eines integrierten Bilds angezeigt.

In manchen Fällen lässt sich dieses Problem beheben, indem das Gerät ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet wird.

Die für den Text der E-Mail-Nachricht verwendete Schrift ist zu klein.

Wenn die E-Mail-Nachricht integrierte Bilder, Tabellen oder andere Grafikelemente enthält, die für den Apple-Bildschirm zu groß sind, wird die gesamte Nachricht verkleinert, damit die Grafikelemente ohne Bildlauf angezeigt werden können. Zum Anzeigen der übrigen Nachricht können Sie diese vergrößern und nach Bedarf durchblättern.

E-Mails können nur gelöscht oder verschoben werden, wenn das Gerät mit dem Server verbunden ist.

Die E-Mail-Anwendung des Apple-Geräts lässt die meisten E-Mail-Operationen nur zu, wenn unverzüglich eine Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server erfolgen kann. Wenn sich das Gerät beispielsweise im Flugmodus befindet und WiFi inaktiviert ist, sodass keine Verbindung mit dem Server möglich ist, sind die Operationen zum Verschieben und Löschen von E-Mails abgeblendet und nicht verfügbar. Es kann auch vorkommen, dass Sie E-Mails aus dem Posteingang verschoben oder gelöscht haben und diese später erneut im Posteingang angezeigt werden. Diese Einschränkung tritt bei Apple-Geräten auf, wenn keine Verbindung mit dem Server hergestellt werden kann.

Wenn eine E-Mail-Nachricht unmittelbar nach ihrer ersten Synchronisation geöffnet wird, wird die Anzeige möglicherweise nicht ordnungsgemäß dargestellt.

Wird eine E-Mail-Nachricht erstmals mit dem Apple-Gerät synchronisiert, enthält sie nur einfachen Text und keine Anhänge. Normalerweise ruft das Gerät sofort den Rest der E-Mail vom Server ab, z. B. HTML-Text und kleine Anhänge. Wird die Nachricht während dieser Abrufoperation auf dem Gerät geöffnet, kann dies dazu führen, dass die Anzeige nicht ordnungsgemäß dargestellt wird. Sie können das Problem beheben, indem Sie in den Ordner zurückkehren und die E-Mail anschließend erneut öffnen.

Das Beantworten von E-Mails schließt keine Dateianhänge und auch keine integrierten Bilder ein.

Wenn Sie auf einem Apple-Gerät Anhänge oder integrierte Bilder in eine Antwort einschließen möchten, müssen Sie die E-Mail weiterleiten und "Anhänge einschließen" auswählen. Wenn Sie nur auf die E-Mail antworten, werden die Anhänge und die integrierten Bilder nicht in die Antwort eingeschlossen.

Der Papierkorb, der Ordner "Follow-up" und der Ordner für Junk-Mail sind nicht synchronisiert. Der Papierkorb in Lotus Domino ist eine Ansicht und kein echter Ordner. Wenn Sie also Ordneraktivitäten überwachen, erhält Lotus Notes Traveler keine Benachrichtigungen in Bezug auf den Papierkorb.
Einschränkungen bei der Verwendung von Informationen zu Räumen und Ressourcen in Kalenderereignissen.

Wenn ein Serverereignis Rauminformationen enthält, fügt Lotus Traveler anstelle des Felds "Raum" das Feld "Ort" hinzu. Anschließend wird diese Information mit dem Gerät als Ortsinformation synchronisiert. Ressourcenfelder in einem Serverereignis werden mit dem Gerät nicht synchronisiert.

Wenn das Serverereignis Rauminformationen enthält, lässt Lotus Traveler nicht zu, dass Sie das Feld "Ort" auf dem Gerät bearbeiten.

Weiterhin können Sie kein Ereignis mit Raum- oder Ressourceninformationen über das Gerät erstellen.

Ein Dialogfenster mit einem Sicherheitsalarm erscheint beim Öffnen eines E-Mail-Ordners mit einem Notes-Client. Wenn Sie einen E-Mail-Ordner auf einem mobilen Gerät erstellen, dass Operationen für E-Mail-Ordner mit dem Lotus Notes Traveler-Client unterstützt, wird der Ordner mit dem Lotus Traveler-Server in Ihrer E-Mail-Datenbank erstellt. Da Ordner Designelemente sind und digital signiert werden müssen, hat der Ordner die Signatur des Lotus Notes Traveler-Servers, von dem er erstellt wurde. Ihr Notes-Client warnt Sie standardmäßig, wenn er eine ihm unbekannte Signatur erkennt, und fragt nach der Berechtigung, die vom Ordner angeforderte Aktion zuzulassen. Wenn diese Warnung angezeigt wird, wählen Sie Unterzeichner vertrauen, um diese Aktion auszuführen aus, damit Ihnen diese Aufforderung für diese Aktion nicht mehr angezeigt wird.
Die Funktion "Suche auf Server fortsetzen..." funktioniert nicht. Hierdurch wird eine Anforderung für eine ActiveSync-Suche nach E-Mails an den Server gesendet, die über die vom Benutzer definierten Kriterien verfügen. Traveler behandelt derzeit alle Suchvorgänge als Namenssuchen und gibt daher nichts, was das Gerät erwartet, zurück.
Die Antwort- und Weiterleitungsmarkierungen werden zwischen dem Gerät und dem Server nicht synchronisiert.

Die Synchronisation von Antwort- und Weiterleitungsmarkierungen wird von Apple-Geräten nicht unterstützt. Diese Markierungen werden lokal auf dem Gerät oder lokal auf dem Server verarbeitet und niemals synchronisiert.

Änderungen der Markierungen "Gelesen/Ungelesen" auf dem Gerät werden periodisch nicht mit dem Server synchronisiert. Dies ist eine Einschränkung des Apple-Geräts. Wenn eine Änderung nicht sofort synchronisiert werden kann, wird sie häufig vom Gerät "vergessen" und nicht später synchronisiert.
Das Senden von verschlüsselter E-Mail über ein Apple-Gerät an Gruppenempfänger wird nicht unterstützt. Der Absender erhält eine Benachrichtigungs-E-Mail, dass die Nachricht nicht gesendet wurde. Die E-Mail wird im Entwurfsordner gespeichert.

Kalender

Tabelle 66. Probleme mit dem Kalender
Problem Details

Es werden keine Absagebenachrichtigungen an die Besprechungsteilnehmer gesendet, wenn eine wiederkehrende Besprechnung mithilfe der Option für diese und zukünftige Instanzen abgesagt wird.

Wenn ein Besprechungsleiter eine Instanz einer wiederkehrenden Besprechung auswählt und mithilfe der Option für diese und zukünftige Instanzen löscht, wird keine Absagebenachrichtigung an die Teilnehmer der Besprechung gesendet. Dies ist eine bekannte Einschränkung des iPhone-Geräts mit iPhone OS Version 3.1.2.

Es werden keine Absagebenachrichtigungen an die Besprechungsteilnehmer gesendet, wenn eine Ausnahme einer wiederkehrenden Besprechung abgesagt wird.

Wenn ein Besprechungsleiter eine Ausnahme einer wiederkehrenden Besprechung auswählt (beispielsweise eine Besprechungsinstanz, deren Thema, Ort oder Uhrzeit geändert wurde) und sie löscht, wird keine Absagebenachrichtigung an die Teilnehmer der Besprechung gesendet. Dies ist eine bekannte Einschränkung des iPhone-Geräts mit iPhone OS Version 3.1.2.

Das Hinzufügen oder Entfernen von Teilnehmern zu/aus einer ausgewählten Anzahl von wiederkehrenden Besprechungsinstanzen wird nicht unterstützt.

Wenn Sie einen Teilnehmer zu bestimmten Instanzen einer wiederkehrenden Besprechung hinzufügen oder aus solchen entfernen (beispielsweise wenn ein Teilnehmer nur einer einzigen Besprechung hinzugefügt wird), fügt Traveler diesen Teilnehmer der gesamten Serie der wiederkehrenden Besprechung hinzu bzw. entfernt den Teilnehmer aus der gesamten Serie. Dies beruht auf der Tatsache, dass Traveler keine Ausnahmen in Teilnehmerlisten unterstützt.

Auf Apple-Geräten kann die Click-to-call-Funktion nur für Telefonnummern in den Notizen (insbesondere dem Feld "Beschreibung") eines Kalendereintrags aktiviert werden.

Telefonnummern in den Feldern "Betreff" oder "Ort" werden zwar angezeigt, aber die Click-to-call-Funktion ist hier nicht verfügbar. Sie ist nur für Telefonnummern im Feld "Beschreibung" verfügbar.

Einschränkungen bei der Verwendung von Informationen zu Räumen und Ressourcen in Kalenderereignissen

Das Feld "Raum" wird bei der Synchronisation des Ereignisses mit dem Gerät dem Feld "Ort" hinzugefügt. Das Lotus Notes-Kalenderfeld "Raum" kann auf dem Gerät nicht aktualisiert werden. Das Feld "Ressource" wird nicht unterstützt.

Im Feld "Notizen" werden möglicherweise nicht alle Besprechungsdaten angezeigt.

Bei umfangreichen Beschreibungen werden im Apple-Kalenderfeld "Notizen" möglicherweise nicht alle Daten aus dem Domino-Kalendereintrag angezeigt. Wenn Sie den Kalendereintrag auf dem Gerät bearbeiten, können Sie nicht mehr Daten aus der abgeschnittenen Eingangsansicht anzeigen.

Anhänge im Kalendereintrag werden nicht mit dem Gerät synchronisiert.

Dies ist eine Einschränkung des Active Sync-Protokolls. Anhänge sind nicht für Kalendereinträge definiert.

Wenn ein Benutzer eine Besprechung über sein Apple-Gerät akzeptiert/ablehnt, wird dem Besprechungsleiter nicht angezeigt, ob die eingeladene Person mit "Akzeptieren" oder "Ablehnen" geantwortet hat.

Lotus Notes Traveler unterstützt die Anzeige des Besprechungsstatus derzeit für keines der unterstützten Geräte. Apple ist das einzige Gerät, das diese Informationen anzeigen kann. Dies soll in einem zukünftigen Release berücksichtigt werden.

Wenn ein Benutzer über sein Apple-Gerät eine Besprechung akzeptiert/ablehnt oder eine Einladung sendet, wird anstatt des tatsächlichen Benutzers Folgendes angezeigt: "Gesendet von: Traveler_Server/Domäne".

Dies funktioniert wie im Folgenden beschrieben. Benachrichtigungen werden anders als normale E-Mails behandelt. Lotus Notes Traveler verwendet Domino-Kalender-APIs auf dem Traveler-Server, um Besprechungsbenachrichtigungen zu erstellen und zu senden. Lotus Notes Traveler wird unter der Server-ID ausgeführt. Die APIs ermöglichen nicht, dass die Information "Gesendet von" geändert wird und eine andere Person angegeben wird. Diese Einschränkung soll mit einem Fix in einem zukünftigen Release aufgehoben werden.

Änderungen an den in Domino eingebundenen Kalendereinträgen werden nicht auf dem Server synchronisiert.

Wenn Sie Ihren Lotus Notes-Kalender so konfigurieren, dass mehrere Kalenderquellen angezeigt werden und die Anzeige auch erfolgt, wenn der Notes-Client offline ist, wird der Kalender auf einem Lotus Notes Traveler-Gerätekalender synchronisiert. Sie sollten diese Kalenderereignisse jedoch nicht auf dem Gerät ändern. Wenn Sie eines dieser Ereignisse auf dem Gerät ändern oder löschen, wird das ursprüngliche Ereignis erneut auf dem Server synchronisiert und das geänderte Ereignis auf dem Gerät überschrieben.

Notizbuch und Aufgaben

Tabelle 67. Probleme beim Notizbuch oder bei Aufgaben
Problem Details

Notizbuch- oder Journaldokumente werden nicht mit dem Apple-Gerät synchronisiert.

Auf Apple-Geräten wird ActiveSync für die Notizbuchanwendung nicht unterstützt.

Aufgabendokumente werden nicht mit dem Apple-Gerät synchronisiert.

Auf Apple-Geräten wird ActiveSync für die Aufgabenanwendung nicht unterstützt.

Einschränkungen bei Android-Geräten

In diesem Thema werden bekannte Einschränkungen bei Android-Geräten in Verbindung mit IBM Lotus Notes Traveler beschrieben.

Android-Plattform

Tabelle 68. Probleme mit der Android-Plattform
Problem Details
Datumsangaben werden nicht entsprechend der Formatierungsauswahl des Benutzers formatiert. Die Java-API zur Datumsformatierung ignoriert möglicherweise die Einstellung von Android unter Datums- & Zeiteinstellungen > Datenformat auswählen. Daher kann es sein, dass Anwendungen der Android-Plattform (beispielsweise der Kalender) nicht auf Änderungen dieser Einstellung reagieren. Verwenden Sie auf dem Android-Gerät die Einstellung Sprache & Tastatureinstellungen > Sprache und Region auswählen, um die Sprache und Ländereinstellung auszuwählen. In Lotus Notes Traveler wird die ausgewählte Ländereinstellung verwendet.
Anwendungssymbole sind falsch und nicht funktionsfähig. Wenn Sie auf eines der falschen Symbole klicken, wird der Fehler "Das verknüpfte Programm ist nicht mehr auf Ihrem Telefon installiert." angezeigt. Auf einigen Geräten kann ein Upgrade des Clients von einer vorherigen Betaversion bewirken, dass die Anwendungssymbole falsch und nicht funktionsfähig werden. Dies ist ein bekanntes Problem bei diesen Geräten. Um das Problem zu beheben, deinstallieren Sie die vorherige Version der Anwendung und installieren Sie anschließend die aktuelle Version.
Die Lotus Notes Traveler-Anwendung wird unter Anwendungen verwalten an der falschen Position angezeigt. Im Menü Menü > Einstellungen > Anwendungen > Anwendungen verwalten wird die Lotus Notes Traveler-Anwendung möglicherweise unter "C" aufgeführt. Dies ist wahrscheinlich temporär. Wenn Sie "Zurück" auswählen und zu Anwendungen verwalten zurückkehren, wird die Sortierreihenfolge wiederhergestellt.

Installation

Tabelle 69. Probleme bei der Installation
Problem Details

Benutzer mobiler Geräte können die Registrierung nicht abschließen, wenn der Home-Mail-Server des Benutzers inaktiv ist.

Bei der Registrierung eines mobilen Geräts bei Lotus Notes Traveler werden vom Lotus Notes Traveler-Server der Name des Home-Mail-Servers des Benutzers sowie der E-Mail-Pfadname aus dem Domino-Verzeichnis gelesen. Anschließend wird versucht, eine Verbindung zum E-Mail-Server herzustellen, um festzustellen, ob für den Benutzer Replik-Maildatenbanken konfiguriert sind. Ist der Home-Mail-Server während der Registrierung inaktiv, kann sich der Benutzer möglicherweise nicht registrieren. Die Registrierung ist erst möglich, wenn der betreffende Server wieder aktiv ist oder wenn im Eintrag dieses Benutzers zum Home-Mail-Server ein Wechsel zu einem anderen E-Mail-Server im Domino-Verzeichnis vorgenommen wurde.

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und der Lotus Notes Traveler-Server über die Positionen der Replik-Maildatenbanken informiert ist, kann Lotus Notes Traveler bei inaktivem Home-Server Push- und Synchronisationsoperationen an andere Repliken umleiten.

Migration von 8.5.2.x.

Für die Migration von 8.5.2.x auf 8.5.3 ist eine De- und eine Neuinstallation von Lotus Notes Traveler sowie das Entfernen der eigenständigen Lotus Installer-Anwendung erforderlich.

Wenn Traveler 8.5.2.x bei einem Update auf 8.5.3 auf Ihrem Android-Telefon installiert ist, leitet Sie Lotus Installer durch die Deinstallation der Version 8.5.2.x und die Installation der Version 8.5.3 sowie durch das anschließende Entfernen der Lotus Installer-Anwendung.

Deinstallation

Tabelle 70. Probleme bei der Deinstallation
Problem Details
Nach der Deinstallation von Lotus Notes Traveler vom Gerät sind noch einige unbrauchbare Daten auf der SD-Karte vorhanden. Bei Android 2.2 wird das Verzeichnis auf der SD-Karte, in dem Lotus Notes Traveler Daten speichert, vom Android-Betriebssystem angegeben und sollte vom Betriebssystem nach der Deinstallation der Anwendung gelöscht werden. Bei manchen Geräten verbleiben diese Daten nach der Deinstallation auf der SD-Karte. Die Daten, die auf der SD-Karte verbleiben, sind verschlüsselt und es kann nicht auf sie zugegriffen werden, da der Schlüssel bei der Deinstallation entfernt wird. Daher kann der Benutzer diese Daten sicher löschen, wenn er wieder Speicherplatz auf der Karte benötigt.
Die Kennwortrichtlinie sollte nach der Deinstallation geändert werden. Bei Android 2.2 kann die Länge des Kennworts, das Sie festlegen müssen, davon abhängen, ob der Lotus Notes Traveler-Geräteadministrator aktiviert oder inaktiviert ist. Einige Geräte erfordern möglicherweise, auch nachdem der Geräteadministrator inaktiviert wurde, ein langes Kennwort.

Kontakte

Tabelle 71. Probleme mit Kontakten
Problem Details

Persönliche Gruppen werden nicht mit der Kontaktdatenanwendung des Geräts synchronisiert.

Die Kontaktdatenanwendung unterstützt die Synchronisation von Gruppen nicht.

Mail

Tabelle 72. Probleme bei E-Mails
Problem Details

Ein Warmstart kann die E-Mail-Synchronisation und die E-Mail-Aktualisierung auslösen.

Beim Ausführen eines Warmstarts des Clientgeräts kann es zu einer Synchronisation der E-Mail mit dem Server und zu einer Aktualisierung kommen.

Der Ordner "Papierkorb" wird nicht synchronisiert.

Der Ordner "Papierkorb" in Lotus Domino ist eine Ansicht und kein realer Ordner. Wenn Sie Ordneraktivitäten überwachen, erhält Lotus Notes Traveler daher keine Benachrichtigungen in Bezug auf den Ordner "Papierkorb".

Einschränkungen bei der Dateigröße von integrierten Bildern und E-Mail-Texten

Integrierte Bilder, die größer als 500 KB sind, werden nicht mit dem Gerät synchronisiert. Des Weiteren werden E-Mail-Texte abgeschnitten, die größer als 500 KB sind.

Ein Dialogfenster mit einem Sicherheitsalarm erscheint beim Öffnen eines E-Mail-Ordners mit einem Notes-Client.

Wenn Sie einen E-Mail-Ordner auf einem mobilen Gerät erstellen, das Operationen für E-Mail-Ordner mit dem Lotus Notes Traveler-Client unterstützt, wird der Ordner mit dem Lotus Traveler-Server in Ihrer E-Mail-Datenbank erstellt. Da Ordner Designelemente sind und digital signiert werden müssen, trägt der Ordner die Signatur des Lotus Notes Traveler-Servers, von dem er erstellt wurde. Ihr Notes-Client warnt Sie standardmäßig, wenn er eine ihm unbekannte Signatur erkennt, und fragt nach der Berechtigung, die vom Ordner angeforderte Aktion zuzulassen. Wenn diese Warnung erscheint, wählen Sie Dem Unterzeichner dieser Aktion vertrauen aus, sodass diese Aufforderung für diese Aktion nicht mehr erscheint.

Einschränkungen bei Anhängen

Anhänge, die größer als 10 MB sind, werden bei der Synchronisation nicht auf das Gerät übertragen. Außerdem werden E-Mail-Nachrichtentexte, die größer als 10 MB sind, abgeschnitten.

Das Versenden verschlüsselter E-Mails von einem Android-Gerät an Empfängergruppen wird nicht unterstützt.

Der Absender erhält eine Benachrichtigung, dass die Nachricht nicht gesendet wurde. Die E-Mail wird im Entwurfsordner gespeichert.

Kalender

Tabelle 73. Probleme mit dem Kalender
Problem Details

Delegieren und Neue Zeit vorschlagen werden nicht unterstützt.

Die Notes-Kalenderaktionen Delegieren und Neue Zeit vorschlagen werden für das Lotus Notes Traveler-Gerät nicht unterstützt.

Für Besprechungen werden keine Geisteinträge erstellt.

Ein Geisteintrag für eine Besprechung bezieht sich auf eine Besprechung, die im Kalender als nicht angenommen angezeigt wird (die Besprechungsinformationen stammen aus einer Einladung).

Mehrere Instanzen eines wiederkehrenden Kalenderereignisses in Notes, die innerhalb eines Tages vorkommen, werden nicht unterstützt.

Enthält ein wiederkehrendes Kalenderereignis mehrere Instanzen für ein und denselben Tag und für dieselbe Zeitzone, in der das Ereignis vorkommt, wird nur eine der Instanzen für diesen Tag an das mobile Gerät übertragen.

Sie können die Wiederholungseinstellungen für einen Kalendereintrag nach der Erstellung nicht ändern.

Notes lässt es nicht zu, die Wiederholungseinstellung für einen Kalendereintrag nach der Erstellung zu ändern. Beispielsweise können Sie nicht von einem wöchentlich wiederkehrenden Eintrag auf einen täglich wiederkehrenden Eintrag oder von einem nicht wiederkehrenden Eintrag auf einen wiederkehrenden Eintrag umschalten.

Einschränkungen bei der Verwendung von Informationen zu Räumen und Ressourcen in Kalenderereignissen

Die Felder RAUM (ROOM) und RESSOURCE (RESOURCE) werden nicht in Kalenderereignissen angezeigt.

Einschränkungen bei Antworten von Teilnehmern

Es werden keine Antworten von Teilnehmern angezeigt (angenommen, abgelehnt, vorläufig angenommen, delegiert).

Einschränkungen bei Namen von Kontakten in Kalenderereignissen

Es können keine Aktionen für Kontaktnamen der Teilnehmer ausgeführt werden. Des Weiteren enthalten die zu Besprechungen verfügbaren Optionen keine Option, um einen Kommentar an den Besprechungsleiter zu senden.

Einschränkungen bei Anhängen und Kalenderereignissen

Sie können Kalenderereignissen keine Anhänge hinzufügen oder in Kalenderereignissen Anhänge anzeigen.

Einschränkungen bei der Suche von Kalenderereignissen

Sie können Kalendereinträge nicht durchsuchen.

Es werden keine Datenschutzinformationen angezeigt.

Es sind keine Informationen dazu verfügbar, ob ein Ereignis öffentlich oder privat ist.

Ereignisbeschreibungen können keinen Rich Text anzeigen.

Ereignisbeschreibungen werden an den Android-Client derzeit nicht als HTML-formatierte Zeichenfolgen gesendet. Daher können Ereignisbeschreibungen nicht in Rich Text angezeigt werden.

Es können nicht alle Instanzen eines wiederkehrenden Ereignisses auf ein anderes Datum festgelegt werden.

Dieses Feature ist in diesem Release nicht verfügbar. Verwenden Sie den Lotus Notes-Client, um diese Aktion auszuführen.

Änderungen an den in Domino eingebundenen Kalendereinträgen werden nicht auf dem Server synchronisiert.

Wenn Sie Ihren Lotus Notes-Kalender so konfigurieren, dass mehrere Kalenderquellen angezeigt werden und die Anzeige auch erfolgt, wenn der Notes-Client offline ist, wird der Kalender mit einem Lotus Notes Traveler-Gerätekalender synchronisiert. Sie sollten diese Kalenderereignisse jedoch nicht auf dem Gerät ändern. Wenn Sie eines dieser Ereignisse auf dem Gerät ändern oder löschen, wird das geänderte Ereignis bei der Synchronisation mit dem Server wieder mit dem ursprünglichen Ereignis überschrieben.

Monatsansicht steht nicht zur Verfügung.

Dies wird bei einem zukünftigen Release berücksichtigt.

Funktionen nicht implementiert

Tabelle 74. Funktionen nicht implementiert
Problem Details

Aufgaben

Dies wird bei einem zukünftigen Release berücksichtigt.

Journal

Dies wird bei einem zukünftigen Release berücksichtigt.

Weitere Informationen und IBM Support anfordern

Dieser Abschnitt enthält Links zu IBM Lotus Notes Traveler-Informationen, -Ressourcen und -Unterstützung.

Windows Mobile-Gerät verwenden - FAQ

Wie installiere ich den Client auf einem Windows Mobile-Gerät?

Der IBM Lotus Notes Traveler-Client stellt eine einfache, benutzerfreundliche Benutzeroberfläche bereit, für die nur minimale zusätzliche Konfigurationseinstellungen erforderlich sind.

Der Client ermöglicht Ihnen anzupassen, wie Sie beim Eingang neuer Daten benachrichtigt werden möchten. Abhängig von den Leistungsmerkmalen des Geräts können Sie einen Vibrationsalarm, die Anzeige eines visuellen Signals oder ein akustisches Signal beim Empfang einer neuen E-Mail-Nachricht festlegen. Außerdem ermöglicht der Client die Anpassung der Datenmenge, die mit dem Gerät synchronisiert werden kann, um die Nutzung des Gerätespeichers zu optimieren.

Mithilfe der LMI-Anwendung (Lotus Mobile Installer) können Sie den IBM Lotus Notes Traveler-Client auf ein Windows Mobile-Gerät herunterladen und installieren.

Wenn Sie bisher mit einer Betaversion von Lotus Notes Traveler gearbeitet haben, deinstallieren Sie die Treiber der Betaversion, bevor Sie fortfahren.

Wenn Sie Geräte mit TouchFLP-Schnittstelle ausführen, sollten Sie vor der Installation und Konfiguration von Lotus Notes Traveler inaktivieren. Sie können diese Geräteeinstellung erneut aktivieren, nachdem der Client konfiguriert wurde.

Im Folgenden werden einige unterstützte Methoden beschrieben, mit denen Sie LMI und den Lotus Notes Traveler-Client auf ein Windows Mobile-Gerät herunterladen können:

  • OTA-Verbindung (Over-the-air)
  • ActiveSync
  • E-Mail-Anhang
  • Bluetooth
  • Infrarot
  • Austauschbare Speicherkarte
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Lotus Mobile Installer-Anwendung von der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage herunterzuladen (falls erforderlich). Installieren Sie dann den Lotus Notes Traveler-Client.
  1. Laden Sie Lotus Mobile Installer herunter.Bevor Sie den Lotus Notes Traveler-Client herunterladen können, muss die Lotus Mobile Installer-Anwendung auf Ihrem Gerät installiert sein. Auf einigen Geräten ist LMI möglicherweise vorinstalliert. Wenn Sie bereits über LMI verfügen, springen Sie zu Schritt 2, um die Installation des Lotus Notes Traveler-Clients zu starten. Wenn LMI noch nicht auf Ihrem Gerät installiert ist, können Sie die Anwendung mit den folgenden Schritten von der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage abrufen:
    1. Schalten Sie Ihr mobiles Gerät ein.
    2. Starten Sie den Browser des Geräts.
    3. Wechseln Sie zu der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage unter http://hostname/servlet/traveler.
    4. Wählen Sie IBM Lotus Mobile Installer herunterladen aus. Übertragen Sie die Datei auf Ihr mobiles Gerät und öffnen Sie die Datei.
    5. Nach Abschluss der Installation wird Lotus Mobile Installer gestartet.
  2. Installieren Sie den Lotus Notes Traveler-Client mithilfe von Lotus Mobile Installer.
    1. Starten Sie die Lotus Mobile Installer-Anwendung (sie wird automatisch gestartet, wenn Sie sie soeben anhand der obigen Schritte installiert haben).
    2. Wählen Sie Akzeptieren aus, um die Endbenutzerlizenzvereinbarung (EULA, End User License Agreement) zu akzeptieren.
    3. Es wird die Eingangsanzeige angezeigt. Wählen Sie Weiter aus.
    4. Geben Sie die Serveradresse ein, die für die Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server verwendet wird. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Portnummer für die Verbindung verwenden, geben Sie den Servernamen in einem dem folgenden Beispiel gleichenden Format ein:
      traveler.server.com:8880 
      Wenn Ihr Server die Standardports 443 für HTTPS oder 80 für HTTP verwendet, ist der zusätzliche Port nicht erforderlich. Es ist nicht notwendig, HTTP:// oder HTTPS:// einzufügen, da LMI zuerst HTTPS zu verwenden versucht.
    5. Geben Sie die Benutzer-ID und das Kennwort ein, das für die Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server verwendet wird, und wählen Sie Weiter aus.
    6. LMI stellt eine Verbindung her und startet eine Suche nach neuen Updates oder Anwendungen für die Installation. Wenn die Lotus Notes Traveler-Anwendung gefunden wurde und die Installation gestartet werden kann, wählen Sie Ja aus, um den Client herunterzuladen und zu installieren.
    7. Der Lotus Notes Traveler-Konfigurationsassistent startet nach Abschluss der Installation.
    8. Wählen Sie Weiter aus, um mit der Registrierung des Lotus Notes Traveler-Clients zu beginnen.
    9. Wählen Sie die Anwendungen aus, die Sie synchronisieren möchten, und wählen Sie Weiter aus.
    10. Wählen Sie OK aus.
  3. Folgen Sie bei Aufforderung den Anweisungen der Geräteanzeige, um Ihr Gerätekennwort festzulegen und zu bestätigen. Beachten Sie, dass der Gerätekenncode oder der PIN-Code nicht mit Ihrem LotusLive Notes-Kennwort identisch ist. Er wird verwendet, um die Anzeige auf Ihrem Gerät zu sperren, wenn Sie einige Minuten lang inaktiv waren. Die Kennwortstärke hängt davon ab, wie die Richtlinien für mobile Geräte auf Ihrem Computer festgelegt sind.

Wie deinstalliere ich den Client auf einem Windows Mobile-Gerät?

Verwenden Sie diese Anweisungen, um den IBM Lotus Notes Traveler-Client von Ihrem Windows Mobile-Gerät zu deinstallieren.

  1. Wählen Sie abhängig von Ihrem Gerät Start > Einstellungen > System > Programme entfernen oder Start > Einstellungen > Programme entfernen aus.
  2. Wählen Sie IBM Lotus Notes Traveler aus.
  3. Wählen Sie Entfernen aus.
  4. Bestätigen Sie das Entfernen.

Wie konfiguriere ich Lotus Notes Traveler auf einem Windows Mobile-Gerät?

Damit der Lotus Notes Traveler-Client mit dem Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert werden kann, ist eine Minimalkonfiguration erforderlich. Gerätekonfigurationen und -einstellungen können entweder vom Lotus Domino-Administrator über Richtlinieneinstellungen automatisch festgelegt und aktualisiert werden oder sie werden manuell vom Benutzer auf dem Gerät festgelegt.

In diesem Thema wird beschrieben, wie Konfigurationen manuell über das Gerät festgelegt werden.

Tabelle 75. Lotus Notes Traveler auf einem Windows Mobile-Gerät konfigurieren
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Gerät bei einem Server registrieren Nach Eingabe der grundlegenden Konfigurationsinformationen stellt der Lotus Notes Traveler-Client eine Verbindung mit dem angegebenen primären Konfigurationsserver her. Anschließend werden zusätzliche Standardkonfigurationsdaten heruntergeladen und der Client wird registriert, sodass PIM und E-Mails empfangen werden können.
Manuelle Synchronisation für Windows Mobile-Geräte initialisieren

Die Synchronisation für IBM Lotus Notes Traveler erfolgt automatisch, wenn die Menüeinstellung Auto Sync aktiviert ist. Ist diese Einstellung jedoch inaktiviert oder ist es aus einem anderen Grund erforderlich, können Sie Daten auch manuell synchronisieren.

  1. Wählen Sie das Lotus Notes Traveler-Symbol Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Jetzt synchronisieren aus.

Lotus Notes Traveler-Kennwort auf Ihrem Windows Mobile-Gerät ändern oder zurücksetzen

Wenn sich Ihr HTTP-Kennwort für die Authentifizierung beim IBM Lotus Notes Traveler-Server geändert hat, müssen Sie Ihr mobiles Gerät mit dem neuen Kennwort aktualisieren. Wenn sich Ihr LotusLive-Kennwort für die Authentifizierung beim LotusLive Traveler-Service geändert hat, müssen Sie Ihr mobiles Gerät mit dem neuen Kennwort aktualisieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Kennwort auf dem Gerät zu ändern oder zurückzusetzen:

  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Konto aus.
  5. Geben Sie im Feld Kennwort Ihr Lotus Domino-HTTP-Kennwort ein.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie konfiguriere ich die automatische Synchronisation auf einem Windows Mobile-Gerät?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die automatische Synchronisation für die Ausführung auf Ihrem Gerät zu konfigurieren.

  • Manuell - Das Gerät wird nur synchronisiert, wenn Sie im Traveler-Auswahlmenü Jetzt synchronisieren auswählen.
  • Immer verbunden - Das Gerät bleibt mit dem Server verbunden und wird bei jeder Änderung auf dem Server oder Gerät synchronisiert.
  • Geplant - Das Gerät wird alle 15 Minuten, alle 30 Minuten, jede Stunde oder alle 2 Stunden mit dem Server synchronisiert.

Sie können eine dieser Betriebsarten für Zeiten hoher Systemauslastung und eine andere Betriebsart für Zeiten geringer Systemauslastung angeben. Sie möchten die Verbindung des Geräts beispielsweise in Zeiten hoher Systemauslastung zwischen 8 und 17 Uhr aufrecht erhalten und die Synchronisation in Zeiten geringer Systemauslastung und an Wochenenden nur einmal pro Stunde ausführen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die automatische Synchronisation zu konfigurieren:
  1. Rufen Sie Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Auto Sync aus.
  5. Wählen Sie Zeitplan bearbeiten aus.
  6. Wählen Sie Synchronisationstyp während hoher Systemauslastung und den während Zeiten hoher Systemauslastung zu verwendenden Modus aus.
  7. Wählen Sie Synchronisationstyp während geringer Systemauslastung und den während Zeiten geringer Systemauslastung zu verwendenden Modus aus.
    Wenn die Synchronisationsmodi für hohe und geringe Systemauslastung identisch sind, muss kein Zeitplan festgelegt werden. Wenn sich die Modi allerdings unterscheiden, können Sie die Tage und Zeiten hoher Systemauslastung mit den folgenden Optionen definieren:
    • Tage hoher Systemauslastung - die Tage, an denen eine hohe Systemauslastung vorliegt
    • Startzeit der hohen Systemauslastung - die Zeit für die Aktivierung des Synchronisationstyps für hohe Systemauslastung an den ausgewählten Tagen mit hoher Systemauslastung
    • Endzeit der hohen Systemauslastung - die Zeit für die Deaktivierung des Synchronisationstyps für hohe Systemauslastung an den ausgewählten Tagen mit hoher Systemauslastung

Zusätzlich zu den Zeitplaneinstellungen können in den "Auto Sync"-Einstellungen die folgenden Optionen konfiguriert werden:

Verbindung im Roaming-Betrieb herstellen:
  • Ja - Ermöglicht den normalen Betrieb des Traveler-Clients, unabhängig davon, ob sich das Gerät in einem Roamingnetz befindet.
  • Nein - Verhindert, dass der Traveler-Client im Roaming-Betrieb Verbindungen mit dem Server herstellt, die nicht vom Benutzer angefordert wurden.

Die SMS-E-Mail-Adresse für das Gerät:

Falls diese Adresse angegeben wurde, verwendet der Traveler-Client SMS-Nachrichten zu Sicherheitszwecken, wie dem Bereinigen des Geräts, falls es verloren geht oder gestohlen wird. Unter http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_carriers_providing_SMS_transit finden Sie eine Liste der Adressen für die Mail-SMS-Gateways der verschiedenen Netzbetreiber. Falls Sie die SMS-Adresse nicht kennen, wenden Sie sich an Ihren Netzbetreiber.

SMS-Benachrichtigungen aktivieren:
Anmerkung: Diese Option wird nur angezeigt, wenn Sie die SMS-E-Mail-Adresse angeben.
  • Ein - Ermöglicht SMS-Nachrichten über das Netz des Netzbetreibers, damit der Traveler-Server den Client über neue Daten für die Synchronisation benachrichtigen kann. Die Aktivierung dieser Option kann die Lebensdauer der Batterie deutlich erhöhen. Die Option sollte allerdings nur verwendet werden, wenn der Netzbetreiber einen Pauschalbetrag für unbegrenzte SMS-Nachrichten anbietet.
  • Aus - Ermöglicht keine SMS-Nachrichten zur Benachrichtigung über neue Daten. Der Server kann dem Gerät aber SMS-Nachrichten zu Sicherheitszwecken senden.
Synchronisation bei niedrigem Ladezustand der Batterie inaktivieren:
  • Ja - Verhindert, dass der Traveler-Client Verbindungen mit dem Server herstellt, die nicht vom Benutzer angefordert wurden, wenn der Ladestatus der Batterie niedrig ist.
  • Nein - Ermöglicht den normalen Betrieb des Traveler-Clients, unabhängig davon, ob der Ladestatus der Batterie niedrig ist.

Windows Mobile-Gerät anpassen

Der Lotus Notes Traveler-Client erfordert eine minimale Konfiguration, bevor er eine Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server ausführen kann. Gerätekonfigurationen und -einstellungen können entweder vom Lotus Domino-Administrator über Richtlinieneinstellungen automatisch festgelegt und aktualisiert werden oder sie werden manuell vom Benutzer auf dem Gerät festgelegt.

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Ihr Gerät manuell anpassen.

Tabelle 76. Windows Mobile-Gerät anpassen
Informationen zur Vorgehensweise Aktion

Netzeinstellungen für mein Windows Mobile-Gerät neu konfigurieren

  1. Wählen Sie das Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Konto aus.
  5. Wählen Sie Menü aus.
  6. Wählen Sie Neu konfigurieren aus.
  7. Wählen Sie Ja aus, um das Gerät neu zu konfigurieren.
  8. Wählen Sie Weiter aus.
  9. Geben Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen des Lotus Notes Traveler-Servers im Feld "Server" ein. Beispiel: hostname.beispiel.com
  10. Wählen Sie Weiter aus.
  11. Wenn Lotus Mobile Connect installiert ist, wählen Sie "Profil" aus.
  12. Wählen Sie Weiter aus.
  13. Geben Sie die VPN-Einstellungen ein.
  14. Wählen Sie Weiter aus.
  15. Wählen Sie die Anwendungen aus, die synchronisiert werden sollen.
  16. Wählen Sie Weiter aus.
  17. Wählen Sie Kontakte Ersetzen oder Zusammenführen aus.
  18. Wählen Sie Fertig aus.

SSL-Unterstützung auf Geräten aktivieren

  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Servereinstellungen aus.
  5. Wählen Sie HTTPS im Feld "Synchronisierungsprotokoll" aus.
  6. Wählen Sie Fertig aus.
E-Mails und Kalender für die Synchronisation auswählen
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Mail und Kalender aus.
  5. Wählen Sie Mail und Kalender synchronisieren aus.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.
Andere Anwendungen für die Synchronisation auf Windows Mobile-Geräten auswählen
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Andere Anwendungen aus.
  5. Wählen Sie die Anwendungen aus, die synchronisiert werden sollen:
    • Bei Auswahl von Kontakte synchronisieren werden Ihre Adressbuchkontakte synchronisiert.
    • Bei Auswahl von Notizen synchronisieren werden Ihre Journaleinträge synchronisiert.
    • Bei Auswahl von Aufgaben synchronisieren werden Ihre Aufgaben synchronisiert.
Datenersetzungsoperation für Windows Mobile-Geräte ausführen
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Extras > Daten ersetzen aus.
  4. Wählen Sie die Datengruppe aus, die Sie ersetzen möchten:
    • Mail
    • Kalender
    • Kontakte
    • Notizen
    • Aufgaben
  5. Wählen Sie Ersetzen aus.
  6. Wählen Sie Ja aus, um Daten zu ersetzen.
  7. Wählen Sie OK aus, um zu schließen.
VPN-Einstellungen auf Windows Mobile-Geräten konfigurieren
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie VPN-Einstellungen aus.
  5. Wählen Sie "Profil" aus.
  6. Geben Sie einen Servernamen ein.
  7. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.
Lotus Notes Traveler-Kennwort auf einem Windows Mobile-Gerät ändern oder zurücksetzen
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Konto aus.
  5. Geben Sie im Feld Kennwort Ihr Lotus Domino-HTTP-Kennwort ein.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie lege ich Mail- und Kalenderfilter auf einem Windows Mobile-Gerät fest?

Mit Mail- und Kalenderfiltern können Sie Speicherplatz sparen und verhindern, dass unnötige Daten mit Ihrem mobilen Gerät synchronisiert werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Anzahl von Mails auf dem Gerät zu verwalten:

  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Mail und Kalender aus.
  5. Wählen Sie einen der folgenden Filter aus:
    Filter Beschreibung Optionen
    Mail entfernen nach E-Mail-Nachrichten werden je nach angegebenem Intervall auf Ihrem mobilen Gerät beibehalten. Sobald das Datum einer E-Mail-Nachricht vor dem angegebenen Intervall liegt, wird die Nachricht automatisch vom Gerät entfernt. Die E-Mail-Nachricht wird nicht aus der Lotus Notes-Mailbox auf dem Server gelöscht. Diese Einstellung gilt für alle Ordner auf dem Gerät.
    • 1 Tag
    • 3 Tage
    • 5 Tage (Standard)
    • 1 Woche
    • 1 Monat
    • Alle anzeigen
    Dringlichkeit Nur dringende oder alle E-Mails synchronisieren
    • Alle Nachrichten (Standard)
    • Dringende Nachrichten
    Anhänge zulassen bis Standardmäßig werden keine Anhänge mit dem mobilen Gerät synchronisiert. Sie müssen einen Größenwert festlegen, damit Anhänge zugelassen werden. Sie können die gesamte E-Mail-Nachricht einschließlich aller Anhänge mit dem Feature "Nachricht herunterladen" abrufen.
    • Aus (Standard)
    • 1 KB
    • 5 KB
    • 10 KB
    • 25 KB
    • 50 KB
    • 100 KB
    • 500 KB
    Mail kürzen auf Mit diesem Filter wird die Anzahl der Zeichen gesteuert, die in jeder mit dem Gerät synchronisierten E-Mail eingeschlossen werden. Durch die Einstellung "Aus" wird das Abschneiden inaktiviert. Wenn eine E-Mail abgeschnitten wird, können Sie die gesamte E-Mail-Nachricht einschließlich aller Anhänge mit dem Feature "Nachricht herunterladen" abrufen.
    • Aus
    • 1 KB
    • 2 KB (Standard)
    • 5 KB
    • 10 KB
    • 50 KB
    • 100 KB
    Alte Ereignisse zeigen bis Ereignisse, die vor dem angegebenen Intervall liegen, werden vom mobilen Gerät gelöscht. Diese Ereignisse werden nicht aus dem Lotus Notes-Kalender auf dem Server gelöscht. Wenn bei einem wiederkehrenden Ereignis ein Instanzdatum innerhalb des Filterbereichs liegt oder mehrere Instanzen der wiederkehrenden Besprechung außerhalb des Filterbereichs liegen, wird die gesamte wiederkehrende Serie mit dem Gerät synchronisiert.
    • 1 Tag
    • 3 Tage
    • 1 Woche (Standard)
    • 2 Wochen
    • 1 Monat
    • 3 Monate
    • 6 Monate
    • Alle anzeigen
    Zukünftige Ereignisse anzeigen Zukünftige Ereignisse werden je nach angegebenem Intervall mit Ihrem Gerät synchronisiert. Wenn bei einem wiederkehrenden Ereignis ein Instanzdatum innerhalb des Filterbereichs liegt oder mehrere Instanzen der wiederkehrenden Besprechung außerhalb des Filterbereichs liegen, wird die gesamte wiederkehrende Serie mit dem Gerät synchronisiert.
    • 1 Tag
    • 3 Tage
    • 1 Woche
    • 2 Wochen
    • 1 Monat
    • 3 Monate (Standard)
    • 6 Monate
    • 1 Jahr
    • Alle anzeigen
    Anmerkung: Wenn der Traveler-Serveradministrator die Filterinformationen für Ihr Konto mit dem Dokument für Traveler-Richtlinieneinstellungen festlegt, können Sie diese Filter auf Ihrem Gerät nicht ändern.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie lege ich andere Filter auf Windows Mobile-Geräten fest?

Mit Filtern können Sie Speicherplatz sparen und verhindern, dass unnötige Daten mit Ihrem mobilen Gerät synchronisiert werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Anzahl von Notizen, Aufgaben und Kalenderdaten auf dem Gerät zu verwalten:

  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Andere Anwendungen aus.
  5. Wählen Sie einen der folgenden Filter aus.
    Option Bezeichnung
    Notizen entfernen nach
    • 1 Tag
    • 3 Tage
    • 1 Woche
    • 2 Wochen
    • 1 Monat
    • 3 Monate
    • 6 Monate
    • Alle anzeigen
    Anmerkung: Journaleinträge, die innerhalb des Filterbereichs geändert wurden, werden mit dem Gerät synchronisiert. Journaleinträge bleiben auf dem Gerät, bis das Änderungsdatum der Einträge außerhalb des Filterbereichs liegt.
    Aufgaben anzeigen
    • Alle anzeigen
    • Nicht abgeschlossene anzeigen
      Anmerkung: Alle Aufgaben, die nicht als abgeschlossen markiert sind, werden mit dem Gerät synchronisiert.
    Anmerkung: Wenn der Traveler-Serveradministrator die Filterinformationen für Ihr Konto mit dem Dokument für Traveler-Richtlinieneinstellungen festlegt, können Sie diese Filter auf Ihrem Gerät nicht ändern.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie aktiviere ich SSL-Unterstützung auf einem Windows Mobile-Gerät?

Schritte zum Aktivieren von SSL auf einem Windows Mobile-Gerät.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um SSL auf dem Gerät zu aktivieren:
  1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Servereinstellungen aus.
  5. Wählen Sie HTTPS im Feld "Synchronisierungsprotokoll" aus.
  6. Wählen Sie Fertig aus.

Status- und Verbindungsinformationen zu einem Windows Mobile-Gerät anzeigen

Wie zeige ich den Status meines Windows Mobile-Geräts an?

Sie können den aktuellen Netz- und Synchronisationsstatus anzeigen. Diese Informationen sind bei der Fehlerbehebung von Verbindungsproblemen hilfreich.

Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol Lotus Notes Traveler-Symbol aus, um Ihren Netz- und Synchronisationsstatus anzuzeigen.

Der Gerätestatus in der Hauptanzeige wird durch ein Schlosssymbol dargestellt und die Nachricht "Verstoß gegen Gerätesicherheit" wird angezeigt, wenn mindestens eine der Gerätesicherheitseinstellungen nicht mit einer vom Administrator definierten Lotus Notes Traveler-Gerätesicherheitsrichtlinie konform ist. Der Richtlinienverstoß verhindert möglicherweise die Synchronisation Ihres Geräts mit dem Server, bis Ihre Geräteeinstellungen die Richtlinie einhalten. Prüfen Sie Sicherheitsstatus anzeigen, um zu ermitteln, welche Einstellungen nicht konform sind, und um die Werte für die Gerätesicherheitseinstellungen und die Gerätesicherheitsrichtlinien anzuzeigen. Aktualisieren Sie die entsprechenden Einstellungen auf Ihrem Telefon mit Werten, die mit der Lotus Notes Traveler-Sicherheitsrichtlinie konform sind, um die Verstöße zu beheben.

Wie zeige ich den Sicherheitsstatus meines Windows Mobile-Geräts an?

Sie können die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen auf Ihrem Gerät, die Einstellungswerte für IBM Lotus Notes Traveler-Sicherheitsrichtlinien und die Gerätewerte für jede Richtlinieneinstellung anzeigen.

Verwenden Sie diese Informationen, um Ihre Telefoneinstellungen zu ändern und damit sicherzustellen, dass Ihre Geräteeinstellungen mit der Sicherheitsrichtlinie konform sind.

  • Rufen Sie Ihre Lotus Notes Traveler-Hauptanzeige auf und wählen Sie Menü > Werkzeuge > Sicherheit anzeigen aus, um den Sicherheitsstatus anzuzeigen.
  • Wählen Sie eine Sicherheitseinstellung aus, um Details dazu anzuzeigen. Die Geräte- und Richtlinienwerte werden im Abschnitt Details der Anzeige dargestellt.

Nachdem Sie Ihre Telefoneinstellungen aktualisiert haben, können Sie den Sicherheitsstatus erneut anzeigen und die Konformitätsprüfung aktualisieren, um zu prüfen, ob Ihre Einstellungen jetzt konform sind. Wählen Sie Aktualisieren aus, um die Sicherheitsanzeige zu aktualisieren.

Wie zeige ich das Protokoll auf einem Windows Mobile-Gerät an oder lösche es?

Die im Protokoll gesammelten Informationen können bei der Suche und Behebung von Fehlern bei Geräte- und Verbindungsproblemen hilfreich sein. Durch das Löschen der Protokolle kann die Plattenspeicherbelegung durch IBM Lotus Notes Traveler auf dem Gerät reduziert werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das IBM Lotus Notes Traveler-Protokoll anzuzeigen und zu löschen:

  1. So zeigen Sie das Lotus Notes Traveler-Protokoll an:
    1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
    2. Wählen Sie Menü aus.
    3. Wählen Sie Extras aus.
    4. Wählen Sie Protokoll anzeigen aus.
  2. So löschen Sie das Lotus Notes Traveler-Protokoll:
    1. Wählen Sie das IBM Lotus Notes Traveler-Symbol aus.
    2. Wählen Sie Menü aus.
    3. Wählen Sie Einstellungen aus.
    4. Wählen Sie Protokollierung aus.
    5. Wählen Sie Menü aus.
    6. Wählen Sie Protokoll löschen aus.

Kontakte auf einem Windows Mobile-Gerät verwalten

IBM Lotus Notes Traveler unterstützt Sie bei der Verwaltung Ihrer Geschäftskontakte und Ihrer privaten Kontakte. Mit Kontakteinträgen können Sie Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse speichern.

Wählen Sie Kontakte aus, um Ihre Kontaktliste über Ihre Homepage zu öffnen.

Wie aktiviere ich die Sychronisation der Kontakte auf einem Windows Mobile-Gerät?

Damit Sie Ihre lokale Kontaktdatei ("names.nsf") mit den Kontakten auf Ihrem Gerät synchronisieren können, müssen Sie zunächst mithilfe Ihres IBM Lotus Notes-Clients überprüfen, ob die Synchronisation zwischen Ihrer lokalen Kontaktdatei und Ihrer Maildatei aktiviert ist.

Die Anweisungen zum Synchronisieren Ihrer lokalen Kontaktdatei und Ihrer Maildatei hängen von der Schablonenversion Ihrer Maildatei ab. Um Kontakte mit Fotos synchronisieren zu können, müssen Sie eine Domino 8.x-Maildateischablone verwenden.

Synchronisation der Kontakte für eine Lotus Notes 8.x-Maildatei auf einem Windows Mobile-Gerät aktivieren

Wenn die Synchronisation der Kontakte aktiviert ist, bleiben Ihre Kontaktdaten in der Maildatei und auf dem Gerät auf dem neuesten Stand. Damit Sie Ihre Kontakte synchronisieren können, müssen Sie zunächst eine Kontaktvorgabe festlegen, mit der die Synchronisation aktiviert wird.

  1. Öffnen Sie Ihre Maildatei mit Ihrem IBM Lotus Notes-Client. Die nächsten auszuführenden Schritte sind abhängig vom verwendeten Client.
  2. Wenn Sie Lotus Notes 8 Standard verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Klicken Sie auf Datei > Vorgaben.
    2. Klicken Sie auf Kontakte.
    3. Wählen Sie Aktivieren Sie "Kontakte synchronisieren" auf der Replikatorseite aus und klicken Sie auf OK.
    4. Klicken Sie auf Öffnen > Replizierung.
    5. Stellen Sie sicher, dass Kontakte synchronisieren ausgewählt wurde.
    6. Klicken Sie auf Jetzt starten.
  3. Wenn Sie Lotus Notes 8 Basic verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Klicken Sie auf Lesezeichen für Kontakte in der Lesezeichenleiste, um Ihre lokale Kontaktdatei ("names.nsf") zu öffnen.
    2. Klicken Sie auf Aktionen > Mehr > Vorgaben.
    3. Wählen Sie Aktivieren Sie "Kontakte synchronisieren" auf der Replikatorseite aus und klicken Sie auf OK.
    4. Klicken Sie auf Lesezeichen für Replizierung und Synchronisation in der Lesezeichenleiste.
    5. Stellen Sie sicher, dass Kontakte synchronisieren ausgewählt wurde.
    6. Klicken Sie auf Jetzt starten.

Synchronisation der Kontakte für eine Lotus Notes 7.x-Maildatei auf einem Windows Mobile-Gerät aktivieren

  1. Öffnen Sie Ihre Maildatei mit Ihrem IBM Lotus Notes-Client.
  2. Wählen Sie Aktionen > Adressbuch synchronisieren aus, um das mobile Gerät für den Empfang von Kontaktdaten aus der Maildatei zu aktivieren. Wiederholen Sie diese Aktion jedes Mal, wenn Sie Unterschiede zwischen Ihrem lokalen Adressbuch (Kontakte) und den von Ihnen verwendeten mobilen Geräten synchronisieren möchten.

Wie zeige ich meine Kontakte auf einem Windows Mobile-Gerät an?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre Kontakte anzuzeigen.

Wählen Sie Kontakte auf Ihrer Homepage aus.

Sie können jede der in der Tabelle aufgeführten Aufgaben ausführen, um Ihre Kontakte wie gewünscht anzuzeigen.

Aufgabe Aktion
Namen in der Kontaktliste suchen Geben Sie die ersten Buchstaben des Namens des Kontakts in der Suchleiste ein.
Alphabetischen Index aktivieren oder inaktivieren
  1. Wählen Sie Menü > Optionen aus.
  2. Wählen Sie Alphabetischen Index anzeigen aus, um die Einstellung auszuwählen bzw. abzuwählen.
Nur Namen von Kontakten anzeigen
  1. Wählen Sie Menü > Optionen aus.
  2. Wählen Sie Nur Namen der Kontaktpersonen aus.
Nach Namen oder Firma anzeigen
  1. Wählen Sie Menü > Anzeigen nach aus.
  2. Wählen Sie Name oder Firma aus.
Teilauflistung der Kontakte anzeigen
  1. Wählen Sie Menü > Filter aus.
  2. Wählen Sie entweder Alle Kontakte, Kürzlich angezeigt, Keine Kategorien oder eine Kategorie in der Liste aus.
Anmerkung: Damit Fotos von Kontakten angezeigt werden können, müssen Sie eine Mailschablone der Version 8.0 oder höher verwenden.

Wie arbeite ich mit meinen Kontakten auf einem Windows Mobile-Gerät?

Speichern Sie Informationen zu Ihren Geschäftskontakten und privaten Kontakten, beispielsweise Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Tabelle 77. Kontakte erstellen, bearbeiten und löschen
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Kontakt erstellen
  1. Wählen Sie auf der Homepage Kontakte aus.
  2. Wählen Sie Neu aus.
  3. Geben Sie Informationen in einem oder allen Feldern an.
  4. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Kontakt bearbeiten
  1. Öffnen Sie den Kontakt, den Sie bearbeiten möchten.
  2. Wählen Sie Menü > Bearbeiten aus.
  3. Aktualisieren Sie die Kontaktinformationen.
  4. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Kontakt löschen
  1. Wählen Sie auf der Homepage Kontakte aus.
  2. Wählen Sie den Kontakt aus, den Sie löschen möchten.
  3. Wählen Sie Menü > Löschen aus.
  4. Wählen Sie Ja aus, wenn Sie den Kontakt dauerhaft löschen möchten.
Kontakt mithilfe der unternehmensweiten Suche suchen
  1. Wählen Sie Start > Traveler Lookup aus.
  2. Geben Sie die ersten Zeichen des Vor- oder Nachnamens des Kontakts ein. Im Ergebnisfenster wird eine Liste mit Namen gefüllt, die über ähnliche Zeichen verfügen.
    Anmerkung: Sie können auch nach Lotus Notes-Gruppennamen sowie nach Mail-in-Datenbanken suchen.
  3. Wählen Sie den passenden Namen in der Liste aus und klicken Sie auf "Öffnen".
  4. Von hier aus können Sie den Kontakt anrufen, ihm eine E-Mail senden oder den Kontakt Ihrer lokalen Kontaktliste hinzufügen.

E-Mail auf Windows Mobile-Geräten verwalten

Mit IBM Lotus Notes Traveler können Sie mit Kollegen, Freunden und der Familie elektronisch kommunizieren. Sie können E-Mails erstellen, senden, beantworten und weiterleiten. Sie können Anhänge wie Dateien und Bilder senden und Nachrichten in Ordnern verwalten. Sie können Informationen zu Personen in Ihrer Kontaktliste speichern.

Mit Lotus Notes Traveler kann Rich Text gesendet und angezeigt werden. Integrierte Bilder werden nicht angezeigt.

Informationen zur Synchronisation von Änderungen des Status "Gelesen/Ungelesen" für E-Mails finden Sie unter Synchronisation von Änderungen der Markierungen "Gelesen" oder "Ungelesen" aktivieren.

Wie erstelle ich auf einem Windows Mobile-Gerät eine Nachricht?

Sie können mit Ihrem mobilen Gerät neue E-Mail-Nachrichten erstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Nachricht zu erstellen:
  1. Wählen Sie Start > Messaging aus.
  2. Wählen Sie Neu aus.
  3. Adressieren Sie die Nachricht, indem Sie mindestens eine E-Mail-Adresse in eines der Adressfelder "An", "Cc" (Kopie zur Kenntnisnahme) oder "Bcc" (Blindkopie) eingeben. Zum Hinzufügen von Adressen aus Ihrer Kontaktliste wählen Sie die Feldbeschriftung An oder Menü > Empfänger hinzufügen aus. Sie können auch mit der Option Empfänger suchen nach Namen im Domino-Verzeichnis suchen.
    Anmerkung: Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht mit mehreren Adressen erstellen möchten, setzen Sie nach jedem Namen ein Semikolon (;). Das Kommazeichen (,) ist nicht zulässig.
  4. Geben Sie im Feld Betreff einen Betreff ein.
  5. Geben Sie den Text Ihrer Nachricht ein.
  6. Optional: Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Wählen Sie Menü > Einfügen aus, um eine oder mehrere Dateien anzuhängen.
    • Wählen Sie Menü > Nachrichtenoptionen aus, um Zustelloptionen wie Priorität anzugeben.
  7. Gehen Sie dann wie folgt vor:
    • Wählen Sie Menü > Senden aus, um die Nachricht an die angegebenen Empfänger zu senden.
    • Wählen Sie Menü > Als Entwurf speichern aus, um eine Kopie dieses E-Mail-Entwurfs auf dem Client und auf dem Server zu speichern.
    • Wählen Sie Menü > Nachricht abbrechen aus, um diesen E-Mail-Entwurf vom Client und vom Server zu löschen.

Wie füge ich auf einem Windows Mobile-Gerät ein Bild, eine Sprachnotiz oder einen Dateianhang ein?

Sie können an E-Mail-Nachrichten Dateien wie Bilder, Sprachnotizen oder Dateianhänge anhängen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Bild, eine Sprachnotiz oder einen Dateianhang in Ihre Nachricht einzufügen:

  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Einfügen aus.
  3. Wählen Sie das Element aus, das Sie einfügen möchten:
    • Wählen Sie Bild aus, und fahren Sie dann mit Schritt 4 fort.
    • Wählen Sie Sprachnotiz aus, und fahren Sie dann mit Schritt 5 fort.
    • Wählen Sie Datei aus, und fahren Sie dann mit Schritt 6 fort.
  4. Wählen Sie ein Bild in der Liste aus.
  5. Wählen Sie das Symbol Aufzeichnen aus, um eine Sprachnotiz aufzuzeichnen. Wählen Sie nach der Aufzeichnung der Sprachnotiz Stopp aus.
  6. Wählen Sie eine Datei in der Liste aus.

Wie füge ich eigene Ausdrücke zu E-Mails oder Texten auf einem Windows Mobile-Gerät hinzu?

Fügen Sie Ihren E-Mail-Nachrichten vordefinierte Ausdrücke hinzu. Sie können auch eigene vordefinierte Ausdrücke erstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihrer Nachricht oder Ihrem Text vordefinierte Ausdrücke hinzuzufügen:

  1. So fügen Sie einer E-Mail einen Ausdruck hinzu:
    1. Wählen Sie Menü aus.
    2. Wählen Sie Eigener Text aus.
    3. Wählen Sie den Ausdruck aus.
  2. Gehen Sie wie folgt vor, um einem Text einen Ausdruck hinzuzufügen:
    1. Wählen Sie Menü aus.
    2. Wählen Sie Eigener Text aus.
    3. Wählen Sie Eigene Textnachrichten bearbeiten aus.
    4. Geben Sie den Ausdruck ein.
    5. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie greife ich auf einem Windows Mobile-Gerät auf E-Mails zu und wie passe ich die Anzeige von E-Mails in meinem Posteingang an?

Nach dem Einschalten Ihres Geräts haben Sie zwei Möglichkeiten, um auf Ihre E-Mail-Nachrichten zuzugreifen.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um auf Ihre E-Mail-Nachrichten zuzugreifen:
  • Wählen Sie auf der Homepage das E-Mail-Symbol aus.
  • Wählen Sie Start > Messaging aus.

Bei beiden Methoden werden die E-Mail-Nachrichten in Ihrem Posteingang angezeigt.

Sie können die Anzeige Ihrer E-Mail-Nachrichten im Posteingang anpassen, indem Sie eine Sortieroption auswählen. Es stehen vier Sortieroptionen zur Auswahl:
Sortieren nach Beschreibung
Nachrichtentyp Sortierung nach Nachrichtentyp
Von Alphabetische Sortierung nach Namen
Empfangen Chronologische Sortierung nach Datum
Betreff Alphabetische Sortierung nach Betrefffeld

Wurde der Text einer E-Mail abgeschnitten oder fehlt ein Anhang, finden Sie im Thema Abgeschnittene E-Mail-Nachricht herunterladen Anweisungen, wie Sie den Rest der E-Mail-Nachricht herunterladen können.

Wie lade ich abgeschnittene E-Mail-Nachrichten auf einem Windows Mobile-Gerät herunter?

Es kann vorkommen, dass der Text einer mit Ihrem Gerät synchronisierten E-Mail-Nachricht abgeschnitten wird. Dieses Abschneiden erfolgt, wenn Mailfiltereinstellungen angewendet werden. Sie können den Rest der E-Mail-Nachricht herunterladen, wenn auf Ihrem Gerät ausreichend Speicherplatz verfügbar ist und der Administrator das Herunterladen zulässt.

  1. Wählen Sie die E-Mail-Nachricht aus, die Sie herunterladen möchten.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Nachricht herunterladen aus.
    Anmerkung: Die Option zum Herunterladen der Nachricht wird nicht angezeigt, wenn die Nachricht einen Anhang enthält, der größer ist als die vom Administrator definierte maximal zulässige Größe. Außerdem besteht derzeit die Einschränkung, dass E-Mails im Entwurfsordner nicht heruntergeladen werden können, wenn sie abgeschnitten wurden.

Wie überprüfe ich die Rechtschreibung einer Nachricht auf einem Windows Mobile-Gerät?

Korrigieren Sie Rechtschreibfehler vor dem Senden einer E-Mail-Nachricht.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Rechtschreibprüfung für eine E-Mail-Nachricht auszuführen:

  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Rechtschreibprüfung aus.

Wie klassifiziere ich die Priorität von E-Mail-Nachrichten auf einem Windows Mobile-Gerät?

Vor dem Senden einer E-Mail-Nachricht können Sie ihr eine Prioritätsebene zuweisen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um der eigenen Nachricht eine Priorität zuzuweisen.

  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Nachrichtenoptionen aus.
  3. Wählen Sie Priorität aus.

Wie antworte ich auf eine Nachricht auf einem Windows Mobile-Gerät?

Sie können dem Absender der Nachricht und allen anderen Empfängern der Nachricht antworten.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Nachricht zu beantworten:

  1. Öffnen Sie die Nachricht.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    Option Bezeichnung
    Beantworten Sendet nur eine Antwort an den Absender.
    Nachricht an alle beantworten Sendet eine Antwort an den Absender und an alle anderen Empfänger der Nachricht.
  4. Optional: Geben Sie Adressen in den Feldern "An", "Cc" (Kopie zur Kenntnisnahme) oder "Bcc" (Blindkopie) ein. Zum Einfügen von Adressen aus Ihrer Kontaktliste wählen Sie die Feldbeschriftung "An" aus.
  5. Geben Sie Ihre Antwort ein.
  6. Optional: Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie Menü > Einfügen aus, um eine oder mehrere Dateien anzuhängen.
    • Wählen Sie Menü > Nachrichtenoptionen aus, um Zustelloptionen wie Priorität anzugeben.
  7. Wählen Sie Senden aus, um die Nachricht zu senden.

Wie leite ich eine Nachricht auf einem Windows Mobile-Gerät weiter?

Sie können eine Nachricht an einen anderen Empfänger weiterleiten.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Nachricht an einen anderen Empfänger weiterzuleiten.

  1. Öffnen Sie die Nachricht.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Weiterleiten aus.
  4. Geben Sie Adressen in den Feldern "An", "Cc" (Kopie zur Kenntnisnahme) oder "Bcc" (Blindkopie) ein. Zum Hinzufügen von Adressen aus Ihrer Kontaktliste wählen Sie die Feldbeschriftung "An" aus.
  5. Optional: Geben Sie zusätzliche Kommentare ein.
  6. Optional: Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Wählen Sie Menü > Einfügen aus, um eine oder mehrere Dateien anzuhängen.
    • Wählen Sie Menü > Nachrichtenoptionen aus, um Zustelloptionen wie Priorität oder Verschlüsselung anzugeben.
  7. Wählen Sie Senden aus, um die Nachricht zu senden.

Wie verschiebe ich eine Nachricht in einen Ordner auf einem Windows Mobile-Gerät?

Verwalten Sie die Daten auf Ihrem Gerät, indem Sie Nachrichten in Ordner verschieben. Auf diese Weise sind die Nachrichten leichter zu finden und Sie sparen Speicherplatz.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Nachricht in einen Ordner zu verschieben.

  1. Wählen Sie die Nachricht aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Verschieben aus.
  4. Wählen Sie einen Ordner aus.
  5. Wählen Sie OK aus, um die Nachricht in den angegebenen Ordner zu verschieben.

Wie synchronisiere ich Ordner auf einem Windows Mobile-Gerät?

Achten Sie darauf, dass die Ordner auf dem mobilen Gerät und die Ordner der Server-Maildatei immer synchronisiert sind.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ordner für die Synchronisation auszuwählen.

  1. Wählen Sie Start > Messaging aus.
  2. Wählen Sie Menü > Extras > Ordner verwalten aus.
  3. Wählen Sie die Ordner für die Synchronisation aus. Wählen Sie einen Ordner aus und halten Sie die Maustaste gedrückt, um Ordner zu erstellen oder zu ändern.
  4. Wählen Sie OK aus.
    Anmerkung: Der Ordner "Papierkorb" kann nicht synchronisiert werden.
Der Ordner wird nach Abschluss der nächsten Synchronisation mit Nachrichten aus der Serverkopie der Maildatei gefüllt.

Wie lösche ich eine Nachricht auf einem Windows Mobile-Gerät?

Wenn Sie eine Nachricht löschen, entfernt der IBM Lotus Notes Traveler-Client sie unverzüglich vom Gerät. Die Nachricht ist weiterhin in der Serverkopie der Maildatei vorhanden. Die Nachricht bleibt entweder für den Zeitraum im Papierkorbordner in der Serverkopie der Maildatei, den Sie auf der Seite Allgemein der Mailvorgaben angegeben haben, oder so lange, bis Sie sie mit Ihrem Lotus Notes-Client explizit aus dem Papierkorbordner löschen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Nachricht vom mobilen Gerät zu löschen:

  1. Wählen Sie Nachricht aus.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Löschen aus.

Verschlüsselte E-Mail auf einem Windows Mobile-Gerät verarbeiten

Das Lesen und Senden von in IBM Lotus Domino verschlüsselten und signierten E-Mail-Nachrichten kann über ein Windows Mobile-Gerät ausgeführt werden. IBM Lotus Notes Traveler implementiert eine Verschlüsselungs- und Entschlüsselungsstrategie, die serverseitigen Zugriff auf die Notes-ID-Datei des Benutzers erfordert. Die ID-Datei enthält die privaten und öffentlichen Schlüssel, die für die digitale Signierung, Verschlüsselung und Entschlüsselung von E-Mail-Nachrichten erforderlich sind.

Damit digitales Signieren, Ver- oder Entschlüsseln funktionieren kann, muss die Notes-ID-Datei in die Maildatei oder die ID-Vault übertragen werden. Informationen finden Sie unten in der Spalte "Informationen zur Vorgehensweise" unter "Notes-ID-Datei hochladen".

Anmerkung: Der Lotus Notes Traveler-Client unterstützt nur in Domino verschlüsselte E-Mails. Verschlüsselte Einträge in Kalendern, Aufgaben und Notizbüchern werden nicht unterstützt. SMIME-Verschlüsselung steht nicht zur Verfügung.
Anmerkung: Verwenden Sie entweder eine SSL-Verbindung (Secure Socket Layer) oder eine VPN-Lösung, wenn die Verschlüsselung auf dem Lotus Notes Traveler-Server aktiviert ist.
Tabelle 78. Verschlüsselte E-Mail verarbeiten
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Notes-ID-Datei hochladen
  1. Navigieren Sie auf einem Computer, auf dem Sie einen Lotus Notes-Client verwenden, mit einem Web-Browser nach http://ihr_lotus_notes_traveler-server/servlet/traveler.
    Anmerkung: Wenn Ihr Server mit SSL arbeitet, navigieren Sie mit einem Web-Browser nach https://ihr_lotus_traveler-server/servlet/traveler.
  2. Wählen Sie Notes-ID verwalten aus.
  3. Wählen Sie Notes-ID übertragen aus.
  4. Geben Sie im Feld Notes-ID-Datei den Pfad Ihrer Notes-ID-Datei ein oder suchen Sie ihn.
  5. Geben Sie im Feld Kennwort Ihr Notes-ID-Kennwort ein.
  6. Wählen Sie Notes-ID übertragen aus.
Verschlüsselte E-Mail lesen
  1. Wählen Sie die verschlüsselte E-Mail-Nachricht aus, die Sie lesen möchten.
  2. Wählen Sie entweder Menü > Nachricht herunterladen oder direkt in der E-Mail-Nachricht Rest der Nachricht laden aus.
  3. Geben Sie bei Aufforderung das Notes-ID-Kennwort ein.
E-Mail signieren
  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Nachrichtenoptionen aus.
  3. Wählen Sie im Abschnitt "Sicherheit" den Eintrag Nachricht signieren aus.
  4. Geben Sie bei Aufforderung das IBM Lotus Notes-ID-Kennwort ein.

Notizbuch und Aufgabenliste auf einem Windows Mobile-Gerät verwalten

Mit der Aufgabenliste können Sie geschäftliche und private Einträge verwalten. Die Anwendung für Aufgaben auf dem Gerät unterstützt das Erstellen oder Beantworten von Domino-Gruppenaufgaben nicht, die mit einem Lotus Notes-Client erstellt wurden.

So öffnen Sie die Aufgabenliste:
  1. Wählen Sie Start > Programme aus.
  2. Wählen Sie Aufgaben aus.
Tabelle 79. Notizbuch und Aufgabenliste verwalten
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Aufgabe erstellen
  1. Wählen Sie auf der Homepage das Aufgabensymbol aus.
  2. Wählen Sie Neu aus.
  3. Geben Sie im Feld "Betreff" eine Kurzbeschreibung ein.
  4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Geben Sie im Feld "Priorität" eine der Prioritäten Normal, Hoch oder Niedrig an.
    • Geben Sie in den Feldern Beginnt und Fällig jeweils ein Datum ein.
    • Wählen Sie Tritt ein aus, um den Eintrag der Aufgabenliste zu wiederholen, und geben Sie die Optionen für die Wiederholung an.
    • Wählen Sie Erinnerung aus, um einen Alarm für den Eintrag der Aufgabenliste festzulegen, und geben Sie dann Datum und Zeit für das Auslösen des Alarms ein.
    • Wählen Sie im Feld Kategorie einen Kategorienamen aus.
    • Wählen Sie im Feld für die Sicherheitsstufe eine der Stufen Normal, Persönlich, Privat oder Vertraulich aus.
    • Wählen Sie Notizen aus, um zusätzliche Informationen zum Eintrag der Aufgabenliste hinzuzufügen.
Aufgabe bearbeiten
  1. Öffnen Sie den Eintrag der Aufgabenliste.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Aktualisieren Sie den Eintrag mit den neuen Daten.
    Anmerkung: Obwohl das Gerät es ermöglicht, dass Sie das Feld "Tritt ein" bearbeiten können, werden Aktualisierungen dieses Felds nicht vom Server akzeptiert.
  4. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Aufgabe als abgeschlossen markieren
  1. Wählen Sie auf der Homepage das Aufgabensymbol aus.
  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen links neben der Aufgabe, die Sie als abgeschlossen markieren möchten.
Aufgabe löschen
  1. Öffnen Sie den Eintrag der Aufgabenliste.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie Löschen aus.
  4. Wählen Sie Ja aus, um die Aufgabe dauerhaft zu löschen.
Notizbucheinträge synchronisieren

Sie können über Ihr lokales persönliches Notizbuch notebook.nsf erstellte Notizbucheinträge und über Ihr mobiles Gerät erstellte Notizen mithilfe Ihrer Lotus Notes-Maildatei synchronisieren.

Die Position der synchronisierten Notizbucheinträge hängt vom Gerät ab. Wenn Sie Windows Mobile Professional verwenden, gibt es eine "Notes"-Anwendung, in die sie synchronisiert werden. Wenn Sie Windows Mobile Standard oder Smartphone verwenden, werden sie als Textdateien (.txt) in das Verzeichnis Lotus Traveler\Notes synchronisiert.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihre Einträge zu synchronisieren:
  1. Öffnen Sie Ihre Maildatei mit Ihrem Lotus Notes-Client.
  2. Wählen Sie Aktion > Domino Web Access\Synchronize Journal aus.
    Anmerkung: Auf einer Speicherkarte gespeicherte Notizbucheinträge werden nicht mit dem Server synchronisiert. Vom Server synchronisierte Notizbucheinträge, die auf eine Speicherkarte verschoben wurden, werden vom Server gelöscht.
Notizbucheintrag erstellen
  1. Wählen Sie Start > Notizen aus.
  2. Wählen Sie Neu aus. Geben Sie Text in das Feld "Text" ein.
  3. Wählen Sie Menü > Aufzeichnungssymbolleiste anzeigen aus, um eine Sprachnotiz zu erstellen.
    Anmerkung: Sprachaufzeichnungen werden nicht mit dem persönlichen Notizbuch auf dem Lotus Notes-Server synchronisiert.
    (Optional) Wählen Sie Menü > Zeichnen aus, um eine elektronische Zeichnung zu erstellen.
    Anmerkung: Elektronische Zeichnungen werden nicht mit dem persönlichen Notizbuch auf dem Lotus Notes-Server synchronisiert.
  4. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Notizbucheintrag löschen
  1. Wählen Sie den Eintrag aus, den Sie löschen möchten.
  2. Wählen Sie eine der folgenden Optionen zum Löschen aus:
    • Wenn der Eintrag in der Notes-Ansicht hervorgehoben ist: Menü > Löschen.
    • Wenn der Eintrag geöffnet ist: Menü > Extras > Löschen.
  3. Wählen Sie Ja aus, um den Eintrag dauerhaft zu löschen.

Kalender auf einem Windows Mobile-Gerät verwalten

Mit dem Kalender können Sie Besprechungen, Termine, ganztägige Ereignisse, Jahrestage, Terminerinnerungen und Ereignisankündigungen planen und verwalten.

Wählen Sie Start > Kalender aus, um den Kalender über die Homepage zu öffnen.

Wie erstelle und verwalte ich Kalendereinträge auf einem Windows Mobile-Gerät?

Sie können Kalendereinträge auf Ihrem Windows Mobile-Gerät auf verschiedene Weise erstellen und verwalten.

Tabelle 80. Kalendereinträge erstellen und verwalten
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Kalenderanzeige ändern
  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Ansicht aus.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Agenda: Listet die Beschreibungen für die Tageskalendereinträge ohne Anzeige des Zeitfensters auf.
    • Tag: Listet die Beschreibungen für die Tageskalendereinträge mit Anzeige des Zeitfensters auf.
    • Woche: Visuelle Anzeige der gebuchten Zeitfenster für die Woche.
    • Monat: Visuelle Anzeige der gebuchten Zeitfenster für den Monat.
    • Jahr: Zeigt den Jahreskalender an.
Kalendereintrag erstellen
  1. Wählen Sie in der Kalenderansicht Menü aus.
  2. Wählen Sie Neuer Termin aus.
  3. Geben Sie einen Betreff im Feld "Betreff" ein.
  4. Geben Sie im Feld Beginn und gegebenenfalls im Feld Ende Informationen zu Datum und Uhrzeit an.
  5. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie Tritt ein aus, um den Eintrag zu wiederholen, und geben Sie dann die Optionen für die Wiederholung ein.
    • Wählen Sie Erinnerung aus, um einen Alarm festzulegen. Geben Sie anschließend das Zeitintervall an, in dem der Alarm vor einem Ereignis ertönen soll.
    • Wählen Sie im Feld Kategorien einen Kategorienamen aus.
    • Wählen Sie Notizen aus, um zusätzliche Informationen zum Eintrag hinzuzufügen.
  6. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Alarm festlegen
  1. Wählen Sie Erinnerung in einem Kalendereintrag aus.
  2. Wählen Sie im Feld "Erinnerung" die Option Erinnerung erbeten aus. Geben Sie dann die Zeit in Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen an, zu der der Alarm vor dem Ereignis ausgelöst werden soll.
Automatischen Alarm festlegen
  1. Wählen Sie in einer Kalenderansicht für Benutzer von Windows Mobile 5 Menü > Optionen aus. Wählen Sie für Benutzer von Windows Mobile 6 Menü > Extras > Optionen aus.
  2. Wählen Sie Termine aus.
  3. Wählen Sie Erinnerungen für neue Einträge aus, und geben Sie dann die Zeit in Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen an, die der Alarm vor dem Ereignis ausgelöst werden soll.
Kalendereintrag bearbeiten
  1. Öffnen Sie den Kalendereintrag.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Für wiederkehrende Kalendereinträge wird ein Fenster angezeigt. Wählen Sie Ja aus, um nur dieses Vorkommen zu bearbeiten, oder Nein, um alle Vorkommen zu bearbeiten.
  4. Ändern Sie den Kalendereintrag.
    Anmerkung: Obwohl das Gerät es ermöglicht, dass Sie das Feld "Tritt ein" bearbeiten können, werden Aktualisierungen dieses Felds nicht vom Server akzeptiert.
  5. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Kalendereintrag löschen
  1. Wählen Sie den Kalendereintrag aus.
  2. Wählen Sie Menü > Termin löschen aus.
  3. Wählen Sie Ja aus, um den Kalendereintrag dauerhaft zu löschen.

Wie plane und verwalte ich Besprechungen auf einem Windows Mobile-Gerät?

Sie können die Organisation Ihres Tages vereinfachen, indem Sie mit Lotus Notes Traveler eine Besprechung planen.

Tabelle 81. Besprechungen planen und verwalten
Informationen zur Vorgehensweise Aktion
Besprechung planen
  1. Wählen Sie in der Kalenderansicht Menü aus.
  2. Wählen Sie Neuer Termin aus.
  3. Geben Sie einen Betreff im Feld "Betreff" ein. Geben Sie den Ort der Besprechung im Feld "Ort" ein.
  4. Geben Sie im Feld "Beginnt" und gegebenenfalls im Feld "Endet" Informationen zu Datum und Zeit an.
  5. Geben Sie im Feld "Teilnehmer" mindestens einen Teilnehmer an.
  6. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie Tritt ein aus, um den Eintrag zu wiederholen, und geben Sie dann Optionen für die Wiederholung ein.
    • Wählen Sie Erinnerung aus, um einen Alarm festzulegen, und geben Sie dann das Zeitintervall für den akustischen Alarm vor einem Ereignis an.
    • Wählen Sie im Feld "Kategorien" einen Kategorienamen aus.
    • Wählen Sie Notizen aus, um zusätzliche Informationen zum Eintrag hinzuzufügen.
  7. Wählen Sie OK aus, um zu speichern und zu schließen.
Nachricht an Personen senden, die zu einer Besprechung eingeladen sind
  1. Öffnen Sie in Ihrem Kalender den Eintrag für die Besprechung.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Wählen Sie Notizen aus.
  4. Geben Sie Ihre Nachricht ein.
  5. Wählen Sie OK aus.
  6. Wählen Sie Ja aus, um die Teilnehmer über Änderungen der Besprechung zu informieren, oder wählen Sie Nein aus, um zu speichern und zu schließen, ohne die Änderungen an die Teilnehmer zu senden.
Besprechung verschieben
  1. Öffnen Sie in Ihrem Kalender den Eintrag für die Besprechung.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Wählen Sie bei einer wiederkehrenden Besprechung Ja aus, um alle Vorkommen dieser Besprechung zu bearbeiten, oder wählen Sie Nein aus, um das aktuelle Vorkommen der Besprechung zu bearbeiten.
  4. Aktualisieren Sie die Details des Besprechungseintrags.
  5. Wählen Sie OK aus.
  6. Wählen Sie Ja aus, um die Teilnehmer über Änderungen der Besprechung zu informieren, oder wählen Sie Nein aus, um zu speichern und zu schließen, ohne die Änderungen an die Teilnehmer zu senden.
Besprechung absagen
  1. Öffnen Sie in Ihrem Kalender den Eintrag für die Besprechung.
  2. Wählen Sie Menü > Löschen aus.
  3. Wählen Sie bei einer wiederkehrenden Besprechung Ja aus, um alle Vorkommen dieser Besprechung abzusagen, oder wählen Sie Nein aus, um das aktuelle Vorkommen der Besprechung abzusagen.
  4. Wählen Sie Ja aus, um die Teilnehmer über Änderungen der Besprechung zu informieren, oder wählen Sie Nein aus, um zu speichern und zu schließen, ohne die Änderungen an die Teilnehmer zu senden.
Eingeladene Personen zu einer Besprechung hinzufügen
  1. Öffnen Sie in der Kalenderansicht den Eintrag für die Besprechung.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus. Wählen Sie bei einer wiederkehrenden Besprechung Nein aus, um weitere Personen zu jedem Vorkommen dieser Besprechung einzuladen.
  3. Sie können keine Einzelperson zu einem einzelnen Vorkommen einer wiederkehrenden Besprechung einladen. Sie müssen zu allen Vorkommen eingeladen und dann später als eingeladene Person entfernt werden.
  4. Wählen Sie Teilnehmer aus.
  5. Wählen Sie Hinzufügen aus.
  6. Wählen Sie die weitere Person, die Sie einladen möchten, in der Kontaktliste aus.
  7. Wählen Sie OK aus.
  8. Wählen Sie erneut OK aus.
  9. Wählen Sie Ja aus, um die Teilnehmer über die Änderung zu informieren. Andernfalls wählen Sie Nein aus.
Eingeladene Personen aus einer Besprechung entfernen
  1. Öffnen Sie in der Kalenderansicht den Eintrag für die Besprechung.
  2. Wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Wählen Sie bei einer wiederkehrenden Besprechung Nein aus, um eingeladene Personen aus jedem Vorkommen dieser Besprechung zu entfernen.
  4. Sie können keine Einzelperson aus einem einzelnen Vorkommen einer wiederkehrenden Besprechung entfernen.
  5. Wählen Sie Teilnehmer aus.
  6. Wählen Sie die eingeladenen Personen in der Kontaktliste aus.
  7. Wählen Sie Löschen aus.
  8. Wählen Sie OK aus.
  9. Wählen Sie erneut OK aus.
  10. Wählen Sie Ja aus, um die Teilnehmer über die Änderungen zu informieren. Andernfalls wählen Sie Nein aus.
Informationen zu einer Besprechung anfordern
  1. Wählen Sie die Nachricht aus der Eingangsansicht aus.
  2. Wählen Sie Optionen > Antworten aus. Geben Sie eine Antwort ein.
  3. Wählen Sie Senden aus.

Wie antworte ich auf eine Besprechungseinladung auf einem Windows Mobile-Gerät?

Wenn eine Besprechungseinladung die Optionen "Akzeptieren" und "Ablehnen" enthält, erwartet der Besprechungsleiter eine Antwort auf die Einladung. Für erweiterte Einladungsfeatures wie das Delegieren von Einladungen und das Vorschlagen einer anderen Besprechungszeit müssen Sie den Lotus Notes-Desktop-Client verwenden.

In der folgenden Tabelle werden Symbole für Besprechungseinladungen beschrieben:
Symbol Beschreibung
Symbol für neue Einladung
Kennzeichnet eine neue Einladung, auf die von Ihnen eine Antwort erwartet wird.
Symbol für Informationsaktualisierung
Kennzeichnet die Aktualisierung von Informationen in Bezug auf eine konkrete Besprechung.
Symbol für neu terminierte Einladung
Kennzeichnet eine konkrete Besprechung, für die eine neue Uhrzeit und ein neuer Tag festgelegt wurden und auf die von Ihnen eine Antwort erwartet wird.
Symbol für annulierte Einladung
Kennzeichnet eine konkrete Besprechung, die annuliert wurde und auf die von Ihnen eine Antwort erwartet wird.
Symbol für angenommene Einladung
Kennzeichnet eine Einladung, die angenommen wurde und für die der Client derzeit die Antwort an die Besprechungsleitung weiterleitet.
Symbol für abgelehnte Einladung
Kennzeichnet eine Einladung, die abgelehnt wurde und für die der Client derzeit die Antwort an den Besprechungsleiter weiterleitet.
Symbol für bereits verarbeitete Einladung
Kennzeichnet eine Einladung, die bereits verarbeitet und in Ihren Kalender eingetragen wurde und für die keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um auf eine Besprechungseinladung zu antworten:

  1. Öffnen Sie die Besprechungseinladung in Ihrem Posteingang.
  2. Wählen Sie Menü aus.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    Option Beschreibung
    Akzeptieren Es wird eine E-Mail-Antwort an den Besprechungsleiter erstellt, in der dieser über die Annahme der Einladung benachrichtigt wird. Ihrem Kalender wird ein Kalendereintrag hinzugefügt. Bei der nächsten Synchronisation wird die belegte Zeit mit Ihrem neuen Kalendereintrag aktualisiert.
    Ablehnen Es wird eine E-Mail-Antwort an den Besprechungsleiter erstellt, in der dieser über die Ablehnung der Einladung benachrichtigt wird.
    Provisorisch Es wird eine E-Mail-Antwort an den Besprechungsleiter erstellt. Die belegte Zeit wird nicht aktualisiert.

Nokia-Gerät verwenden - FAQ

Wie installiere ich die Nokia-Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit auf meinem Nokia S60-Gerät?

Damit Ihr Nokia S60-Gerät Sicherheitsrichtlinien und die Funktion "Bereinigung über Fernzugriff" unterstützt, müssen Sie zunächst die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit installieren. Diese ist auf der Nokia-Traveler-Sicherheitsseite verfügbar.

Anmerkung: Symbian^3-Geräte benötigen die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit nicht, da die Bibliothek im Gerät integriert ist.
Möglicherweise erhalten Sie während der Installation der Bibliothek eine Nachricht mit der Warnung, dass diese Anwendung nicht mit Ihrem Gerät kompatibel ist, und mit der Frage, ob Sie dennoch fortfahren möchten. Bestätigen Sie diese Frage, um mit der Installation fortzufahren.
  1. Rufen Sie die Webseite Nokia for Business Web Email and Messaging auf.
  2. Blättern Sie abwärts bis zum Abschnitt für IBM Lotus Traveler und klicken Sie auf Specifications.
  3. Klicken Sie auf den Link Lotus Traveler Security enablement library SIS-file and instructions, um diese Anwendung auf Ihren Computer herunterzuladen. Die Anwendung ist eine SIS-Datei innerhalb eines ZIP-Archivs.
  4. Extrahieren Sie die SIS-Datei mit der Bezeichnung IBMTTPAAllowNewApp.SIS in Ihr Dateisystem.
  5. Übertragen Sie die Bibliothek mithilfe einer der folgenden Methoden auf Ihr Nokia-Telefon:
    • Nokia OVI Suite – Mithilfe von Nokia Ovi Suite können Sie Telefonanwendungen installieren, beispielsweise die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit von Lotus Traveler. Laden Sie zunächst die Software Nokia OVI Suite herunter und installieren Sie sie, wenn Sie sie noch nicht installiert haben. Sobald OVI Suite konfiguriert und mit Ihrem Nokia-Gerät verbunden ist, installieren Sie die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit. Klicken Sie dazu auf die Datei IBMTTPAAllowNewApp.SIS, die Sie von der Nokia-Website heruntergeladen haben. Die Anwendung wird automatisch auf Ihr Nokia-Gerät übertragen und der Installationsprozess wird automatisch gestartet.
    • E-Mail-Anhang – Wenn Sie auf Ihrem Nokia-Gerät bereits ein anderes E-Mail-Konto eingerichtet haben, können Sie die Datei IBMTTPAAllowNewApp.SIS als E-Mail an dieses Konto senden und die Anwendung mithilfe der E-Mail auf Ihrem Telefon herunterladen. Öffnen Sie anschließend den Anhang, um den Installationsprozess zu starten.
    • Bluetooth oder Infrarot – Wenn Ihr Telefon den Netzbetrieb über Bluetooth oder Infrarot unterstützt und Sie über einen Laptop-Computer verfügen, der dieselbe Übertragungsart unterstützt, können Sie die Datei mithilfe dieser Methode von Ihrem Computer auf Ihr Gerät übertragen. Dateien, die auf diese Weise übertragen werden, werden in der Hauptmailbox "Eingang" als neue Nachrichten angezeigt. Durch Öffnen der Nachricht im Eingang wird die Installation gestartet.
    • Austauschbare Speicherkarte - Wenn Ihr Gerät und Ihr Computer Steckplätze für eine austauschbare Speicherkarte aufweisen, können Sie die Datei IBMTTPAAllowNewApp.SIS vom Computer auf der Speicherkarte speichern und dann die Speicherkarte mit dem Gerät verbinden. Verwenden Sie die Microsoft Office-Anwendung "File Manager", um die Speicherkarte anzuzeigen, suchen Sie die Anwendung und starten Sie sie.
Nachdem die Bibliothek installiert ist, können Sie mit der Installation von Lotus Notes Traveler fortfahren. Beachten Sie, dass die Sicherheitsanwendung nur entfernt werden kann, indem die Anwendung auf die werkseitigen Voreinstellungen zurückgesetzt wird. Durch das Deinstallieren der Anwendung wird nicht die Funktion entfernt, die Lotus Notes Traveler für eine ferne Verwaltung von Sicherheitsfunktionen auf dem Nokia-Gerät erfordert.

Lotus Notes Traveler-Client auf einem Nokia-Gerät installieren

Der IBM Lotus Notes Traveler-Client stellt eine komfortable Benutzeroberfläche mit minimalen Konfigurationseinstellungen bereit. Die Benutzer können anpassen, wie sie beim Eintreffen neuer Daten benachrichtigt werden möchten. Je nach den Leistungsmerkmalen des Geräts können die Benutzer einen Vibrationsalarm, die Anzeige eines visuellen Signals oder einer Nachricht oder ein akustisches Signal beim Empfang einer neuen E-Mail-Nachricht auf dem Gerät festlegen. Sie können außerdem die Menge der Daten anpassen, die mit dem Gerät synchronisiert werden, um die Nutzung des Gerätespeichers zu optimieren.

Wie installiere ich den Client mit IBM Lotus Mobile Installer auf einem Nokia-Gerät?

Benutzer können den IBM Lotus Notes Traveler-Client mithilfe der Anwendung "Lotus Mobile Installer" auf ihre mobilen Geräte herunterladen.

Führen Sie vor der Installation von IBM Lotus Mobile Installer die Schritte aus, die unter Wie installiere ich die Nokia-Sicherheitsbibliothek? aufgeführt sind.
Beim Herunterladen von Lotus Mobile Installer (LMI) und des Lotus Notes Traveler-Clients auf ein mobiles Gerät werden alle Zustellungsmethoden unterstützt. Einige dieser Methoden sind in der folgenden Liste aufgeführt:
  • OTA-Verbindung (Over-the-Air) mit der Client-Download-Website
  • Nokia PC Suite
  • Nokia Ovi Suite
  • E-Mail-Anhang
  • Bluetooth
  • Infrarot
  • Austauschbare Speicherkarte

Nach der Installation ist nur eine minimale Konfiguration des Lotus Notes Traveler-Clients durch den Benutzer erforderlich, bevor er mit dem Lotus Notes Traveler-Server synchronisiert werden kann.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Lotus Mobile Installer-Anwendung von der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage herunterzuladen (falls erforderlich) und den Lotus Notes Traveler-Client zu installieren.
Anmerkung: Wenn Sie bisher mit einer Betaversion von Lotus Notes Traveler gearbeitet haben, deinstallieren Sie zunächst die Treiber der Betaversion, bevor Sie fortfahren.
Anmerkung: Sie müssen über eine Lotus Notes Traveler-Subskription verfügen, bevor Sie auf den Traveler-Service zugreifen können.

  1. Laden Sie Lotus Mobile Installer herunter.
    Damit Sie den Lotus Notes Traveler-Client herunterladen können, müssen Sie zuerst die Anwendung "Lotus Mobile Installer" auf Ihrem Gerät installiert haben. Auf einigen Geräten ist LMI möglicherweise bereits vorinstalliert. Wenn Sie bereits über LMI verfügen, springen Sie zu Schritt 2, um die Installation des Lotus Notes Traveler-Clients zu starten. Wenn LMI nicht auf Ihrem Gerät installiert ist, können Sie ihn von der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage mithilfe der folgenden Schritte herunterladen:
    1. Schalten Sie Ihr mobiles Gerät ein.
    2. Starten Sie den Browser auf Ihrem Gerät.
    3. Wechseln Sie zu der Lotus Notes Traveler-Benutzerhomepage unter http://hostname/servlet/traveler.
    4. Wählen Sie Lotus Mobile Installer herunterladen aus.
    5. Übertragen Sie die Datei auf Ihr mobiles Gerät und öffnen Sie die Datei.
    6. Lotus Mobile Installer startet nach Abschluss der Installation.
  2. Installieren Sie den Lotus Notes Traveler-Client mithilfe von Lotus Mobile Installer.
    1. Starten Sie die Anwendung "Lotus Mobile Installer". (Sie wird automatisch ausgeführt, wenn Sie sie gerade installiert haben.)
    2. Wählen Sie OK aus, um die EULA (End User License Agreement, Endbenutzerlizenzvereinbarung) zu akzeptieren.
    3. Die Eingangsanzeige wird angezeigt. Wählen Sie Weiter aus.
    4. Geben Sie die Serveradresse ein, die für die Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server verwendet wird. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Portnummer für die Verbindung verwenden, geben Sie den Servernamen in einem Format ein, das dem folgenden Beispiel entspricht:
      traveler.server.com:8880

      Wenn Ihr Server die Standardports 443 für SSL oder 80 für HTTP verwendet, ist der zusätzliche Port nicht erforderlich. Sie müssen außerdem nicht angeben, dass es sich um eine SSL-Verbindung handelt. Es wird zuerst versucht, eine SSL-Verbindung herzustellen, und falls dies fehlschlägt, eine HTTP-Verbindung.

    5. Geben Sie die Benutzer-ID und das Kennwort ein, das für die Verbindung mit dem Lotus Notes Traveler-Server verwendet wird, und wählen Sie Weiter aus.
    6. LMI stellt eine Verbindung her und sucht nach neuen Updates oder zu installierenden Anwendungen. Wenn die Lotus Notes Traveler-Anwendung gefunden wurde und die Installation gestartet werden kann, wählen Sie Ja aus, um den Client herunterzuladen und zu installieren.
    7. Nach Abschluss der Installation wird der Konfigurationsassistent für Lotus Notes Traveler gestartet.
    8. Wählen Sie Weiter aus.
    9. Wählen Sie die Anwendungen aus, die Sie synchronisieren möchten, und wählen Sie Weiter aus.
    10. Wählen Sie OK aus.
    11. Optional: Installieren Sie die Bibliothek zur Installierung der Sicherheit, die Sie von der Nokia-Website abrufen können. Dies ist nur dann erforderlich, wenn Traveler-Sicherheitseinstellungen oder Traveler-Sicherheitsrichtlinien in Verbindung mit Nokia-Geräten verwendet werden. Laden Sie die Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit von der Lotus Notes Traveler-Seite der Nokia-Website herunter. Blättern Sie auf der Seite abwärts zum Abschnitt "IBM Lotus Notes Traveler" und wählen Sie die Registerkarte "Specifications" aus, um auf den Link zum Herunterladen der ZIP-Datei zuzugreifen, die die SIS-Datei der Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit enthält. Extrahieren Sie die SIS-Datei von der heruntergeladenen ZIP-Datei. Installieren Sie die SIS-Datei der Bibliothek zur Aktivierung der Sicherheit auf beliebigen Nokia-Geräten, für die die Aktivierung von Traveler-Sicherheitseinstellungen erforderlich ist.

Wie integriere ich Anwendungen mit Lotus Mobile Connect auf einem Nokia S60-Gerät?

Wenn Sie IBM Lotus Mobile Connect verwenden, sind weitere Schritte erforderlich.

Wird Mobility Client als Zugriffspunkt verwendet, fordert Sie der Registrierungsassistent von Lotus Notes Traveler auf, die Lotus Mobile Connect-Informationen einzugeben. Diese Informationen werden in einem Lotus Mobile Connect-Konto gespeichert. Wenn Sie noch kein Lotus Mobile Connect-Standardkonto konfiguriert haben, wird dieses neue Konto zur Standardverbindung. Die Benutzer-ID und das Kennwort für die Verbindung mit Ihrem Lotus Notes Traveler-Server werden auch für das neue Lotus Mobile Connect-Konto verwendet.

Wenn Sie eine erweiterte Konfiguration verwenden, in der Ihre Benutzer-ID oder Ihr Kennwort für Lotus Mobile Connect nicht mit den Berechtigungsnachweisen für Lotus Notes Traveler übereinstimmen, konfigurieren Sie über die Lotus Mobile Connect-Schnittstelle ein Konto. Legen Sie diese Verbindung mithilfe der Lotus Mobile Connect-Schnittstelle oder mithilfe der VPN-Einstellungen von Lotus Notes Traveler als Standardverbindung fest. Wenn Lotus Notes Traveler feststellt, dass bereits eine Lotus Mobile Connect-Standardverbindung auf dem S60-Gerät definiert ist, wird diese Verbindung verwendet.

Wie deinstalliere ich den Client auf einem Nokia-Gerät?

Anweisungen zum Deinstallieren des IBM Lotus Notes Traveler-Clients von Ihrem Nokia-Gerät.

Um Lotus Notes Traveler zu deinstallieren, öffnen Sie Lotus Mobile Installer, wählen Sie Lotus Notes Traveler und dann Optionen > Anwendung deinstallieren aus.

Verwenden Sie den systemeigenen Mechanismus zum Deinstallieren von Anwendungen auf Ihrem Gerät, um Lotus Mobile Installer zu deinstallieren.

Client im Netz auf einem Nokia-Gerät konfigurieren

Der Lotus Notes Traveler-Client erfordert eine minimale Konfiguration, bevor er eine Synchronisation mit dem Lotus Notes Traveler-Server ausführen kann. Gerätekonfigurationen und -einstellungen können vom Lotus Domino-Administrator festgelegt und automatisch aktualisiert werden. Dies wird entweder mit Richtlinieneinstellungen oder manuell auf dem Gerät durch den Benutzer festgelegt.

In diesem Thema wird beschrieben, wie Konfigurationen manuell über das Gerät festgelegt werden.

Wie initialisiere ich eine manuelle Synchronisation auf einem Nokia-Gerät?

Die Synchronisation für IBM Lotus Notes Traveler wird automatisch ausgeführt, wenn die automatische Synchronisation aktiviert ist. Sie können Daten jedoch bei Bedarf auch manuell synchronisieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Daten manuell zu synchronisieren:
  1. Rufen Sie Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Jetzt synchronisieren aus.

Wie konfiguriere ich die automatische Synchronisation auf einem Nokia-Gerät?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Ausführung der Synchronisation zu konfigurieren.

  • Manuell - Das Gerät wird nur synchronisiert, wenn Sie im Traveler-Auswahlmenü Jetzt synchronisieren auswählen.
  • Immer verbunden - Das Gerät bleibt mit dem Server verbunden und wird bei jeder Änderung auf dem Server oder Gerät synchronisiert.
  • Geplant - Das Gerät wird alle 15 Minuten, alle 30 Minuten, jede Stunde oder alle 2 Stunden mit dem Server synchronisiert.

Sie können eine dieser Betriebsarten für Zeiten hoher Systemauslastung und eine andere Betriebsart für Zeiten geringer Systemauslastung angeben. Sie möchten die Verbindung des Geräts beispielsweise in Zeiten hoher Systemauslastung zwischen 8 und 17 Uhr aufrecht erhalten und die Synchronisation in Zeiten geringer Systemauslastung und an Wochenenden nur einmal pro Stunde ausführen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die automatische Synchronisation zu konfigurieren:
  1. Rufen Sie Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Auto Sync aus.
  4. Wählen Sie Zeitplan aus.
  5. Wählen Sie Synchronisationstyp während hoher Systemauslastung und den während Zeiten hoher Systemauslastung zu verwendenden Modus aus.
  6. Wählen Sie Synchronisationstyp während geringer Systemauslastung und den während Zeiten geringer Systemauslastung zu verwendenden Modus aus.
    Wenn die Synchronisationsmodi für hohe und geringe Systemauslastung identisch sind, muss kein Zeitplan festgelegt werden. Wenn sich die Modi allerdings unterscheiden, können Sie die Tage und Zeiten hoher Systemauslastung mit den folgenden Einstellungen definieren:
    • Tage hoher Systemauslastung - die Tage, an denen eine hohe Systemauslastung vorliegt
    • Startzeit der hohen Systemauslastung - die Zeit für die Aktivierung des Synchronisationstyps für hohe Systemauslastung am ausgewählten Tag mit hoher Systemauslastung
    • Endzeit der hohen Systemauslastung - die Zeit für die Deaktivierung des Synchronisationstyps für hohe Systemauslastung am ausgewählten Tag mit hoher Systemauslastung
Zusätzlich zu den Zeitplaneinstellungen können in den "Auto Sync"-Einstellungen die folgenden Optionen konfiguriert werden:
  • Verbindung im Roaming-Betrieb herstellen

    Ja - Ermöglicht den normalen Betrieb des Traveler-Clients, unabhängig davon, ob sich das Gerät in einem Roamingnetz befindet.

    Nein - Verhindert, dass der Traveler-Client im Roaming-Betrieb Verbindungen mit dem Server herstellt, die nicht vom Benutzer angefordert wurden.

  • SMS-E-Mail-Adresse

    Die SMS-E-Mail-Adresse für das Telefon. Falls diese Adresse angegeben wurde, verwendet der Traveler-Client SMS-Nachrichten zu Sicherheitszwecken, wie dem Bereinigen des Geräts, falls es verloren geht oder gestohlen wird. Unter http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_carriers_providing_SMS_transit finden Sie eine Liste der Adressen für die Mail-SMS-Gateways der verschiedenen Netzbetreiber. Falls Sie diese Adresse nicht kennen, wenden Sie sich an Ihren Netzbetreiber.

  • SMS-Benachrichtigungen (Diese Option wird nur angezeigt, wenn Sie die SMS-E-Mail-Adresse angeben.)
    • Ein - Ermöglicht SMS-Nachrichten über das Netz des Netzbetreibers, damit der Traveler-Server den Client über neue Daten für die Synchronisation benachrichtigen kann. Die Aktivierung dieser Option kann die Lebensdauer der Batterie deutlich erhöhen. Die Option sollte allerdings nur verwendet werden, wenn der Netzbetreiber einen Pauschalbetrag für unbegrenzte SMS-Nachrichten anbietet.
    • Aus - Ermöglicht keine SMS-Nachrichten zur Benachrichtigung über neue Daten. Der Server kann dem Gerät aber SMS-Nachrichten zu Sicherheitszwecken senden.
  • Synchronisation bei niedrigem Ladezustand der Batterie inaktivieren
    • Ja - Verhindert, dass der Traveler-Client Verbindungen mit dem Server herstellt, die nicht vom Benutzer angefordert wurden, wenn der Ladestatus der Batterie niedrig ist.
    • Nein - Ermöglicht den normalen Betrieb des Traveler-Clients, unabhängig davon, ob der Ladestatus der Batterie niedrig ist.

Wie konfiguriere ich Netzeinstellungen auf einem Nokia-Gerät neu?

Wenn Sie die Netzeinstellungen neu konfigurieren, werden alle auf dem Gerät vorhandenen Daten gelöscht. Nach der Neukonfiguration des Geräts werden die Daten vom Server mit dem Gerät synchronisiert.

Anmerkung: Sie können den Zugriffspunkt ändern, ohne neu zu konfigurieren. Dies ist hilfreich, wenn Sie nur das Netz ändern, das Lotus Notes Traveler verwendet, um auf den Lotus Notes Traveler-Server zuzugreifen. Wenn Sie beispielsweise von einem drahtlosen Netz zu einem Fernsprechnetz wechseln möchten.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzeinstellungen zu konfigurieren:

  1. Rufen Sie Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Konto aus.
  5. Wählen Sie Optionen aus.
  6. Wählen Sie Neu konfigurieren aus.
  7. Wählen Sie Ja aus, um das Gerät neu zu konfigurieren.
  8. Wählen Sie Weiter aus.
  9. Geben Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen des Lotus Notes Traveler-Servers im Feld "Server" ein. Beispiel: hostname.example.com
  10. Wählen Sie Weiter aus.
  11. Wenn Lotus Mobile Connect installiert ist, wählen Sie Konto aus.
  12. Wählen Sie Weiter aus.
  13. Geben Sie die VPN-Einstellungen ein.
  14. Wählen Sie Weiter aus.
  15. Wählen Sie die Anwendungen aus, die synchronisiert werden sollen.
  16. Wählen Sie Fertig aus.

Wie konfiguriere ich VPN-Einstellungen auf einem Nokia S60-Gerät?

Die Einstellungen für das virtuelle private Netzwerk (VPN) werden nur angezeigt, wenn IBM Lotus Mobile Connect installiert ist.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die VPN-Einstellungen zu konfigurieren:
  1. Rufen Sie IBM Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie VPN aus.
  5. Wählen Sie "Konto" aus.
    Anmerkung: Wenn Sie mit einem Standardkonto arbeiten, wird dieses als das in Lotus Notes Traveler integrierte Konto von Lotus Mobile Connect angesehen. Es werden dieselben Lotus Notes Traveler-Berechtigungsnachweise verwendet. Sie müssen den von Lotus Mobile Connect verwendeten Lotus Mobile Connect-Server, -Port und -Zugriffspunkt eingeben. Andernfalls kann ein bereits zuvor konfiguriertes Lotus Mobile Connect-Konto ausgewählt werden.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie aktiviere ich die SSL-Unterstützung auf meinem Nokia-Gerät?

Schritte zum Aktivieren der SSL-Unterstützung.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um SSL auf dem Gerät zu aktivieren oder zu ändern:
  1. Rufen Sie IBM Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Servereinstellungen aus.
  5. Wählen Sie HTTPS im Feld "Synchronisierungsprotokoll" aus.
  6. Wählen Sie Fertig aus.

Wie rufe ich eine Datenersetzungsoperation auf einem Nokia-Gerät auf?

Durch das Ausführen einer Datenersetzung werden die Daten auf Ihrem Gerät durch eine Kopie der Serverdaten ersetzt. Diese Ersetzung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Daten auf dem Gerät durch die Serverdaten zu ersetzen:

  1. Rufen Sie IBM Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Extras > Daten ersetzen aus.
  4. Wählen Sie die Datengruppe aus, die Sie ersetzen möchten:
    • Mail
    • Kalender/Aufgaben
    • Kontakte
    • Notizen
  5. Wählen Sie Daten ersetzen aus.
  6. Wählen Sie Ja aus, um Daten zu ersetzen.

Wie verschlüssele ich mein Nokia Symbian^3-Gerät?

Wenn in der Konfiguration Ihres Traveler-Servers festgelegt ist, dass eine Geräteverschlüsselung erforderlich ist, kann Ihr Gerät nur synchronisiert werden, wenn es verschlüsselt wurde. Über die Nokia-Verschlüsselungsanzeige können Sie die Verschlüsselung aktivieren. Unterstützung für die Aktivierung der Geräteverschlüsselung ist nur für Geräte verfügbar, die Software der Version Symbian Anna verwenden.

Wenn Sie ein unverschlüsseltes Gerät zum ersten Mal mit einem Server verbinden, für den Verschlüsselung erforderlich ist, werden Sie aufgefordert, diese zu aktivieren. Dadurch wird die Verschlüsselungsanzeige geöffnet. Wenn Sie dies zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen möchten, können Sie die Verschlüsselungsanzeige später über Optionen > Tools > Sicherheit anzeigen öffnen und anschließend Nokia-Verschlüsselung öffnen auswählen. Die Verschlüsselungsanzeige ist eine standardmäßige Nokia-Anwendung und keine standardmäßige Lotus Notes Traveler-Anwendung. Auf vielen Nokia-Telefonen finden Sie sie unter Menu > Settings > Phone > Phone Management > Security Settings > Encryption (Menü > Einstellungen > Telefon > Telefonverwaltung > Sicherheitseinstellungen > Verschlüsselung).

Nach dem Öffnen des Dialogfensters für die Nokia-Verschlüsselung müssen Sie sowohl Telefonspeicher als auch Massenspeicher (falls verfügbar) verschlüsseln, damit Lotus Notes Traveler Ihr Gerät als verschlüsselt betrachtet. Die Verschlüsselung findet nicht statt, wenn der Akku zu schwach ist oder wenn für Ihr Gerät kein Kennwort festgelegt wurde. Sie sollten das Telefon während der Verschlüsselung an ein Ladegerät anschließen. Klicken Sie auf die Schaltflächen Encryption off (Verschlüsselung aus), um mit der Verschlüsselung zu beginnen.

Der Verschlüsselungsprozess für Telefonspeicher und Massenspeicher kann je nach Größe und Geschwindigkeit Ihres Geräts bis zu eine Stunde dauern. Sie können Ihr Gerät während des Verschlüsselungsprozesses bei verringerter Geschwindigkeit verwenden, Lotus Notes Traveler führt jedoch erst nach Abschluss der Verschlüsselung eine Synchronisation durch. Schalten Sie das Gerät während der Verschlüsselung nicht aus, da ansonsten der Gerätespeicher beschädigt werden könnte.

Wenn Ihr Gerät keine Verschlüsselung unterstützt, wird beim Öffnen der Nokia-Verschlüsselung von Lotus Notes Traveler aus die Nachricht, "Beim Öffnen der Nokia-Verschlüsselungsanzeige ist ein Fehler aufgetreten. Möglicherweise unterstützt Ihr Gerät die Verschlüsselung nicht." angezeigt. Wenn Ihr Gerät keine Verschlüsselung unterstützt, aber Ihr Server für das Anfordern von Geräteverschlüsselung konfiguriert wurde, können Sie keine Synchronisation durchführen. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Serveradministrator.

Entschlüsseln Sie Ihr Gerät nicht, nachdem es erfolgreich mit einem Server synchronisiert wurde, der Geräteverschlüsselung anfordert. Wenn Sie das Gerät entschlüsseln, während der Lotus Notes Traveler-Server die Geräteverschlüsselung anfordert, werden Ihre Lotus Notes Traveler-Daten (einschließlich Kontoinformationen) vom Gerät gelöscht und Sie müssen es rekonfigurieren.

Geräteeinstellungen auf einem Nokia-Gerät konfigurieren

Wie konfiguriere ich die Hauptanzeige auf einem Nokia-Gerät?

Bei der Installation von IBM Lotus Notes Traveler wird die Lotus Notes Traveler-Mailbox zur Hauptanzeige hinzugefügt. Bei einigen Geräten wie Nokia Serie E71 und E66 können Sie die Einstellungen der Hauptanzeige konfigurieren.

Bei Geräten der Serie E71 und E66 können Sie die Hauptanzeige so konfigurieren, dass nur die Mailbox angezeigt wird. Sie können auch festlegen, dass die Mailbox und die Kopfzeilen ungelesener E-Mails angezeigt werden. Gehen Sie nach den folgenden Schritten vor, um die Hauptanzeige bei Geräten der Serie E71 und E66 zu konfigurieren:

  1. Wählen Sie Menü aus.
  2. Wählen Sie Extras aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Allgemein aus.
  5. Wählen Sie Personalisierung aus.
  6. Wählen Sie Hauptanzeige > Moduseinstellungen > Hauptanzeigeanwendungen aus.
Bei Symbian^3-Geräten wird die Lotus Notes Traveler-Mailbox nicht automatisch zur Hauptanzeige hinzugefügt. Sie können die Hauptanzeige auf dem Symbian^3-Gerät anpassen, indem Sie Optionen > Hauptanzeige bearbeiten auswählen.

Wie kann ich das Lotus Notes Traveler-Kennwort auf einem Nokia-Gerät ändern oder zurücksetzen?

Wenn sich das HTTP-Kennwort für die Authentifizierung beim IBM Lotus Notes Traveler-Server geändert hat, müssen Sie Ihr mobiles Gerät mit dem neuen Kennwort aktualisieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Kennwort auf dem Gerät zu ändern oder zurückzusetzen:

  1. Rufen Sie IBM Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Konto aus.
  5. Geben Sie im Feld Kennwort Ihr Lotus Domino-HTTP-Kennwort ein.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie aktiviere ich die Mailsynchronisation auf einem Nokia-Gerät?

Sie können die Mailsynchronisation auf Ihrem Gerät ohne großen Aufwand ändern.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Mailsynchronisation zu aktivieren:

  1. Rufen Sie IBM Lotus Notes Traveler auf.
  2. Wählen Sie Optionen aus.
  3. Wählen Sie Einstellungen aus.
  4. Wählen Sie Mail aus.
  5. Wählen Sie im Feld Mail synchronisieren den Eintrag Ein aus.
  6. Wählen Sie Fertig aus, um zu speichern und zu schließen.

Wie wähle ich Kalender und Aufgaben für die Synchronisati